Steak aus dem 3D-Drucker – Der fleischgewordene Hirnfraß

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Zum Auftakt der „Grünen Woche“ in Berlin lieferte der Digitalverband Bitkom eine „repräsentative“ Umfrage, derzufolge sich jeder achte Deutsche an der Vorstellung erwärmen kann, in Zukunft Fleisch zu essen, das aus einem 3D-Drucker stammt.

Eines muss man der von Greta entfachten Klimahysterie zugute halten: Sie hat die Dekadenz, die  Infantilisierung der Gesellschaft rund um den Globus und vorrangig in Deutschland, die Heuchelei einer sich plötzlich vorgeblich politisch engagierenden Jugend, die mit vermüllt hinterlassenen Plätzen nach ihren Demos eindrucksvoll zeigt, wie wichtig ihr Umweltschutz und Zivilisation ist, entlarvt. Süchtig nach Erlösung aus der fortschreitenden Apokalypse aufgrund der angeblich anthropogenen Erderwärmung, zu der methanfurzende und treibhausgasrülpsende Rindviecher angeblich einen höheren Beitrag leisten als das Auto, nämlich auf 100 Jahre hochgerechnet dem Klima 25 Mal mehr einheizen als CO2, kommt das Steak jetzt aus dem Drucker – und der Diesel unter Umständen wieder auf die Straße.

„Viele Menschen wollen ihren Fleischkonsum aufgrund von gesteigertem Umwelt- und Tierwohlbewusstsein reduzieren, aber nicht auf den Geschmack verzichten. Fleisch aus dem 3D-Drucker bietet in Zukunft möglicherweise einen Mittelweg“, wirbt Andreas Schweikert, Bitkom-Experte für Landwirtschaft, für ein Verfahren, bei dem ein Stück Fleisch aus Rinder-Zellen etwa oder auf pflanzlicher Basis produziert wird. Die Umfrage zeige, dass zumindest ein Teil der Bevölkerung dem offen gegenüberstehe. So steige bei vielen Verbrauchern das Bewusstsein für das Thema Fleischkonsum. Und für Nachhaltigkeit.

Die ist nämlich auch bei den 3D-Druckern und den verwendeten Materialien gegeben: Feinstäube, Nanopartikel und flüchtige organische Verbindungen sorgen dafür – und für nachhaltige Gesundheitsbelastungen. Hinzu kommen mangelnde Recyclingfähigkeit, ein hoher Energiebedarf und eine enorme Belastung der Umwelt durch CO2-Emissionen sowie Ressourcenverbrauch von fossilen Energieträgern. Vegetarier und Veganer wird´s freuen, einmal mehr den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben… „Klimakiller Kuh“, so der Schlachtruf, der sich gegen die umweltverschmutzenden Schlöte der Viecher richtet.

Künftig also geschmackloser Science-Fiction-Wahnsinn oder sinnvolles Ernährungskonzept für kommende Generationen? Seit geraumer Zeit treten mehr und mehr Unternehmen auf den Markt, die an zukünftigen Lebensmitteltechniken laborieren – die tierproduktfreien Hamburger von „Impossible Burger“ und „Beyond Meat“ sind Beispiele für diesen Trend. Die bilden nur den Anfang, wie der Standard unter Berufung auf den Guardian berichtet: Noch in diesem Jahr sollen Steaks aus dem 3D-Drucker auf den Tellern von Restaurantgästen landen.

Fakt ist, dass nahezu 30 Prozent der eisfreien Oberfläche unseres Planeten für die Fleischindustrie genutzt, dafür Regenwälder abgeholzt, Gewässer verschmutzt sowie Landverödung und Wüstenbildung in Kauf genommen werden. Es sind nicht die Tiere an sich, sondern das, was man für sie beziehungsweise für den Profit zerstört. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass die Nachfrage nach Fleisch bis 2050 weiter um 70 Prozent steigt. Was wiederum nicht an den Rindviechern liegt, sondern an deren Pendant auf zwei Beinen: Die dringlichste Alternative zur Rettung des Klimas, die Eindämmung der Bevölkerungsexplosion insbesondere in Afrika und Arabien, steht auch bei diesem Thema nicht zur Debatte.

