Die Ergebnisse der Bundestagswahl haben die Kluft zwischen Sachsen und dem Rest der Republik einmal mehr verdeutlicht – und der Idee eines «Säxits» neuen Auftrieb gegeben. Mehr über die widerständigen Sachsen lesen Sie in dem Standardwerk Die deutschen Stämme des Anthropologen und Historikers Andreas Vonderach. Hier mehr erfahren.

    _ von Bert Wawrzinek

    Spätestens seit dem katalanischen Referendum von 2019, bei dem 90 Prozent aller Teilnehmer für eine Trennung von Spanien votierten, hat die Volksbewegung des «Independentismo» neuen Schwung bekommen. Während die Zentralregierung in Madrid damals mit Polizeigewalt und Drohungen reagierte, befürchtete Brüssel gleich einen Präzedenzfall für weitere Separationsbewegungen nicht nur in Schottland, Nordirland oder Südtirol. Ebenso könnten sich Basken, Korsen und Flamen in ihrem Eigensinn ermutigt fühlen.

    In sechs Bundesländern wünscht schon jeder Fünfte, dass das eigene Bundesland die BRD verlässt.

    Auch hierzulande entbrannte die Diskussion über Katalonien. Einige Beobachter sahen einen «Triumph der Volkssouveränität» über die «Supranationalität des Westens», andere wittern dunkle islamistische und marxistische Umtriebe, die den spanischen Nationalstaat zu destabilisieren suchen. Auch George Soros wurde als Finanzier der Unabhängigkeitsbewegung genannt. Ganz sicher aber haben wir es mit einer Entwicklung zu tun, die auch bei uns eine inspirierende Wirkung auslösen könnte – gerade nach der Bundestagswahl am Sonntag.

    Freistaat Bayern

    Seit Urgedenken kämpft die Bayernpartei (BP) für einen unabhängigen Staat. 1946 gegründet, zog sie drei Jahre später mit 17 Abgeordneten in den ersten Deutschen Bundestag ein. In ihrem Stammland holten die Traditionalisten damals 20,9 Prozent der Stimmen. Seither geht es bergab. Bei der Landtagswahl 2018 erhielt die Partei noch 1,7 Prozent und ist derzeit mit einigen Dutzend Abgeordneten in Kommunalparlamenten vertreten.

    Der Abbau etwa von Erz und Silber hat in Sachsen eine jahrhundertelange Tradition. Die Bergparaden zur Weihnachtszeit, hier 2013 in Chemnitz, sollen immaterielles Kulturerbe der Unesco werden. Foto: picture alliance / dpa

    Im Jahr 2009 kündigte die BP ein Volksbegehren an – Motto: «Freiheit für Bayern»: Bis 2020 sollte die weiß-blaue Eigenstaatlichkeit erreicht sein. Doch im Dezember 2016 wies das Bundesverfassungsgericht einen Kläger ab, der wegen «Nichtzulassung einer Volksabstimmung über den Austritt Bayerns aus der BRD» mit einer Verfassungsbeschwerde nach Karlsruhe gezogen war.

    «Für Sezessionsbestrebungen einzelner Länder ist unter dem Grundgesetz (…) kein Raum. Sie verstoßen gegen die verfassungsmäßige Ordnung», urteilten die Richter. Nicht anders argumentierte das spanische Verfassungsgericht, als es das katalonische Referendum für illegal erklärte.

    Die Bayernpartei argumentiert nun, dass in genannter Urteilsbegründung die von der Bundesrepublik Deutschland anerkannte KSZE-Akte von Helsinki unberücksichtigt geblieben sei. Die aber sehe ausdrücklich ein «Selbstbestimmungsrecht der Völker» vor, wonach ein Volk das Recht habe, frei über seine politische Verfassung, seine Staats- und Regierungsform zu entscheiden.

    Dass die gegenwärtig 13 Millionen Bayern ein eigenes Volk sind und Bayern ein Staat und keine Berliner Provinz, steht für die BP außer Frage und wird der politischen Debatte auch weiterhin belebende Impulse liefern.

