Sterben – ein Naturgesetz

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Es schleichen sich immer wieder sinnleere Worte und Wortgruppen in den allgemeinen Sprachgebrauch ein – seien sie nun politisch motiviert, volksverdummend oder von der Wahrheit ablenkend. Dass man gegen einen Klimawandel nicht kämpfen oder kein Gegner geschweige denn Leugner des Klimas sein kann, verdanken wir der natürlichen Logik, nach der Klima und Klimawandel einfach stattfinden ohne uns Menschen und das, was wir tun, zu berücksichtigen. Genauso verhält es sich mit dem Tod.

_von Holger Kiefer

Es wird immer wieder vielen Menschen suggeriert, dass man den Tod bekämpfen kann und wir es irgendwann schaffen werden unsterblich zu sein. Abgesehen von der hypothetischen Folge, dass die existierenden Menschen innerhalb von wenigen Jahrzehnten den Platz für weitere Menschen nur durch Kriege, Seuchen, Hunger oder andere gezielte Tötungen wie zum Beispiel Injektionen schaffen können, widerspricht dieser Gedanke an die Unsterblichkeit einem der ehernen Naturgesetzte: Einem Organismus steht eine begrenzte Zeit für dessen Existenz zur Verfügung. Das Leben führt zum Tod, der Nichtmehr-Existenz. Was bleibt, sind Erinnerungen in den Köpfen einst bekannter Mitmenschen, wenn sie nicht allzu vergesslich sind, eine gewisse Anzahl an Atomen, die einst unseren Körper ausmachten, und dadurch eine zersplitterte Menge an Energie, die irgendwo in kleinsten Teilchen herumschwirrt.

Aber die Zusammensetzung, die wir einmal als Individuum darstellten, ist zerstört und wird nicht wieder stattfinden. Aus dieser Erkenntnis können wir folgende Konsequenz ziehen: In dem Wissen um unseren Tod akzeptieren wirunsere Endlichkeit und nutzen die begrenzte Zeit für Tätigkeiten, an denen wir Gefallen finden und die wir erlebt haben wollen. Einige Menschen haben bereits die Erfahrung gemacht, dass Aktionen, die sie in der Jugend ausgeführt haben, in späteren Stadien des Lebens ihre Attraktivität verloren. Wer einmal Gitarre oder Querflöte gespielt und die Leidenschaft oder Neugier dafür eingebüßt hat, lässt das Instrument in der Ecke liegen oder verkauft es. Wer viel gereist ist, verliert irgendwann die Lust daran. Wer regelmäßig etwas geraucht hat (egal was), stellt es aus gesundheitlichen Gründen vielleicht ein. Und selbst beim Geschlechtsverkehr – die meisten länger Verheirateten kennen das – macht sich irgendwann Überdruss breit. Genauso verhält es sich normaler- und gesunderweise mit dem Leben: Wenn man viel und intensiv gelebt hat, erfährt man am Ende eine natürliche Müdigkeit, die man auch dadurch spürt, dass man in allem langsamer und schwächer wird.

Das sind Zeichen eines permanenten Abstiegs. Das ist die Straße zum Tod. Das ist die Sackgasse des Lebensendes. Nicht umsonst wird der Tod in der belletristischen Literatur als Bruder des Schlafes bezeichnet. Denn genauso wie der Schlaf bedeutet der Tod auch Abwesenheit von Bewusstsein. Wir brauchen den Schlaf, um auszuruhen und neue Energie zu gewinnen. Wir brauchen den Tod, um der Erschöpfung nachzugeben, wenn keine neue Energie mehr zu gewinnen ist. In der ersten Hälfte des Lebens gewinnen wir immer mehr Energie, in der zweiten verlieren wir sie kontinuierlich und logischerweise, denn wir sind kein Perpetuum mobile und unsere Teile dem Verschleiß unterworfen.

