Von Napoleon zu Hitler ‒ Warum lassen sich die Deutschen alles gefallen? Erster Teil einer historischen Analyse

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Der Bruch des deutschen Selbstbewusstseins durch die Taten im Dritten Reich scheint wohl als Erklärung nicht auszureichen, obwohl der ständig von außen wiederbelebte Schuldkult sicher eine große Rolle spielt. Die Ursachen für das schwache deutsche Selbstbewusstsein liegen wohl schon länger zurück.

1860, als Friedrich Hebbel formulierte, es wäre möglich, dass der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet, welche politische Situation hatten wir denn damals? Die Deutschen hatten den Überfall Napoleons I hinter sich, der das einstige 1000-jährige Heilige Römische Reich Deutscher Nation (HRRDN) 1806 zerstört, Deutschland besetzt, geplündert, die deutschen Fürsten gekauft und den Deutschen die linksrheinischen Gebiete Elsaß und Lothringen weggenommen hatte. Das wurde nach dem Ende Napoleons I im Wiener Kongress 1814/1815 auch nicht wieder rückgängig gemacht.

Wissenschaftliche und wirtschaftliche Blüte im Kaiserreich

Deutschland zerfiel in eine Menge kleiner Fürstentümer, die sich 1815 unter Einschluss des Österreichischen Kaisers dann wieder zum Deutschen Bund zusammenschlossen, was wiederum die Preußen auf den Plan rief, die dann 1866 unter Ausschluss Österreichs den Norddeutschen Bund gründeten. Die Deutsche Revolution 1848/1849 war zuvor an der Schaffung eines demokratisch verfassten, einheitlichen deutschen Nationalstaates bereits gescheitert.

Die Stabilisierung im Deutschen Kaiserreich von 1871 führte auch durch die Förderung der Wissenschaften zu einer blühenden Wirtschaft und einer geringen Arbeitslosenquote von wenigen Prozent. Emil von Behring erfand das Diphterie-Impfserum, wurde vom Kaiser geadelt und erhielt dafür 1901 den Nobelpreis für Medizin. Die Behringwerke in Marburg/Hessen waren ab 1904 eine wirtschaftlich erfolgreiche pharmazeutische Produktionsstätte, bis sie 1997 endgültig zerschlagen, zerstückelt und an Big Pharma vergeben wurden.

 Zurückdrängung der Freimaurerei

Reichskanzler von Bismarck führte die Kranken-und Rentenversicherung ein, erstmals gab es eine staatliche Sozialversicherung. Es war eine Fügung des Schicksals und der Klugheit Bismarcks zu verdanken, dass 1871 das erste Deutsche Kaiserreich mit einem preußischen König entstanden ist. Durch den gegen Frankreich gewonnenen Krieg kamen die verlorenen Gebiete Elsass und Lothringen wieder zurück, die bis zum Eingriff Napoleons 1806 zuvor 1000 Jahre zum HRRDN gehört hatten.

Sowohl das Deutsche Kaiserreich als auch das Österreichische Kaiserreich waren christlich orientiert und wirtschaftlich blühende Staaten, was der NWO ein Dorn im Auge war, vor allem auch weil beide Reiche nach anfänglicher Förderung der Freimaurerei diese dann durch Schließungen von Logen bekämpften. Die beiden Kaiser bemerkten, dass deren aufgesetztes Gutmenschentum kein sozialer Stabilitätsfaktor für das Reich, sondern in Wirklichkeit ein Deckmantel war, um zu vertuschen, dass ein Staat im Staate mit eigenen Regeln errichtet werden sollte.

Versailles war ein Knebelungsvertrag

Daher wurden die beiden Kaiserreiche in den Ersten Weltkrieg getrieben, um ihren Untergang herbeizuführen, was auch gelang. Deutschland verlor Elsass und Lothringen wieder! Kaiserin Zita von Österreich (gestorben 1989) sagte zu ihren Lebzeiten, dass ihr Mann Kaiser Karl I. den Krieg 1914 gar nicht wollte, der aber politisch so eingefädelt wurde, dass es keinen Ausweg gab. Ebenso wollte der deutsche Kaiser keinen Krieg mit Russland, zumal Deutschland wirtschaftlich in voller Blüte stand, was den Ärger und den Neid Englands erregt hatte, was auch der „Silberjunge“ Thorsten Schulte im Video zu seinem Buch Fremdbestimmt erwähnt.