    Doch die Sehnsucht nach mehr Eigenständigkeit beschränkt sich keineswegs auf die Bewohner des Bayernlandes. Auch anderswo wächst das Unbehagen, immer neuen Vorgaben aus Berlin und Brüssel hilflos ausgesetzt zu sein.

    Laut einer Umfrage des internationalen Meinungsforschungsinstituts YouGov wünscht sich in sechs deutschen Bundesländern schon jeder Fünfte, dass das eigene Bundesland die BRD verlässt. Nach Bayern, wo sogar jeder Dritte eine Unabhängigkeit befürwortet, folgen das Saarland und Thüringen mit 22 Prozent der Befragten. In Sachsen-Anhalt sind es noch 20, dazwischen liegen, mit 21 Prozent Zustimmung, Mecklenburg-Vorpommern – und der Freistaat Sachsen.

    Freistaat Sachsen

    Ein bisschen schrill klang das schon im Oktober 2015, jener Ruf nach einem «Säxit» anlässlich einer Pegida-Kundgebung in Dresden. Tatjana Festerling, damals noch Gallionsfigur der Islamkritiker, forderte unter tosendem Beifall, Sachsens Unabhängigkeit von Deutschland und der Europäischen Union mittels Volkentscheid herbeizuführen. Als Begründung nannte die Rednerin das aus ihrer Sicht gesetzwidrige Verhalten der Bundesregierung in der Asylfrage.

    Trutzburg der Sachsen: Die Festung Königstein südlich von Dresden, hier um 1756, wurde niemals militärisch eingenommen. Foto: Bernardo Bellotto, CC0, Wikimedia Commons

    Obgleich mehr rhetorische Provokation, wurde damit deutlich, dass die Sachsen, die 1989 mit dem Schlachtruf «Wir sind das Volk» Mauer und Diktatur zum Einsturz gebracht hatten, 26 Jahre später selbstbewusst genug waren, jene Mauer symbolisch zurückzufordern, um sich gegen eine als Bedrohung empfundene illegale Migration und deren Befürworter zu wappnen.

    Auch die radikale Linke, die Antifa, forderte damals den «Säxit» – freilich andersherum: Die widerspenstigen Sachsen müssten aus der multikulturell gedachten BRD herausgeworfen werden.

    Die Sachsen lassen sich den Schneid nicht abkaufen und bleiben eigensinnig.

    Seitdem vergeht kaum eine Woche, in der sich nicht ein Wust von Schmähungen in Politik und Medien über den Freistaat ergießt. Was zählen da schon ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum und der aktuelle Spitzenplatz im Ländervergleich der Bildungssysteme? Doch die Sachsen ließen sich den Schneid nicht abkaufen, blieben eigensinnig – und machten am vergangenen Sonntag ausgerechnet die AfD mit 24,6 Prozent zur stärksten politischen Kraft im Freistaat.

    Tradition contra Zentralismus

    Friedrich August III. im Jahre 1914. Foto: CC0, Wikimedia Commons

    Im Mai 1992 war in Dresden eine neue sächsische Landesverfassung beschlossen worden, welche in Artikel 5 ein «Volk des Freistaates Sachsen» benennt und dessen sorbischer Minderheit in Artikel 6 als «gleichberechtigtem Teil des Staatsvolkes» den Schutz von Identität, Sprache und Kultur garantiert. Niemand wird bezweifeln, dass die Sachsen – nicht weniger als ihre bayerischen Nachbarn – über eine unverwechselbare Eigenart verfügen, eine mehr als tausendjährige Geschichte und Kultur, deren Zeugnisse weltweit höchste Anerkennung finden.

    Aus einer umkämpften Grenzmark entstand durch Innovationskraft und Leistungswillen von Generationen die einst höchstindustrialisierte Region der Erde. Dem obersächsischen Kulturkreis entstammen Bach, Händel, Schumann, Wagner, Lessing, Novalis und Nietzsche, von hier aus ging der Protestantismus in die Welt.

