In Frankreich hat eine unabhängige Untersuchungskommission zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche die schockierende Dimension dieser Verbrechen aufgedeckt. In COMPACT-Spezial Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen dokumentieren wir die unfassbarsten Fälle von staatlichem, kirchlichem und kriminell motiviertem Kindesmissbrauch. Hier mehr erfahren.

    Schon seit Jahren steckt die katholische Kirche Frankreichs in einer tiefen Krise. Diese wird teilweise durch Angriffe von außen provoziert – zahlreiche Kirchen sind in letzter Zeit zur Zielscheibe von Vandalismus und Zerstörung geworden. Sie wird aber auch durch einen schweren internen Missbrauchsskandal erschüttert.

    Zwei Faktoren lassen diese Krise besonders dramatisch erscheinen – nämlich die schiere Quantität dieser Verbrechen wie auch die lange Zeitdauer, in der die Fälle von den Kirchenoberen vertuscht und gedeckt wurden.

    Insgesamt mehr als 300.000 Fälle

    Bereits im März 2019 war Frankreich tief erschüttert, als mit Philippe Barbarin, dem Erzbischof des für die katholische Kirche besonders wichtigen Erzbistums Lyon – der zeitweise als potentieller Nachfolger von Papst Benedikt XVI. gehandelt – wurde, einer der prominentesten Geistlichen des Landes zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war.

    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Barbarin einen Bericht über den Missbrauch von Minderjährigen durch den in seinem Verantwortungsbereich handelnden Priester Bernard Preynat nicht an die Behörden weitergeleitet, sondern den Kinderschänder im Talar bloß stillschweigend in den Ruhestand versetzt hatte.

    Ein Berufungsgericht kassierte dieses Urteil später wieder. Dennoch wühlte der Fall die ganze Nation auf, auch weil er in dem Spielfilm Grâce à Dieu (Gelobt sei Gott) des Regisseurs François Ozon behandelt wurde und ein großes Publikum erreichte. Preynat werden 72 Fälle von sexuellem Missbrauch vorgeworfen, ein rechtskräftiges Urteil steht bislang noch aus.

    Der Dom von Lyon, Sitz des Erzbistums Lyon. Foto: TMP – An Instant of time | Shutterstock.com

    Dieser Fall ist jedoch bloß die Spitze eines riesigen Eisbergs, wie sich nun zeigt. Die unabhängige Missbrauchskommission der katholischen Kirche Frankreichs hat in ihrem nun veröffentlichten Abschlussbericht auf 2.500 Seiten die unglaubliche Zahl von 216.000 Missbrauchsfällen innerhalb der Kirche dokumentiert, die sich seit den 1950er Jahren ereignet haben sollen.

    Die Zahl steige sogar auf 330.000, wenn man den Missbrauch durch kirchliches Laienpersonal, wie beispielsweise Katechismus-Lehrer oder das Personal bei Ferienfreizeiten dazuzähle. 80 Prozent der Opfer sind demnach Jungen im Alter von zehn bis 13 Jahren gewesen, bei einem Drittel der Fälle sei es zu Vergewaltigungen gekommen.

    In dem Missbrauchsbericht wird betont:

    „Die Kirche hat nicht sehen wollen, sie hat nicht hören wollen, sie hat die unterschwelligen Signale nicht wahrhaben wollen.“

    Und weiter stellte der Kommissionsvorsitzende Jean-Marc Sauvé fest:

    „Sexueller Missbrauch wurde als ‚Fleischessünde‘, als Verfehlung gegen das Keuschheitsgebot für Priester betrachtet, nicht aber als Angriff auf die physische und psychische Unversehrtheit der Person.“

    Kirche vor dem Aus?

    Das Beichtgeheimnis und eine „verkorkste Sexualmoral“ hätten zu diesem Debakel beigetragen, so die Kommission weiter. Die katholische Kirche in Frankreich steht nun vor einem Scherbenhaufen: Zum einen wird sie sich mit hohen Entschädigungsforderungen konfrontiert sehen, zum anderen muss sie in Frankreich ihre Finanzierung ohnehin schon ohne eine Kirchensteuer stemmen.

