Klima-Kolonialismus für E-Autos: Chiles Indigene durch Lithium-Abbau in Dürre-Katastrophe getrieben

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E-Autos sind nicht nur klimafreundlich, sondern schaffen auch reichlich Arbeitsplätze. Allerdings nicht in Deutschland und nicht für erwachsene Arbeiter mit Anspruch auf angemessene Entlohnung. Sondern für afrikanische Kinder, die dafür in die Kobaltmienen schuften müssen. Bezahlung: ein Hungerlohn (COMPACT-Online berichtete). Linksgrüner Hipster-Kolonialismus der Gegenwart.

Aber der Fetisch der Klimahysteriker fordert global noch weitere Opfer. Denn die Batterien der E-Autos brauchen Lithium. (Ohne diesen Rohstoff funktionieren übrigens auch nicht die coolen Notebooks oder Tablets, mit denen der Linksgrüne sich so gerne in Latte-Macchiato-Cafés beschäftigt.) Und dieses Lithium kommt direkt aus Chile. Da der Bedarf steigen wird, soll der Abbau nach Willen der chilenischen Regierung ums Vierfache gesteigert werden. In Zahlen sind das – laut Deutschlandfunk nova – 350.000 Tonnen pro Jahr.

Ein besonders großes Lithiumreservoir bergen die drei Salzseen in der Atacamawüste (Salar de Atacama). Um an den Rohstoff zu gelangen, pumpt man das mineralhaltige Grundwasser in ein großes Becken. Beim folgenden Verdunstungsprozess wird das Lithium gewonnen. Allerdings muss man für eine Tonne Lithiumsalz zwei Millionen Liter Wasser verdunsten lassen. Also sinkt der Grundwasserspiegel in besagter Wüste. Flüsse trocknen aus. Die dort wohnende indigene Bevölkerung leidet unter Wassermangel. Gegenüber Bild sagte ein Ureinwohner: „Wegen Eurer Elektroautos geht uns das Trinkwasser aus.“ Wer kann, zieht weg.

Bis 2030 sollen schlappe 15 Milliarden Dollar mit Lithium eingenommen werden. Ursprünglich gehörte das Land der indigenen Bevölkerung, aber da der neoliberale Diktator Pinochet den Abbau privatisierte, fährt der Konzern Soquimich den Hauptgewinn ein. Dass der vom Gewinn ein wenig abzweigt, um die Ureinwohner zu entschädigen, darauf können Neoliberale und Libertäre lange warten. Alle anderen wissen ohnehin, dass dies nie passieren wird.

Der mediale Mainstream unter dem Einfluss der Klimahysterie marginalisiert diese Verbrechen: Rassismus, Ausbeutung, Kinderarbeit, Neokolonialismus, Vertreibung indigener Bevölkerung und umweltzerstörender Kapitalismus.

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22 Kommentare

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    Evo Morales wurde wegen Lithium entfernt

    Was in Bolivien abgeht, der Sturz von Morales, ist Teil des globalen Stellvertreterkriegs, den das Trump-Regime gegen Länder wie China und Russland führt, um gegen den laufenden Übergang zu einer multipolaren Welt vorzugehen. Natürliche Ressourcen spielen in solchen Kämpfen immer eine Schlüsselrolle, und Bolivien bildet da keine Ausnahme, dank massiver Lithiumreserven, dessen Schürfung Morales mit China Anfang dieses Jahres vereinbart hat.

    Reuters berichtete im Februar: Bolivien hat ein chinesisches Konsortium als strategischen Partner für neue Lithiumprojekte im Wert von 2,3 Milliarden Dollar ausgewählt, sagte die Regierung am Mittwoch und gab China damit einen potenziellen Platz in den riesigen ungenutzten Reserven des Landes an wertvollem Elektrometall.

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    Unternehmer Hans Peter Stihl: E-Autos werden sich in der Fläche nicht durchsetzen

    Die Elektromobilität wird sich als Antrieb für Autos außerhalb der Städte nicht durchsetzen. Das meint der frühere Unternehmer und Verbandsführer Hans Peter Stihl. Die deutschen Autohersteller hätten nach dem Dieselskandal den nächsten großen Fehler begangen.

