Gut eineinhalb Jahre nach dem Assad-Sturz ist keine nennenswerte Rückkehrwilligkeit von Syrern in der BRD festzustellen. Auch von einer mehrfach versprochenen „Abschiebeoffensive“ ist nichts zu spüren. Das hat auch Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Deutschen. Dazu finden sich schockierende Fakten in der COMPACT-Spezialausgabe „Mädchen, Messer, Morde.“ Hier mehr erfahren.

    Aktuelle Angaben des Bundesinnenministeriums: Seit dem Regierungssturz in Syrien 2024 sind weniger als 10.000 Syrer aus der Bundesrepublik Deutschland in ihre Heimat zurückgekehrt. Mit Stand vom 27. März waren es 9.867 Personen. Dabei werden solche Ausreisen sogar finanziell mit unseren Steuergeldern gefördert. Gegenwärtig aber sind beim zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gerade einmal 844 solcher Anträge für 1.517 Personen in Bearbeitung.

    Höhere Pauschal-Zahlungen gefordert

    Hans-Eckhard Sommer, der Präsident des Bamf, bestätigt, dass derzeit ungefähr 1.000 Euro pro Erwachsenen für eine freiwillige Rückkehr bezahlt werden. Aus seiner Sicht sei dies „nicht attraktiv“ genug. Er schlägt tatsächlich höhere Prämien vor. Auch die Berechnung der Höhe der Prämie sei zu kompliziert und zu sehr auf den Einzelfall bezogen. Sommer möchte dies künftig mit Pauschal-Zahlungen um gehen. Das Innenministerium dazu auf Rückfrage: Man habe dies im Blick und bewerte die Lage „kontinuierlich“.

    Es läuft also alles sehr schleppend. Die Welt ließ unlängst durchblicken, was politisch Verantwortliche offenbar unter einer Migrationswende verstehen: „Seit Dezember wurden drei Straftäter von der Bundespolizei begleitet per Linienflug nach Syrien abgeschoben.“

    Offiziell leben derzeit ungefähr 500.000 Syrer mit befristetem Schutztitel bei uns. Zahlen des Ausländerzentralregisters geben darüber hinaus zu denken. Danach hielten sich zum 30. November 2025 exakt 940.402 Syrer in der BRD auf. Mainstream-Medien waren zuletzt bemüht, dies als Rückgang zu verkaufen. Hintergrund: Im Jahr zuvor waren es noch 974.000 in der Bundesrepublik registrierte Syrer gewesen. Was die Journaille dabei vielfach unerwähnt lässt: Die Zahl ist nicht etwa wegen Ausreisen oder gar Abschiebungen gesunken, sondern angesichts von Einbürgerungen. 2024 wurden 83.150 Syrer mit der bundesdeutschen Staatsbürgerschaft ausgestattet, im Jahre 2023 waren es 75.000.

    Was darüber hinaus vielfach unterschlagen wird, ist folgender Fakt: Eingebürgerte Syrer, die neben der deutschen auch die syrische Staatsangehörigkeit behalten, gelten als Deutsche und entfallen aus den entsprechenden Statistiken.

    Massenweise abgelehnte Asylverfahren

    Was hinzukommt: Nach dem Sturz des Assad-Regimes ist die Anerkennungsquote syrischer Asylbewerber in Deutschland drastisch gesunken. Im vergangenen Jahr wurden fast 95 Prozent aller Anträge von Syrern abgelehnt. Während das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) 2024 noch fast jeden syrischen Antrag positiv beschied oder zumindest ein Abschiebeverbot aussprach, werden derzeit fast 95 Prozent der Anträge abgelehnt. Nur 5,3 Prozent der syrischen Staatsangehörigen, über deren Fälle das Bamf entschied, erhielten einen Schutzstatus – sei es als Flüchtling, Asylberechtigter, subsidiär Schutzberechtigter oder mit Abschiebeverbot.

    Die Zahlen fallen in die Debatte um die kürzlich geführte Rückkehr von Syrern. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte nach dem Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa Ende vergangenen Monats erklärt, rund 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer sollten innerhalb von drei Jahren in ihre Heimat zurückkehren; dies sei ein Wunsch al-Scharaas gewesen. Der widersprach anschließend prompt: „In Wahrheit ist die Aussage etwas übertrieben. Nicht ich habe das gesagt, sondern es wurde mir zugeschrieben.“

    Der Volkswille ist klar klar: 61 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass Syrer in nennenswerter Zahl unser Land verlassen sollten. Die Mehrheit der Bevölkerung sieht keinen Grund mehr für einen dauerhaften Aufenthalt großer Teile dieser Gruppe und fordert eine konsequente Rückkehrpolitik, auch mit Abschiebungen.

    COMPACT hat dies alles im Spezialhelft „Mädchen, Messer, Morde“ aufgearbeitet. Sehr aufschlussreich! Hier bestellen.

    Kommentare sind deaktiviert.