Die auf die Niederlage im Ersten Weltkrieg folgende erzwungene Unterzeichnung des Vertrages von Versailles am 28. Juni 1919 erwies sich als von harten Forderungen der Siegermächte geprägtes Knebelungsdiktat. Dieses konstatierte die alleinige Verantwortung Deutschlands und seiner Verbündeten für den Ausbruch des Weltkriegs und verpflichtete es zu Gebietsabtretungen, Abrüstung und erheblichen Reparationszahlungen an die Siegermächte. Ebenso zogen die Siegermächte Tausende von deutschen Industriepatenten ein.

Hitler – geboren in Versailles

Dieser Vertrag legitimierte die Plünderung Deutschlands, sodass eine Erholung der deutschen Wirtschaft in der Zeit der Weimarer Republik praktisch ausgeschlossen war. Diese wurde stattdessen an die US-amerikanische Ökonomie gekoppelt, was zur Folge hatte, dass die Weltwirtschaftskrise von 1929 und der amerikanische Schwarze Donnerstag voll auf Deutschland durchschlugen.

Namhafte Historiker sind sich einig, dass dadurch der Aufstieg Hitlers zum Reichskanzler vorprogrammiert wurde. Er zerschlug den noch aus den Zeiten der Weimarer Republik geerbten wirtschaftlichen Gordischen Knoten ‒ sein Vorgänger von Brüning hatte nur noch mit Notverordnungen unter dem greisen Reichskanzler Hindenburg regiert ‒ und brachte Deutschland in ein besseres wirtschaftliches Fahrwasser, was ihm zunächst die Gunst des deutschen Volkes sicherte.

Vom Dritten Reich zum Tanz um das Goldene Kalb

Durch die diversen angezettelten Kriege, die keineswegs alle Deutschen wollten, aber aufgrund des Ermächtigungsgesetzes von 1933 politisch nicht mehr verhindert werden konnten, kam nun der nächste Abgrund, denn durch die Vernichtung zahlreicher Juden in Konzentrationslagern und durch die Niederlage im Zweiten Weltkrieg wurde dem deutschen Volk nochmal das Rückgrat gebrochen und ein tiefes Schuldempfinden eingedrückt, sowie eine Abneigung, deutsch zu sein!

Vier Mal wurde also dem angestammten deutschen Volk arg zugesetzt, zwei Mal das Rückgrat gebrochen (Versailler Vertrag von 1919 und Kriegsniederlage mit Schuldkult seit 1945). Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs blieben beim deutschen Volk eine innere Leere und ein verstecktes Schuldempfinden zurück, das die Verehrung des Goldenen Kalbes erst durch Konsum, der durch ein exorbitantes Wirtschaftswachstum ermöglicht wurde, und dann ein ruheloses Umherschwirren begünstigte.

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61 Kommentare

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    "Die Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG, kurz I.G. Farben oder IG Farben, mit Sitz in Frankfurt am Main entstand Ende 1925 aus dem Zusammenschluss von acht deutschen Unternehmen – Agfa, BASF, Bayer, Cassella, Chemische Fabrik Griesheim-Elektron, Chemische Fabrik vorm. Weiler Ter Meer, Hoechst und Chemische Fabrik Kalle. Die IG Farben war auf ihrem Höhepunkt das größte Unternehmen in Europa und das größte Chemie- und Pharmaunternehmen der Welt.
    Heute wird das Unternehmen vornehmlich mit seiner Rolle in der NS-Diktatur in Verbindung gebracht. So expandierte es durch „Arisierung“ vormaliger jüdischer Konkurrenten, beschäftigte im Zweiten Weltkrieg eine große Zahl an Zwangsarbeitern und errichtete mit dem KZ Auschwitz III Monowitz das erste privat finanzierte Konzentrationslager. " wikipedia

    Würden die IG Farben mit der NS-Diktatur in Verbindung gebracht, hätten wir keine Pandemie. Die IG Farben im Gespräch würden den Schuldkomplex auflösen und zu mehr deutschem Selbstbewußtsein führen. Nach dem Krieg wollte sogar die CDU die Pharmakonzerne unter staatliche Kontrolle stellen, oder sie zerschlagen.
    Die NS-Geschichte, wie sie sich darstellt, ist die Erfindung der Mächtigen.

