Im Juli 2017 wurde Chester Bennington, Frontmann der Rock-Band Linkin Park, erhängt in seinem Schlafzimmer aufgefunden. Offiziell Suizid, doch nicht nur die Familienangehörigen zweifeln das an. Tatsächlich führt eine Spur ins Herz der Kabale, die Collin McMahon in seinem Buch „Die Akte Epstein“ entlarvt. Hier mehr erfahren.

    Im Sommer 2017 trauerten die Fans um einen der größten Rockstars der damaligen Zeit: Am 20. Juli jenes Jahres hatte man Chester Bennington, Frontmann der Band Linkin Park, erhängt im Schlafzimmer seiner Villa in Kalifornien aufgefunden. Laut erstem Autopsiebericht soll der zu seinem Todeszeitpunkt 41-Jährige Alkohol und Ecstasy im Blut gehabt haben. Zwei weitere Tests fielen jedoch negativ aus.

    Maddie und Epstein – ist das die Verbindung?

    Benningtons Freund Sean Dowdell, Schlagzeuger der Band Grey Daze, hatte noch zwei Tage vor dem Tod des Sängers mit diesem gesprochen. Chester hätte damals einen „überglücklichen“ Eindruck gemacht, sagte Dowdell im Februar 2021 dem Audio Ink Radio. „Er freute sich darauf, mit den Proben zu beginnen.“ Nichts habe irgendwie auf Suizidabsichten hingedeutet.

    Auch Benningtons Schwester Tobi glaubt nicht an die Suizid-Theorie. Sie ist überzeugt davon, dass ihr Bruder ermordet wurde. Gut zwei Jahre nach dessen Tod veröffentlichte sie auf Instagram ein Foto und schrieb dazu:

    „Ist es Zufall, dass all diese Leute sterben und sich ‚selbst erhängt haben‘? Ich beginne, mich zu fragen, wie tief dieses #Epstein-Debakel reicht… Wie viele werden noch ‚Suizid begehen‘, bevor sich die Regierung einschaltet und es ernst nimmt. #BillClintonBodyCount.“

    Eine entsprechende Vermutung hatte auch Benningtons Witwe kurz nach dem Tod ihres Mannes via Twitter verbreitet, jedoch dann wieder gelöscht.

    Chris Cornell: Mit «Black Hole Sun» landete seine Band Soundgarden 1994 einen Mega-Hit. Foto: Joshua Jensen

    Gemeinsam gegen Kinderhandel

    Hat jemand Druck auf sie ausgeübt? Tatsache ist, dass Bennington im Kindes- und Jugendalter sexuell missbraucht wurde. Aus Scham ging er damit jedoch erst spät an die Öffentlichkeit. Der Täter ist unbekannt, es soll sich aber um einen „Freund der Familie“ handeln. Und hier wird es besonders spannend!

    Opfer eines Kinderschänders wurde nämlich auch Chris Cornell, Frontmann der Rockband Soundgarden, der nicht nur mit Bennington befreundet war, sondern sich mit diesem auch gegen Kinderhandel und sexuellen Missbrauch von Minderjährigen einsetzte. Und jetzt kommt’s: Cornell war nur wenige Monate vor Benningtons Tod, am 18. Mai 2017, in einem Hotelzimmer in Detroit tot aufgefunden worden.

    Laut Polizeibericht soll er sich mit seinem Fitness-Expander an der Türklinke erhängt haben. Dazu passt allerdings nicht, dass verschiedene Zeitungen ein Bild des Fundortes der Leiche veröffentlichten, auf dem deutlich eine Blutlache zu sehen ist.

    Er hatte eine Kopfverletzung, die Autopsie ergab zudem, dass Rippen gebrochen waren. Erklärt wurde dies mit Wiederbelebungsversuchen. Könnte es nicht auch so gewesen sein, dass der Rockstar überfallen, niedergeschlagen und dann stranguliert wurde?

    Nach Angaben seiner Familie litt Cornell, zum Zeitpunkt seines Todes 52, an Depressionen, weil er in seiner Jugend sexuell missbraucht worden war. Selbstmordgefahr habe jedoch nicht bestanden. Er und seine Frau gründeten die Chris & Vicky Cornell Foundation, die sich um Jugendliche kümmert, die unter den Folgen von Missbrauch und Vernachlässigung leiden. Zudem war Cornell Hauptfinanzier des Dokumentarfilms „The Silent Children“ über die Strukturen des Kinderhandels. Die Musik zu dem Film sollte die Rockband Linkin Park beisteuern, die Arbeiten daran wurden jedoch nach Cornells Tod eingestellt.

    Der „Freund der Familie“ …

    Halten wir fest: Cornell und Bennington setzten sich gemeinsam gegen Kinderhandel ein und waren dabei, kriminelle pädophile Netzwerke zu enttarnen, die Kinder als Sexsklaven anbieten. Dann starben sie kurz nacheinander – beide Male angeblich durch Selbstmord, beide Male war Erhängen die Todesursache.

    Und: Beide wurden in ihrer Jugend selbst sexuell missbraucht im Fall von Bennington durch den „Freund der Familie“, von dem bereits die Rede war. Ist diese Person möglicherweise sein Erzeuger? Als der Junge neun Jahre alt war, verließ sein Vater die Familie, weil er herausgefunden hatte, dass Chester nicht sein leiblicher Sohn ist.

    Wie aus dem Gesicht geschnitten – Chester Bennington (l.) und John Podesta: Ist der frühere Sänger von Linkin Park der Sohn des Clinton-Vertrauten? Möglicherweise wurde ihm dies zum Verhängnis.
    Foto: Screenshot Youtube

    Offiziell gilt sein tatsächlicher Erzeuger als unbekannt. Doch jetzt kommt’s: Verschiedenen Quellen zufolge soll kein Geringerer als John Podesta, Hillary Clintons späterer Wahlkampfmanager, mit den Benningtons zu tun gehabt haben. Podesta wiederum steht im Zentrum der sogenannten Pizzagate-Affäre, die im Zuge der Epstein-Aktenveröffentlichung wieder ins Schlaglicht gerückt ist. Und möglicherweise ist er auch in die Entführung von Maddie McCann 2007 in Portugal verstrickt (hier nachlesen).

    Die Ähnlichkeit von Bennington und Podesta ist jedenfalls frappierend – er ist Hillarys Pizzamann wie aus dem Gesicht geschnitten (siehe oben). Möglicherweise liegt hier der Schüssel zu den vermeintlichen Selbstmorden von Chris Cornell und Chester Bennington, dessen Schwester Epstein explizit auf Instagram erwähnte.

    Wir setzen wir fort, was der Investigativjournalist Collin McMahon mit seinem Buch „Die Akte Epstein“ begonnen hat. Das Werk bietet eine hervorragende Einführung in den Skandal, der immer weitere Kreise zieht. Für COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer jetzt schon das Buch des Jahres! Das Top-Enthüllungswerk können Sie sich hier sichern.

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