Als Querdenker hat sich der ehemalige Fußball-Star beim Establishment ohnehin schon unbeliebt gemacht. Doch auch in Sachen Gender, Black Lives Matter und Klima schwimmt er nicht auf der politisch korrekten Welle. Ein Auszug aus der September-Ausgabe von COMPACT. Hier mehr erfahren.

    _ Thomas Berthold im Gespräch mit Simon Kaupert

    Die Münchner Allianz Arena in Regenbogenfarben – war das eine gute Idee?

    Als die Thematik aufkam, da wurde ja zuerst außerhalb des Stadions eine Windmühle beleuchtet. Es gab eine Reaktion der UEFA, die verboten hatte, ihren Wettbewerb zu nutzen, um politische Themen zu instrumentalisieren. In anderen Ländern beziehungsweise Städten habe ich das so während der Europameisterschaft nicht wahrgenommen. Ich habe nicht alle Spiele gesehen, aber mir ist kein zweites Stadion bekannt, wo wir diese Debatte hatten.

    «Gender im Kindergarten: Das muss verboten werden.»

    Auch 1986 und 1994 stand Berthold im WM-Kader. Foto: thomasberthold.de

    Der Anlass war ja das sogenannte Homosexuellen-Gesetz in Ungarn, eigentlich ein Anti-Pädophilie-Gesetz. Wurde hier der Sport politisch missbraucht?

    Hintergrund war ja, dass in einem anderen europäischen Land ein Gesetz erlassen wurde, an dem hier Anstoß genommen und das zum Anlass genommen wurde, in München darauf aufmerksam zu machen. Da frage ich mich natürlich, was das a) mit Solidarität zu tun haben soll und b), was uns in unserem Land ein Gesetz angehen soll, das in einem anderen Land verabschiedet wurde und das auch mehrheitlich, so wie ich das mitbekommen habe, vom Volk so gewollt war. Geht uns erst mal gar nichts an.

    Kennst du vergleichbare Fälle, wo so etwas schon einmal gemacht wurde?

    Na ja, zur Regenbogen-Thematik fällt mir erst mal nichts ein, aber dass der Sport instrumentalisiert wird, das kenne ich aus den USA, Stichwort Black Lives Matter. Beim American Football ist mir das aufgefallen. Da gab es mal den Fall von Colin Kaepernick, der für die US-Nationalhymne nicht aufstand, um gegen Rassismus zu demonstrieren. Also meine Meinung ist da ganz klar: Sport und Politik gehören getrennt. Das war früher so und sollte heute auch so sein, ist es aber leider nicht mehr.

    Warum ist das so?

    Fußball ist Volkssport – und somit die größte Plattform. Das wird dann natürlich medial ausgeschlachtet, nicht nur online, sondern auch von den großen Staatsmedien. Da wird das hoch und runter gespielt, damit man beim breiten Volk ankommt. Das war ja letztendlich auch im Fall München die Intention.

    Was ist die Message?

    Die Message ist wohl, darauf aufmerksam zu machen, was in Nachbarländern passiert. Persönlich sage ich dazu: Das geht bei mir da rein und da wieder raus. Wie gesagt: Was gehen uns Gesetze an, die in anderen Ländern verabschiedet werden? Wir haben genug eigene Themen zu bearbeiten. Ich bin für Vielfalt und Toleranz – und die sollten wir auch aufbringen und sagen: Wir leben hier in einem friedlichen Europa zusammen. Das ist meine Meinung zu dem ganzen Thema. (…) Ende des Textauszugs.

    Den vollständigen Beitrag lesen Sie in unserer September-Ausgabe mit dem Titelthema «Die UFO-Verschwörung: Mythen, Fakten und geheime Pläne». Für das vollständige Inhaltsverzeichnis der Ausgabe und die Möglichkeit zur Bestellung klicken Sie hier oder auf das Banner unten.

    26 Kommentare

    1. Berthold nutzt seinen (bescheidenen) Bekanntheitsgrad nicht für politische Botschaften? Warum kriegt DER (hier) ne Plattform und nicht die Klofrau Erna?