    ZITAT: "Von daher werden auch in den nächsten zehn Jahren noch jede Menge Fahrzeuge mit Hubkolbenmotoren fahren, und die werden dann gegebenenfalls vermehrt mit synthetischen Kraftstoffen angetrieben".

    "Woher der für die zahlreichen neuen Elektrofahrzeuge benötigte Strom und die Ladeinfrastruktur kommen sollen, ist noch weitgehend offen".

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    Peter Haisenko: Klima-Greta und das Ende von Lithium in 30 Jahren

    Ohne Lithium geht bei den Akkus für E-Autos nichts. Obwohl Lithium nicht zu den raren Elementen gehört, ist nur eine begrenzte Menge davon wirtschaftlich sinnvoll abbaubar. So ist absehbar, wann bei ansteigendem Verbrauch das Ende erreicht ist. Das soll in 30 Jahren so weit sein.

    Lithium gibt es eigentlich überall, aber in weit verbreiteten kleinen Mengen, dass man es nicht wirtschaftlich extrahieren kann. Eine Ausnahme bilden hier diverse Salzseen, über die Kontinente verteilt. Zur Extraktion sind riesige Mengen an Wasser nötig und die Umwelt um diese Salzseen leidet erheblich. Mit jeder Extraktion schwindet der Lithiumgehalt und es ist absehbar, wann es auch aus diesen Quellen nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

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    Nehmen wir einmal für einen Moment an der ganze KLIMA-HYPE wäre wahr, obwohl dieser natürlich durch unsere Befehlsempfänger (ALTPARTEIEN) von Soros & Freunden in die Welt gesetzt wurde, damit diese durch Spekulation mit KLIMA-ZERTIFIKATEN noch reicher werden….Wir werden natürlich dabei ärmer (CO2-STEUER).

    Staaten mit Milliarden Bevölkerung werden hier nicht mitmachen und das bedeutet: DIESE GANZE AKTION IST VÖLLIG SINNLOS FÜR DAS KLIMA !!

    Außerdem werden sich die Vulkane, die weitaus mehr CO2 ausbringen, nicht an diesen ganzen Quatsch halten, sondern wie gewohnt weitermachen.

    Und schon 2010 sagte Ottmar Edenhofer, der Leiter des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einem Interview:
    _
    „Man muss sich von der Illusion freimachen, internationale Klimapolitik sei Umweltpolitik. Wir verteilen durch die Klimapolitik das Weltvermögen um.“

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    Querdenker der echte am

    Gessler Hut am 16. Januar 2020 01:23
    "….wie der Staat die Mindereinnahmen kompensieren wird…."

    Dann machen Sie , Ihr, Euch mal schlau: Sehet hier wie Geld gescheffelt wird:

    "Warum wollen ( sollen. Anm von mir) so viele nach Deutschland?
    https://www.youtube.com/watch?v=NkzIApXARNk

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      Gesslers Hut am

      ja, das kommt noch obendrauf.

      es ging mir aber um steuern und einnahmen, die sie uns auf direktem wege und ganz offiziell abpressen.

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    Der moderne Kapitalismus ist über den Protestantismus ideologisch goutiert und so in den christlichen Ländern als positiv verankert, besonders im angloamerikanischen Bereich. Hier hat man ja auch im 19.Jh. den Manchasterkapitalismus kreiert. Viele Menschen benötigt man ja zum Ausbeuten, besonders mit Ungebildeten und Dümmeren kann man es machen! Deswegen hat sich das Großkapital auch nie um Bevölkerungskontrolle gekümmert, nie versucht, gegen die Übervölkerung anzugehen. Denn spätestens nach der Pestepedemie im 14.Jh. wußte man, daß man selber hinter dem Pflug gehen mußte, wenn man zu essen haben wollte.
    Dazu kommt, daß man in alten Zeiten Kapitalismus nie hochkommen lies, mit Geld verleihen keine sicheren Einkünfte zu machen waren. Erst als DAS geändert wurde, waren die Auswüchse der letzten 200 Jahre möglich. So verkaufen das Lithium nicht die Indianer, die er schürfen, sondern ein Konzern, der eigendlich so überflüssig ist, wie ein Kropf!

