Von Mainstream-Medien endlich entdeckt: Yoga ist kolonialrassistisch und voll Nazi

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Da wird das linksgrüne Gutmenschentum aber geschockt sein: Auch Yoga ist als kulturelle Aneignung und als faschistisch enttarnt.

Keine Hipster-Townhouse-Siedlung, und mag sie noch so lärmberuhigt und zwangsbefriedet sein, kommt ohne Yogastudio aus. Neben dem Joint hat sich diese Meditationstechnik zum populärsten Relaxer der linksgrünen Oberschicht etabliert. Oft von einer europäischen Lehrkraft unterrichtet, die sich die Technik auf dem fünften Bildungsweg angeeignet hat, werden die Übungen noch mit dilettantischem Gesülze über „Energie“, „kosmische Liebe“ und anderen verbalen Grausamkeiten gewürzt.

Nun ist seit längerem klar, dass westliches Yoga mit dem indischen Vorbild wenig zu tun hat. Im Herkunftsland gilt „Yoga“ lediglich als Sammelbegriff für verschiedenste Meditationstechniken. Fast jeder Tempel hat dort eigene Varianten. Vor allem finden dabei wenig körperliche Verrenkungen statt. Als man Yoga im 19. Jahrhundert in den Westen importierte, war dort – eine entpolitisierte Erbschaft von Turnvater Jahn – die Gymnastik gerade in Mode. Also mischte sich beides: Yoga goes Gymnastik. Fitness und Entspannung im Doppelpack.

Diese Mischung wurde in kommenden Generationen derart populär, dass sie einen Reimport nach Indien erfuhr. Dort wird diese Mischform ahnungslosen Relax- und Eso-Touristen als original indisches Yoga verkauft. Das hindert das westliche Klientel nicht daran, Yoga zunehmend zu ihrer „Weltanschauung“ zu erklären.

Es verwundert dennoch, dass Prenzl-Berg-Yogis stets eines übersehen haben: Wenn diese Meditationstechnik im 19. Jahrhundert in den Westen gelangte, dann heißt das: in der Kolonialzeit. Mit anderen Worten: „Yoga“ ist Kolonialerbschaft, ist der spirituelle Elfenbeinzahn für gesättigte, weiße Mittelständler! Das fiel jetzt immerhin dem Bento-Magazin, Nachwuchsrekrutierer des Spiegel, endlich auf.

Die Autorin erklärte westliche Yoga-Adaption zur „kulturellen Aneignung“, was einer Indianerverkleidung zu Karneval gleichkommt. Dazu zitiert sie die kompetente Taz-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah. Laut dieser Expertin bezeichnet der Begriff der „kulturellen Aneignung“ eine „kolonialrassistische Praxis, in der sich die Mehrheitsgesellschaft die Kultur von Subalternen (…), vor allem Kolonialisierten, abschaut, aus dem Kontext reißt und aneignet“. Was anderes wäre die Adaption indischer Mediationstechnik für westliche McFit-Junkies?

Außerdem wäre Yoga voll Nazi: Der Nazi-Bonze Heinrich Himmler soll es gegen Bauchschmerzen praktiziert haben. Aus einem Yoga-Text habe er außerdem die Notwendigkeit zur inneren Gelassenheit beim Töten herausgelesen. Mehr noch: Die Bhagavad Gita, das heilige Buch der Hindus, enthielt für Himmler „das geheime Wissen der Arier“. Na, wenn Himmler es sagt, welcher Linksgrüne wagt dann noch zu zweifeln?

Last but not least enthält Yoga eine große Kollektion an „patriarchalisch-hierarchischen Strukturen“. Denn: „Yoga entstammt einer patriarchalen Gesellschaft, Theorie und Geschichte sind zum großen Teil von Männern geschrieben – und praktiziert.“ Aber der Westler hat das Dilemma freilich noch verschlimmert – durch den falsch verstandenen Begriff des „Gurus“: „Ein Guru kann im hinduistischen Verständnis alles sein: ein Ort, Musik, eine Übung.“ Dann ruft die Autorin eine feministische Yoga-Lehrerin in den Zeugenstand: „Viele verstehen unter einem Guru fälschlicherweise einen alten weißen Mann mit Bart.“

Nach all dem dürfte Yoga für linksgrüne Gutmenschen nicht mehr praktikabel sein. Oder etwa doch? Im letzten Satz des Artikels heißt es: „,Yoga ist das, was wir daraus machen‘, sagt Lehrerin Janna.“ Wie, kulturelle Aneignung, kolonialistischer Kulturrraub, faschistische Ideologie, ist am Ende nur, was man/frau „daraus macht“? Damit lässt sich sogar jedes Indianerkostüm zu Karneval rechtfertigen! Welch geistig-moralischer Tiefflug!