    In Deutschland sind die bislang ermittelten Zahlen zum Missbrauch von Minderjährigen in der katholischen Kirche zwar nicht so hoch wie in Frankreich, doch die nicht erfasste Dunkelziffer dürfte auch hierzulande groß sein.

    Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, einer der Protagonisten des deutschen Missbrauchsskandals. Von Reiner Diart, Erzbistum Köln, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

    Missbrauch hinter Klostermauern

    In COMPACT-Spezial Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen heißt es über den Missbrauch in der katholischen Kirche:

    „Ende April 2020 wurde bekannt, dass sich nicht nur viele katholische Priester, sondern auch mindestens 654 Mönche und Nonnen in Deutschland an Kindern und Heranwachsenden vergangen haben. Ein entsprechendes Ergebnis lieferte eine Umfrage der Deutschen Ordensoberenkonferenz unter ihren Mitgliedsgemeinschaften. Demnach hatten sich 1.412 Männer und Frauen als Missbrauchsopfer gemeldet. Laut Bericht seien von den beschuldigten Mönchen und Nonnen etwa 80 Prozent bereits verstorben.

    95 mutmaßliche Täterinnen und Täter sollen nach wie vor Mitglied ihrer Ordensgemeinschaften sein, weitere 37 seien inzwischen ausgetreten. Die Vorfälle reichen bis in die 1950er und 1960er Jahre zurück, als noch viele Schulen und Internate von Patern oder Nonnen geführt wurden. Der Missbrauch hinter Klostermauern muss zu den bereits von der Deutschen Bischofskonferenz ermittelten Fällen hinzugezählt werden. Laut einer 2018 veröffentlichten Studie vergingen sich zwischen 1946 und 2014 in den deutschen Bistümern mindestens 1.670 Priester und Diakone an mindestens 3.677 Kindern. Aus der Studie ergibt sich, dass 4,4 Prozent aller katholischen Kleriker in der Bundesrepublik, deren Personalakte untersucht wurde (insgesamt wurden 38.156 Akten gesichtet), mutmaßlich Täter waren.“

    Fest steht, dass innerhalb der katholischen Kirche gigantischer Reformbedarf besteht, um den jahrzehntelang beschwiegenen massenhaften sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Täter aus den eigenen Reihen konsequent zu bekämpfen. Geschieht dies nicht, dann ziehen weitere düstere Wolken über dem Vatikan auf.

    In COMPACT-Spezial Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen durchleuchten wir den pädokriminellen Komplex bis in die letzten Winkel. Wir geben wir den Opfern eine Stimme, zerren die Täter an die Öffentlichkeit und decken die Strukturen der Kinderschänder auf. In dem Heft finden Sie Beiträge zum Missbrauch in der Kirche, im 68er-Milieu, in Hollywood und in höchsten gesellschaftlichen und politischen Kreisen. Hier bestellen.

    33 Kommentare

    1. Sonnenfahrer Mike an

      Weder das Christentum, noch der Islam oder gar das Judentum gehören zu Europa, denn die Völker und Menschen
      Europas waren einst freie, in und mit der Natur lebende Heiden. Also Menschen, welche die Natur und ihre Gesetze
      sowie ihre Kraft respektierten und sich selbst als Teil eben dieser Natur begriffen, mithin Menschen, die ihre eigenen
      Ahnen und ihren eigenen Stamm ehrten und verteidigten, ihre eigenen Frauen und Kinder liebten und sich
      gegenseitig halfen und untereinander unterstützten. Mit anderen Worten, wir – die Völker und Menschen Europas –
      wir brauchen diese Christentum, welches unseren Ahnen einst mit Feuer und Schwert von einer kleinen Oberschicht
      als Herrschaftsideologie mit der entsprechenden Institution: "Kirche" aufgezwungen wurde nicht, um uns selbst,
      unsere Art zu leben, unsere Kinder und Familien sowie unsere Heimat – Europa – zu verteidigen.

