In unserem neuen Format COMPACT.Survival präsentiert Outdoor-Experte Roy Grassmann Tipps und Tricks, wie Sie sicher durch die Krise kommen. Im Fall eines Blackouts ist es überlebenswichtig, Feuer machen zu können – auch im Freien und ohne Streichhölzer. Genau darum geht es in der ersten Folge. 

    Im Vorfeld hat Grassmann jede Menge Literatur zum Thema gewälzt. Unter anderem das Handbuch von US-Elitesoldat Clint Emerson – ein Standardwerk, wenn es um Survival-Techniken geht. Emerson war über 20 Jahre lang an Spezialoperationen in aller Welt beteiligt und weiß, wie man in ungünstigen Lagen überlebt und sich gegen Angreifer verteidigt. In seinem Survival-Handbuch der Navy SEALs gibt er seine Erfahrungen weiter.

    Bereit sein für harte Zeiten

    «Die Fähigkeiten, die Sie durch dieses Buch erwerben, helfen Ihnen, tödliche Gefahren zu meistern, ob Sie nun auf hoher See vermisst sind, in das Fadenkreuz eines Amokläufers geraten oder von den Hauern eines Wildschweins bedroht werden», heißt es im Vorwort. Und das ist nicht zu viel versprochen. Emerson hat in seinem Handbuch die 100 wichtigsten Techniken zusammengestellt, die im Ernstfall überlebenswichtig sind.

    Clint Emerson, Das Survival-Handbuch der Navy Seals, 288 Seiten, gebunden, Riva, 19,99 Euro. Foto: Promo

    So erfährt man unter anderem, wie man sich in der Wildnis Nahrung beschaffen, Feuer machen oder einen Unterschlupf bauen kann, aber auch, wie man sein eigenes Heim einbruchsicher bekommt. Tipps zur Versorgung von Verletzungen, Schusswunden oder Verbrennungen runden den Ratgeber ab. Aufschlussreiche Illustrationen veranschaulichen die vorgestellten Techniken. Schließlich bleibt einem keine Zeit für komplizierte Anleitungen, wenn der Ernstfall eingetreten ist.

    Mit der Natur verschmelzen

    Wer es lieber etwas spartanischer und rustikaler mag, ist mit dem Ratgeber Survival auf Russisch von Mikhail Didenko bestens bedient. Der Autor, eine Art osteuropäisches Pendant zu Rüdiger Nehberg, zeigt, wie man es auch mit ganz einfachen Mitteln hinbekommt, in der Wildnis zu bestehen.

    Russische Überlebensstrategien zeichnen sich gegenüber westlichen dadurch aus, dass sich der Mensch nicht auf verschiedene Ausrüstungsgegenstände verlässt, sondern auf sich selbst und auf sein Können. «Nach dieser Art grenzt sich der Mensch nicht von der Natur ab, sondern versucht, mit ihr zu verschmelzen, sich wie ein Fisch im Wasser zu bewegen, ein Teil davon zu werden», schreibt Didenko.

    Dieses Wissen aus uralten Zeiten hat der Autor gesammelt, in der Praxis getestet und in seinem Buch für Bushcraft- und Survival-Interessierte aufbereitet. Denn: Was selbst in der russischen Taiga funktioniert, bewährt sich allemal in unseren Breitengraden. Der Ratgeber ist hier erhältlich.

    19 Kommentare

    1. Welches Messer, welcher Feuerstein Roy??
      Hersteller, Waffen-Laden? Der in Spandau?

    2. Das Speiseöl im Supermarkt ist schon ausverkauft. Und im Drogeriemarkt auch.
      Trinkwasser versteckt bereit zu haben scheint mir am wichtigsten zu sein, wenn den Wasserwerken der Strom fehlt und wo es mangels Grundwasser keine Brunnen gibt.