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      2. Dazu kommt, daß in den sog. Industrieländern, wo die Konzerne seit 150 Jahren entstanden und groß geworden sind, ständig auf neu, neu gepocht wird um den Umsatz zu vergrößern. Die ganze Witschaftspolitik ist hier seit der Zeit faktisch fehlgeleitet worden, auf internationale Konzerne und deren Wohlergehen zugeschnitten. Die ganze Klimahysterie hat den Zweck, das bewährte Alte wegzuwerfen und mit Gewalt etwas Neues zu bauen, damit man den Umsatz steigern kann.
      Marketingexperten sind wahrscheinlich die größten Umweltfeinde, die man sich vorstellen kann!
      Und macht den Faktor Arbeitskraft knapp (weniger Menschen) dann läßt er sich auch nicht so leicht ausbeuten. Wer früher viele Menschen wollte, brauchte Soldaten – das ist auch nicht Friedensfördernd. Und hohe Bevölkerungsdichte macht aggressiv, das gilt nicht nur im Tierversuch!

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    Andreas Walter am

    Es ist Unsinn, die gesamte Mobilität der Zukunft langfristig auf Lithium aufbauen zu wollen. Aus drei Gründen:

    Erstens ist Lithium eine begrenzte Ressource.

    Zweitens verbrauchen sich, altern auch Li-Akkumulatoren, werden unbrauchbar (nach um die 160.000 km).

    Drittens ist auch kein Recycling 100%, geht also alle x Jahre x% Lithium verloren bis am Ende alles weg ist.

    (Ähnlich wie bei der Phosphor-Problematik beim Dünger, das gibt auch noch was)

    Alle anderen Probleme mit Akkus kommen daher lediglich erschwerend dazu.

    Wirklich nachhaltig sind daher nur Ansätze mit Wasserstoff, Biotreibstoffe und Synthetische Treibstoffe.

    Das wusste schon Henry Ford, das wussten die Nazis, und jetzt wisst ihr es auch.

    Wozu also noch der schwachsinnige Umweg über Lithium, wenn wir jetzt bereits die Weichen für die nächsten Jahrhunderte stellen wollen.

    Wer’s darum möchte OK, ein Elektroauto, doch bitte keinen Terror und Ausbeutung mittels verlogener Politik.

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    Lila Luxemburg am

    Diese im Artikel geschilderte Ausbeutungspraxis des abbauenden Konzerns dünkt mich irgendwie … amerikanisch. Oder … britisch. Oder … französisch. Auf jeden Fall jedoch NICHT: Deutsch! Siehe das kürzliche Statement dazu im Bundestag durch irgendeinen US-Egghead, der ‚uns‘ freundlicherweise bestätigt hat, daß ‚die Deutschen‘ sich ihres Verhaltens in den Kolonien nicht schämen müßten. Im Gegensatz zu anderen.

    Möglicherweise … ich sage bewußt nur: möglicherweise! … war auch diese ‚grundsätzlich andere Grundeinstellung‘ den Schutzbefohlenen in den Kolonien gegenüber mit ein Grund, warum ‚Doisselaahhn‘ am besten völlig von der Bildfläche verschwinden sollte. Briten und Amerikaner liefern dafür dann halt statt lebensfreundlicher ‚Hardware‘ lieber ‚Software‘ … in Form von Selbstbildern, die jeden, den sie vorher mit ihrer ‚Hardware‘ erst von seinem (ehemaligen) Land vertrieben haben, weil es unbewohnbar wurde, danach streben lassen ‚Amerikaner werden zu wollen‘, weil … ach Gott ja … dieese Freiheit … dieeser Individualismus … vom Straßendealer zum Milliardär … das gibt es nur in ‚the land of the freeee‘ … 😥 😥

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    Jeder hasst die Antifa am

    Das größere Problem für die E-Autos wird sein,wo kommt der Strom her der reicht wahrscheinlich nur wenn Deutschland total Deindustrialisiert wird aber da braucht man dann auch keine E-Autos mehr,da reichen dann grüne Eselskarren.

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    Also das in Chile ist bekannt wie in Afrika. Für den Berufsjournalismus immer wieder ein Grund zum arbeiten. Scheissen alle nur die Welt dicht und singen Lieder dazu.