      Was für Sport gilt, gilt dann sicher auch für den Rest. Clapton sollte schweigen (Wendler sowieso)?

    2. Mir ist unverständlich warum sich COMPACT im aktuellen Wahlkampf so sehr zurückhält. Ich würde mir mehr Interviews von AfD-Kandidaten und deren Einsatz im Wahlkampf wünschen. Stattdessen gibt man den Querdenkern sehr viel Raum, was ich nicht ganz verstehe. Mag sein, dass COMPACT der Meuthen oder andere nicht gefällt, aber zur AfD gibt es derzeit und auf absehbare Zeit KEINE Alternative! Das muss doch jedem denkenden Deutschen klar sein! Protest auf der Straße ist das eine – aber der Kampf im Parlament ist genauso wichtig! Und dafür braucht die AfD jede Stimme!

    3. Pippi Langstrumpf an

      Die Regenbogenfarben sind ein Naturschauspiel und was alle Menschen von Jung bis Alt erfreut. Und jetzt in dieser kranken moralisch verkommenen Gesellschaft, versuchen Perverse dieses Naturereignis für sich und ihre Neigungen zu instrumentalisieren. Und da die Politik diesem kein Einhalt gebietet, kann man davon ausgehen das unsere Kleinsten schon im Kindesalter mit der Hilfe des BRD Staates zu Abnormalen indoktriniert werden sollen…..

      • Vielleicht ist es Ihnen nicht bewusst aber man entscheidet sich nicht für Homosexualität und es ist keine Frage der Erziehung. Oder haben etwa die Eltern von Alice Weidel da etwas falsch gemacht? Ich hab von ihr bezüglich dessen bisher keine Vorwürfe gehört…

        Und Jung bis Alt wird sich weiterhin an dem Naturschauspiel erfreuen können. Oder denken Sie beim Anblick einer Wiese gleich an die Grünen und ärgern sich über die Partei?

        • thomas friedenseiche an

          issen unterschied
          ob man schwulsein usw als waffe gegen die menschlichkeit missbraucht
          oder einfach nur sein leben lebt indem man halt auch schwul oder lesbisch ist

          meine meinung

        • Nach fest kommt immer ab. Sie hätten sich mit Toleranz zufrieden geben sollen, zwangsverordnete Akzeptanz wird nie (und das ist gut so).

        • Das man sich nicht für das Schwul sein entscheidet ist mir durchaus bewusst, denn es ist ein Gendefekt aber keine Liebe. Die Regenbogenfarben haben dort absolut nichts verloren und die Politik lässt diese Abnormalen nur gewähren, weil diese auch schon ein Teil von diesen sind und auch wegen des Paragraphen 175….Frauen sind nicht homosexuell, sondern lesbisch. Das liegt aber auch daran, das diese schlechte Erfahrungen mit dem männlichen Geschlecht gemacht hatten. Vergewaltigung usw.

        • Papa, der Begriff Homosexualität setzt sich aus dem griechischen homós "gleich" und dem lateinischen Sexus "Geschlecht" zusammen. Somit wird der Begriff für die gleichgeschlechtliche Liebe (ja, Liebe!) verwendet. Und wenn Sie schon von Gendefekten sprechen, dann können Sie das Gleiche von jedem gebürtigen Brillenträger sagen…

          Glauben Sie etwa Alice Weidel ist homosexuell weil sie "schlechte Erfahrungen" mit Männern gemacht hat?! Ich hab bisher keine solcher Behauptungen von ihr gehört.

      • Welche Waffe gegen die Menschlichkeit?! Ich hab bisher von keiner homosexuellen Person gehört, dass heterosexuelle Menschen ihre sexuelle Gesinnung gefälligst unterlassen sollen weil sie sich daran stören.
        Auch wird nicht gefordert, dass man keine Kinder mehr zeugen soll…

        • Frau und Mann gründen eine Familie mit anschließenden Kinderglück. Homos können bei ihrem Liebesakt niemals Kinder erzeugen. Aber diese verunglimpfen Familien Ehen und das Werk Gottes !