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    Zum Titel.
    Es sind ja nicht die Deutschen. Es sind die Menschen. Es passiert doch weltweit.
    Allein die Frage zeigt doch, dass 70 Jahre Erziehung zum Hass auf Deutschland auch bei den Compact Redakteuren im Unterbewusstsein angekommen ist.
    Der dumme Deutsche, der obrigkeitshörig ist und dem Führer immer folgt.
    Aber das machen die anderen doch auch.
    In welchem Corona Staat hat man die Regierenden*Inninen den aus den Parlamenten geholt?
    In jedem Land gehorchen das Untertanenvieh.
    Vieh? ja – Herde – Herdenimmunität. Keine Volksimmunität oder Volksgesundheit.
    LINKE sprechen von gebärfahigen Körpern, überwiegend Frauen (?) , die Organe zur Reproduktion zur Verfügung stellen.
    "Ihr wisst, dass die Fürsten der Heidenvölker sie unterdrücken und die Großen Gewalt über sie ausüben"
    Matthäus 20.25 und da war nicht nicht von Deutschen die Rede

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    Debattierklub am

    Der ewige Selbstbetrug. Die Deutschen haben keine Schuldgefühle. Zu 80 % sind sie heute völlig gottlos, worauf soll sich da ein Schuldgefühl gründen ? Angst vor amerikanischen Bomben haben sie, das ist alles. Der Luftterror brach die Moral ihrer Großeltern, über 3 Genertionen habe sie das nicht verwunden. Es muß auch an der Rasse liegen, gewichtsmäßig fielen auf Korea und Vietnam mehr Bomben als auf Deutschland, deren Moral blieb aber intakt.

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    Das deutsche Kaiserreich wurde durch die Kirchenspaltung, genannt Reformation, in Wirklichkeit aufgelöst! Wichtig war die Kaiserwahl, die danach nicht mehr stattfand, das Reich glitt dazu über, Österreich zu werden, da die nördlichen Fürstentümer protestantisch wurden, zum "Heiligem Römischen Reich Deutscher Nation"nicht mehr wirklich dazugehörten. Napoleon hat nur vorhandene Tatsachen auch nach außen realisiert! Die Neigung zur inneren Zerstrittenheit, gerade bei den Deutschen, wurde dadurch geradezu bevördert. (Überlassen wir die Germanen ihren inneren Streitigkeiten! – Tiberius) Das machte auch Bismarcks Bestreben, das Reich zu einigen, das Leben schwer! (Das Verhältnis Bayern – Preußen!, Ostfreiesenwitze, etc.) Keine "Großdeutsche Lösung"!
    Daß die auch noch unterschiedlichen Kirchen angehören, vereitelte vieles, machte manches erst möglich, das hinterher geschadet hatte.
    Das unterschiedliche Konkurrezstreben der d. Länder untereinander machte sie auch so erfolgreich, sodaß das Ausland auf den Plan gerufen wurde, D. zu fürchten, besonders das Empire und seine Desporadokolonie!

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      Professor_zh am

      Gut dargestellt, lobt Professor_zh. Es fehlt allerdings noch ein Hinweis, daß nicht der Spinnete Adi Kriege angezettelt hat. Er wollte nur einen davon, nämlich den gegen den Bolschewismus. Polen hätte er lieber als Verbündeten gehabt. Anglo-Amerika wollte den Krieg am meisten, gefolgt von Stalin.

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    @Hilde

    Ich bin auf den 2. Teil gespannt,; ob er wohl auch solch Ritt offenbart ?

    P.S.:Auch andere europäischen Nationen kuschen gleich den Deutschen, aber es wird überdeckt durch Propaganda.

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    DerSchnitter_Maxx am

    In der Geschichte, Gegenwart und Zukunft … wird immer wieder das Gleiche geschehen … solange weiterhin … die gleichen, verkommenen und zwielichtigen Gestalten, dieser immer mehr und mehr verkommenden Welt … die Strippen ziehen [werden] … !!!

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    Debattierklub am

    Zunächst mal : Sie ließen sich gar nicht alles gefallen. Schon mal was vom Befreiungskrieg 1813/14 gegen die Franzosenherrschaft und vom Krieg gegen Polen 1939 gehört ?