      • Sonnenfahrer Mike an

        Was wir aber dringend bräuchten ist die Rückgewinnung der Verbindung von uns selbst mit der Natur, mit unseren
        eigenen Ahnen und unserem eigenen Stamm und damit die Rückgewinnung unseres Selbstbewusstseins und
        unseres Selbstbehauptungstriebes, denn diese Rückgewinnung würde uns helfen, uns selbst und unseren Kindern
        zu helfen, sprich uns gegen jegliche fremde Eindringlinge sowie gegen jede Institution und damit gegen jeden
        Missbrauch und jegliche Fremdbestimmung sowie Unterwerfung und Ausbeutung seitens Dritter zu schützen
        und endlich wieder frei, im Einklang mit uns selbst und der Natur, in Frieden und Ruhe zu leben.
        Das Christentum / die Kirchen gehören aber ganz definitiv nicht dazu, denn sie sind ein Instrument der Herrschenden,
        um uns zu unterwerfen, auszubeuten und schließlich und endlich zu überfremden und komplett durch Fremde und
        andere Kulturen zu ersetzen.

    2. Das geht tatsächlich über Jahrhunderte zurück! Z.B. im 18.Jh. war es in Frankreich bekannt, daß in Klöstern die Homosexuellen saßen und jeder Neuzugang erst mal vergewaltigt wurde.
      Die Kirche hatte sich von Anfang an um die Bildung (damit keiner zu dem Schluß kommen konnte, die Religion zu widerlegen und das Niveau nidrig halten; denn Dumme ließen sich leichter beherrschen) und die Sozialfürsorge (damit hatte sie Zugriff auf die Kinder der Ärmeren) alleine gekümmert! Bekanntermaßen führte die Christianisierung im Altertum zu einem Rückschritt von mindestens 500 bis zu 1000Jahren, was auch maßgeblich zum Untergang des römischen Reiches führte. Gerade in Frankreich geschah die Revolution auch maßgeblich gegen die Macht der Kirche! Den König endgültig aufs Schafott führte seine Weigerung, mit der Kirche zu brechen! Die Revolution war ursprünglich atheistisch, aber die Kirche schaffte es, sich wieder einzuschleimen, war Napoleons Krönung spätestens zeigte.
      Die haben Homosexualität, Sexualität überhaupt verteufelt und sich selber bei den schwächsten ihrer "Schäfchen" bedient. Bis weit ins 20.Jh, hinein. Wenn man abhängig ist, wehrt man sich nicht dagegen. Es ist richtig, daß die Staaten diese Monopole der Kirchen brechen!

      • 2. Noch vor wenigen Jahrzehnten wurde einem Kollegen gesagt, wenn er sich nicht kirchlich trauen lasse, brauche er sich um einen Kindergartenplatz erst garnicht bemühen! Erst mit der Wiedervereinigung gibt es auch kirchenfreie Grabredner, man kann im Standesamt in weiß heiraten – gab es vorher nur in der DDR und die Kirchen haben behauptet, dies wäre Kirchenverfolgung.
        Geht man weiter zurück, gab es im Westen noch Konfessions(volks)schulen, Krankenhäuser wurden von Klöstern oder Mutterhäusern betrieben und noch früher waren alle Bildungseinrichtungen konfessionell gebunden.
        Nachdem das alles weg ist, die Menschen nicht mehr erpreßbar sind, haben die schwarzen Schafe in der "Herde Gottes" natürlich ein Problem! Und Menschen, die begreifen, daß sie sich damit nicht mehr schaden können, packen auch mit 80 noch aus!

      • Niemand bestreitet den Kindesmissbrauch in Missbrauch in der katholischen Kirche , aber die Einseitigkeit, mit der es gegen die katholische Kirche geht, lässt andere Absichten erkennen.

    3. "Unabhängige Untersuchungskommission"?? Ich glaube diesem Dummfug kein einziges Wort!!! Erschreckend, dass Compact dieser systematischen Dekonstruktion und Destruktion des Katholizismus auf den Leim geht, oder schlimmer noch: für eigene Zwecke ausschlachtet. Ganz auf der Linie des politisch hochkorrekten Papstes. Macht weiter so, und ich werde meine bislang wohlwollende Unterstützung (auch finanzieller Art) einstellen!!!

      • @Michael B

        Ich sehe das ähnlich wie Sie:
        Es ist schon befremdlich, daß Compact diesem Generalangriff auch noch journalistisch bespringt. Auch Compact müsste es zu denken geben, dass im Kontext des Vorwurfs "Kindesmissbrauch" andere Religionsgemeinschaften medial völlig unberührt bleiben.