Öko-Diktatur. Die geheime Agenda der Grünen.«Wir bewegen uns in Richtung Ökodiktatur», warnte der Ökonom Carl Christian von Weizsäcker bereits 2011. Der von der Merkel-Regierung  beschlossene Totalausstieg aus allen fossilen Energieträgern ist noch lange hin, mag man sich trösten. Bis dahin kann man noch Auto fahren, in den Urlaub fliegen, Schnitzel essen, mit Öl und Kohle heizen, seinen Arbeitsplatz in den angeblich schmutzigen Branchen behalten. Doch die Klimahysteriker machen Druck, die Verbote vorzuziehen. Was wird passieren, wenn Robert Habeck Kanzler ist? Gesellt sich dann das Verbot von Fleisch all den anderen hinzu? Klimawahn „Öko-Diktatur und die heimliche Agenda der Grünen“: hier erhältlich.

Fakt ist auch, dass übermäßiger Fleischkonsum negative Auswirkungen auf die Gesundheit (Lebensmittelkontamination, Antibiotika, Hormone et cetera) und den Tierschutz hat: Die Bedingungen, unter denen Gottes Geschöpfe hierzulande und überall auf der Welt aufgezogen werden, sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden, für den Ethik, Verantwortung, Moral und Empathie noch Werte darstellen. Mit allein Fleischverzicht ist diesen armen Kreaturen nicht zu helfen. Nicht zu vergessen die Reduzierung von unnötiger Lebensmittelverschwendung. Nichtsdestotrotz sind von 1.003 befragten Bundesbürgern 21 Prozent eher nicht begeistert von Fleisch aus dem 3d-Drucker, 62 Prozent schließen es kategorisch aus. Massenmarkttauglich ist diese Methode der Fleischwerdung, die unter Umständen den Hirnfraß beschleunigt, ohnehin (noch) nicht.

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27 Kommentare

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    Professor_zh am

    Hm, das kommt mir ansatzweise bekannt vor! Schöne Grüße von M. TRICATEL (aus ,,Brust oder Keule" mit Louuis de Funès)!

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    Fleischersatz aus dem 3-D-Drucker benötigt auch einen organischen Grundstoff aus dem er druckt. Den aus der freien Luft zaubern ist auch für das modernste Gerät nicht drin! Vielleicht nimmt man dann das Dieselöl, das auf der Straße eingespart wird, dazu.
    Tatsächlich ist auch dieses Problem einzig und allein auf das Problem Nr.1 des Planeten überhaupt, die Überbevölkerung des Planeten durch Menschen, zurückzuführen! Einkindlösung für Alle, auch und gerade für Promis, wäre die bestmögliche Umweltpolitik. Ein Anfang, jede Kinderförderung einstellen und dafür Verhütung weltweit gratis anbieten. (Damit entfällt aber das Ausbeutungspotential für die Big Players.)

    Neandertaler und andere Vorzeitmenschen haben ausschließlich von der JAGDT existiert. Durch Fleischkonsum wurden deren Gehirne größer. Das ermöglichte ihnen schließlich, ihre Nahrung bewußt zu züchten. Der Pflanzliche Anteil dieser wurde dort um so größer, je dichter die menschliche Besiedlung war …
    Statt der Rinder (Z.B. auch die ausgerotteten Bisonherden der USA gehörten dazu) stoßen heute Menschen das meiste Methan aus!

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      Gesslers Hut am

      Original grüne/feministische Ideologie.

      Der größte Schädling ist der Mensch, darum muss man diesen ausrotten. (allerdings nur alle anderen, nur nicht sich selber)

      Essen Sie mehr Fleisch, gut für’s Neandertalergehirn.

      PS
      Von der Jagt leben? frauen? haha, Sie wollen doch in 1. Linie männliche Föten abschaffen. Könnte schwierig werden mit der weiblichen Fleisch-Ernährung.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Für die Grünen eine tolle Idee vieleicht kann man auch Hirn drucken aus dem 3D Drucker daran besteht bei denen nämlich ein großer Bedarf.

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    Wieder sehr geschickt freimaurerisch verpackt : Online Autor bespöttelt 3d-Kunstfleisch und hängt daran einen Aufruf gegen "übermäßigen" Fleischkonsum. Was ist übermäßig? 2-3 Mal pro Woche? Hunde essen 7 Mal pro Woche Fleisch und bleiben niht gesund,wenn man sie mit Sojabohnen u. Kartoffeln füttert. Welchen Unterschied soll es machen,ob 30% der Erdoberfläche für Fleischerzeugung oder für andere Nahrungsmittel genutzt werden? Naturbelassen sind sie so oder so nicht.