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      Das Starterkabel für die Batterien am

      Die Bayern, Würtenberger Westfalen und die Sachsen kämpfen auf der Seite Napoleons. Sachsen sogar noch bei der großen Völkerschlacht in Leipzig und der sächsische König wurde von den Preußen gefangen genommen. Dank Österreich ist 1815 Sachsen nicht von der Landkarte verschwunden.

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    Dan Warszawsky am

    HRR – das unbekannte Reich

    Das HRR wurde die meiste Zeit von Ausländern geführt. Die Welfen (Guelfi) kamen aus Genua, ebenso die Familien Fugger(a) und sogar Luther. Venezianer dominierten ab 1204 im Handel und Politik. Dazu kamen die Burgunder (später Habsburger genannt) aus Genf und Umgebung. In der temporären Hauptstadt Prag hat die Elite meistens Italiänisch (oder eine künstliche Variante des Lateins) gesprochen, das Volk Slawisch oder Jiddisch. Wo waren die Deutschen? Vielleicht meint man den Teutonischen Orden? Diese waren aber nich mit HRR im Bündnis!
    Die romantische Darstellun des HRRs als "Reich der Deutschen" ist nach ‚Meinung vieler Hystoriker falsch. Ein Reich des Volkes (Nation) – ein Absurdum!

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      Debattierklub am

      Komplettunsinn. Ein Reich des "Volkes" war das HRRDN natürlich nicht, denn es war eine sehr lose gefügte Adelsrepublik in der Volk nicht zählte. Der Kaiser war eine Art Wahlbeamter und führte nicht, weil die selbstständigen adeligen Grundbesitzer keinen Führer brauchten und wollten. Die Welfen kamen aus Braunschweig, die Habsburger stammten von der Habsburg in Tirol. Die Fugger-Gauner waren Geldmacher und "führten " nicht das Reich, der Schurke Luther kam u Eisleben mitten in Deutschland . Bis auf die Böhmen waren alle Reichsangehörigen Deutsche. Hoffentlich wissen Sie in Ihrer polnischen Geschichte besser Bescheid. Erzählen Sie uns Deutschen keinen Humbug über unsere.

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        "… der Schurke Luther kam u Eisleben mitten in Deutschland ."

        Unsinn! Das ist in Wirklichkeit natürlich urpolnisches Land. Luther war also in Wirklichkeit eigentlich Pole … – oder besser: wäre es gewesen, wenn er denn katholisch gewesen wäre. Bei Zweifeln an der inhaltlichen Richtigkeit meiner Aussage fragen Sie: Dan Warszawsky!

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        @Debattierklub

        Bitte steigen Sie nicht ein in diesen Blödsinn, den @Dan Warsz… hier von sich gibt.

        Wertlos Gebabbel, was da geschrieben steht.

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        Ferdinand Porsche und Oskar Schindler sind Deutschböhmen am

        Luther kam aus Möhra bei Bad Salzungen, im Böhmen lebten über Jahrhunderte annähernd so viel Deutsche wie Tschechen, die meisten im Egerland und Sudeten. In Prag wurde die erste deutsche Universität gegründet. Die Deutsche Nation gibt offiziell ab 936 und war über Jahrhunderte durch Kleinstaaterei getrennt. Durch Napoleons Kriege und Reformen vereinte diese sich zum Deutschen Bund 1815 und ab 1871 zum Reich, wenn leider ohne Österreich Böhmen und Tirol.

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        Martin Luther hat den Vatikan das Grausen gelehrt, seine Macht gebrochen und für die "Gewissenfreiheit" gekämpft. Die Gewissenfreiheit ist ein Fundamentalrecht, auf das man sich in jeder Not berufen kann. Sie hat es sogar geschafft, in unsere Verfassung Eingang zu finden.

        Die Gewissenfreiheit ist den Mächtigen ein Dorn im Auge.

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    Ist sicher so gewesen ;-) am

    "….was ihm zunächst die Gunst des deutschen Volkes sicherte."

    ein großer Lacher, aber wahrscheinlich einer dunkelroten Vergangenheit geschuldet.

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    Ist sicher so gewesen ;-) am

    "….was ihm zunächst die Gunst des deutschen Volkes sicherte."

    ein großer Lacher, aber wahrscheinlich einer dunkelroten Vergangenheit geschuldet.

