Lange sah es nach einem bösen Foul aus, mit dem die US-Behörden die iranische Fußballmannschaft bei der anstehenden Weltmeisterschaft ausbremsen wollten. Doch jetzt gibt es eine Wendung. Gut so, da kann das Turnier endlich beginnen. Aber halt, das Spiel geht los und die Flasche ist leer? Der COMPACT-Flaschenöffner mit «Mit Mut zur Wahrheit» hilft. Hier mehr erfahren.
In wenigen Tagen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Drei Länder sind diesmal Austragungsorte: die USA, Kanada und Mexiko. In Mexico City eröffnet am 11. Juni der Co-Gastgeber gegen Südafrika, das erste Deutschland-Spiel gegen Curaçao findet am 14. Juni im NGG Stadium in Houston, Texas, statt.

Über dem Turnier liegen leider politische Spannungen – und die betreffen vor allem die Nationalmannschaft des Iran. Zwar herrscht zwischen der Islamischen Republik und den USA derzeit Waffenruhe, doch die ist brüchig und wird laufend durch gegenseitige Angriffe verletzt. Und das färbt leider auch auf den Sport ab: Während Mexiko laut dem iranischen Botschafter in Ankara, Mohammad Hassan Habibollahsade, den Spielern, Trainern und ihrem Tross «innerhalb von 48 Stunden» Visa ausgestellt habe, ohne dass die Mannschaft in der mexikanischen Botschaft hätte erscheinen und dort ihre Fingerabdrücke hinterlassen müssen, ließen sich die US-Behörden Zeit. Und das, obwohl der Iran, der sein Trainingslager im mexikanischen Tijuana aufschlägt, alle seine drei Vorrunden-Spiele in den USA austrägt und somit auf entsprechende Visa angewiesen ist, um überhaupt am Turnier teilzunehmen.
Visa am Wochenende erteilt
Während es bis Freitagabend nach einem bösen Foul aussah, kommt am Samstag die Wendung: Laut US-Angaben wurden Visa für sämtliche Spieler, Trainer und Betreuer ausgestellt – der Iran hat das allerdings noch nicht kommentiert, es bleibt unklar, ob ggf. doch einzelne Anträge abgelehnt wurden. Tom Barrack (79), US-Botschafter in der Türkei, begrüßte die Visa-Erteilung in einem Kommentar auf X und hält zutreffend fest: „Sport kennt keine Grenzen, und wir freuen uns darauf, Wettkämpfer und Fans aus aller Welt willkommen zu heißen.“
Nicht wenige Zuschauer auf der ganzen Welt dürften der iranischen Fußballmannschaft die Daumen drücken. Ob die persischen Fußballer dem Gegner auf dem Platz ebenso die Stirn bieten, wie das iranische Volk der jüngsten westlichen Aggression wird sich in Kürze zeigen – dann rollt der Ball und es zählt der Sport!
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