Musk verteidigt Corona-Rebellen – und fordert Amazon-Zerschlagung

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Elon Musk ist der Mann der Stunde. Am 30. Mai holte der in Südafrika geborene Visionär und Unternehmer die Vereinigten Staaten mit dem ersten bemannten Raumflug der USA seit knapp einem Jahrzehnt wieder zurück in den Kreis der Raumfahrt-Supermächte. Aber auch um die herrschende Wirtschaftsordnung macht sich das Wunderkind aus Pretoria Gedanken, es forderte nun die Zerschlagung des riesigen US-Konzerns Amazon.

Nach einer 19-stündigen Anreise dockten die beiden US-Astronauten Bob Behnken und Doug Hurley mit ihrer Kapsel, die sie Endeavour getauft hatten, an der internationalen Raumstation ISS an. Das war ein großer Moment insbesondere für Elon Musk, der mit seiner 2002 gegründeten Firma SpaceX nun endgültig bewiesen hat, dass es für ein Privatunternehmen tatsächlich möglich ist, im Bereich der bemannten Raumfahrt nicht nur mitzuhalten, sondern sogar die neuen Standards zu setzen.

 Ist Elon Musk ein konservativer Rebell?

Der Weg für New Space – also eine Weltraumindustrie auf breiter privatwirtschaftlicher Basis – scheint nun frei zu sein. Viele von Musks Visionen wie die von bemannten Flügen zum Mars klingen schlicht utopisch, allerdings wurden seine Projekte schon häufig totgesagt, und er konnte sie dann doch erfolgreich zu Ende bringen. Das COMPACT-Magazin hat sich in der Juliausgabe vergangenen Jahres intensiv mit den neuen Möglichkeiten im Raumfahrtsektor beschäftigt, die vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen wären.

Musks Erfolg ist umso bemerkenswerter, da ihm der Ruf vorauseilt, ein ausgesprochener Freak zu sein, der schon mal im Live-Interview einen Joint raucht und dazu einen Whisky trinkt. Auch mit Blick auf die staatlichen Zwangsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie vertritt er ganz eigene Auffassungen, die ganz und gar nicht dem entsprechen, was man sonst so von den Technikunternehmern des linksliberal geprägten und parteipolitisch fest in demokratischer Hand befindlichen Silicon Valley hört.

Trump und Musk gegen Corona-Panik

Die „Coronavirus-Panik“ bezeichnete Musk schon im März als „dumm“. Frühzeitig bestand er auf einer Wiedereröffnung seines Tesla-Autowerks im kalifornischen Fremont und bekam dafür via Twitter die volle Unterstützung des US-Präsidenten Donald Trump. Gestern legte sich nun wiederum Musk – auch über das soziale Netzwerk Twitter – mit dem Internethändler Amazon an und ritt eine Frontalattacke auf dessen Konzernchef Jeff Bezos, der als reichster Mensch der Welt gilt.

Der Hintergrund ist ein Verkaufsverbot, das Amazon zwischenzeitlich über das Buch Verheimlichte Wahrheiten über Covid-19 und Ausgangssperren des früheren New York Times-Reporters Alex Berenson verhängt hatte. Dieser hatte sich zuvor in einem Tweet über die ganz offensichtlich politisch motivierte Zensurmaßnahme von Amazon beschwert, was wiederum zu einem Retweet Musks führte, in dem dieser schrieb: „Es ist an der Zeit, Amazon zu zerschlagen. Monopole sind falsch! Das ist verrückt, Jeff Bezos.“

Die Intervention des Tesla-Chefs hatte Erfolg, die Amazon-Presseabteilung teilte der Washington Post mittlerweile mit, die Aussortierung sei fälschlicherweise erfolgt und werde mit sofortiger Wirkung zurückgenommen. Somit gelang Musk nach seinem großen Erfolg mit SpaceX Ende Mai nun ein kleiner Erfolg im Kampf um die Meinungsfreiheit, was umso bemerkenswerter ist, als Kritik an den Corona-Zwangsmaßnahmen auch in den USA derzeit fast ausschließlich von der politisch konservativen Seite aus formuliert wird.