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      Die Mehrheit der Deutschen stand bis zum Schluss hinter ihrem Führer, von einfachen Bauernsohn bis zu Winifried Wagner. Rudel Meyer Remer Riefenstahl Reitsch……ebenso wurde Napoleon von Goethe in Erfurt gehuldigt und Beethoven verfasste eine Sinfonie, auf dem ersten Volkkaiser Europas. Aus Unwissenheit über sich selbst zu lachen ist nicht klug, sondern dumm….

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        @Emil Klein

        Jene vermeintliche Mehrheit der Deutschen hatte bedauerlicherweise nicht den Schneid, sich schützend vor die eigenen Nachkommen zu stellen, sondern forderten und förderten mittels Erziehung und Schule die Anerkennung des Schuldkults.

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        "….und brachte Deutschland in ein besseres wirtschaftliches Fahrwasser, was ihm zunächst die Gunst des deutschen Volkes sicherte."

        Nun, ich glaube, daß der lacher sich auf diesen recht rotdämlichen Satz im Artikel des Verfassers bezieht.

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        Dan Warszawsky am

        Volkskaiser???

        Der Kaiser würde im 19. Jh. mit englischer Hilfe installiert, wahrscheinlich um ein neues Reich gegen Frankreich und Russland aufzubauen. Logischerweise verwickelte sich das Deutsche Kaiserreich kurz danach in den Großen Krieg, um daran zu zerbrechen… War es die Absicht der britischen Elite?
        Den Völker im damaligen Reich hat man erzählt, es kommt die Gefahr (z. B. von serbischen Terroristen) und der Kaiser wird sie beschützen: Serbien muss sterbien! Also ein Präventivkrieg ist notwendig… ha ha ha!

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        Debattierklub am

        Bei allem Respekt, das bezweifle ich. Die Mehrheit schreit heute "Hosianna dem Gesalbten" und morgen "kreuziget ihn". Sonst wären sie ja nicht nicht nach dem 8. Mai `45 fast wie e i n Mann vor dem Feind gekrochen.

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        Don Camillo am

        @dan warsa, hier ist aber einiges durcheinander…General Bonaparte putschte sich am 9. 11. 1799 an die Macht / Franz Josef Kaiser von Österreich 1848-1916/ Kaiser Wilhelm 1888-1918 die Engländer waren nie an einen vereinten Europa interessiert, sondern haben es immer verraten und die Völker für ihre eigenen Interessen gegeneinander aufgewiegelt ,bis heute…

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    „Financial Times“

    dann mach dich mal schlau zu diesen Drecksblatt des J. Großkapitals.

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    Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    Was, Hilde, wollen Sie uns mit Zita sagen? 1914 war Karl noch nicht Kaiser und was er wollte oder nicht wollte ziemlich uninteressant, jedenfalls nicht nachprüfbar. Sehr wohl aber nachprüfbar ist, dass Ihre Brüder, aus einer italienischen Bourbonenlinie, für Österreich einen Separatfrieden mit den Westmächten herbeiführen wollten, zum Schaden des Deutschen Reiches und mit dem Preis der Anerkennung des französischen Rechtes auf Elsass-Lothringen. In den heutigen österreichischen Geschichtsbüchern als tolle Idee gefeiert, nach dem Motto : Elsass interessiert uns ohnehin nicht. Eine doppelte Schweinerei, wenn man bedenkt, dass das Deutsche Reich für die Ansprüche Österreichs auf Bosnien in den Krieg gezogen ist.

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    Rechtsstaat-Radar am

    Ich muss Sie leider korrigieren, denn es war keineswegs Napoleon I. der uns Deutschen die deutschen Provinzen Elsaß und Lothringen weggenommen hat. Dies tat bereits Ludwig XIV. (frz.: Louis XIV), der sog. Sonnenkönig. Dieser französische Drecksack ließ auch ständig die Pfalz, Rheinhessen und die Kurpfalz heimsuchen, ließ Plündern, Vergewaltigen, Frauen und Mädchen verschleppen und die deutschen Männer ermorden. Sein in dem genannten deutschen Raum prominentestes Ergebniss alldessen ist bspw. die Ruin des Schlosses von Heidelberg. Der absolutistische, der adlige Franzosen-Hitler ließ Heidelberg schleifen und das Schloss zerstören.