Was bleibt dann noch? Wieder zurück zum „autogenen Training“, einer in früheren Jahrzehnten populären Entspannungstechnik? Besser nicht! Dessen Erfinder, der Göttinger Psychiater Johannes Heinrich Schultz, war während der NS-Zeit ein großer Euthanasie-Fan und schickte „therapieresistente“ Homosexuelle ins KZ. – Paradox: wer entspannen will, muss in die Hölle der Geschichte.

Die Sprache der Political Correctness entlarven.

Sprache als Werkzeug der Repression & Gedankenkontrolle: Die von den System-Medien vorangetriebene Infantilisierung unserer Sprache hat inzwischen groteske Ausmaße erreicht. Deutsche Gazetten quellen über von Worthülsen, Begriffsumdeutungen, halbwahren Floskeln, wohlfeilen Mustersätzen, linguistischen Simplifizierungen, Kampfbegriffen und ewig gleichen linkspädagogischen Argumentationsmustern, die das Denken der Menschen normieren, ja ausschalten sollen. Hier bestellen

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23 Kommentare

  1. Avatar
    HERBERT WEISS am

    "Wer durch des Argwohns Brille schaut,
    sieht Raupen selbst im Sauerkraut!"

    Wilhelm Busch

    Übrigens, der Dingsbums soll ja Vegetarierier und Abstinenzler gewesen sein. Nach dieser ulkigen Logik müssten also echte Antifanten saufen wie die Löcher, Qualmen wie die Schlote und sich die Steaks reihenwese reinschieben.

    Der Speigel taugt nur noch für das Plumpsklo!

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      Dieses Druckerzeugnis würde ich nicht mal auf dem Plumsklo lesen wollen.
      Und für den Rest ist das hochglanzgestrichene Papier viel zu glatt.
      Ergo: Der Spiegel ist auf der ganzen Linie unbraubar.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Was kommt als nächstes, alles was nicht Grün ist ist rassistisch.

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    Yoga ist eine geistige Disziplin und, ohne die Philosophie der Inder, leer.

    Die indischen Weisen sagen dem vollendeten Yogi nach, er habe Siddhis, magische Kräfte. Die indischen Mystiker verachten allerdings den, der nach Siddhis strebt, weil das ein Irrweg sei.
    Die ethischen Lehren des Vishnuismus sind: Askese, Freigebigkeit, Rechtschaffenheit, niemand ein Leid antun, die Wahrheit reden, also antigrün.

    Arjuna erblickte die Schar der Verwandten, gegen die er in den Kampf ziehen sollte, und wurde von Selbstzweifeln übermannt. Sein Wagenlenker im Kampf war der Gott Krshna, eine Inkarnation Vishnus.

    Sanjaya (Erzähler) sprach

    Als so von Mitleid übermannt und tränenüberströmten Augs
    Arjuna in Betrübnis sank, sprach Krshna zu ihm dieses Wort:

    Der Erhabene sprach

    Woher kommt dieser Kleinmut dir im Augenblicke der Gefahr?
    Unrühmlich und unwürdig ganz des edlen Manns, o Arjuna?
    Verbanne die Unmännlichkeit! Sie ziemt dir nicht, o Pritha-Sohn!
    Die Schwäche, die erbärmlich ist, gibt auf! Erhebe dich du Held!

    ..

    Denken und Andacht sind in der Lehre Krshnas eins. Wer das erkannt hat und so den Leib verlassend stirbt, wird aus dem Rad der Wiedergeburten befreit.

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    "Yoga ist kolonialrassistisch und voll Nazi"

    … war vermutlich der unbewußte Grund, warum ich NIE Yoga praktiziert habe…

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        Mhh … gute Frage, die … ich selber momentan nicht sicher zu beantworten weiß. Vielleicht bin ich ja … beides? Ein bischen…?? Ach … kommt sogar noch ein drittes dazu, denn definitiv bin ich: Prussofant!

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    Die Tragik solcher Menschen wie dieser TAZ-Autorin und anderer "Feministinnen" ist ja nicht nur, dass sie von Gott und der Natur schlecht behandelt wurden, sondern vor allem auch, dass nahezu alle zivilisatorischen Leistungen von Männern erbracht wurden. Warum auch immer – jedenfalls nicht, weil das weibliche Geschlecht "unterdrückt" und "diskriminiert" wurde. Und weil dem so ist , könnte/müsste frau "konsequenterweise" die Zivilisation insgesamt als "frauenfeindlich", als "sexistisch" oder was auch immer entwerten. Was bedeuten würde: zurück ins Steinzeitalter (weit vor der männlichen Erfindung des Rades), und ein Vorgeschmack auf diese "Rückbesinnung" dürfen die westlichen Gesellschaften schon seit längerem erleben, spätestens jedoch seit Einführung der "Frauenquote" und anderem "gutmenschlichen" Unfug.

