Jesus Christus: Der Staatsfeind von Nazareth

48

Das bestgehütete Geheimnis der Bibel ist, dass Jesus Staatsfeind war. Nehmen wir nur die Zehn Gebote. Sie sind ein Manifest des Eigentumsschutzes und des Schutzes des Individuums.

_ Von Oliver Janich

Gebote fünf, sieben und acht: Du sollst nicht töten, stehlen und lügen (betrügen). In den Geboten neun und zehn wird sogar noch die Grundlage des Diebstahls, der Neid, verurteilt. Die Familie als wichtigster Sozialverband wird vom vierten Gebot geschützt – und von Staaten rund um die Welt zerstört.

_ Oliver Janich, lange Jahre Autor bei «Focus Money» und wegen seiner Recherchen zu 9/11 in Ungnade gefallen, lebt heute auf den Philippinen und hat eine große Fangemeinde in den digitalen Netzwerken. Sein Buch «Die Vereinigten Staaten von Europa» ist auf compact-shop.de bestellbar.

Nirgends steht, dass es einer Gruppe von Menschen, die sich Politiker, Abgeordnete, Präsidenten oder Könige nennen, erlaubt ist zu stehlen. Nun könnten Skeptiker einwenden, das wäre damals als selbstverständlich angesehen worden. Meiner Meinung nach ist es ein putziger Gedanke, dass Gott oder ein weises Individuum, das diese seit Tausenden von Jahren bekannten Regeln geschrieben hat, vergessen habe zu erwähnen, dass es unterschiedliche Klassen von Menschen gibt. Aber die Bibel wird noch viel deutlicher.

Bei der Versuchung Jesu in der Wüste bietet Satan alle Weltreiche an – ein klarer Hinweis darauf, dass der Teufel alle Staaten beherrscht. Christus lehnt ab, weil er nicht herrschen will; dies sei nicht Gottes Wille. Was Gottes Wille ist, wird im ersten Buch Samuel, achtes Kapitel, überdeutlich.

Der Prophet berichtet von seinem Gespräch mit Ihm und warnt das Volk davor, sich einen Herrscher zu wählen: «Vom Ertrag Eurer Äcker und Weinberge zieht er ein Zehntel als Steuern ein, um damit seine Hofleute und Beamten zu bezahlen. Eure Knechte und Mägde wird er übernehmen, die kräftigsten und besten jungen Männer müssen ihm dienen.»

Und weiter: «Auch Eure Lasttiere wird er benutzen. Er verlangt von Euch ein Zehntel Eurer Schafe und Ziegen, und Ihr alle seid seine Untertanen und müsst ihm gehorchen. Dann werdet Ihr bereuen, dass Ihr Euch je einen König gewünscht habt. Doch wenn Ihr dann zum Herrn um Hilfe schreit, wird er Euch keine Antwort geben.» Gott waren also schon zehn Prozent Steuern zu viel – weil sie gegen das siebte Gebot verstoßen –, und heute zieht der deutsche Staat über alle Abgaben sogar mehr als 70 Prozent ein.

Demokratiekritik

Schon diese Passage enthält eine deutliche Demokratiekritik, weil das Volk, indem es einen Herrscher wählt, Gottes Wille missachtet. Nirgends aber wird die Ablehnung von Staat und Mehrheitsentscheidungen so klar wie bei der Kreuzigung Jesu: Pontius Pilatus ließ die Bürger darüber abstimmen, ob der Verbrecher Barabbas oder Jesus hingerichtet werden soll. Das Volk entschied sich in einem demokratischen Votum mit großer Mehrheit für die Kreuzigung des Sohnes Gottes! Kann Kritik noch deutlicher formuliert werden?

Christen wurden nach dem Golgatha-Tod von Jesu überall vom Staat verfolgt und in vielen Fällen getötet. Der Gedanke, dass ihre Religion staatliche Herrschaft legitimiert, ist also geradezu lachhaft. Aber was ist mit den Stellen im Neuen und Alten Testament, die den Staat scheinbar rechtfertigen? Nun, dazu muss man nur wissen, dass es die Amtskirchen waren, die die Bibeltexte ausgewählt, übersetzt und interpretiert haben. In meinem nächsten Buch werde ich ausführlich auf diese Zitate eingehen.


Der EU-Superstaat gilt als Vorbild für eine Neue Weltordnung, in der nicht mehr der Einzelne über sein Schicksal entscheidet, sondern jeder Lebensbereich von anderen bis in Kleinste geregelt ist. Das Buch unseres Autors können Sie hier oder per Klick auf das Banner oben bestellen.

Auf den Einwand, wieso denn die einen Stellen authentisch sein sollten und die anderen nicht, gibt es eine einfache Antwort: Die Amtskirchen hatten und haben ein Motiv, Passagen, die den Staat zu legitimieren scheinen, zu erfinden. Warum aber hätten sie gegenteilige Aussagen konstruieren sollen?