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      Habe hier schon Unmengen von Blödsinn gelesen, aber "Franzosen-Hitler" ist hiermit auf einen der vorderen Plätze 😉

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        Debattierklub am

        Gelesen und geschrieben, mit Verlaub. Ausnahmen wie hier bestätigen die Regel.

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        Die Umerziehung hat in Westdeutschland glänzend gefruchtet am

        Kann dir das Buch von Philipp Bouhler über Napoleon empfehlen, war Adolfs Lieblingsbuch. Und man sieht Napoleon im ein ganz anderen Licht…..

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      Debattierklub am

      Wieso Drecksack ?Louis XIV war KÖNIG von Frankreich und ein Edelmann , wie damals alle Könige.
      Schämen Sie sich! Daß gemeine Soldaten plünderten und vergewaltigten ließ sich kaum verhindern, es war stillschweigend Teil ihres kärglichen Lohnes. Ihre Gleichsetzung mit dem Volkskaiser Hitler, der seine Tischgäste mit vegetarischer Kost traktierte, ist völlig abwegig.

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        Rechtsstaat-Radar am

        Ihr französischer "Edelmann" und die ihn umgebenden "Edelleute", ja das waren wirklich "Edle" sui generis (also eigener Art). Wir wir alle wissen, herrschte im Franreich des späten 18. Jahrhunderts eine von Ihren "Edelleuten" ausgelöste schwere Hungersnot unter dem einfachen französischen Volk.

        Die Not war so groß, dass die hungernden Franzosen bis nach Versailles und dort vor den Königspalast zogen und demonstrierten. Die Menschen forderten Brot.

        Als Marie Antoinette, die sich erstaunt erkundigte, was die Leute wollten, hörte, es gebe kein Brot, da sagte sie: "Dann sollen sie Kuchen essen." ("Qu’ils mangent de le gâteau").

        Diese unfassbare Dekadenz, dieser Zynismus Ihrer Edelleute sind unentschuldbar.

        Niemand auf der Welt muss sich, wie Sie fordern, schämen, wenn er diese "Edelleute" französische Drecksäcke nennt!

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        Debattierklub am

        Zunächst ging es mal um der 14. Louis, nicht um den 16. und Seine Gattin. Die Hungersnot wurde nicht vom französischen Adel ausgelöst sondern vom Pöbel selbst, der sich bei der Zwielichtarbeit wie üblich nicht zurückhielt und mehr Bälger zeugte als er ernähren konnte, Sie verspäteter Sansculotte. Sie sollten sich schämen, aber natürlich tun Sie es nicht.

  14. Avatar

    Gut geschrieben! Alles Wesentliche schlüssig dargelegt. So müßte es im Schulbuch stehen.

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        Die kleinen Fehler sind mir auch aufgefallen.
        Kann man korrigieren…
        Allerdings steht ja nicht mal DIESER Text im Schulbuch.
        Und genau darum geht es.

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        Debattierklub am

        Sie würden es in Ordnung finden, wenn in einem Schulbuch faktisch Falsches steht, wenn nur die Tendenz stimmt ? Das ist undeutsch.

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      Vor Jahren hatte ich eine russische "Rubel-Banknote" aus dem Jahr 1917, Oktober-Revolution. Wahrscheinlich aus dem Internet, ich weiß es nicht mehr. Das Interessante an dieser Banknote war ein großes Hakenkreuz. Die Farbe war ein mitteres Grün aber das Hakenkreuz hob sich deutlich durch seine Konturen daraus hervor. Ein weiteres Merkmal war der Fries dieser Banknote, er entsprach dem gleichen Fries einer amerikanischen Dollar-Banknote. Wo wurde nun die russische Rubel-Banknote gedruckt? Später wählte Hitler das "Hakenkreuz" zum deutschen Reichssymbol, warum? Wer gab ihm die Idee? Im "Daily Express" vom 24. März 1933 war in großer Schrift zu lesen: "JUDEA DECLARES WAR ON GERMANY" – Jews OF The World unite In Action.