    3. Das kann doch unser Wohlfühlland nicht erschüttern ….. Keine Angst ,keine Angst Rosmarie …… Seelig sind die Bekloppten ,denn sie werden auch durch diese Zeit seelig dahingleiten …..
      Wir haben soviel Experten gegen Putin , aber keiner dieser geistigen Propagandaakrobaten weiss ,was genau heute schon an Sicherheit vorzubereiten ist für das Volk ,und nicht nur für die Hochwohlgeborenen . Aber die haben dann wieder Durchhaltesprüche bereit auch auf Toilettenpapier …. mit 5 Durchschlägen ,damit die Nachwelt ablachen kann über soviel Hilfsschule im Quadrat ….
      Die wollen grosse Kriege führen ….und ohne das eine Granate,Rakete oder andere Sylvesterartikel bei uns losgegangen sind , aber sind mit ihrem Latein jetzt schon am Ende ……. Da muss Karl der Virusbäcker ran mit seiner Corona Arie zur Ablenkung ….. ,wir sollen ja nicht mitbekommen ,dass die Obrigkeit hilflos durch den Raum gleitet ohne die Kontrolle im Vorstadium des Krieges zu haben …..
      Aber sie wollen den grossen Bumms …..die letzten Sylvester mit Ballerei fielen aus ,nun gönnen sie uns das grosse Feuerwerk ….

    4. Frösche und Lurchen nicht gekocht schmecken besser ……. Wozu brauchen wir Feuerzauber ….die Erde wird brennen ….. und mit radioaktivem Staub werden wir ohnehin gesättigt …,wozu noch kochen …..

      Die Bonzenbunker werden wohl schon in diesen Tagen vollgepackt dass die noch ein paar Tage länger sich an der Macht klammern ….ohne Sklaven ,die denen das Geld und das Fressen besorgen ……

      Nun zeigt sich ,was deutsche Polithanseln wert sind ausser deren Kasper BLa …bla …. im Bunten Erholungstag …..

    5. Sonnenfahrer Mike an

      Sehr witzig, denn Birken gibt es nicht überall. Außerdem, wer ein solches Messer mit integrierten
      Feuerstein dabei hat, der wird doch wohl auch noch ein Feuerzeug in seiner Hosentasche haben.
      Was aber, wenn man kein solch ein Messer mit Feuerstein und kein Feuerzeug dabei hat und es
      auch keine Birken, weit und breit in der Gegend gibt, in welcher man sich gerade befindet?
      Trockenes Gras ist übrigens auch nicht immer überall und zu jeder Jahreszeit greifbar.
      Also ein paar mehr Varianten zum Feuer entzünden sollte uns da der Experte dann doch
      schon anbieten, wenn er uns schon eine Variante ohne Feuerzeug, aber mit Feuerstein
      im Messer und Birken sowie trockenem Gras in der unmittelbaren Umgebung zeigt.

    6. Fischer's Fritz an

      Feuer machen mit Feuerstahl, Messer und Zundermasse ist relativ einfach. Aber schon mal mit einem Holzbohrer auf Holz(-brett) probiert? Nur für wirkliche Profis! Ich hab’s nicht geschafft, hatte auch nicht die nötige Geduld und Ausdauer. Voraussetzung dabei ist trockenes Holz.

    7. jeder hasst die Antifa an

      Bei dem bald kommenden Black out sind die Tipps zum Feueranmachen durchaus zu gebrauchen,dann ist Dunkeldeutschland nicht mehr nur im Osten sondern die Lichter gehen im ganzen Land aus,da geht der Run nicht nur auf Klopapier sondern auf Kerzen los-

      • Marques del Puerto an

        @jeder hasst die Antifa,

        oder das juute Lampenöl ….. im übrigen bis zu 100 % Preisaufstieg….;-)

        Mit besten Grüssen
        Marques del Puerto

        Ps . ich schreibe meine Kommentare nicht zu schnell, in meinem Zustand viel zuuuuuu laaaaaangsam ;-)

    8. Das Überlebensstrategien im urbaneren Mitteleuropa und unter dessen konkreten Bedingungen sind interessanter. Das kann man eigentlich nur von den Nachkriegsdeutschen (WK II) lernen.
      Das aufregende Survival-Utopia ist ja sicher interessant als Abenteuer-Lektüre und ggf. gut zu wissen bzw. eine willkommene Ergänzung.
      Wenn aber das Mobilfunknetz ausfällt, ist das für die meisten schon wie Armageddon oder Apokalypse. Der Vorteil: Auch die Überwachung funktioniert dann nicht mehr…

