Es ist beinahe nicht zu glauben: Allein im vergangenen Jahr sind weit mehr als 300.000 Menschen eingebürgert worden, sind jetzt also Inhaber des BRD-Passes. Das entspricht der Grüße einer Stadt wie Mannsheim. Das bleibt nicht ohne Folgen. COMPACT legt mit dem Spezialheft „Mädchen. Messer. Morde“ den Finger in die Wunde. Hier mehr erfahren.

    Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland hat im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Nach den nun vorliegenden Statistik-Zahlen erhielten im vergangenen Jahr insgesamt 333.343 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit; so viele wie nie zuvor.

    An der Spitze der Herkunftsländer stehen Syrien und die Türkei. Allein 65.775 Syrer wurden eingebürgert, gefolgt von 34.185 Personen mit türkischer Herkunft. Auch weitere Länder aus dem Nahen Osten sind stark vertreten: Aus dem Irak stammen 13.792 der neu Eingebürgerten, aus Afghanistan 10.883 und aus dem Iran 10.125.Aus Südosteuropa wurden 9.710 Menschen aus dem Kosovo und 8.841 aus Bosnien und Herzegowina mit dem deutschen Pass ausgestattet. Aus Ägypten kamen 4.848 Neubürger hinzu.

    Tendenz weiter steigend

    Für das laufende Jahr rechnen man mit einer weiteren Steigerung. Zunehmend können nun auch ukrainische Flüchtlinge die bundesdeutschen Ausweisdokumente beantragen, da immer mehr jetzt die Aufenthaltsfristen erreichen. Die Turbo-Einbürgerung, einst von Nancy Faeser auf den Weg gebracht und von der Merz-Regierung weiter angetrieben, greift nunmehr voll durch.

    Nach dem jüngsten Anschlag auf den CSD hatte es im etablierten Lager vereinzelte Stimmen der Kritik an der herrschenden Praxis gegeben. Die sind aber mittlerweile wieder verstummt. So war der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Alexander Throm plötzlich als einsamer Rufer in der Wüste aufgetreten. Er fände es richtig, die Einbürgerungsfrist wieder auf acht Jahre zu verlängern und die generelle Zulässigkeit der doppelten Staatsbürgerschaft abzuschaffen. Soso.

    Bei der vorsichtigen Nachfrage, warum das nicht längst geschehen sei, verweist er dann kurzerhand auf die SPD. Vielleicht könne man den Widerstand umgehen, indem man beschließt, keine Einbürgerungen mehr direkt aus dem Schutzstatus heraus zuzulassen.

    Unglaubwürdige CDU-Stimmen

    Nun ist es allerdings so: Immer, wenn CDU-Politiker etwas „fordern“, sind die nächsten Wahlen nicht weit weg. So ist es auch dieses Mal. Mittlerweile sind die Herrschaften durchschaut. Bislang hatten nur AfD-Vertreter gegen die Turbo-Einbürgerung mobil gemacht und Änderungen verlangt. Jetzt aber, da sich blaue Erfolge in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern abzeichnen und die Sicherheitslage sich zuspitzt, werden Politiker der Merz-Partei plötzlich verbal aktiv.

    Dass zuletzt auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vorprescht war und angab, sogar in bestimmten Fällen wieder ausbürgern zu wollen, ist besonders unglaubwürdig. Es ist noch gar nicht lange her, da feierte die Staatsregierung etwa 60.000 Einbürgerungen in Bayern. Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hatte in Fürth feierlich die Einbürgerungsstatistik 2025 vorgestellt und geriet ins Schwärmen:

    „2025 war ein Rekordjahr bei den Einbürgerungen in Bayern. Die Gesamtzahl der Einbürgerungen ist im vergangenen Jahr mit 59.573 Fällen im Vergleich zum Vorjahr erneut um zehn Prozent gestiegen. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort.“

    Ein deutscher Pass verleiht auch das Recht, an Landtags-, Bundestags- und Europawahlen teilzunehmen. Dazu gibt es eine Insa-Meinungsumfrage, die Präferenzen muslimischer Wähler ausgeleuchtet hat. Dürften nur Muslime wählen, käme die SPD auf 26 Prozent, die Linke auf 23 Prozent. Die Union landete bei 22 Prozent, die AfD bei elf, die Grünen bei acht, das BSW bei sieben Punkten.

    Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz dazu: „Die mächtigste Waffe der linken Parteien ist die Turboeinbürgerung.“ COMPACT legt mit dem Spezialheft „Mädchen. Messer. Morde“ den Finger in die Wunde. und beleuchtet die Folgen dieses Wahnsinns. Hier bestellen.

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