    Um wieviel ärmer wäre die Bundesrepublik ohne die kulturelle Mitgift Sachsens, die Barockschöpfungen des Augusteischen Zeitalters, die unschätzbaren Kostbarkeiten in Schlössern, Burgen und Sammlungen, die Musikstätten in Leipzig und Dresden, das Meißner Porzellan?

    Nicht zuletzt bleibt die mitteldeutsche Erfolgsgeschichte untrennbar mit Sachsens vormaligem Königshaus, den Wettinern, verbunden. Über einen Zeitraum von mehr als 800 Jahren stellte die «erste Familie des Landes» (Claus Laske), eines der ältesten Fürstengeschlechter des Reiches, mit Markgrafen, Kurfürsten und Königen im Gebiet des heutigen Sachsens, in Teilen Thüringens und der Lausitz, die politischen Weichen. Demgegenüber macht der Zeitraum eingeschränkter staatlicher Souveränität – 1871 bis in unsere Tage – nur eine kurze Spanne aus.

    Unvergessen: Als im November 1918 die revolutionären Unruhen auf Dresden, Leipzig und Chemnitz übergriffen, untersagte der sächsische König Friedrich August III. die Niederschlagung der Aufstände mit Gewalt und verzichtete freiwillig auf den Thron. Bei seiner Abdankung soll er gesagt haben: «Nu, dann macht doch Euern Dreck alleene.» Als ihn nur zwei Jahre später wieder eine jubelnde Menschenmenge am Neustädter Bahnhof in Dresden empfing, konnte er sich die schelmische Bemerkung «Ihr seid mer ja scheene Demogradn!» nicht verkneifen.

    Man muss es nicht auf die Spitze treiben, aber die Idee mit dem Selbstbestimmungsrecht könnte vor dem Hintergrund dieser stolzen Vergangenheit auch sächsische Politiker ermuntern, den Sirenenklängen des Berliner Zentralismus selbstbewusst zu widerstehen. Das Sachsenvolk würde es zu honorieren wissen.

    _ Bert Wawrzinek wurde 1959 in Leipzig geboren und lebt heute im Stolpener Land. Im ersten Leben Rockmusiker, betreibt er seit über 25 Jahren ein Antiquariat im Dresdner Barockviertel. Fotoquelle Titelbild: sachsen-shirts.shop

    In seinem Buch Die deutschen Stämme geht der Anthropologe und Historiker Andreas Vonderach der Herkunft und Geschichte der Sachsen und anderer deutschen Stämme nach. Ein Standardwerk zum Werdegang unseres Volkes – basierend auf den aktuellsten Forschungsergebnissen. Hier bestellen oder auf das Banner unten klicken.

     

    57 Kommentare

    1. HEINRICH WILHELM an

      Partikularismus = Einbahnstraße als Sackgasse.
      Lässt sich trefflich darüber fabulieren, ohne etwas Substantielles zu äußern.

    2. Na, die Narren von der Bayernpartei sollen sollen sich mal das veriente Schicksal er Münchener Räterepublik vor Augen halten, die auch ihren eigenen Pott kochen wollte. Separatisten in anderen "Freistaaten auch.

      • Volksdeutscher an

        Die Münchener Räterepublik war eine knallrote Vereinigung von Kommunisten.

        COMPACT: Achten Sie bitte künftig auf Ihre Wortwahl. Es ist äußerst mühselig, Ihre Kommentare ständig so zu redigieren, dass Sie rechtskonform und “jugendfrei” sind. Danke! (in Zukunft werden wir solche Kommentare komplett löschen) Nochmal: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Und wir haben Besseres zu tun, als uns auch noch mit evtl. Anzeigen wegen Volksverhetzung, Beleidigung oder anderen Straftatbeständen herumzuplagen. Letztendlich fällt sowas nicht nur auf uns, sondern auch auf den Kommentator zurück, denn der wird – etwa über die IP-Adresse – am Ende belangt. Dafür gibt es inzwischend genügend Beispiele.

