Realitätsflucht: Grüner OB in Stuttgart will gendergerechte Sprache einführen

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Während sich Bürger an der Corona-Lockdown-Politik spalten, von der im Herbst ein Revival droht und der wirtschaftliche Schaden immer größere Ausmaße zu erkennen gibt, flüchtet das Establishment in die Wolken-Sphären der Sprachpolitik. Darunter Fritz Kuhn, der grüne Oberbürgermeister von Stuttgart.

Der unterzeichnete jetzt eine Vorlage, wonach Begriffe, die Rollenklischees bedienen würden, möglichst zu vermeiden sind. Dazu gehört laut Bild beispielweise ein „Mutter-Kind-Parkplatz“. Außerdem sollen Einzelpersonen künftig ohne Titel angeredet werden, also „Guten Tag, Markus Meier“ oder „Hallo, Maria Steintaler“.

Im Stuttgarter Rathaus soll „Sehr geehrte Damen und Herrn“ durch gendergerechte Alternativen wie „Sehr geehrte Teilnehmende“ oder – noch besser – durch „Liebe Menschen“ ersetzt werden. In manchen der Beispiele wird durch solche Ersetzung auch Distanz aufgehoben: „Liebe“ anstatt „Sehr geehrte“ oder die Mitverwendung des Vornamens suggerieren Nähe, Vertrautheit, die es oft genug nicht gibt.

Dabei hätte selbst der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann sich erst kürzlich von den „Sprachpolizisten“ distanziert: „Natürlich müssen wir darauf achten, dass wir in unserer Sprache niemanden verletzen, und Sprache formt unser Denken ein Stück weit. Aber jeder soll noch so reden können, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.“ Damit scheint er in seiner Partei ziemlich alleine zu stehen. Ein Kommentator schrieb zum Stuttgarter Vorstoß: „Endlich wurde das Hauptproblem in unserer Gesellschaft erkannt. Weiter so! Dann wird alles gut.“

Die Sprache der Political Correctness entlarven.

Sprache als Werkzeug der Repression & Gedankenkontrolle: Die von den System-Medien vorangetriebene Infantilisierung unserer Sprache hat inzwischen groteske Ausmaße erreicht. Deutsche Gazetten quellen über von Worthülsen, Begriffsumdeutungen, halbwahren Floskeln, wohlfeilen Mustersätzen, linguistischen Simplifizierungen, Kampfbegriffen und ewig gleichen linkspädagogischen Argumentationsmustern, die das Denken der Menschen normieren, ja ausschalten sollen. Hier bestellen

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14 Kommentare

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    m/w/d männlich/weiß/deutsch am

    Wird lustig, da viele Negativbegriffe männlich behaftet sind (…waren, hihi).

    Mordende, Vergewaltigende, frauenfeidliche, Deppende … richtig so?

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    HERBERT WEISS am

    Also, ich bevorzuge ja Paul Kuhn, der uns vor einigen Jahren leider verlassen hat. Aber mit "Geben Se dem Mann am Klavier noch ’n Bier" und anderen Darbietungen sorgte er stets für gute Laune. Allerdings gehörte er nun einmal nach Berlin. Die Schwabenmetropole (nix gegen Dich Heidi!) war wohl eher nicht so sein Ding.

    Auf jeden Fall hat Fritz Kuhn das Zeug zum nationalen Oberklugscheißer. Wie auch immer – so schnell werden wir ihn nicht los!

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    Jeder hasst die Antifa am

    Den setze lieber Rücklings auf einen Ziegenbock und dann ab in den grünen Genderdschungel,hihihaha zacknwech

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    Jeder hasst die Antifa am

    Kuhn dieser grüne Versager als OB sollte sich lieber um die Asylantenkrimminalität und die Antifakrimminellen kümmern und seinen Stuttgarter Saustall aufräume statt die Bürger mit Gendergaga zu belästigen.

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    Wenn ich nun von einer Stadt in die Nächste fahre – in Unkenntnis welche Partei gerade dort das Sagen hat – und mich deshalb sprachlich nicht genderecht ausdrücke, werde ich sicherlich hart bestraft! Soviel Kleinstaaterei in Sachen Sprache gabs nicht mal im Mittelalter…

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    HEINRICH WILHELM am

    Liebe Gästinnen und Gäste…
    Ob der Kuhn zu Hause mit der Alten auch herumgendert… ?
    Ja, wahrscheinlich sogar mit Maske.

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      heidi heidegger am

      zu Hause?: Squash-Ball in Mund und Paketband drüber (Nase muss dabei unbedingt frei bleiben!) und dann die Ketten oder an die Leine legen und dann beginnt das Peitschen mit der zorroastrischen Pfauenfeder, aber zuvor wird der Kerl auf den Pfauenthron (iranisch!) gesetzt und fixiert und ausgiebig ausgeschimpft, hihi.

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      Mit der Alten einst Du doch sicher seine
      private Frauin und Gemalin oder etwa doch die gnädige Frau(in) Oberbürgermeister.

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        heidi heidegger am

        isso!

        undaber D u, mein lieber Andor, weisst genau wie gut so eine Pfauenfederbehandlung tut, gell?! LOL + Grüßle!

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      Was kostet der " Spaß" den Steuermichel?
      Das Erneuern von Vordrucken, Schildern usw?

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      "Liebe Menschen" ist gut, aber nicht neu.
      Liebe Menschen, ich liebe Euch alle, oder so ähnlich, sagte schon Opa Erich Mielke.
      Heute fehlen, wegen der politischen
      Korrektheit nur noch die Menschinnen.
      Bekommt der kühne Kuhn also noch Ärger
      mit den militanten Feministinnen und Transgender-Kampflesben.

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        Meiner Erinnerung zufolge hatte Erich Mielke – damals zumindest – beim Thema Gender & gerächte Sprache doch noch deutliche Wissenslücken.

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