Nur noch wenige Tage trennen uns vom Wahltermin in Sachsen-Anhalt. Staatsmedien hatten zuletzt versucht, die AfD massiv nach unten zu schreiben. Es hieß, der Siegmund-Hype sei bereits verflogen. Die neuesten Zahlen aber belegen eher das Gegenteil. Es geht weiter aufwärts – bis zum Sieg! Unser Comic „Uli rettet Deutschland“ gibt einen Vorgeschmack auf das, was auf uns alle zukommen könnte. Hier mehr erfahren.

    Am Sonntag gilt es! Die Wahl in Sachsen-Anhalt steht an. Die AfD liegt stabil 20 Prozentpunkte vor der Union. Zur Verdeutlichung, was wir hier gerade erleben: Bei der jüngsten Wahl in Sachsen-Anhalt 2021 hatte die CDU 37,1 Prozent eingefahren, die AfD 20,8 Punkte. Was für ein Erdrusch hat hier stattgefunden?! Es ist atemberaubend! Die Blauen liegen jetzt bei 40, die Schwarzen bei 20 Prozent!

    Und trotzdem waren die Staatsmedien zuletzt darum bemüht, anhand einer Meinungsumfrage der Forschungsgruppe Wahlen vom ZDF, die von einem leichten AfD-Rückgang ausgegangen war, einen Siegmund-Einbruch herbeizuschreiben. Die Bild fragte süffisant, ob denn der Rausch der Blauen schon vorbei wäre. Jetzt liegt eine neue Meinungsumfrage vor. Und siehe da: Ein Rückgang der AfD ist nicht feststellbar. Ganz im Gegenteil…

    AfD klar auf der Siegerstraße

    Gemäß einer Insa-Umfrage, die das Portal Nius in Auftrag gegeben hatte, steigt die AfD in Sachsen-Anhalt jetzt auf 43 Prozent. Die CDU, angeführt von Ministerpräsident Sven Schulze, der zuletzt noch einen Stimmungsumschwung hatte erkennen wollen, kommt über 22 Prozent nicht hinaus.

    Die Linken pendeln sich auf 12 Prozent ein, SPD und Grüne sind nicht mehr so deutlich über der Fünfprozent-Hürde, wie uns die zuletzt noch verkauft werden sollte. Die Sozis liegen bei sieben, die Grünen nur noch bei fünf Prozent. Ob sich hier schon niederschlägt, dass COMPACT die Doppelmoral der grünen Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz entlarvt hatte, die zwar AfD-Vertreten partout rechte Jugendsünden nicht verzeihen will, selbst aber mit einem „stammen Neonazi“ früherer Tage verheiratet ist?

    BSW und die FDP finden sich derzeit unterhalb der Sperrklausel wieder. Allerdings darf das BSW mit vier Prozent durchaus noch hoffen, was ja für die AfD aus mehreren Gründen von Bedeutung wäre. Festzuhalten ist auch, dass die Kampagnen von Campact und Genossen nicht wie gewünscht greifen. Übrigens, und damit ist auch das letzte CDU-Argument widerlegt: Mittlerweile wünschen sich schon 39 Prozent der Menschen in Sachsen-Anhalt AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund als Ministerpräsidenten gegenüber 28 Prozent, die dort lieber CDU-Amtsinhaber Schulze sehen wollen.

    Eine aktuelle Umfrage gibt es auch für Mecklenburg-Vorpommern. Dort stockt die von Medien massiv befeuerte Aufholjagd von Manuela Schwesig. Die SPD liegt gemäß Forsa, wie zuletzt bei Umfragen anderer Institute auch, bei 28 Prozent, während die AfD auf jetzt 37 Prozent zulegen kann. Das Ergebnis von Sachsen-Anhalt am kommenden Sonntag dürfte auch AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm und seiner Mannschaft weiteren Rückenwind verleihen.

    CDU in Mecklenburg-Vorpommern bei zehn Prozent

    Die Linke rangiert auch in Mecklenburg-Vorpommern auf Platz drei, kommt auf elf Prozent. Die CDU erreicht im Nordwesten gerade noch eine Zustimmung von 10 Prozent. Die Grünen liegen auch in Mecklenburg-Vorpommern bei exakt fünf Prozent. Das BSW muss sich derzeit bei vier Prozent einordnen. Die FDP wird bei Forsa nicht mehr einzeln aufgeführt, sondern den sonstigen Parteien zugeschlagen.

    Für Berlin misst Infratest: Die Linken sind wieder eingeholt. Jetzt wird die CDU mit 21 Prozent als stärkste Kraft ausgewiesen. Die Linke kommt auf 19, AfD und Grüne jeweils auf 18 Prozent. Die SPD muss sich in der Hauptstadt mit elf Prozent zufriedengeben.

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