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30 Kommentare

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    DerGallier am

    Das Statistische Bundesamt vermeldet den Untergang der deutschen Industrie.
    Das sogenannte „verarbeitende Gewerbe“ weist im April 2020 einen Rückgang beim Auftragseingang von 36,6% auf. Bereits im März lag der Einbruch bei 15,4%!

    Den Rest schaffen die Kobolde auch noch.

    Mal kann gespannt sein wie der verwöhnte Nachwuchs damit umgeht, wenn es keinen Nachschub mehr an Lifestyle Klamotten, PC Programme, Handys usw. mehr gibt und der Autoindustrie und den Werkstätten die Ersatzteile fehlen und die Fahrbereitschaft der Helikoptereltern ausbleibt, weil die PKW Reparatur nicht mehr gemacht werden kann.

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      Zu schön um wahr zu sein. Werde mich trotzdem mal nach einer gebrauchten Einspänner-Kutsche umhören.

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        Nimm die, die neben deinem Schlafplatz steht. Auch du wirst nicht mehr benötigt, die Herrschaft hat auf Automobil umgestellt.

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    Im Extremfall – und den strebt Amazon wahrscheinlich an – will Amazon bald der einzige Händler in seinem Land, auf seinem Kontinent, auf diesem Planeten – sein! Damit bestimmt der die Preise und das Warenangebot! Solange es noch Konkurrenz gibt, ist der gnadenlos billig und kundenfreundlich – sobald er das Monopol hat, darf man sich warm anziehen! Daß Monopolisten die Preise und das Angebot diktieren können war interligenten Menschen schon im Mittelalter klar! Das einzige Monopol, das es damals gab, war das des Religionsangebotes und das lag bei der Kirche. Die machte den weltlichen Herrschern damals schon durch ihre Möglichkeit zum Diktat genug Ärger.
    Daher entwickelte man damals das Zunftwesen und die Hanse. Das war genial, solide und verhinderte die Entwicklung von Monopolen, damit Machtanhäufungen, die in Konkurrenz zum Regime treten konnten, bis daß man es mutwillig abschaffte! Auslöser für diese Abschaffung waren die Angloamerikaner, die sich in der Geschichte dadurch auszeichneten, daß sie sich grundsätzlich an keine Regeln hielten! Nur an die Crowleys: "Tu was du willst!"
    Diese Monopolisten haben heute alle Macht in Händen und treiben die heute mehrheitlich demokratischen Regime vor sich her. Corona hat ihnen as neueste und beste Mittel dazu verschafft; denn damit lassen sich die Leute in Panik versetzen und das schaltet ihr Denken aus!

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      Also noch schnell die Zeit nutzen,solange er noch gnadenlos billig ist. Die Preise macht übrigens oft nicht Amzon,sondern der Händler,der dort anbietet. Und wie soll Ich ohne Amazon an die äußerst preiswerten Angebote aus China herankommen,häh ?

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        @ SOKRATES

        Was willst Du mit dem billigen
        Plastikmüll aus Rot-China?
        Schnabeltassen z.B. gibt’s in jedem
        Billigladen.

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      Professor_zh am

      Sie mögen in vielen rechthaben, aber Ihre Kirchenschelte ist vollkommen unangebracht! Es gibt einfach nur eine Wahrheit und nicht beliebig viele. Das gilt in letzter Konsequenz auch im Wirtschaftsfragen!

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    Peter Aschbacher am

    Wenn Sie diesen Satz in einen Kommentar unter ein Youtube-Video schreiben, wird der Kommentar in spätestens 60 Sekunden automatisch gelöscht:
    "Make the world CLEAN and WHITE again!"
    Wir haben also eine globale Diktatur der Technologie-Konzerne, die im Auftrag des US Deep State definieren, was die Menschen auf der Welt sagen dürfen und was nicht!