    3. Es ist eine alte Jacke daß Demokratie in kleineren Staaten immer umso eher möglich war und entstanden ist, sobald ein Staat zum Imperium wurde, ging die Demokratie verloren, weil sie in großen Strukturen technisch nicht mehr möglich ist!
      Mir ist zu hoch weshalb Leute trotzdem nach Größe streben und Groß gut finden. Uns spuken eben immernoch die Ideale der alten Griechen im Kopf rum – die haben das angestrebt, was sie nicht hatten. Gerade deswegen weil sie kleine Stadtstaaten hatten, konnten sie aber die Demokratie erfinden, die Basisdemokratie!
      Größe bietet einzelnen Machtmenschen die Möglichkeit mehr Macht und mehr Reichtum zu erwerben, gerade dazu muß man die Demokratie aber loswerden; denn Alleinherrscher brauchen keine Bürger, die ihr Mitspracherecht auch ausüben. Tyrannische Herrschaftssysteme, egal ob Diktatur oder Religion suchten auch immer zuallererst das Bildungssystem zu beherrschen. In den meisten Fällen haben sie die Leute ungebildet gemacht, denn Ungebildete lassen sich besser beherrschen.
      Gäbe es nur kleine Reiche, bei dem keines das Recht hat, sich in die inneren Angelegenheiten des Anderen einzumischen, wäre die Welt erheblich friedlicher und Konflikte wären immer lokal und würden sie nicht derart erheblich gefährden. Eine "Wektmacht" braucht keiner!

    4. Es ist doch ersichtlich dass die Politdarsteller und die Leidmedien uns spalten wollen (Ost gegen West, Nord gegen Süd, Pseudopandemie, Genderwahnsinn und Klimafanatismus), mit diesem Zombie-Zug sollte man nicht mitfahren !

      • Die Spaltung zwischen Hirn und Schwachsinn ist aber notwendig , da mag d e i n Leitmedium 100x dagegen agitieren.

    5. Volksdeutscher an

      Sachsen und Thüringen liegen bei den PISA-Studien immer ganz vorne.
      Das spiegelt die höhere Intelligenz wieder.

      Berlin,Hamburg und Bremen mit ihren bunten Multikulti-Schulen bilden regelmäßig das Schlußlicht.

      • Das ist – so warnt Professor_zh – aber kein Grund, die deutschen Stämme voneinander zu trennen. Man leiste lieber solidarische Hilfe wie im Ahrtal. Vielleicht kann JE eines Tages mit einem LKW voller guter Bücher nach Bremen fahren…
        Professor_zh würde sich als Deutschoberlehrer gerne anschließen!

    6. Volksdeutscher an

      Die Sachsen sind ein germanischer Stammesverband er umfaßt u. a. die Stämme der Chauken, Angrivarier und Cherusker.

      Ein Bündnis unter Führung des Cheruskers Arminius (Hermann der Cherusker) besiegte die Römer in der Schlacht im Teutoburger Wald und rettete die Freiheit der Sachsen bis zur Zeit Karls des Großen

      Die auf dem Festland verbliebenen Sachsen wurden von der sogenannten Völkerwanderung kaum berührt. Bis zur Unterwerfung durch Karl den Großen bewahrten sie die alte germanische Stammesverfassung. In der Versammlung der Freien, dem Thing, wurden alle politischen Angelegenheiten geregelt. Nur während der Kriegszeiten übernahmen Herzöge die Führung. Die germanische Demokratie ging in der deutschen Reichsverfassung auf.

      • Allerdings sind die heutigen Sachsen NICHT die Nachfahren des germanischen Stamms der Sachsen, das sind die Niedersachsen und Westfalen.
        https://www.sachsengeschichte.de/

        • Ist Tatsache. Die Halbwilden am Südhang des Erzgebirges sind nicht die Sachsen, welche der Große Karl zähmte.