        Aber, da die katholische Kirche die Massenmigration nach Europa nicht nur begrüßt, sondern auch fördert, und es sich hierbei hauptsächlich um Moslens handelt, schafft sie sich eh zumindest in Europa ab. Demnach ist dann wohl auch der behauptete massenhafte kirchliche Kindesmissbrauch verschwunden.

        Als jemand, der nicht der christlichen Glaubensgemeinschaft angehört, wünschte ich mir dennoch ein wenig Misstrauen von Compact gegenüber den Anwürfen , die seit Jahren gegen die katholische Kirche geführt werden.

      • Obwohl kein Christenmensch, kann ich Ihre Erregung sehr wohl verstehen.

        Ohne die Verfehlungen katholischer Geistlicher kleinreden zu wollen, bin ich doch der Meinung, daß hierbei permanent zum Sturm auf ein altes Fundament Europas getrommelt wird. Die feste Burg namens christlicher GOTT und somit ein gutes Stück abendländischer Kultur und Tradition sollen sturmreif geschossen werden – um’s mal mit Luther zu meinen. Entwurzelung ist dabei das Stichwort. Das hat Methode, das gehört zur Neue-Welt-Agenda. Hier wird durch die Kirchentür abendländische Kultur abgeräumt, das Abaton geplündert.

        Würde man bei anderen Glaubensgemeinschaften oder auch bei staatlichen Einrichtungen denselben Maßstab anwenden, würde man wohl ebenso erschreckt sein dürfen wie bei der Katholischen Kirche. Das macht es zwar nicht besser, aber doch noch schlechter. – Man erinnere sich mal an den Sumpf um Jeffrey Epstein oder auch Pizza-Gate. Man hört eigenartigerweise nicht mehr viel davon. Wird wohl so schlimm nicht gewesen sein …

      • friedenseiche an

        differenzierte berichterstattung nenne ich das

        berichtet man über den missbrauch an kindern im islam
        oder bei anderen religionen
        dann wird nicht perse die religion angegriffen
        sondern (meiner meinung nach) die typen die sich einer religion bedienen und sie verunglimpfen

        ihre kritik sollte vielmehr diese typen treffen die kinder missbrauchen
        oder verstehe ich da was falsch bei ihnen oder doch ganz richtig ????

        kein katholischer priester würde sich angegriffen fühlen durch den beitrag
        schließlich kommt die erkenntnis ja aus der kirche selbst heraus

        aber jeder hat so seine eigene sicht der welt und der dinge die auf der welt vorgehen
        meine uhr tut halt nachgehen
        ohne dass ich nachgebe
        und mich in nachsicht übe
        ich rate zur vorsicht bei solchen themen
        es schlägt weite kreise weil die masse schweigt nicht nur bei den klerikalen

    4. Eine orientalischer Fremdkultus bleibt in Europa fremd. Daran hat sich nichts geändert, seit ein von Adolf Hitler und von Eurokraten ("Aachener Karlspreis") gleichermaßen verehrter Dauerkrieger und Massenmörder gegen Langobarden, Bajuwaren und Sachsen, Karl der große Schlächter, vor über 1200 Jahren den Papismus aufgezwungen hat.

      Tacitus schrieb vor 1900 Jahren, die Germanen verehrten die Götter in heiligen Hainen und halten es für einen Frevel, sie in Tempelmauern einzusperren. Der Wald ist nach wie vor der Erholungs- und Heilungsort für die Deutschen.

      • @Hilda

        Genau so ist es. ‘Kalle der Lange’ hat mit der gewaltsamen Christianisierung eine erste große Bresche in die Freiheit geschlagen.
        Aber wenn das Christentum aus Europa verschwunden ist, hat sich ein neuer "orientalischer Fremdkult" breit gemacht, und der steht dem europäischen Menschen feindlich gegenüber.

        • Das Christentum ist nunmal die letzte grosse Bindungskraft, andere Bindungskräfte wurden durch den Individualismus /Egoismus zerstört, Ein Gemeinwohl wird nur noch behauptet, aber nicht mehr gelebt.

      • Das ging bereits mit dem frevelnden Angelsachsen Wynfreth alias Bonifatius,
        der die Donareiche bei Geismar fällen ließ, los. Aber die Friesen haben’s dann nochmal bei Dokkum gerichtet.