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    Duis Libero am

    Anmerken möchte ich noch, dass für mich ja SVEN REUTH "der Mann der Stunde" ist. Er stellt sicher, dass auf meinem politischen Lieblingsportal auch die wirtschaftlichen Fragestellungen nicht zu kurz kommen.

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      Man der Stunde,na ja, Brüder im Geiste (?).Der Mann aller Tage und Jahre ist allerdings Sokrates.

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        Andor, der Zyniker am

        @ SOKRATES

        In welcher Anstalt, die Dir Tag und Nacht einen PC
        zur Verfügung stellt, nur damit Du Dich allzeit als
        Mann/Frau aller Tage und Jahre fühlen kannst, lebst Du?

        Bitte nenne den Namen der Einrichtung. Wäre doch
        auch ein wunderbarer Rückzugsort für Spahn & Mrkl,
        also Dein(e) Bruder und Schwester im Geiste.

        Halleluja

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    Duis Libero am

    Da Elon Musk tatsächlich in letzter Zeit durch gute politische Beiträge glänzt, will ich ihn mal taktisch und temporär in mein Herz schliessen – und wohlwollend darüber hinwegsehen, dass er uns mit seinen batteriebetriebenen Bolliden einen Öko-Bären aufbinden will.

    Kurz marktheoretisch: "Natürliche Monopole" muss man (teil-)verstaatlichen oder staatlich regulieren. Da würde es auch nicht helfen, dass Musk ein eigenes "Amazon" aufziehen. Würde das tatsächlich klappen, wäre Amazon schnell weg vom Fenster – und wir hätten das gleich Problem in grün. Siehe Google vs. Yahoo, ebay vs. ricardo, studiVZ vs. Facebook etc. pp. – So ist das nun mal bei "natürlichen" Monopolen. Deshalb nennt man die so.

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      Ric Scheidtmann am

      Das mit dem Öko-Bären ist wohl so. – Man muß aber bedenken, daß es keinen Sinn hat, mit einem Wasserstoffauto auf den Markt zu kommen, solange man noch nicht flächendeckend Wasserstoff tanken kann. – Da wird er also machen was geht.

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    HEINRICH WILHELM am

    Er sollte ein zweites Technologiezentrum, wie Silicon Valley gründen!
    Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sondern beflügelt in diesem Falle die Ideen.
    Für den Weg aus der gegenwärtigen Krise sicher von großem Nutzen.
    Es ist auch bemerkenswert, dass während der großen Finanz- und Wirtschaftskrisen die Entwicklung von Wissenschaft und Technik nie stagnierte.
    Für hiesige Verhältnisse stellt sich die gleiche Frage: Besteht das Leben nur aus linksgrünen Unrat, FFF, Genderwahn, saudummen Demos (wie heute), Merkel und ähnlichem Ausfluss? Warum starren wir nur darauf und lassen uns von Dumpfbacken paralysieren?
    Oder gibt es etwas an Ideen und substanzieller Entwicklung hierzulande? Braucht es wirklich Merkels wertloses Signal für einen Aufbruch?

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      Kaptn Blaubär am

      Aufbruch wo hin ? Wertlos sind Wissenschaft und Technik,genauer,sie sind schädlich. Schon immer, seit der Erfindung des Schießpulvers.

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        HEINRICH WILHELM am

        Aber um solch einen Widersinn in die Tastatur zu hacken, ist die Technik offenbar nützlich genug. Damit führst du dich selbst ad absurdum.

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        Kein Widersinn,es wäre besser,den Internet-Scheiß gäbe es nicht und man wäre stattdessen in Wald und Feld. Gelegenheit macht Diebe.

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        Vollstrecker am

        Dort findest du sicher auch das Heilmittel gegen Schweißfüße. Nur gegen deine Dummheit ist noch nichts gewachsen, kleiner Waldpitti

        Erlege das Kapital wenn du es siehst. Es silbersichelt bei Mondschein auf deinem Coronaacker.

