Die Temperaturen schießen in die Höhe, man kommt so richtig ins Schwitzen. Linderung verschafft eine altbekannte Wunderpflanze. Gesund, gut und günstig: In ihrem Ratgeber „Gewürze & Kräuter als Heilmittel“ zeigt Ihnen Heilpraktikerin Claudia Ritter, wie Sie die Kraft der Natur nutzen können. Hier mehr erfahren.

    Endlich ist Sommer, und die Sonne lässt Sie ordentlich brutzeln. Die Winterblässe verschwindet aus Ihrem Gesicht – aber dafür fangen Sie plötzlich richtig an zu schwitzen. Deos nützen da auch nicht viel, der Schweiß rinnt in Strömen. Das wird mit der Zeit ziemlich unangenehm…

    Statt nun die Apotheke aufzusuchen, um irgendein Mittelchen von Big Pharma dagegen zu kaufen, versuchen Sie doch mal, den natürlichen Weg einzuschlagen. Wahre Wunder bewirkt nämlich die „Mutter aller Heilmittel“ – die Salbeipflanze. Sicher sind Sie jetzt überrascht, denn Salbei ist heute vor allem als Küchenzutat und Mittelchen gegen Entzündungen bekannt.

    Das Gewürzblatt aber ist ein echtes Multitalent! Schon seit Jahrhunderten wird es in Küche und Heilkunde gleichermaßen verwendet und galt lange Zeit als die Heilpflanze schlechthin. Salbei trägt sogar den Namen „Ambrosia deorum“, was so viel bedeutet wie: „Die Speise der Götter“.

    Eine Tasse Salbeitee kann bei vielen Beschwerden Linderung verschaffen. Foto: amberto4ka | Shutterstock.com

    Heute allerdings ist das Wissen um das altbewährte Hausmittel in Vergessenheit geraten. Zeit, es wieder aufzufrischen! Denn wofür wertvolle Lebenszeit im Wartezimmer beim Arzt oder sein immer knapper werdendes Geld für Arzneimittel der Pharmaindustrie vergeuden, wenn wir auf die Gaben der Natur viel einfacher und vor allem zum Nulltarif zurückgreifen können?

    Salbei hilft sehr gut bei Schweißausbrüchen. Darunter leiden viele im Sommer, aber vor allem Frauen in den Wechseljahren. Gerade nachts können Hitzewallungen einem den ersehnten Schlaf rauben und den nächsten Tag somit zur Qual werden lassen.

    In ihrem Ratgeber „Gewürze & Kräuter als Heilmittel“ empfiehlt Heilpraktikerin Claudia Ritter:

    „Bei Hitzewallungen, Nachtschweiß und Wechseljahresbeschwerden wirkt Salbei zuverlässig (…), jedoch nur, wenn der Tee (…) kalt eingenommen wird. Hier ½ EL fein geschnittene Salbeiblätter mit einer Tasse siedendem Wasser übergießen und abdecken. Nach 5 – 10 Minuten die Blätter entfernen und den Tee abkühlen lassen. Bei Nachtschweiß den erkalteten Tee ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen trinken.“

    Wenn Sie an Entzündungen im Mund- und Rachenraum leiden, hilft es, das kühle Getränk zu gurgeln. Verdauungsprobleme? Trinken Sie den Tee dreimal täglich warm vor den Mahlzeiten, ihr Magen freut sich!
    Sie sind kein Teetrinker? Kein Problem, denn es gibt auch noch andere Anwendungsmöglichkeiten gegen Schweißausbrüche. Ein kühlender Salbei-Essig ist im Sommer besonders angenehm.