    9. Die wichtigste Fähigkeit wird etwas ganz anderes sein…nämlich potentielle Gefährten von Gefährdern zu unterscheiden.

      Die Survival-Thematik bedeutet genau das, was der Name sagt: "Überleben" – bis Rettung kommt oder man sich selbst am Schopf ausm Sumpf zieht.
      Ich steh in Thema, bin viel und gerne draußen – auch im Winter mal paar Nächte ohne Zelt…

      Aber: paar Tage reduziertes Camping, Wasserfiltern, Feuer machen und unterhalten, Angeln… das s Freizeit und Spaß.
      Dauert das ganze Wochen oder gar Monate geht für den Einzelnen die Überlebenschance gg. Null. Man ist auf Zusammenarbeit mit anderen angewiesen.

      Wer hat noch paar Medikamente? Wer hat Werkzeug? Wer kann zur Not nen faulen Zahn behandelt und was ist mit Knochenbrüchen?
      Wo is n Landwirt, der noch Nahrung erzeugt und was kann ich als Tausch anbieten?….

      Grundsätzlich ist nach dem Kollaps ja noch alles da. Maschinen, Gebäude, Infrastruktur….nur wird es nicht mehr betrieben bzw. fehlen die Betriebsstoffe.
      Wir werden hier nicht ohne Dach überm Kopf im Dschungel voller wilder und giftiger Tiere sitzen.
      Aber was passiert in Hamburg, Berlin, Köln wenn der Strom weg ist und die Läden leer sind?

      Hominus hominem Lupus est.

        • @AsBest:

          Danke.
          Naja, wenn nicht schon die Grammatik, so hab ich zumindest den Inhalt hinbekommen :)

      • Fischer's Fritz an

        @(Mein Gott,) Walter
        "…Aber was passiert in Hamburg, Berlin, Köln wenn der Strom weg ist und die Läden leer sind?
        ——–
        Dann ist ganz schnell Schluß mit dem menschlichen Zivilisationsdeckmäntelchen und der Mensch wird zum Tier. Wohl dem, der sich dann noch rechtzeitig in ländliche Gebiete absetzen kann und/oder über ein funktionierndes Netzwerk verfügt.
        Ich werde dann versuchen, mich bis in den Berliner Vorort Falkensee durchzuschlagen und bei Herrn Elsässer Unterkunft und Schutz zu finden . ;-)

        • Idiotenwatch an

          In vielen Gegenden Russlands gibt es erst gar keinen Strom und die Menschen springen sich auch nicht sofort gegenseitig an die Gurgel. Nur der westlich verwöhnte Michel hat mal wieder grundlos das Panik P in den Augen. 3 Tage ohne Smartphon, geht ja garnicht.

    10. AsBestAskäseFeinschmecker an

      Nur die Harten kommen in den Garten.
      Nur die Kombinierer kommen ins Kombinat.
      Nur die Stählernen kommen ins Stahlwerk.
      Nur die Eisernen liegen in Eisen.
      Nur die Kanoniere essen Kanonen statt Butter.

      • Der Schafswecker an

        Was für ein Niveuau – Glückwunsch du bist einer der gelehrtesten Beutedeutschen

    11. Fischer's Fritz an

      Ein weiteres, von vielen Büchern zu diesem Thema. Der selige Sir Vival, Rüdiger Nehberg, hatte mit seinen realen Abenteuer-Büchern das Thema damals richtig populär gemacht.

      • Idiotenwatch an

        Regenwürmer futtern für Putin.
        Mit der German Angst lässt sich immer gutes Geld verdienen. Irgend ein Schlaumichel verkauft den Minderbemittelten immer rasierte Stachelbeeren als Weintrauben. Stell mir gerade 83 Mio im Preppermodus vor. Wie sie morgens den Tau von Blättern lecken.

        Das Einzige was man zum Überleben braucht sind dicke Oberarme und die Adresse eines gut sortierten Preppers zur Erntezeit.