Eines steht fest: Der Wortlaut der Zehn Gebote wird von niemandem angezweifelt. Dort heißt es, Du sollst nicht stehlen. Dieses Gebot kann nicht durch Mehrheitsentscheidung aufgehoben werden, denn wenn zwei Räuber beschließen, ein Opfer auszurauben, sind sie auch in der Mehrheit. Das ist reine Logik. Im Anfang war das Wort, heißt es in der deutschen Bibelübersetzung. Im Altgriechischen steht dafür das Wort Logos.

Über den Autor

COMPACT veröffentlicht regelmäßig Beiträge von namenhaften Autoren aus allen wichtigen Positionen des politischen und gesellschaftlichen Diskurses.

48 Kommentare

  1. Archangela am

    Jesus war ein Staatsfeind? Er hat doch immer wieder betont, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei. Die Welt gehört dem Teufel und Jesus hat ihm seinen Machtbereich nie streitig gemacht. Er hat sich gefügt und ist den Weg der Gewaltlosigkeit gegangen, hat sich dafür töten lassen.

    Die zehn Gebote, die zur Wiederbelebung des Alten Testaments immer wieder angeführt werden, nur mit 3/10 zu zitieren und die restlichen, die unter anderem auch Grundlage für den Islam sind, beiseite zu schieben, ist schon bemerkenswert.

    Ein altes Testament wird komplett durch ein neues ersetzt und ist damit ungültig, sogar in unserer Rechtsprechung.

    Jesus hat im Neuen Testament die zehn Gebote des ungültigen Testaments durch zwei ersetzt:

    „Liebe Gott über alles und Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Jakobus hat den ersten Teil in den zweiten integriert und damit nur noch ein Gebot übriggelassen, die Nächstenliebe, die die Gottesliebe beinhaltet. Kant hat dieses in seinem kategorischen Imperativ formuliert.

    • Archangela am

      Auch die Frage nach der Rechtmäßigkeit von Steuern hat Jesus abschließend beantwortet. Kurzgefasst: Auf der Münze ist das Bild des Kaisers, also gebt dem Kaiser, was ihm gehört und Gott, was Gott gehört. (Mt 22, 15-22)

      Jesus hat weder die Besatzung der Römer abgeschafft noch die damals gültige Ständeordnung, bis hin zur Sklaverei.

      Eines können wir ganz klar aus dem neuen Testament herauslesen: Gott lenkt diese Welt nicht. Er greift weder in die Herrschaftsbereiche der Staatenlenker ein noch organisiert er hier irgendetwas. Diesen Bereich hat er den Menschen überlassen.

      Auch die Bibel ist nicht sein Wort. Schon Hieronymus, der Editor und Kompilator des Kanon des NT sagte über sein Wirken: „Wird sich auch nur einer finden […] , der mich nicht, sobald er diesen Band [diese Überarbeitung der Evangelien] in die Hand nimmt und feststellt […] lauthals einen Fälscher und Religionsfrevler schilt, weil ich die Kühnheit besaß, einiges in den alten Büchern zuzufügen, abzuändern oder zu verbessern?

      • Professor_zh am

        Und wie eingreift! Es gäbe so viele Beispiele, doch werden Sie die nicht erkennen, wenn Sie etwas anderes als Voraussetzung annehmen. Wer eine Rechnung mit 2+2=5 beginnt, kann zwar wieder zu dieser Behauptung zurückkehren, aber wird niemals ein richtiges Endergebnis erhalten!

    • Archangela am

      Deshalb müssen wir auch das Neue Testament von den magischen Mythen, nachträglichen Zudichtungen und den Kirchenstaat fördernden Schlacken befreien.

      Saulus von Tarsus, ein schriftgelehrter Jude, der sich später Paulus nannte und sich mit einer wundersame magischen Geschichte in die Christengemeinde aufnehmen ließ, lenkte den Fokus wieder auf das Judentum, das AT.

      Wer einem Buch als alleiniger Wahrheit traut, der ist manipulierbar, je nach Auslegung und Interesse der Übersetzer oder Überbringer.
      Nur unsere eigene freie und angstlose Überprüfung kann uns Antwort geben.

      "Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig." (2. Kor 3,6)

      Mit der Bibel kann ich ALLES begründen, je nachdem, was mir gerade zur Untermauerung meine Ideologie dient. Jesus als Staatsfeind, Jesus als Revoluzzer, Jesus als Pazifist, Jesus als Gott, Jesus als Sektenführer, Jesus als König. Jesus als Handwerker und Jesus als Muttersöhnchen.

      Mit dem, was Jesus gesagt und bezweckt hat, muss das nichts mehr zu tun haben.