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      HERBERT WEISS am

      Vor allem: ein Aufbruch – wohin? "2020 standen wir am Abgrund, doch dann haben wir einen großen Schritt vorwärts gemacht…"

      Gutes Nächtle!

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        HEINRICH WILHELM am

        Nimm es als Herausforderung, ein lohnendes Ziel zu formulieren.
        Das Geschimpfe ist schließlich inflationär – gute Ideen und Vorschläge dagegen rar.
        Grüßle!

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      Professor_zh am

      Oder – um ein Zitat aus einem Theaterstück anzubringen, in dem Professor_zh mitzuwirken die Ehre hatte: ,, Ließe sich nicht in der Heiligen Schrift etwas dazu finden?"

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    Danke,bis jetzt war mir dieses xxxxx gar kein Begriff. Jawoll,das Multi-Millionäre zu Vergnügen im All herumgondeln können,das braucht die Welt, nötiger als alles andere. Und libertär- konservativen Trittbrettfahrern des Kapitals ist das ein Fest,selbst wenn sie nur Zuschauer bleiben können. xxxxxxxxxxx

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      Ähm, gemeint sind solche Flaggschiffe des Unternehmertums,was die Trittbrettfahrer betrifft
      wird man ggf. sehen.

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        RechtsLinks am

        Ohne Unternehmer keine Verwaltung oder anders ausgedrueckt, ohne Unternehmer keine Sesselfurzer. Muessten Sie als Ex-Dazuverdien-LKWfahrer eigentlich wissen. Im Falle Musk gebe ich Ihnen aber recht. Fuer das Geld haette man Millionen Kondome mit Bananengeschmack in Afrika verteilen koennen. Aber,-dann wuerde sich das Schicksal der kommenden Generationen auch in einer Kapsel entscheiden. Ein Teufelskreis.

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        @Rl: Jetzt wird es wirr bei Ihnen. Ist Ihnen wirklich entgangen,daß es im Sowjetimperium und in Maos China keine Unternehmer-Pest gab,aber sehr wohl das,was Sie "Sesselfurzer" nennen ? Was man als EX-LKW- Jobber wissen muß und auch ganz genau weiß ist, daß Arbeit in einem dröhnenden Blechhaus bei 40 Celsius mit unsynchronisierter 6-Gangschaltung noch mehr Scheiße ist als Arbeit allgemein.

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      Vollstrecker am

      Musk bisher kein Begriff, aber überall mitreden und klugmopsen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrcheinlichkeit kennst du Korankundiger nicht mal Herrn Tesla und kannst Gleichstrom nicht von Wechselstrom unterscheiden.

      Dieser völlig unbekannte Musk meint das genau so gut mit "Starlink" (von wegen Privatvergnügen du Nichtswisser!) wie der andere Philantrop mit "Coronaheilung" und ewigem Leben für alle afrikanischen Kinder und debile Möchtegerncoronafacisten. Beide Herren leben ganz gut von nützlichen Idioten deiner Couleur. Der ein dankt Klimagreta, der andere denen, die Verantwortung vorm Fressbrett tragen.

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      Kaptn Blaubär am

      Versteht sich, daß das eigentlich Pikante von den xxx verschluckt wurde.

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      Es ist gut, wenn man einflussreiche und/oder finanzstarke Personen auf seiner Seite weiß. Jedenfalls dann, wenn es um den Kampf gegen ein gnadenlos dummes und faschistoides Ideologiesystem geht!!! Hoffen wir, dass sich noch mehr finden werden, die dem politisch-korrekten Terror entgegentreten werden. In Wort und Schrift, durch finanzielles Engagement oder auf welche Weise auch immer.

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        Musterexemplar von verschleiernder Diversion. Das System aus Kapitalherrschaft + gekaufter politischer Klasse ist nicht "dumm" sondern äußerst gerissen und dagegen ausgerechnet mit einem Maxi-Kapitalisten "kämpfen" zu wollen ist ausgesprochen lächerlich.

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