Schon mit seinem patriotischen Song „Deutschland“ hat Felix Blume alias Kollegah die Wokeria auf die Palme gebracht. Doch nun hat der Rapper nach- und noch einen draufgelegt. In seinem neuen Track packt er die ganz heißen Eisen an. Unsere druckfrische Mai-Ausgabe mit dem Titelthema „Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt“ liefert die Hintergründe zum Thema des Songs sowie einen Beitrag über deutsche Rap-Rebellen. Hier mehr erfahren.
Als Felix Blume, der inzwischen seinen Künstlernamen Kollegah abgelegt hat, vor wenigen Monaten seinen Song „Deutschland“ veröffentlicht hat, schäumte die Linkspresse. „Ein feuchter Traum für die AfD“, ätzte die Taz, „Deutschland über alles – und die AfD jubelt“, sekundierte der Tagesspiegel.
In dem Rap-Track spricht Kollegah/Blume ungeschminkt aktuelle Probleme an – Steuerlast, Inflation, Kindesmissbrauch, Kriegsgefahr oder Messerkriminalität. Der Refrain: „Denk’ ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht. / Ich kann nicht mehr die Augen schließen, / Und meine heißen Tränen fließen. / Deutschland hat ewigen Bestand, / Es ist ein kerngesundes Land. / Mit seinen Eichen, seinen Linden / Werde ich es immer wiederfinden.“
Das Video zu dem Lied strotzt geradezu vor patriotischer Symbolik: von einer alpinen Berglandschaft über Deutschlandfahne, Adler und Eiche bis zur Inszenierung des Künstlers als Caspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“. Diese geballte Ladung Schwarz-Rot-Gold schmeckte der Wokeria überhaupt nicht, zumal auch andere Deutschrapper wie Sido, Capital Bra und Fler, die in dem Artikel „Gesichert Rap-extrem“ in der Mai-Ausgabe von COMPACT porträtiert werden, mittlerweile gegen den linken Strom schwimmen.
Palantir, Gates und Zuckerberg
„Deutschland“ ist allerdings nur ein laues Lüftchen im Vergleich zu dem neuen Song von Blume. In „Killuminati“ holt er den Vorschlaghammer raus und packt die ganz heißen Eisen an. Er rappt gegen die Tech-Barone, Netanjahu, Trump, Bankendynastien und die Epstein-Elite. Kritiker würden sagen: Schwurbel-Level 100. Fans meinen: Pures Wahrheitsserum. Der Soundtrack zu Oliver Janichs Enthüllungskracher „Das offene Geheimnis“.
Blume nimmt die Tech-Barone ins Visier: „Palantir, Neuralink, KI, Klontechnik, / Überwachung großflächig, ganze Welt wirkt ohnmächtig. / Die übertreiben mit ihren Forschungszielen, / Um Gott zu spielen wie Morgan Freeman.“ Meta-Chef Mark Zuckerberg? Der „aalglatte Nerd aus der Tech-Industrie“, ein „Reptiloid wie Peter [Thiel]“. Bill Gates? „Pussykopf“! Elon Musk? „Ein anthropomorpher Kampfroboter“.
„Wenn der Adler wieder fliegt, kann euch auch Baal nicht mehr helfen“
Kollegah fragt: „Warum machen sie beim Weltraumschwindel mit?“ Er habe „die Scheiße schon relativ jung erkannt, als ich Rabbit-Holes runterrannte wie Alice im Wunderland“. Sein Appell: „An alle Menschen: Warum duckt ihr euch wie Sklaven? / Das sind nur paar alte Männer ohne Muskeln und Moral.“
Diesen wiederum schreibt er ins Stammbuch:
„Guck, ich will, dass ihr verrottet für paar Jahre hinterm Zellentor / Und danach für den Völkermord in Gaza in der Hölle schmort. Die Frage ist: Wie erreicht ein Land Autonomie, / Wenn es milliardenfach verschuldet ist bei Bankendynastien?“
Auch Amerika und Israel bekommen bei Blume Ihr Fett weg. Er rappt:
„Komm ma‘ ran, Donald Trump, du kannst mir hier viel erzähl’n, / Aber mach mir nicht auf Boss, du Handpuppe Israels. / So rückgratlos, dass du bei ’nem Windzug kollabierst. / Was für 5D-Schach? Du hast die Impfung propagiert. / Schickst Soldaten in den Tod, machst dir die Hände dreckig / Für ’ne verblendete, messianische Endzeitsekte.“
Und Kollegah verspricht: „Ich werd‘ euch eure Taten vergelten. Wenn der Adler wieder fliegt, kann euch auch Baal nicht mehr helfen.“
„Das Wort ist mein Schwert“
Im Refrain des Stückes heißt es: „Killuminati, Killuminati, / Wille aus Stahl und meine Stimme ist Platin. / Sie sind unersättlich, / Doch ich vertrau‘ auf Gott, ich bin unzerbrechlich. Killuminati, Killuminati, / Wille aus Stahl und meine Stimme ist Platin. / Heiliger Zorn in meinem Herz. / Ich führ‘ kein Heer, doch das Wort ist mein Schwert.“
Das sieht im Video allerdings anders aus: Blume inszeniert sich als Cheruskerfürst Arminius, der im Teutoburger Wald gegen die Legionen des römischen Feldherrn Varus kämpft. Die KI-unterstützte Bildsprache erinnert an ein Historien-Epos, mit martialischen Szenen, Schlachtgetümmel und der Kollegah-typischen heroischen Selbstinszenierung.
Viel Feind, viel Ehr
Während das Internetmagazin hiphop.de „Killuminati“ relativ neutral als stark politisch und von Verschwörungsthemen geprägt beschreibt und darauf hinweist, dass es inhaltlich unter anderem um „Epstein-Eliten“, Medien und globale Machtstrukturen gehe, ledern Woke in den sozialen Medien heftig gegen Blume ab.
Der neue Song markiere „vermutlich den absoluten Tiefpunkt seiner Karriere“, meint ein Nutzer auf Instagram. „Nehmt dem alten Mann bitte die KI und sein Mic weg“ oder „einer der radikalsten Songs … er dreht völlig durch“ sind Reaktionen auf Reddit.
Der Youtuber Marvin Review-G hingegen zeigt sich in einem Reaktionsvideo begeistert. „Killuminati – Kollegah ist komplett im Angriffsmodus!“, so der Titel seines Reviews, in dem er die Radikalität und Aggressivität des Tracks feiert. In den Kommentaren der Community heißt es beispielsweise: „Hätte nicht erwartet, dass Kollegah die zivilisierte und Felix Blume die radikale Persönlichkeit ist.“ Oder: „Wenn auf diesem Album die Fortsetzung zu ‚Armageddon‘ und ‚Apokalypse‘ drauf ist, dann wird das locker das Album des Jahres!“ Man darf gespannt sein auf Kollegahs nächsten Streich.
Genau zur rechten Zeit: Die politischen Hintergründe zu Felix Blumes neuem Track und ein Porträt der Rebellen aus der Deutschrap-Szene liefert unsere druckfrische Mai-Ausgabe mit dem Titelthema „Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt“. Das sollten Sie nicht verpassen! Hier bestellen.