Wir sind keine Sonne und kein Wind; wir sind Menschen, die aus biologischen Gründen eine bestimmte Haltbarkeit mitbringen, die irgendwann abläuft. Man kann sich an diesen Gedanken gewöhnen und braucht dann keine Angst vor dem Tod zu haben.Und wer keine Angst vor dem Tod mehr hat, braucht sich auch von Politikern oder anderen Nutznießern unserer Existenz nicht mehr einschüchtern und ängstigen zu lassen – zumal ihre Drohungen in Bezug auf den Tod in der Regel haltlos sind, weil sie den natürlichen Grundlagen und Gesetzen widersprechen. (Fortsetzung des Artikels nach dem Werbebanner)

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Es bleibt am Ende dieses Artikels noch diejenigen anzusprechen, die an sehr früh Verstorbene denken. Es gehört auch der Natur, aber heutzutage noch viel mehr unserer Zivilisation an, dass Menschen im Alter von 14 oder 35 Jahren bereits sterben. Gründe und Erklärungen gibt es dafür immer. Desto wichtiger ist es, den Tod frühzeitig ins Auge zu fassen und nicht ständig die Augen davor zu verschließen. Wenn wir ihn ständig auf dem Schirm haben, wird er uns auch nicht überraschen, wenn er auftritt. Ein Leben ist abgeschlossen, wenn es vorbei ist. Und wenn es mit 14 Jahren endet, dann sprechen wir auch über ein ganzes Leben. Also vite vite–das Smartphone aus der Hand gelegt und ausgeschaltet sowie die Kopfhörer abgenommen! Das Leben wartet, aber der Tod vielleicht nicht mehr lange. Wer weiß das schon? Wir Menschen zumindest nicht. Wir können die Zeit nutzen und müssen sie nicht verplempern. Der Tod ist nicht besiegbar. Aber wir können uns an ihn gewöhnen, wenn wir uns frühzeitig mit ihm beschäftigen und ihn dann auch akzeptieren – den anderer Personen und den eigenen.

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17 Kommentare

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    DerSchnitter_Maxx am

    Zu leben heißt sterben … zu sterben heißt leben … und deswegen sollte man vor nichts und niemand ANGST haben/entwickeln 😉

    Denn ANGST lähmt !

    Außerdem … alles was dieses System und seine Regime und seinem Helfershelfer-Geschmeiß kommuniziert, ist … seit geraumer Zeit, vollkommen null und nichtig 😉

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    Man strebt immer zuerst an, das zu bekommen, was man nicht haben kann, ja was unmöglich ist! Gegen Ende der Großsteingräberzeit wurde tausende von Sterbenden und Toten, auch Exhumierte nach Südwestdeutschland gebracht! Irgendjemand muß die Leute geneppt haben, ihre toten Verwandten dahinzubringen um… darüber rätseln Archeologen noch …
    Vor etwa 4000 Jahren hat man damit begonnen, den Leuten schlimme oder schöne Szenen über die Zeit nach dem Tod zu erzählen und sie damit zu Dingen zu veranlassen, die sie sonst nicht gemacht hätten. So entstand Klerus als neue Herrscherklique, der sich bald über die natürlichen Strukturen stellte und somit das Gros an Macht ausübte.
    Eine Erinnerung an frühere Existenzen war da wohl noch rudimentär vorhanden, war die Mächtigen dazu brachte ihren Reichtum für die nächste Inkarnation zu retten und mit ins Grab zu nehmen.
    Da die Macht der Priesterkasten darauf beruhte, daß man sich nicht erinnerte und die Verhältnisse nach dem Tod nicht überprüfbar waren, verbot man es, sich damit zu beschäftigen. Monotheiste Religionen tatan sich da besonders hervor! (Erfunden hat den Echnatom, um die Priester zu entmachten.)

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      Mit Recht fürchtet man sich aber vor dem Sterben, das kann recht Qualvoll sein und auch lang dauern. Ganz zutreffend galt "Stirb langsam!" als Folter und Quälerei. Erst als man den Leuten jahrhundertelang eingeredet hat, daß der Tod wesentlich schlimmer ist als jede Folter hat man sie dazu gebracht alles ertragen zu wollen, um bloß nicht zusterben,
      Und erst im 20.Jh. begann auch die Medizin da mitzumachen. Man hatte einiges schon erreicht, was ansich unmöglich war – z.B. zu fliegen – also wiederbelebte man in den 1960ern ein ertrunkenes Kind. Das klappte noch nicht wirklich, aber setzte die überzogene Medizin in Gang, die wir heute haben! Wenn heute an Corona Menschen qualvoll 4 Wochen lang sterben, liegt daß an dem hartnäckigem aber vergeblichen Versuch sie daran zu hindern!
      Sogar das Universum wird eines Tages vergehen, allerdings handelt es sich dabei um Milliarden von Jahren! Das hat eben eine andere Auffassung von "Jahr"! Dagegen die Eintagsfliege? Stell dir vor, nichts verginge mehr, wie chaotisch würde dann alles werden! Die Erde ist so schon übervölkert! Alle Dinosauruer tummeln sich dazu und sämtliche Vorfahren.