    7. Volksdeutscher an

      @ Müllerfritz
      Volle und totale Zustimmung und noch eine winzige Ergänzung

      Die dümmsten und leider deutsprechenden Esel sind in den sog.alten Bundesländern heimisch

    8. heidi heidegger an

      ein heidiBlick über den säxischen Tellerrand und prompt ist dort die Welt zuende und einer plummpste runter: Schäuble! *isch over* setzte bekanntlich ditt Laschi durch und nun – sein Offenburger Wahlkreis ist futsch und ditt Amt (Bundestagspräsident) auch, ja? *krchhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh*

    9. August der Starke an

      Na ob das so gut ist wieder in die Kleinstaaterei zu verfallen, ich weis nicht so recht…..die Sachsen hatten mit ihren Staatsoberhäuptern nie so richtig Glück in der Geschichte….der eine König kämpfte bis zum Schluss für Napoleon Bonaparte und dadurch verlor Sachsen sein halbes Territorium und dank Österreich nicht das ganze an Preußen. Mit Gauleiter Martin Mutschmann traf man auch letztendlich die falsche Wahl….

      • Deutsche Kleinstaaterei ist doch, so mein Bauchgefühl,
        das Ziel der "Freunde" in der EU, natürlich in Kumpanei
        mit den lieben Amis und Angelsachsen.
        Wenn das passiert machen die Sachsen zwar ihren Dreck
        alleene, aber Deutschland ist dann für immer verloren.
        Börek-Bäckerin C. Roth und die Göring-Eckhardt freuen
        sich schon drauf.

    10. Deutsches Kolleg an

      Das Königreich Sachsen, Erklärung vom 13. Oktobe 2015.

      1. Wir Sachsen verurteilen die geschichtlichen Gewaltakte der Feind­mächte des Deutschen Reiches, die am 9. November 1918 den sächsischen König gestürzt und Sachsen zum Freistaat degradiert haben.

      2. Wir bitten den sächsischen Thronfolger aus dem Hause Wettin, die Macht in Dresden wieder zu ergreifen, seinen Stamm aus der BRD zu befreien und das Königreich Sachsen solange wieder als unabhängigen Staat zu führen, bis in Berlin der König von Preußen das Wort und die Macht ergriffen und als Deutscher Kaiser das Deutsche Reich wieder handlungsfähig gemacht hat. Dann erst soll Dresden die Gefolgschaft zu Berlin wiederherstellen.

      3. Bis dahin möge das Königreich Sachsen sich mit Moskau, Budapest, Preßburg, … verbünden, um die amerikanische Fremdherrschaft aus Mitteleuropa hinauszudrängen.

      "Die monarchische Verfassung ist die Verfas­sung der entwickelten Vernunft; alle anderen Verfassungen gehören niedri­geren Stufen der Vernunft an."
      Georg Wilhelm Friedrich Hegel

      → https://reichstr.eu/2015/10/das-koenigreich-sachsen/

    11. jeder hasst die Antifa an

      Die Sachsen waren schon immer ein helles Völkchen,Zäh und Widerspenstig gegen Bevormundung und Diktatur.

    12. Ich dachte, Deutschland hätte genug Probleme. Müssen wir uns jetzt auch noch mit Separatisten herumschlagen ?

    13. Einfach abscheulich, diese Verschlimmbesserung des Layouts. Die winzige Schrift der Kommentare ,zu hell gegen den zu hellen Hintergrund, verdirbt die Augen. dafür viel Farbe, wo man gern darauf verzichten würde.

    14. Bitte etwas mehr Respekt in der Debatte. Schlaue und freundliche Leute gibt es in Nord, Süd, Ost und West. Es kann halt zudem aber auch sein, dass die Menschen in 40 Trennungsjahren unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, und die Erfahrungen mit der zweiten deutschen Diktatur sind im Osten halt noch frischer. Aber warum sollte man den Willen des Souveräns scheuen?