      • Sie haben es auf den Punkt gebracht!

        Karl der Sachsenschlächter, nichts anderes als ein machtgieriger Franke und Karolinger, der mit seinem Gemetzel die freien Sachsen umbrachte. Es ging wieder einmal um den Ausbau der weltlichen Macht unter dem Deckmantel des Kreuzes.

        Heute wird er sogar als „Gründungsvater Europas“in Aachen gefeiert. Wie verlogen ist das eigentlich?

      • friedenseiche an

        "Der Wald ist nach wie vor der Erholungs- und Heilungsort für die Deutschen."

        nicht nur für die deutschen :-)

    5. Es gibt Gott sei Dank auch Menschen, die an Gott glauben, ohne Mitglied in irgendeiner Religionsgemeinschaft sein zu müssen. Wie kann es denn sein, dass die eine Religion Gott vertritt, während die andere Gott weniger vertritt. Den Gottesglauben gab es schon vor jeder Erfindung der neuerlichen Religionsgemeinschaften. Alle Völker dieser Erde glaubten daran, dass ein allmächtiger Gott das Universum geschaffen hat. Selbst moderne Wissenschaftler können die Existenz Gottes nicht ausschließen. Gott läßt sich naturwissenschaftlich nicht beweisen, aber logisch nachvollziehen.

      Durch sogenannte Glaubenskriege sind bereits zu viele Menschen umgebracht worden. Im Kern dieser Kriege ging es nur um die Durchsetzung der eigenen Machterweiterung irgendwelcher Religionsführer!

      • Teil 2

        Der kirchliche Missbrauch ist „nur“ ein Bestandteil des Machtsystems. Die Vertuschung diente der Sicherung des Systems. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    6. Religionen sind immer Machtmittel, durchsetzt mit Dogmen und stets mit dem Anspruch der absoluten Wahrheit. Das ist ein Grundprinzip jeglicher Religion!
      Dabei – ich durfte erkennen – ja – es gibt Gott.
      Den erkannte ich aber erst, als ich "die Kirche" und deren gesamten Ballast an "Regeln" und "Riten" vollkommen hinter mir liess.
      Und ich durfte erkennen, dass jeder Pfarrer, jeder Priester vom wahren Gott trennt. Sie treten zwischen die Menschen und Gott.
      Und ja – das neue Testament gibt genug Hinweise .. bis hin zu dem, was gerade auf der Welt beginnt!
      Der Missbrauch von Schutzbefohlenen hatte bisher leichtes Spiel – die Priester hatten Macht .. satanische Macht, die viele Zigzehntausende dem qualvollen Flammentod auslieferten.
      Rom? Schau in der Bibel nach und Du wirst für den Papst den Namen Satans klar erkennen: 666 .. wie .. www.
      Ich danke Gott, dass ich ihn erfahren durfte .. weitweit ausserhalb jeglicher "Religion", ganz persölich und intensiv.

      • Es wird wohl gerne vergessen, dass die Osmanen vor Wien durch christliche und vor allem katholische (polnisch) Heere zurückgedrängt/geschlagen wurden.

        Also was jetzt.

        Andauernd gegen Moslems agitieren und die Leistung der Gläubigen katholischen Soldaten vergessen?
        Ohne die katholische Religion wären die Moslems wohl schon seit 500 Jahren hier.

        • @Zekowski

          Welche andere massgebliche europäische Glaubensrichtung als die katholische gab es denn zur damaligen Zeit, um die Osmanen/Moslems abzuwehren ?

          Erst denken, dann schreiben, Zeko….

        • @ klein:

          Die Protestanten. Der 30ig jährige Krieg war vor der 2.Belagerung von Wien und diese wurde maßgeblich von Polen/Katholiken gewonnen.
          Geschichte war wohl nicht Ihr Leistungsfach.