  15. Avatar

    Teil 2

    Ich kenne aus meinem eigenen Erleben eine ähnliche (Vorgänger)Situation: In einem alten Interview im Anschluß an das ‚1. Punk Rock Festival‘ im 100 Club 1976 in London mit Siouxsie & the Banshees, antwortet der Gitarrist, Steve Severin, auf eine Frage: "We’ve been waiting five years for this to happen…" und formuliert damit genau das was im Grunde auch für unsere heutige Situation gilt: Das ‚Bedürfnis‘ … das ‚Warten-auf-etwas-wovon-man-noch-nicht-weiß-welche-Form-es-haben-wird‘ zeigt aber schon an, daß auch die Antwort schon unterwegs ist. Sie braucht halt nur zeitlich gesehen etwas länger um innerhalb der Raumzeit Form werden zu können als die Frage benötigte, um im Empfinden der Vorreiter als Erfahrung aufzutauchen.

  16. Avatar

    "Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs blieben beim deutschen Volk eine innere Leere und ein verstecktes Schuldempfinden zurück, …"

    Und die innere Leere wird eben kompensiert durch allerlei Erscheinungen, die man nicht sofort und unmittelbar damit in Verbindung bringt … – die missionarische Rettung von allem und jedem (Wald, Wale, Wetter, Neger … – alles was nicht bei Drei auf den Bäumen ist, wird gnadenlos gerettet…).

    Aber man kann die innere Leere letztlich eben doch nicht durch Kompensation ‚füllen‘, sondern nur durch das was eigentlich dort sein müßte, wo es (jetzt) eben nicht ist: die eigene kollektive Erfahrung! Immerhin zeigt schon die reine Beschreibung des Problems durch einen Artikel wie diesen in einem Magazin wie COMPACT, daß nicht nur die Leere, sondern eben auch das Bewußtsein dieser eigentlichen Leere da ist!

    Und auch wenn es derzeit (noch) keine ‚Massen‘ sind, in denen zumindest das Bewußtsein eines zentralen Mangels im eigenen Leben vorhanden ist, ohne den dieses Leben letztlich kein Leben ist, ist allein schon die Formulierung dieses Mangels ein Anzeichen dafür, daß die Antwort auf die damit gestellte Frage bereits unterwegs ist.

  17. Avatar
    Paula Schickelgruber am

    Hitler im Versailles geboren, dem ist nichts mehr zuzufügen, außer die Schrecken des Krieges und den täglichen Tod lernte dort dieser Gefreite in den Schützengräben an der Westfront am eigene Leibe selbst kennen, erblindete fast nach einem englischen GAS Angriff….. und überführte nach der Niederlage Frankreichs 1940 Napoleons Sohn nach Paris in den Invalidendom.

    • Avatar
      heidi heidegger am

      aber aaadolfs Vapflegung war gut, anzunehm‘, denn ditt olle Meldegänger hockte doch meist eh bloss in den Stäben rum und konnte dort die Reste vom Tisch der Herrschaft(en) knabbern, mja.

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        Debattierklub am

        Wenn er nicht gerade auf Meldegang war, Wie das bei Meldegängern so ist.

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        @Heidi

        Nee, Heidi, da irrste dich aber fundamental, ein Meldegänger im 1. WK , da musste so richtig mutig gewesen sein.

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        "aber aaadolfs Vapflegung war gut, anzunehm‘, …"

        Als Vegetarier konnte er sich jederzeit an herumliegenden Blättern oder frischen Grashalmen laben … – beneidenswert.

      • Avatar
        heidi heidegger am

        @Otto am 21. März 2021 07:48 ist doof (aber süß, hihi): als wanns aaadolf im WK I schon Veggie gewesen wäre, hah! *iba*

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        "als wanns aaadolf im WK I schon Veggie gewesen wäre, hah! *iba*"

        Keine Ahnung, ob er da NOCH NICHT Veggie war – ein Kommentator weiter unten merkt an, daß er damals bereits nicht geraucht oder getrunken hätte (Bier & Schnaps natürlich – Wasser wohl schon)…

        … gut, aber wenn er damals noch Fleischfresser gewesen sein sollte, dann … äh … tja … mhh, also daran dürfte an der Front kein Mangel bestanden haben – für den, ders wirklich nicht mehr ohne ausgehalten hat.