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      Das "Siebte Kreuz" von Anna Seghers hatte ich einst "verschlungen" in einer Nacht. Und diese großartige Autorin war großartig, weil sie etwas konnte, weil sie unendlich viel Phantasie besaß, weil sie sich für die Welt Interessierte, weil sie engagiert war und schreiben konnte! Und das alles vor dem "neuzeitlichen" feministischen Furor, vor dieser dummdreisten, verlogenen und rassistischen Propaganda "linksgrüner" Ideologen. Und natürlich gibt es weitere Beispiele kluger und kreativer Frauen. Der heutige "Feminismus" ist eine schwere Beleidigung solch großartiger Frauen!!

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        HERBERT WEISS am

        @ Sokrates:

        Gähn! Mein Vater trieb sich damals mit den anderen Jungs aus seinem Ort gelegentlich in der Nähe des KZ Groß-Rosen herum. Was sie da als Zaungäste zu sehen bekamen, reichte schon, um sich eine klare Meinung zu bilden. Gerade auch zum Umgang mit den dort eingesperrten Juden: "Die konnten einem echt leid tun!" Dass sich in den nicht einsehbaren Bereichen noch weitaus Ärgeres abspielte, lag allerdings sehr nahe.

        Meinen Großvater hatten die Amis – er war Sanitäter – im KZ Buchenwald eingesetzt. Leider kam er nicht mehr dazu, sich mit mir eingehend darüber zu unterhalten. Aber ich schätze mal, wenn das alles "Kommunistenmärchen" gewesen wären, wüsste ich das.

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      "Was bedeuten würde: zurück ins Steinzeitalter…"

      Ja, … Frauen weisen uns den Weg zu den Ursprüngen – im leider wahrsten Sinne des Wortes … cry …

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      "Die Tragik solcher Menschen wie dieser TAZ-Autorin und anderer "Feministinnen" ist ja nicht nur, …"

      FEMINIST:INNEN/X … don’t you know how offensive this is???

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    Endlich wird mir klar, warum ich gern Compact lese und damit natürlich voll Nazi bin: weil ich in jungen Jahren schon mal Yoga gemacht habe!

    In einem irrt aber die kompetente Autorin: „Viele verstehen unter einem Guru fälschlicherweise einen alten weißen Mann mit Bart“. Nee, nee, viele verstehen darunter einen alten Inder mit Bart. Und der Inder ist ja per se schwarz, wie wir seit der Nominierung der Pamela Harris als Joe-Biden-Ersatz wissen!

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    DerSchnitter_Maxx am

    Dann ist Kamasutra und Ringelpietz mit Anfassen im Zwinger-Club, aber auch … diskriminierend und rassistisch. Also bitte … wenn schon denn schon … 😉

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      heidi heidegger am

      und Tantra erst: quasi stillhalten beim ruckeln oder gleich ²immissionert (zit. Soki) einschlafen, hihi.

      ²von lateinisch immittere „hineinschicken, -senden“

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    Na und?
    Ist doch egal wo es herkommt, wenn es dem Köper gut tut, ist es das Richtige. Das darf je jeder selbst entscheiden…

    Mir gefällt es und ich werde es auch weiterhin praktizieren!

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    heidi heidegger am

    Hmm, die Technik der ²Transzendentalen Meditation (mit und zu! Jesus), wer könnte da dann dran moppern drauf, häh? Die orthodoxen Schwestern und Brüder (JE weiss weit mehr darüber als ditt heidi anzunehm‘) im Osten streben danach, Jesus "gleich" zu sein), daran isch nix vakehrt..heidi muss das aber noch gegenchecken mit meim‘ Bezirksevangelisten (unser (heidi+heidiMuddis) / Hausarzt (mitsamt Hausbesuchen, hah!) auch noch nebenbei/*praise the Lord!* !!

    ²ohne Jesus ist mir’s heidi-persönlich zuu *new age* und zuu David Lynch, sorry!

    -> meditierte Jesus nicht 40 Tage in der Wüste, häh? Jesu Versuchung. Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte …usw.

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      Ist es ein Gerücht oder trifft es zu, dass ein spezieller Kreis an Gutmenschen bereits Experimente an der Farbe ihres Stuhlgangs vornimmt um dessen Verfärbung zu erreichen?

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        heidi heidegger am

        jo-worrumm, häh? LOL

        ditt heidi hat die Seuche (ganz ohne ditt Corona) -> ditt @Gallier (anzunehm‘ ganz schtabiler ForumsBursch‘, aber mit miserablem ForumsTiming!) – Soki hilf ! ein ganz klitzikleiner Exorcismus hier&da hat noch nie frau was gebracht aber auch auch nix geschadet, hihi!..if YOU please?! 🙂

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