    Die Naturheilkundlerin dazu in ihrem Buch:

    „Zwei bis drei schöne Salbeitriebe und die Schale einer Biozitrone in einem Liter Apfelessig ansetzen. An einem kühlen und dunklen Ort ziehen lassen, nach zwei Wochen abfiltern. Damit den Oberkörper und die Unterarme abwaschen; oder den Essig in Sprühflaschen füllen und damit die Haut benetzen.“

    Liebe Frauen, noch ein Tipp für alle Genießerinnen unter Euch, die sich gerne mal ein Glas Wein gönnen: Leidet Ihr an Wechseljahresbeschwerden, dann rät Claudia Ritter in „Gewürze & Kräuter als Heilmittel“:

    „Eine Handvoll frisch geernteter Salbeiblätter von den Stielansätzen befreien, klein schneiden und in einer Flasche süßem Wein einlegen. Nach zwei Wochen die Blätter abfiltern und den Salbeiwein kühl und dunkel aufbewahren. Davon 3 EL täglich trinken.“

    man Salbei auch die „Mutter aller Heilpflanzen“, denn sie kann noch viel mehr! Tatsächlich zeigen immer mehr Forschungsergebnisse, dass das Gewürzblatt Krebs vorbeugt. In zahlreichen Versuchsreihen konnten die Wissenschaftler eine Wachstumshemmung menschlicher Tumorzellen beobachten. Wenn das mal kein Grund für einen ordentlichen Schluck Salbeitee ist!

    Und noch eine Geheimfähigkeit der Pflanze: Sie stärkt das Gehirn und verhindert die Erkrankung an Alzheimer. Dadurch werden Sie nicht nur weniger vergesslich, sondern auch aufmerksamer, ausgeglichener und zufriedener.
    Also, ab in den nächsten Kräuterladen! Denn wozu umstrittene Pharma-Pillen einwerfen, wenn Sie auf natürliche Wundermittel zurückgreifen können? So sparen Sie nicht nur, sondern tun Ihrem Körper etwas richtig Gutes.

    Gesund, gut und günstig: Nutzen Sie die Kraft der Natur! In ihrem Ratgeber „Gewürze & Kräuter als Heilmittel“ stellt Claudia Ritter annähernd 60 Heilpflanzen vor – und präsentiert über 270 Rezepte für ein gesundes Leben. Hier bestellen.

    5 Kommentare

    1. Der grauenvolle Mister X an

      Mutter!
      Ja, mein Sohn?
      Ich habe keinen Bock auf Arbeit!
      Aber Kind!!
      Haben wir noch Capri-Sonne da?
      Ja, im Kühlschrank, oben rechts.
      Wie lange muss man eigentlich in Quarantäne, wenn man auf COVID-19 positiv getestet ist?
      So viel ich weiß, 5 Tage.
      Gemacht! Bin gleich wieder daha!

    2. hang up your boots! an

      Miss Sophie, was hast Du gegen’s Schwitzen?

      Girl I wanna make you sweat,
      Sweat ’til you can’t sweat no more.
      And if you cry out I’m gonna push it, push it some more!

      Wir verstehen uns? Ok, weg mit dem Salbeitee, her mit dem Schampus!

    3. Was ebenfalls direkt Abkühlung verschafft: Pfefferminzöl/ Chinaöl auf die Haut reiben (Arme, Beine, bei Bedarf Nacken, Rücken, Bauch und Brust).
      Man riecht dann zwar wie ne After Eight Großpackung aber verspürt beim geringsten Luftzug ein extrem erfrischendes Gefühl.
      (Physikalisch/physiologisch ist dies wohl eine Kombination aus dem thermodynamischen Phänomen der Verdunstungskälte und Erweiterung der Blutgefäße).

      Achtung: brennt bei Augenkontakt.

      Positiver Nebeneffekt: überdeckt den Geruch anderer Menschen.

    4. Voll Gut mal wieder das Ihr die Menschen aufzeigt wie unsere Vorfahren ohne Abzocker-Pharmaindustrie auskam.
      TIP:
      Hildegard von Bingen !!!
      Ich selbst nutze solche Kräuter und es wirkt viel besser als irgendwelche zusammengepanschten chemischen Pharmaprodukte wo ich eine menge Geld ausgeben müsste.
      Man benötigt nur etwas Zeit um bestimmte Sachen herzustellen, mehr auch nicht.
      Aus Salbei, Thymian und Honig lässt sich ein guten Hustensaft herstellen der bei weitem besser ist als eine Chemofabrikation von Big-Pharma !
      Man kann eine menge Geld sparen wenn man selber sowas herstellt, denn der Aufwand ist gering.

      • Werner Holt an

        Rätselhafterweise verteufelte Fräulein von Bingen
        die Erdbeeren. Sie ließ nichts gutes an der roten Nuß …