    15. Immer nur Sachsen, Sachsen, Sachsen !
      Man sollte die Thüringer bitte nicht vergessen, da hat die
      AfD noch besser (gewonnene Wahlkreise) abgeschnitten
      als in Sachsen ! (Lach)

      • jeder hasst die Antifa an

        Die haben auch das größte Zugpferd der AfD Björn Höcke Glückwunsch dazu.

        • Marques del Puerto an

          +++Thüringer und jeder hasst die Antifa+++

          Nicht zu vergessen ihr beiden, unser Poggi holte mal die meisten Stimmen in Sachsen Analheit…ääh.. Anhalt.
          Poggi ist ein guter Mann, wählt aber oft die falschen Werkzeuge. Eine Blinddarm OP sollte man mit dem Skalpell versuchen und nicht mit der Brechstange. Jeht zwar och, ist aber mühsam und umständlich…. ;-)
          Ps. und zugeknatterte Bräute ( egal in welchen Alter ) geht schonmal jarnicht…. Heiliger solch Mädels sehe ich hier bei uns an der Tanke in ihren Plaste Autos von Fast & Furious.
          Naja wenigstens wählen die nicht Grün….manchmal ist es ein Segen einfach alt zu sein.

          Mit besten Gasen….ääh… Grüssen
          der Marques

    16. Auch die TEXTILINDUSTRIE hatte lange Tradition in Sachsen, wobei der Freistaat Weber ins Ausland entsandte, so nach meiner Heimat Lodz, das im 19. Jahrhundert zur Textilmetropole Osteuropas wurde. Gruss aus Polen.

    17. Danke für den schönen Beitrag. Realpolitisches Minimum ist mehr Eigenständigkeit der einzelnen Länder, also Sachsens in der BRD (von manchen Leuten "BRDigungsinstitut" genannt) und der BRD in der EU, bzw. eine Rückabwicklung der EU in eine Europäische Gemeinschaft. Mit Hilfe Polens und Ungarns dürfte mehr Freiheit gelingen.

      Der Begriff "Volk" ist schillernd: Im Osten Europas und im Judentum meint er eher eine Stammesgemeinschaft, in Westeuropa und den USA eher die Bürgerinnen und Bürger eines Staates ("Staatsvolk"). Der entsprechende Begriff "Nation" kommt, wie die "Natur", aus dem Lateinischen Wort "nasci", Vergangenheit "natum", d.h. "geboren werden" bzw. "geboren"; er ist ebenso schillernd, was in der Diplomatie zwischen Ost und West problematisch ist: Selbstbestimmung der Völker / selfdetermination of nations – Der Osten denkt an Stämme qua Geburt, der Westen an abstammungsmäßig gemischte Staatsbürger.

      Was wollen nun die Sachsen sein: ein Stamm oder eine volklich gemischte Staatsbürgergemeinschaft? Wie organisiert sich ein Stamm in einem Gemisch mehrerer Stämme?

      • Könnte jetzt fragen, wer Sie für Ihr Verrwirrspiel bezahlt und würde damit manchem schlechten Beispiel hier folgen. Ist mir aber zu billig. Stattdessen bitte ich Sie, noch mal über die Begriffe und deren politische Relevanz nachzudenken und erst wieder zu schreiben, wenn Sie zu brauchbaren Ergebnissen gekommen sind.

      • Querdenker der echte an

        Baahhh!
        Schon vergessen in 15 unseligen Jahren?
        Von Amerika lernen heißt siegen lernen!!
        Die einzelnen Bundesländer in Amerika haben MACHT über das Cpitol!
        ( Die deutschen Herrschaften sind doch immer so schön für Teilen und Herrschen) Leider nur für Solches welches ihnen in ihre Agenda passt!)

