Die Bundeswehr stellt die Weichen ganz eindeutig Richtung Krieg. Weil die Bevölkerung nicht wie gewünscht mitzieht, werden jetzt die Daumenschrauben angezogen. Die Zwangsmusterung wird bereits umgesetzt. Protest ist notwendig! Jetzt unsere Druschba-Friedensmedaille anfordern und ein Zeichen für die Freundschaft mit Russland setzen. Hier mehr erfahren.
Wer mit 18 Jahren erklärt, keinen Wehrdienst leisten zu wollen, kann sich künftig nicht darauf verlassen, von der Bundeswehr unbehelligt zu bleiben. Die verpflichtende Musterung beginnt offenbar früher als bislang erwartet. Grund für die Kehrtwende: Mangelhafte Zahlen von Freiwilligen. Gerade unter den Jungen ist der Widerstand gegen die Wehrpflicht enorm.
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COMPACT unterstützenDreist: Bereits seit Juli werden nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums auch junge Männer vorgeladen, die in den massenhaft versendeten Fragebögen ausdrücklich kein Interesse an einem Dienst bei der Bundeswehr angegeben haben. Knapp tausend 18-Jährige seien auf diese Weise bereits gemustert worden.
Wehrpflicht durch die Hintertür
Möglich wird das durch das neue Wehrdienstgesetz, das zu Jahresbeginn in Kraft getreten ist. Die Regelung sieht grundsätzlich vor, dass wehrpflichtige Männer eines Jahrgangs zur Musterung erscheinen müssen. Die eigentliche Verpflichtung zum Wehrdienst ist damit offiziell (noch) nicht automatisch verbunden: Auch nach einer festgestellten Tauglichkeit kann der Dienst theoretisch weiter verweigert werden.
Doch die Musterung ist mehr als eine bloße Formalität. Der Staat verlangt von jungen Menschen, sich einer Untersuchung zu unterziehen und sich mit einer möglichen militärischen Verwendung auseinanderzusetzen, und zwar unabhängig davon, ob sie selbst einen solchen Weg überhaupt in Betracht ziehen wollen; nunmehr sogar gegen ihren erklärten Willen.
Eigentlich sollte die verpflichtende Musterung erst ab Juli 2027 flächendeckend für die entsprechenden Jahrgänge gelten. Bis dahin fehlt der Bundeswehr vielerorts noch die notwendige Infrastruktur. Bundesweit entstehen still und heimlich derzeit 24 neue Musterungszentren.
Kurzfristiges Vorziehen
Doch auf deren vollständige Fertigstellung will die Bundeswehr offenbar plötzlich nicht warten. Stattdessen werden die verpflichtenden Musterungen jetzt schon schrittweise ausgeweitet. Damit verschiebt sich die praktische Umsetzung der neuen Wehrdienstregelung kurzerhand nach vorn. Was offiziell erst 2027 flächendeckend beginnen sollte, erreicht einzelne Jahrgänge und Regionen bereits jetzt.
Parallel zur Musterung läuft die Wehrerfassung. Bis Ende August wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums mehr als 451.400 Fragebögen an 18-Jährige verschickt. Rund 231.700 davon gingen an Männer. Für männliche Adressaten ist die Beantwortung verpflichtend. Rund 96 Prozent kamen dieser Pflicht innerhalb der gesetzten Frist nach. Anders sieht es bei Frauen und Personen anderen Geschlechts aus: Für sie ist die Teilnahme freiwillig. In dieser Gruppe lag die Rücklaufquote lediglich bei etwa 3,5 Prozent.
Die Ausweitung der Musterungen kommt natürlich nicht von ungefähr. Sie ist Teil des Plans, die Bundeswehr massiv aufzustocken. Bis 2035 soll die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten auf 255.000 bis 270.000 steigen.
Ende August 2026 standen nach Angaben des Verteidigungsministeriums rund 186.400 Soldaten im aktiven Dienst. Das sind nur etwa 4.000 mehr als im August des Vorjahres. Da hatte man sich deutlich mehr versprochen. Allerdings ist trotz aller Propaganda-Bemühungen keine Kriegsbegeisterung bei den Deutschen zu registrieren.
So ist denn auch der freiwillige Teil des neuen Wehrdienstes bislang zahlenmäßig begrenzt. Rund 11.400 Menschen leisten nach den vorliegenden Angaben derzeit freiwilligen Wehrdienst oder dienen als kurzdienende Zeitsoldaten im Rahmen des neuen Modells. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das lediglich einem Anstieg von etwa sechs Prozent.
Es wird zum Krieg gerüstet
Für junge Männer verändert sich nun also vor einiges. Wer im Fragebogen erklärt, dass er keinen Wehrdienst leisten möchte, erhält dadurch nicht automatisch eine Befreiung von weiteren Schritten. Die Musterung kann trotzdem angeordnet werden. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen freiwilliger Werbung für die Bundeswehr und einem staatlich organisierten Erfassungssystem. Die Bundeswehr muss nicht allein darauf hoffen, dass sich genügend junge Menschen aus eigenem Antrieb melden. Mit der verpflichtenden Wehrerfassung und der Musterung entsteht vielmehr ein Verfahren, das die gesamte männliche Bevölkerung eines Jahrgangs systematisch erfasst.
Es ist damit klar, wohin die Reise geht. Die Bundeswehr rüstet zum Krieg. So ist es von den Polit-Verantwortlichen gewollt und auch tatsächlich betont worden. Widerstand ist Pflicht!
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