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    Es ist schon richtig, dass ca. 30% der Fläche für die Fleischerzeugung gebraucht werden. Diese 30% würden aber zur Ernährung der Menschheit ausschliesslich mit Grünfutter, einschliesslich fleischimitierender 3D-Produkte, nicht ausreichen. Das lässt sich anhand der Tonnenzahl von erzeugtem Fleisch und Wasserverbrauch leicht ausrechnen. Man sollte da auch mal auf die Deklaration bestimmter “Wurst”-Sorten eines bestimmten Wurstfabrikanten schauen. Wenn ich Eier essen will, dann kaufe ich Eier und nicht getarnt als “Wurst”. Schliesslich werden die Eier auch von Tieren, die mit Grünzeug und Wasser gefüttert werden müssen, erzeugt.
    Andere 30% sind mir interessanter. Nämlich, dass 30% des in der BRiD erzeugten Fleisches für den Export bestimmt sind, was den Bürgern den Dreck inkl. Umweltbelastung hinterlässt und den Fleischriesen den Reibach. Und die anderen 30% sind die der zuviel erzeugten Lebensmittel, die schlicht und einfach auf der Müllhalde landen. Teils lokal, groesstenteils nicht lokal produziert. Der Preis des Fleisches, welches in der BRiD angeboten wird, egal ob lokal oder nicht lokal produziert, müsste um mindestens 300% erhöht werden.

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      Dann wuerde es vielleicht aufhören, dass es zu wahren Aufständen an der Fleischtheke kommt, wenn luxusverwöhnte BRiD-Bewohner das Abschneiden des letzten Fitzelchens Fett reklamieren. Umstände, egal in welchem Lebensmittelbereich, sind ausschliesslich den Wünschen der Verbraucher geschuldet. 3D-Steaks wirds lediglich als Gastronomie-oder PR-Gag geben. Für Afrika schlage ich Anti-Babypillen in Form von Lutschbonbons aus dem 3D-Drucker vor.

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      Geht’s noch? "Mindestens um 300%" müßte die Einkommenssteuer für RL erhöht werden,dann vergehen ihm solche Flausen. Rindfleisch ist bereits so teuer,daß Sokrates es nur selten isst, und seine Hündin nur wenig häufiger.Immerhin,gestern Abend: Rumpsteak, half done + Hokkaido-Kürbis+ Knoblauchbrot.&!!!&

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        Jeder hasst die Antifa am

        Seit bei dir BSE festgestellt wurde, isst du nur noch selten Rindfleisch,lass dir doch von Heidi Ziege Verkaufen.

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        Nach dem ersten Satz hätte ich für Sie einen Rabatt eingeräumt. Nach dem Lesen des letzten Satzes ist der Rabatt futsch.

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      Gesslers Hut am

      Problematisch ist eher, was uns als "Fleisch" verkauft wird. Industrieerzeugnisse aus 34% belgischem Antibiotikaschwein, einfach nur eklig. Wohl dem, der noch vernünftige Bezugsquellen hat.

      @Veganer und Co.
      Die Einfuhr aller exotischen Produkte (vor allem Soja, Südfrüchte) umgehend verbieten. Sollen sie doch deutschen Kohl essen, bis der denen zu den Ohren rauskommt. Schon hat sich dieses dekadente Luxusproblem erledigt.

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    HERBERT WEISS am

    Ich weiß, was ein 2D-Drucker leistet und wie schnell so ein Gerät am Ende ist. Und was die neuen Patronen kosten. Ungefähr so viel wie ein neuer Drucker. Die Hersteller wollen uns doch erst einmal anfüttern und dann haben die uns am Fliegenfänger.

    Unsere Oberkomiker sollten für anständige Haltungsbedingungen sorgen. Und dass die Viecher nicht mit Hormonen und Antibiotika vergiftet werden.

    Doch die zuständige Bundes-Trulla labert darüber, dass die Bürger mehr für ihr Fleisch bezahlen sollten. Teuer eingekauft ist jedoch längst noch keine Garantie für Qualität, meint übrigens auch Foodwatch.

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      Gesslers Hut am

      Ja, unsere Bauen werden regelrecht zur Tierquälerei und Glyphosatgepansche gezwungen (wahrscheinlich mit Gled?), die Armen. Wenn sie doch nur dürften wie sie wollten.

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    brokendriver am

    Steak aus dem 3D-Drucker oder die Volkswagen-Diesel-Betrüger aus Wolfsburg

    bauen jetzt das Smartphone auf vier Rädern..sie nennen es verharmlosend Elektro-Auto.

