Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Beim Streaming-Dienst Netflix versuchten woke Mitarbeiter, Zensur einzuführen. Doch die Firmenleitung ließ das nicht zu: Sie fürchtet Publikumsflucht. Auslöser: Wieder mal Elon Musk.  In dem Standardwerk „Propaganda“ von Jacques Ellul erfahren Sie, wie die sogenannte öffentliche Meinung als Waffe gegen Andersdenkende eingesetzt wird. Hier mehr erfahren.

    Wokeness lohnt sich nicht. Zumindest nicht, wenn man sich – anders als die GEZ-Sender – auf dem freien Medienmarkt behaupten muss. Diese Erfahrung machte jetzt der Streaming-Anbieter Netflix. Dem liefen nämlich die Abonnenten davon.

    Elon Musk nannte auf Twitter den Grund:

    „The woke mind virus is making Netflix unwatchable.“

    Laut Musk könne man sich also das Zeug auf Netflix nicht mehr reinziehen, weil es vom Woke-Virus infiziert sei.

    Das hat offenbar in der Firmenzentrale ein Umdenken ausgelöst. Als vom Woke-Virus befallene Mitarbeiter dort nun Cancel Culture forderten, reagierte die Unternehmensleitung unerwartet rational. Was war der Auslöser?

    Im Angebot des Streaming-Dienstes findet sich die Serie The Closer. Darin hatte US-Comedian Dave Chappelle im Oktober 2021 der LGBT-Community vorgeworfen, sie sei „zu sensibel“. Außerdem sei das „Geschlecht eine Tatsache“. Holla, das war zu viel der Wahrheit für die Wokeness-Fraktion.

    Postwendend folgte der Hatespeech-Vorwurf: Chappelle sei „transphob“ und mache sich über „Transpersonen“ lustig. Empörte Netflix-Mitarbeiter traten in den Streik. Einer leitete sogar Interna an die Medien weiter.

    Doch die Chefetage reagierte nicht mit reuevollem Einknicken, sondern verwies auf den Wert der Meinungsfreiheit, die auch Chappelle genieße. Netflix biete eine „Vielfalt von Geschichten“, unabhängig von den eigenen Wertvorstellungen:

    „Wir unterstützen den künstlerischen Ausdruck der Autoren, mit denen wir zusammenarbeiten.“

    Man wolle nicht die Rolle des Zensors übernehme, sondern überlasse den Zuschauern das Urteil. Und direkt an die Cancel-Fans gerichtet teilte das Unternehmen mit:

    „Abhängig von Ihrer Rolle müssen Sie möglicherweise an Titeln arbeiten, die Sie als schädlich erachten. Wenn es Ihnen schwerfällt, unsere Inhaltsbreite zu unterstützen, ist Netflix möglicherweise nicht der beste Ort für Sie.“

    Offenbar ist Netflix jetzt von Musks gefährlichem Meinungsfreiheits-Virus infiziert. Wird hoffentlich zur Pandemie.

    Woran erkennt man Propaganda – und wie kann man sich dagegen immunisieren? In seinem Buch „Propaganda“ zeigt Jacques Ellul, dass die Meinungsbeeinflussung die größte Gefahr für die Menschheit in der modernen Welt ist. Das Standardwerk ist nun erstmals in deutscher Übersetzung erhältlich. Hier bestellen.

    10 Kommentare

    1. Ich muss Netflix (Dinge die die Welt nicht braucht) trotzdem loben. Für Russen hat sich’s nämlich ausgestreamt. Keine Neukunden mehr, bald wird ganz abgeschaltet. Gut so, Russen gucken sowieso lieber Kreml-TV. Frechheit, dass ausgerechnet Rotgardisten amerikanische Filme und Serien konsumieren.

    2. Verstehe überhaupt nicht wie sich gebildete Menschen diesen ganzen GEZ Verblödungsmedien Dreck reinziehen????
      Ist doch schon schlimm genug diese rotgrünen Gesinnungs- Journalisten zwangsfinanzieren zu müssen. Aber den Schwachsinn auch anschauen?….
      Grrrrr

    3. hang up your boots! an

      Ich bin seit 2 Jahren zufriedener Netflix-Kunde (und seit vielen Jahren leider auch Zwangsgebührenzahler für ÖR-Mist-TV). Woken Bullshit gucke ich mir nicht an, weder in den GEZ-Medien noch bei Netflix oder Amazon Prime, gibt ja genügend Alternativen. Ach ja, Wahlsendung heute habe ich verpasst, ist mir piepenhagen.

    4. Bodhisatta 969 an

      Aber dann doch zehnmal lieber Netflix als normales GEZ Fernsehen mit Werbung.

    5. Eine lustige Meldung dazu aus Österreich bzw. Italien, wo sich ideologisierte "Frau*innen" wegen Komplimenten belästigt fühlen statt wie eh und je sich dankbar zu freuen und stolz auf ihre Schönheit zu sein: https://orf.at/stories/3266013/

      • jeder hasst die Antifa an

        Das ist weil die Roten und Grünen Schabracken keine Komplimente bekommen wer will diese Trockenpflaumen schon.

      • Andor, der Zyniker an

        @ Hilda
        Ist doch gar nichts. In den USA soll eine Transfrau, die stolz auf ihre Schönheit war, ihre
        Freundin auf Schmerzensgeld verklagt haben, weil die liebe Freundin, welche auch stolz
        auf ihre Schönheit war, verschwiegen haben soll, dass sie eine unbeschnittene Transfrau ist.
        Luja sog I nur.
        Sie sollen sich aber außergerichtlich geeinigt haben und sich gemeinsam kastrieren lassen.
        Wenn das keine Liebe ist, was dann? (Die Geschichte ist von unabhängiger Seite nicht
        überprüfbar, aber schön. – Die Videos gibt’ s demnächst im Netz. Musk macht’s möglich.)