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        3. Man darf dabei aber nicht vergessen, daß diese Einstellungen und die jahrtausendelangen Einflüsterungen über den Tod der Medizin- und Pharmaindustrie höchste Gewinne möglich machen. Durch die zunehmend unnatürliche Einstellung zum Tod machen es die Leute ihr möglich das letzte Geld aus einem herauszuziehen, ihre Handlungen nicht in Frage zu stellen und auch die zu "beglücken", die es nicht wollen. Und schließlich erlaubt es die absichtlich verschreckte Masse der Obrigkeit ihr alle demokratischen Freiheitsrechte abzuerkennen – nur um so angeblich den Tod zu besiegen. So unsinnig wie die jungsteinzeitlichen Skelette im Südwesten!

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    HERBERT WEISS am

    Wer das als "Mach dich vom Acker, Alter!" missverstehen sollte, kann mir (67) mal im Mondschein begegnen! Es ist schon wahr: Irgendwann sind wir alle dran. aber warum soll man dem Sensenmann (und den Weißkitteln) nicht doch noch ein paar lebenswerte Jahre abluchsen? Genießen wir also jeden neuen Tag, als wenn es unser Geburtstag wär.

    Irgendjemand sagte mal: "Wer früher stirbt, ist länger tot." Kann man so sehen. Man kann aber auch darüber lachen, wenn einem danach ist. LOL!

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    Archangela am

    Was für eine düstere, perspektivlose Darstellung des Lebens.
    Mich schaudert dieser Fatalismus.

    Außerdem werden gleichzeitig zwei Standpunkte vertreten.
    1. Wir ertragen die Perspektivlosigkeit, weil wir irgendwann nicht nur des Reisens und des fruchtbareren Verkehrs, sondern auch des Lebens überdrüssig werden, da der körperliche Verfall ein Naturgesetz und damit unabwendbar ist.
    2. Wenn wir nur 14 statt 94 Jahre alt werden, sprechen wir auch über ein ganzes Leben. Wir müssen uns nur rechtzeitig mit dem Tod beschäftigen, dann überrascht er uns nicht.

    Diese rein materielle Sichtweise hat für mich überhaupt nichts Positives. Außerdem, wenn wir nach materieller Sicht tot sind, also das Gehirn aufhört zu arbeiten (die neue medizinische Definition des Todes), dann überrascht uns gar nichts mehr. Dann sind wir in der "Nichtmehr-Existenz". Dann wäre alles aus.

    Die überwiegende Zahl Menschen stirbt übrigens nicht lebenssatt. Also zu früh, für ihr Empfinden. Auch wenn sie sich mit dem Tod beschäftigt haben.

    Zum Glück habe ich durch den Kontakt mit Jenseitigen andere Erfahrungen gemacht. Das Leben ist nicht das alleinige Bewusstsein eines Gehirns, das bei Funktionslosigkeit desselben aufhört. Das Leben benutzt unseren Körper nur für eine gewisse Zeit.

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      Archangela am

      Also kann uns der Tod tatsächlich überraschen. Aber er kann uns auch von Schmerzen befreien. Und er kann uns von Missverständnissen und Perspektivlosigkeit heilen.

      Wir leben weiter.

      Aber nicht, wie uns die Kirchen aus Profitgier weismachen wollen, denn auf das Leben hier folgt keine Strafe. Die haben sich nur die Pfaffen ausgedacht, um uns hier abhängig zu machen und auszunehmen.

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    In der Tierwelt funktioniert noch das Naturgesetz am

    Und das Naturgesetz muss auch vor den sogenannten Grundgesetz Religionen und Ideologien stehen….die Natur schuf Mann und Frau zur Fortpflanzung …die verschiedenen Rassen und Arten von Lebewesen auf der Erde…..Eisbären gehen zu Eisbären Braunbär zu Braunbär Schwarzbär zu Schwarzbär Adler zum Adler Spatz zu Spatz usw…………………………………………………………….„Bunte Vielfalt“ was die Multikultiwahnsinnigen und die internationalen Plutokraten täglich predigen, aber aus Gier Mordlust und durch krankhafte Neigungen selbst vernichten….