        • Sonnenfahrer Mike an

          Werter Zekowski, wir alle sind den Verteidigern und Befreien Wiens, später ganz Süd-Ost-Europas sehr, sehr dankbar,
          genauso, wie wir den Befreiern der iberischen Halbinsel absolut dankbar sind. Aber die an der Verteidigung und
          Befreiung beteiligten Europäer von damals hätten genauso und vielleicht sogar noch viel, viel entschlossener
          und effektiver gehandelt, wenn sie eben nicht im Zeichen des Christentums, sondern unter dem Vorzeichen
          ihrer ursprünglichen, heidnischen Religion und Kultur ihrer Ahnen in den Kampf gegen die Osmanen und
          die Araber gezogen wären. Und bitte vergessen Sie, werter Zekowski nicht, daß erst die Etablierung des
          Christentum den Zerfall der europäischen Urspungskulturen und der Wehrhaftigkeit der europäischen
          Völker und somit den Einfall erst der Juden und Araber und später der Osmanen nach Kleinasien
          (heute Türkei) und Europa ermöglicht hat.

        • @Zeko

          Nach dem Blutzoll, den der 30jährige Krieg insbesondere auf deutschem Boden gefordert hatte, ist es schon recht dreist, die Protestanten als gleichwertige Macht hier anzuführen.

    7. Scham und Traumatisierung macht es den Opfern unendlich schwer, sich hier allein zur Wehr zu setzen oder auch nur zu artikulieren – zumal wenn es Kinder sind. Deshalb ist es gut, dass COMPACT hier eine publizistische Anwaltschaft übernimmmt und diese schrecklichen Verbrechen immer und immer wieder auf seine Seiten setzt. Wer von uns hört schon die täglich tausenden stillen Schreie der gepeinigten Kinder?! – Großes Lob an die Redaktion!

    8. Nehmt Euch mal eine Bibel zur Hand und lest im letzten Buch, der Offenbarung des Johannes, das 17. und 18. Kapitel. So sieht Gott diese Kirche.

      • Andor, der Zyniker an

        Ja, in Deutschland ist es nicht besser und schlimmer geht sowieso immer.
        Wenn ich mich recht entsinne, wollten die Grünen (Cohn-Bendit z.B.) den sexuellen
        Missbrauch von Kindern legalisieren? Wer stand hinter den grünen Kobolden?
        Sexuelle Früherziehung schon in den Kindergärten und Grundschulen als
        Nachwuchsrekrutierung für die Pädophilen beiderlei Geschlechts, doch nicht etwa
        mit dem Segen des Herrn bzw. der Kirchen?
        Die "christliche" CDU/CSU hat in den letzten Jahren diesbezüglich einen Großteil
        der Schuld auf sich geladen, zumindest hat sie diese Schande nie thematisiert.
        Warum wohl?

    9. Wichtiger als die Aufklärung der Verbrechen scheint dem Clanchef in Rom die Aufforderung an die Schäflein sich an den Menschenversuchen zu beteiligen. Auch den Import von jungen oder sehr jungen? Männern aus anderen Kulturkreisen befürwortet er. Ein Schelm der Böses dabei denkt!

    10. Sehr schrecklich all dieses und verwerflich.
      Opfer nicht entschädigt, Täter teilweise noch in Amt und Würden und nicht zur Rechenschaft gezogen.
      Ein Beispiel der Leitkultur und der Kultur des europäischen Abendlandes.
      Es besteht die Hoffnung, dass es in der muslimischen Glaubensgemeinschaft besser läuft und dort eine andere Moral herrscht.

        • Geht leider nicht, Hirn ist gerade ausverkauft! Wir warten auf die nächste Lieferung, obwohl es wird demnächst in der Logistik Probleme geben. Bitte nicht verwechseln mit Logik.

      • @ zekowski: "Es besteht die Hoffnung, dass es in der muslimischen
        Glaubensgemeinschaft besser läuft und dort eine andere Moral herrscht."

        Naturellement!
        Diese gegen jegliche Kritik zur recht erhabene Gemeinschaft Rechtgläubiger, diese edlen Milden, diese katharsischen Lichtbringer, Freiheitshelden und Friedenstifter allerorten, diese Architekten von Freisinn, Frohsinn und Toleranz – was wäre Europa ohne diese Kultur der Rechtschaffenheit, des hohen Wortes und des Menschheitsfortschritts?! Was wäre die Welt ohne diese Alleinpächter des rechten Glaubens und Beherrscher der anderen Moral? Gott ist groß! Gott will es!

        Höret zu, ihr tolles Volk, das keinen Verstand hat,
        die da Augen haben, und sehen nicht, Ohren haben, und hören nicht!
        Jeremia 5:21