    18. Ich bin eine Vollblutsächsin, auch wenn ich seit 2016 in Bayern wohne. Das war eine fatale Entscheidung, doch nun bin ich wahrscheinlich zu alt für einen erneuten Umzug. Ich habe mich eingewöhnt hier auf meinem Dorfflecken. Aber die Nachrichten aus Sachsen, aus Dresden, Chemnitz u.a. sind die ersten, die ich morgens aufrufe. Sollten meine Landsleute den Säxit durchziehen, werde ich mir noch einmal die Strapazen eines Umzuges antun. Ja, wir Sachsen sind Sturköpfe. Aber wir haben auch weltbekannte Menschen hervorgebracht und Großes für den Fortschritt der Menschheit entwickelt. Und wer hier meinen Worten widerspricht, lese den hiesigen Artikel noch einmal!

      • Ja, Walter Ulbricht z. B. ,klasse Typ. Die Sachsen sind deshalb gerne unter Ihresgleichen, weil man dann ihren grauenhaften Dialekt nicht merkt.

        • Ach, schwäbisch, bayerisch sind auch schwer zu ertragen und nicht vergessen, das Plattdeutsch.
          Ach, wie hasse ich die immer wieder Wessi- gegen Ossi-Spalter. Ulbricht an dieser Stelle zu nennen, ist wohl der einzige Sachse, der Ihnen so "Einfa(e)l(l)t.

        • jeder hasst die Antifa an

          Na das Schwäbische Bayrische und Hessische Geschwafel klingt auch nicht besser. übrigens Honecker wurde aus dem Saarland eingeschleppt.Hoffnungsloser Fall

        • Ich auch. Wer spaltet denn ? Die Separatisten doch. Man kann sich Dialekte abgewöhnen, es gibt schließlich ein Hochdeutsch.

        • Marques del Puerto an

          Steinerde Sächsin , man ist erst zu alt wenn die Kiefernkiste ruft und man nach Erde riecht! Also beweg deinen Oarsch auf die richtige Seite von Deutschland !
          Es gibt nur ein Mittelerde…. ääh Deutschland und das ist Mitteldeutschland.
          Führe gut , lebe frei und gerecht…

          Mit besten Grüssen

        • Ich bin froh das es noch ein paar deutsche Dialekte gibt, egal wie die
          klingen. Ostpreußisch und Schlesisch gibts ja schon nicht mehr und
          irgendwann werden auch die übrigen Dialekte verschwunden sein, wei
          diese BRD in einem Vielvölkerstaat, den wir ja fast schon haben, aufgehen
          wird. Hier über irgendwelche Landsleute mit ihrenm Dialekten zu lästern
          finde ich völlig fehl am Platze !

    19. Habe ich auch gerade dran gedacht. Leider hat Sachsen keinen Zugang zum Meer. Niedersachsen wäre besser geeignet. Leider ist die Masse weder richtig gut noch richtig böse und taumelt hin und her in einem engen Korridor.

      Da waren die frühen Jahre der Kriegsgegner und Hippies von anderem Kaliber. Die haben als Gegenkanditaten zu Präsident Nixon ein Schwein aufgestellt.

    20. Die Sachsen hielten es mit Österreich und selbst mit Frankreich, solange es nur
      gegen Preußen ging. hat ihnen nichts genützt und dabei bleibt es . Separatisten sind Schurken.

    21. Für Sachsen und für die Ethnie wäre ein Säxit vermutlich am besten. Aber sie werden das nie zulassen, bevor das geschieht, würden sie wieder im wahrsten Sinne Köpfe rollen lassen. Und selbst wenn es einen Säxit geben würde, würde sie das Land von außen zerstören, eine Veränderung kann nur in gesamt Deutschland geschehen und das wird es nicht gehen, weil die Medien, Behörden und die verantwortlichen für die Wahl fest in Rot/Grüner Hand sind, die keine Hemmungen haben das Ergebnis zu frisieren. Deutschland ist verloren, wie haben nicht mehr die Kraft, uns gegen unsere eigenen degenerativen Leute durchzusetzen. Wir müssen also erst das Tal der Vernichtung durchschreiten, damit der Phönix wieder fliegen kann.