        Gibt ja auch so’n Buch von einem, der in einem Passagierflugzeug in den Anden abgestürzt ist … und darin wohl berichtet, wie die, die den Absturz überlebt haben, dann ihren … ähm … ‚Eiweißhunger‘ gestillt haben…

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        heidi heidegger am

        geht d a s schon wieder los, häh? der beemische Gefreite (zit. n. Hindenbuich) wurde entlassään ehrenhaft im Range eines äh designierten RrreichswehrSpitzel ämm äh..

        zacknweg

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        Debattierklub am

        Zackndingsda, der Freiherr v. Hindenburg durfte auch mal irren. A. war weder Gefreite noch Böhme. Verständlich, daß für einen Feldmarschall alle Mannschaftsdienstgrade ziemlich gleich zählten.
        Wünsche Dir Wohlbefinden.

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        heidi heidegger am

        Tadelloser Kamerad und asozialer Sonderling – Etappenhengschd oder Frontschweinderl..entscheidet selbst mithilfe ditt SZ v. 8. Oktober 2014, 14:34 Uhr
        Erster Weltkrieg:Hitlers Regiment

        >> ..Mag auch die NS-Propaganda die Tätigkeit des Meldegängers als besonders gefährlich dargestellt haben, so trifft eher das Gegenteil zu. Auch in Hitlers Regiment blickten die Frontkämpfer eher verächtlich auf die sogenannten Etappenhengste im Regimentshauptquartier.

        Einer von Hitlers Kameraden sah den Unterschied sofort, nachdem er von der Front in den Stab versetzt worden war. Im April 1915 schrieb er, wie gut es ihm dort ging, mit einer "Maß Bier unterm schattigen Nussbaum".

        Die Frage, welches Renommee Hitler in der Armee genoss, wird in der Forschung unterschiedlich beantwortet. Er wird als asozialer Sonderling beschrieben – aber auch als tadelloser Kamerad. Verbürgt ist, dass ihn manche den "spinnerten Österreicher" nannten. Rechthaberisch und streitsüchtig sei Hitler gewesen, hat sein zeitweiliger Vorgesetzter Wilhelm Dieß später erzählt. Dieß war Juraprofessor und einer der bedeutendsten bayerischen Erzähler des 20. Jahrhunderts.. <<

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        @Heidi

        Die Forschung um Hitlers Werdegang, du schreibst es selbst, ist geprägt von der politischen Situation, in der sich die Forscher befinden.

        Man stelle sich vor, ein heutiger Forscher würde dem Hitler Gutes und Tapferes bescheinigen; er wäre erledigt.

        Objektive Forschung wird es wohl an dieser Person nicht geben, und sollten auch noch 100 Jahre ergehen.

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        Unser Führer am

        Hitlers jüdischer Kommandeur setze sich für die Verleihung des EK 1 ein, wegen Tapferkeit und Mut. Hitler war Kamerad, wenn auch ein Sonderling, trank kein Alkohol, rauchte nicht und wenn seine Kameraden Skat in den Gefechtspausen spielten, las er Bücher, oder spielte mit seinen übergelaufen englischen Hund.

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        Debattierklub am

        Äh, der Meldegänger ist ausgestorben, seine Tätigkeit also schwer rekonstruierbar. Es wird wohl darauf angekommen sein, um welchen Stab es ging, Regimentsstab und damit Frontnähe , Divisionstab, oder gar Armeestab. Je weiter weg von der Front, desto gemütlicher. Seine Erblindung durch Gas hat er sich jedenfalls nicht 50 KM hinter der Front geholt. Fakt ist, daß A. sich das EK1 verdiente, höher gings bei seinem Dienstgrad nicht. Sicher erforderte die Verwendung einen intelligenten Soldaten mit Eigeninitiative und Mut, ein Trottel wäre ungeeignet gewesen. Sein Kompanie -Chef, adeliger Oberleutnant, vermied im Empfehlungsschreiben das Wort "Herr" und bezeichnete A. als "der Hitler, Adolf " , Die Anrede Herr war noch nicht inflationär.

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      heidi heidegger am

      @lieber Paule am 21. März 2021 09:00..

      falls ditt heidi gemeint war und weil heute Sonntag ischd:

      Und die Eselin (moi!) sah den Engel und dieser sprach zum Paule alias Bileam, der das Volk zum äh aaadolf zruggvaführään wollte quasi: "Was schlägst Du Deine Eselin, häh? Bist Du des Teufels?" usw. soweit das Wort.

      Bileam und der Engel, Gemälde von Gustav Jaeger, 1836

      Nick Cave: Und die Eselin sah den Engel (Buchbesprechung mit ausführlicher Inhaltsangabe und Rezension auf Literaturschock.de)

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