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      Lila Luxemburg am

      "Scheissen alle nur die Welt dicht und singen Lieder dazu."

      Wo man singt, da laß dich nieder – böse Mosl… äh … Menschen … haben keine Lieder’… 😆

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        Moin, doch, wenn se keine haben singen die von anderen. Eh nur alles Sabbelgetröte.

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    Eines fehlt bei Aufzählung am Ende noch.

    Der Größenwahn überall in der Welt Ansprüche anzumelden, mitreden und andere bevormunden zu wollen.

    Aber das machen meisten die, die finanziell gut abgefedert auf die Welt gekommen sind.

    Und wenn sie ihrem Ego was Gutes tun wollen, dann geht’s zum Fotoshooting in unterentwickelte Ecken dieser Welt und man legt für 5 Minuten die Hand an, um danach als Gutmensch Posts um die Welt zu senden.

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    Nix Neues. Man wirft den Klima-Ignoranten ein Häppchen hin ( "Alles prima mit dem Klima") und lässt nebenbei seine linken Inhalte mit einfliessen, hier z.B. : "Rassismus u. Kolonialismus sind Verbrechen".

    Das E-Auto kommt,weil die Auto -Industrie es will,könnt Ihr Gift darauf nehmen.

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        Lila Luxemburg am

        Mercedes hat von seinem EQC oder wie das Ding heißt, nach meiner derzeitigen Kenntnis im … November oder Dezember 2019 sage und schreibe … ich glaube 55 oder 56 Stück abgesetzt! Trotz wunderschöner Trailer und Clips in allen möglichen Medien mit ganz vielen bewegten ‚bunten Bildern‘.

        Was zeigt uns dies? Zunächst einmal: Wenn der Michel etwas nicht will … dann kauft er es halt auch nicht. Deshalb: Wollte der Michel seine ‚völkische Selbstvernichtung‘ nicht … würde er anders wählen – denn: Bei der Wahl seines Autos … geht es ja auch!!

        Und darüber hinaus: Ich glaube nicht, daß die Mercedes-Lenker vom ‚tatsächlichen Bedarf‘ des Pöbels nach ihrem Elektroauto NICHTS gewußt haben. Kein Auto wird doch heute produziert ohne vorher genaueste Marktanalysen über die zu erwartenden Absatzmöglichkeiten gemacht zu haben.

        Wenn ein Konzern das nicht machen würde … wäre er doch niemals einer geworden. Also … muß es andere Gründe als die des zu erwartenden rasanten Absatzes gegeben haben, das Ding doch zu bauen. Und da kann ich mir im Moment nur politische vorstellen. Aber gut … ich bin kein Automanager … und allzumal heute … möchte ich auch gar keiner sein.

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        Beim lieben Paul gehe Ich als freundlicher u. gütiger Mensch davon aus,daß er es nicht besser versteht, nicht davon, daß er bewußt lügt. Also Paul u.Ä.- IN DIESEM LAND GESCHIEHT NICHTS;GAR NICHTS;WAS DAS GROßE GELD NICHT WILL! Kapiert endlich,wer hier wirklich das Sagen hat!

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        Wenn 2 sich streiten, freuen sich Dritte und Vierte.
        Staat und Kapital arrangieren sich schon, dass es passt. Manche Dinge kann man auch wunderbar parallel laufen lassen und dann sogar gewinnmaximierend gegeneinander auspielen, Benziner, Diesel und E, wo ist das Problem? Nur E wäre nicht möglich, da Rohstoffe begrenzt sind (Öl allerdings reicht auch nicht ewig und wird teurer).

        Spannender finde ich, wie der Staat die Mindereinnahmen kompensieren wird (insbesondere bei großflächiger Mobilitätseinschränkung). Benzinsteuer, etc.fällt dann ja (theoretisch) weg. 30 Cent EEG-Umlage? Wenn Öl knapper wird und der Preis steigt, dann steigt auch der Strompreis? Was für ein glücklicher regenerativer Zufall aber auch.

        Wie auch immer, die Endabrechnung wird schon stimmen (für Staat und Kapital), da macht euch mal keine zu großen Sorgen. 🙂

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