      • Man kann versuchen es in den Ostteilen Versuchen, aber der Westteil ist doch hoffnungslos Verloren. Am besten wie Berlin eine Mauer drum bauen und diese Degeneierten Spinner und Perversen Regenbogen Vögel können sich mit Merkels Messer Fachkräften die Klinke geben. Der alten Bundesländer sollten auch Abschiebe Gebiete für diese ganzen SED und aus den Westen übergeschwappten 68er Fans werden. Die Vernünftigen Westdeutschen die Hirn nicht verloren und die Ausländer die sich hier assimiliert und diesen Land noch stehen können in den Osten ziehen

    22. Wenn „die Saxen“ den Austritt so toll finden, dann schmeißen wir sie doch raus!
      Aber halt – so simpel ist das auch wieder nicht: Noch ist eine deutliche Mehrheit in diesem schönen Freistaat nicht Anhänger der AfD. In anderen Worten: Noch ist Sachsen nicht verloren.
      Im übrigen sind solche Gedankenspiele nichts weiter als fixe Ideen.

      • Nee, sind Gedankenspiele. Törichte Gedankenspiele. Fixe Idee ist was anderes, z.B. die Idee von der "inzenierten Pandemie".

        • Jede Gruppe, die sich irgendwann einmal politisch durchgesetzt hat, hat das – wenn sie wirklich was getaugt hat! – letztlich durch ihre innere Qualität (Moral, Überzeugung, Organisation etc.) geschafft. Insofern wären 24,9%, wenn sie diese gewisse innere Qualität wiederspiegelten, mehr als genug, um sich – langfristig, nicht schon morgen!! – politisch durchzusetzen.

          Das eigentliche Problem ist, daß auch diese Kräfte ABSOLUT KEINE AHNUNG von ihrer TATSÄCHLICHEN RECHTLICHEN Situation haben. Sie haben in Sachsen KEIN rechtmäßiges Landesparlament mehr – so wie in allen anderen Bundesländern auch. Sie sind daher auch nicht mehr in der Lage rechtmäßiges Recht zu setzen! … was für ein Exit-Gesetz aus der Tuntenrepublik bedeuten würde, daß sie sich lediglich in eine weitere rechtlich und politisch-identitäre Illusion verabschieden würden.

          Der EINZIG WIRKLICHE Weg … wäre: Wechsel des einzelnen Menschen (hier: Sachsen) zurück in den Rechtskreis des Deutschen Reichs. Dann: Reorganisation des eigenen Bundesstaats Sachsen … – von der Gemeindeebene aus!! Dann wären sie wieder in tatsächlich rechtmäßigem Recht … und könnten sich das fassungslose Staunen ersparen, wenn ihnen ansonsten die westalliierten ‘Sieger der Weltgeschichte’ eines Tages dieses oder jenes verbieten würden, weil: YOU ARE NOT SOVEREIGN!!!!!!!

        • Die 24,6% haben der AfD ihre Stimme gegeben. Doch was hat das mit dem oben behandelten Thema zu tun? Diese Gedanken, sich aus dem Konstrukt BRD zu lösen, beschäftigt weit mehr Sachsen ,als mancher wahrhaben möchte. Seit ca. einem Jahr gibt es die ,,Freien Sachsen", eine Bewegung, welche alle freiheitlich gesinnten Sachsen sammelt, vernetzt und zunehmend erfolgreich vereint (Jeden Montag in über 80 sächsischen Städten Protestmärsche, Zulauf steigend). Die Losung ,,Freiheit statt Sozialismus" unterstützen mindestens Dreiviertel aller Sachsen. Freiheit heißt für uns nicht automatisch das System BRD.

      • Doch Sachsen ist für euch Westaffen Verloren. Gewöhnt euch schon mal daran und sollen eure Westaffen Politiker ruhig weiter machen wie bis her, dann kann die AFD ähnlich wie die CDU früher die Regierung alleine Stellen mit euren dämlich Belehrung und Gender u Multi Kulti Müll könnt ihr in euren Kloaken Bundesländer Feier wie Berlin oder NRW