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    Was war daß nun? Das Wort zum Sonntag? Wir fürchten ja nicht den Tod,im Gegenteil. Wir fürchten das Sterben,weil es (fast immer) mit höchst unangenehmen körperlichen Sensationen verbunden ist. Und an die kann man sich nicht gewöhnen,man erlebt sie ja nur einmal im Leben. Mich juckt es,wenn Ich sowas höre oder lese,immer in den Fingern, den Verkündern solcher Weisheiten Gelegenheit zu geben,sie einmal praktisch anzuwenden.

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      Archangela am

      Wie wäre es, wenn Du nicht mit "Wir", sondern mit "ich" schriebest?

      Ich fürchte auch nicht die Todesumstände. Jemand der sein Leben lang Schmerzen hat, und da kenne ich einige, also zum Beispiel bei einem Unfall oder Missgeschick NICHT gestorben ist, stattdessen jahrelange Torturen und Operationen ertragen musste, ist viel schlimmer dran, als jemand, der bei einem Unfall stirbt. Und der erlebt es sicher nicht nur einmal.

      Mach Dich frei von Deiner Angst vor Schmerzen. Dann bist Du frei. Angstfrei!

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        Ach ja, Täubchen,natürlich ist häufig der Tod besser als das Weiterleben. Aber nur für die,welche die Gnade des HERRN erwarten dürfen. Für Dich kommt es leider anders und die Angst kommt dann auch. Freue Dich,daß Sokrates keine Macht über Dich hat,sonst käme sie schon früher. Vielleicht aber Heilsam, bevor es zu spät ist.

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      Früher war alles besser am

      Generell nachvollziehbar, wenn auch nicht unbedingt zu diesem Thema, außer man macht gerne kleinen Kindern Angst…("du kommst in die Hölle").
      Mir jucken die Fingerchen immer bei Sozialismuskundigen, Kriegs/Massenmordverstehern, im Mittelalter war alles besser Schwätzern. Letzteren würde ich eine Wurzelbehandlung beim geistig behinderten Dorfschmied empfehlen, den anderen Dinge, die ich hier nicht ungestraft schreiben darf.

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    RechtsLinks am

    Ein gut geschriebener Artikel, vor allen Dingen fuer die, die alles viel zu ernst nehmen.
    “Ich umarme meine dunkle Seele, ich sehe den aufgehenden Mond und denke an die schweren Zeiten. Oh Staub, du machst meine meine jungen Jahre alt. Das Leben ist wie ein Windstoss, oh kehrt doch um! In dieser schlimmen Welt gibt es nichts fuer euch. Eure Jugend ist kurz wie eine Jahreszeit..” Om ja wen.. Ein vietnamesisches Trauerlied fuer deutsche Legionaere in Indochina..
    Die naechste Generation, spaetestens die uebernaechste, weiss nichts mehr vom Leben, der Freude und des Leides ihrer Vorgaenger.

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    Der Grippeleugner am

    Positiv zu bewerten ist, dass man anhand des Sprachgebrauchs immer sofort weiß, wie es um die geistige Gesundheit des "Angreifers" steht (früher waren sie jedenfalls geschickter und wesentlich intelligenter als heutige Kakawerfer). Ob zu Fuß gehende Gender*innen oder "Leugner"-Sager (im 21. Jahrhundert, lel), alles hochgradig pathologisch. Schwebten diese schwachen Charaktere nicht mehrheitlich überm Kuckucksnest, hätte sie der Onkel Dr. längst behandelt. Das Schöne ist, dass die auch nicht ewig Leben und im Buch der Geschiche immer einen ganz besonderen Platz haben werden, so wie beispielsweise die Bewohner von Schilda. Wahrscheinlich wird man es irgendwann sogar – zur Belustigung der Marsianer – verfilmen. Eine derart verblödete Gesellschaft ist über kurz oder lang zum Aussterben verurteilt. Die etwas Gescheiteren werden schon überleben, die Seuchenlappengerneträger gehören definitiv nicht dazu, da sie die Künstliche Intelligenz längst überholt hat.

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      Also um marsianer zu belustigen eignen sich aber Alu Hut Träger viel mehr….so viel blödsinn wie die im Kopf haben kann man sich gar nicht ausdenken

      Ist ja auch ne schlimme Diktatur wo man demonstrieren kann und frei seine Meinung sagen kann

      Wenn man dann ausgelacht wird ist es eine andere Sache

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        Der Grippeleugner am

        Jupp,

        das Wahlrecht hast du bei deiner Beweisführung noch vergessen und dass wir Pornos gucken dürfen.

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    Sicher nicht falsch, aber als Rezept zum Umgang mit Corona nur eingeschränkt von Nutzen.

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