    Wer sich so einen ElektroSchrott für 40.000 Euro kauft, weiß noch nicht, daß er

    nach spätestens 8 Jahren weitere 14.000 Euro blechen muß für eine neue

    Elektro-Batterie unter seinem bis dahin wertlosen KdF-Smartphone auf

    vier Rädern.

    Hoffentlich verreckt Betrüger-Volkswagen genauso schnell wie damals die

    Nokia-Handy-Schmiede in Finnland…

    Das wäre ein Anfang für mehr Wahrheit und Ehrlichkeit.

    Volkswagen-Betrug , nein danke!!!

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      Da muss man erstmal drauf kommen. Vom 3D-Steak auf VW-Betrug. Pillen verwechselt? Vll. probieren Sie erstmal den ZEILENABSTAND zu korrigieren.

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    Heinrich Wilhelm am

    Manche würden auch ihren eigenen Furz fressen, wenn sie ihn nur fangen könnten.
    Aber zum Thema:

    Wenn es Mode wär, gedrucktes Zeug zu fressen,
    "Wenn’s doch Mode würde, zu verblöden!
    Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.
    Wenn’s doch Mode würde, diesen Kröten
    jede Öffnung einzeln zuzulöten!
    Denn dann wären wir sie endlich los." (Erich Kästner)

    Also: Nichts umwerfend Neues.
    Morgen wird etwas anderes zur Mode.

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    Gesslers Hut am

    Das sind andere schon weiter. In den USA werden bereits Geräte in Restaurants getestet, die div. Gerichte per Knopfdruck ausspucken. Funzt grob wie ein Drucker, 3 Grundfarben und man kann alles mischen. 10 Kartuschen befüllt mit Monsanto, bzw. Bayer Kessel 9-18, etwas an Konsistenz und Form designen, fertig ist der gesunde Volkssnack für zwischendurch.
    Wenn sich das in 50-100 Jahren flächendeckend durchgesetzt hat und dann evtl. für 3 Wochen der Strom ausfällt, dann war’s das im groben Ganzen mit der Menschheit, spätestens aber dann, wenn sie sich gegenseitig gefressen haben. Ein paar Prepper könnten es natürlich schaffen.

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    Cornelius Angermann am

    Was sich wohl die Evolution dabei gedacht hat, dass Fleischfresser in der Regel klug und Pflanzenfresser in der Regel unintelligent sind?

    Na ja, es bedarf mehr Hirnleistung, ein Beutetier zu jagen und zu erlegen als einen Kohlkopf zu überwältigen!

    Jetzt wissen wir auch, warum Grüne in der Regel nicht so von Intelligenz gesegnet sind – selbstverschuldete Debilität. Oder wie man auch sagt: Dummheit frisst, Intelligenz säuft…

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      HERBERT WEISS am

      Letzteres kann man gelten lassen. Andererseits sind z. B. Elefanten und auch der oft bespöttelte Esel durchaus intelligente Wesen. Ein Elefantengedächtnis würde ich nur zu gern meinen Mitbürgern wünschen: "Wem habe ich bisher meine Stimme gegeben – und wie haben die ihre Versprechen gehalten oder mich verarscht?"

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    DerSchnitter_Maxx am

    Slow ’n Dead-Food

    Da ist man ja verhungert … bevor das Teil ausgedruckt wird/wurde ! 😉

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    Fleisch aus dem 3D Drucker essen?
    Warum nicht?

    Die gedruckten Hirnprothesen
    haben sich schon bei den Grünen
    und roten Klimahysterikern, sowie
    den Genderwahnsinnigen bewährt.

    Könnte man beispielshalber auch Eier
    (Hoden) drucken, um sie den bedürftigen
    Politikern zu inplantieren.

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      brokendriver am

      Ich druck´heut´schon Angela Merkel samt ihrer Zofe AKK (beide CDU)

      aus meinem Drei-Deee-Drucker….für Sandkastenspiele….

      und weitere Flüchtilanten…

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    warum nennen die fressgestörten ihren fras fleisch , wurst und steak…das gehört verboten es ist dreck gras und pflanzen…
    alles nur kein tier…

    verbrauchertäuschung.. werde mal anklage wegen betrug und verletzung der kennzeichnungspflicht einreichen, so geht das ja nun nicht!…
    oder:
    eine flasche wasser mit sektektetikett, ist ja nicht mehr strafbar, liter 45.- € beste lage.

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