        • Romeo und Julia an

          @dorian grau alias Leonidas, Alice Weidel muss sich bei keinem in der Öffentlichkeit rechtfertigen, sie hat ein Recht auf ihre Privatsphäre und solltest du auch mal respektieren …..Lesbische intelligente Frauen machen auch diese Regembogenkampange des Merkel Hofstaat garnicht mit.

        • Amüsant, dass alle mich als Leonidas bezeichnen. Kein Alias, ich bin lediglich neu hier…

    4. "Volkssportarten" und Politik, das ist einfach nicht zu trennen, mit beim Volk beliebten Sportarten wurde schon immer Politik gemacht. Bei den alten Griechen war wärend der Olympiade Landesfrieden ausgerufen, also sämtliche Konflikte der Stadtstaaten ruhten – und die hatten immer irgendetwas.
      Daß die römischen Obrigkeiten ihren Untertanen Brot und Spiele boten (Die Eintrittskarten waren übrigens aus Brot!), ist bekannt, daß sie diese auch zu Propagandazwecken für die Wahl ihrer Person in wichtige Ämter nutzten, auch. Wirklich wichtig waren hier die Wagenrennen, hier konnte man richtig Geld machen.
      Wenn der Wohlstand abnahm, verschwand auch der (Profi- oder Volks) -sport, da die Menschen mit anderen Dingen beschäftigt waren.
      Ab dem 19.Jh. kam noch die zunehmende Verstädterung und Technisierung hinzu, die den Leuten wenig natürliche Bewegung lies, sodaß Sport an Bedeutung gewann. Sxhnell kam die Komerzialisierung hinzu – und mit deren Steigerung auch die große Politik!
      Da bleibt bloß, Sport für sich im eigenen Garten zu betreiben und den Profisport nicht zu beachten! Solange die Sportler nicht für die Fahrt zum Wettkampf zusammenlegen müssen, sind das keine Amateure mehr!

      • Im Umkehrschluss wäre dann also die einzig akzeptable Antwort: "Ich bin für Einfalt und Intoleranz"?

        • thomas friedenseiche an

          das müssten sie dann mal die linken und grünen und cduler usw fragen
          vor allem
          die moslems die schwule an baukränen aufhängen
          dann kommt man der sache etwas näher !

        • Das Gegenteil von Vielfalt ist Einfalt? lach

          Problem ist übrigens nicht orwellsche Viellfalt und Toleranz als solches, sondern deren Zwangsverordnung (somit genau das Gegenteil eurer Sonntagspredigt). Ihr würdet doch sicher nicht Toleranz für weiße Farmer in Afrika fordern, oder?

    5. "Ich bin für Vielfalt und Toleranz –"..macht alle anderen Aussagen zur Makulatur. Willkommen im System..

    6. Bitte ganz genau darauf achten, wie die Buntschaft sich bei der gekauften WM in Bahrein verhält. Wie sie sich auch verhalten, in die Zwickmühle haben sie sich ohne Not selbst gestellt. Und ja, da ist Schadenfreude angebracht. Genauso wie ich im Sommerurlaub 2018 abgefeiert habe, daß die Buntschaft, die nicht national sein wollte, gleich in der Vorrunde so achtkantig rausflog. Wie Sophia Lösche und ihr Grünenbruder zur exakt gleichen Zeit aus ihren bunten Wahnvorstellungen. Ob es ihnen (bzw. ihm) inzwischen leid tut, an der Verbuntung vorderster Front gestanden zu haben?

    7. "Freiheitskämpfer", sagt schon alles. An der Freiheit krankt diese (" besudelte", hmpf ) Gesellschaft schon über 4 Generationen.

      • heidi heidegger an

        und vor 5 Generacionen schrieb der heidiLehrer G C Lichtenberg seine Sudelbücher, hihi..SonntagsGrüßle!

    8. heidi heidegger an

      ditt erste Bild: *schluck* Schulterholster (doppelt?): ich tippe auf eine(?) Glock 21 mit 13er Patronenmagazin. Don’t mess with Eintracht Frankfurt!, mja.