  2. Hauptsache wir haben zwei Päpste, von denen der Jüngere aus einem Orden kommt, der ca. 130 Jahre lang Sklavenlager in Südamerika betrieben hat. (Reduktionen)
    Wer an die Unbefleckte Empfängnis als Dogma glauben MUSS, geht auch freiwillig zu einer Urne und legitimiert verbrecherische POlitiker.
    Die Demokratie ist eine Diktatur der Dummen.

  3. Hans Hamberger am

    Diese Worte kommen mir auf unheimliche Weise bekannt vor.

    Zeuge Jehovas?

  4. 1
    Mental sehr starke Menschen und das war Jesus ohne Zweifel, sind in der Lage Torturen zu ueberleben. 3 Naegel durch Hande und Fuesse, eine Dornenkrone in die Kopfhaut geschlagen und einen nicht zu tiefen Stich zwischen die Rippen mit einer Lanze haben in anderer Form auch schon andere (Kriegs)-Gefangene und auch Wehrmachtssoldaten ueberstanden und wenn sie anschliessend Pflege erhielten ohne Komplikationen weiterleben lassen. General Paulus, ein Beispiel. Alle die solche Torturen ueberlebten hielten sich an etwas fest, welchem sie zutrauten ihnen Heilung zu bringen. Jesus hielt sich an seinen Vater, die Soldaten an Mama, die Frau die sie geboren hatte. Glaeubige Christen halten sich an die 10 Gebote, doch es wird ihnen (fast) unmoeglich gemacht diese auch einzuhalten. Den Feinden des Christentums ist es ein Vergnuegen zu wissen, dass Christen zwar ihre Bibel loben aber sie dennoch nicht lesen.

  5. 2
    Das kann Juden und Muslimen nicht passieren, da sie schon innerfamiliaer in das Studium ihrer Buecher eingebunden sind, was einen ungeheueren Einfluss auf den Zusammenhalt der Gemeinde darstellt. Bevor die Besatzer Einzug in Deutschland hielten war es bei Christen genau so. Um dieses Zusammengehoerigkeitsgefuehl im Christentum zu zerschlagen wurden allerlei Ideologien erfunden. Was gelten denn noch die von Hr. Janich gemachten Beispiele: Gebote fünf, sieben und acht: Du sollst nicht töten, stehlen und lügen (betrügen).
    Grade diese 3 Gebote sind fest im Menschen verankert aber er schlaegt sie in den Wind, wenn er sich Vorteile durch die Befolgung einer Ideologie verspricht und die Verlockungen sind vielfaeltig. Millionenfach wird fuer Geld getoetet. Wie ohne Konsequenzen gestohlen und betrogen wird, wird den Menschen von ihrer “Elite” vorgemacht. Ok, man kann sagen, dass der erste Bibeluebersetzer, Augustinus, schrieb, dass er die Bibel an ueber 600 Stellen aenderte, da sie sonst nicht zu verstehen gewesen waere.

  6. 3
    Von dieser, sog.Vulgata, sind alle anderen abgeschrieben. Wer also die Bibelgeschichten fuer wahre Geschichten haelt, der hat ein Problem und dennoch uebergab Jahve, egal ob era us den Wolken kam ode rein gewoehnlicher weiser Mann war 10 Gebot die das Leben der Menschen zweifelsohne gluecklicher machen. Wer haelt sich denn noch an die anderen, nicht beschriebenen 7 Gebote? Wer heiligt denn noch den Sabbat der zur Verfuehrung der Christen auf den Sonntag verlegt wurde. Alle Gebote Gottes warden gebrochen. Aber nur von Christen. Fuer das Materielle. Das Materielle beherscht sogar den sog. Stellvertreter Gottes auf Erden. Ein furchtbarer Mensch der kein Beispiel sein kann. Wer offenen Auges ist, der sehe die religioesen Zuege der modernen Ideologien, welche sich des gesamten Erdenballs bemaechtigt haben. Jene Ideologien, fuer die das aufstrebende Schoene und Geistige ein Uebel ist. Jene Ideologien, die nur das haesslich Materielle anerkennt und deren Anhaenger sich am Liebsten in menschlichem Dreck suhlen.

  7. 4
    Jene Ideologie, deren Lehrsaetze niemand bezweifeln darf – wer es dennoch tut, wird zum Haeretiker, zum Ausgestoßenen, zum Laesterer der Goetter von denen, die nicht an Gott glauben wollen. Und doch glauben sie an so viele. Sie sehen die große Haeresie–der Nationalismus! Sie sehen das Volk Gottes – eine große Mischlingsrasse! Sie sehen ihre Gebote – konsumiere, binde dich nicht, denke nicht! Sie sehen ihre Heiligen–Prominente! Ihren Tempel–das Fernsehgerät! Ihre Propheten–Journalisten! Sie sehen die Apokalypse–der Klimawandel! Sie müssen opfern, um ihrer falschen Goetter wegen. Das Starke und Gesunde wirft sie nieder, denn sie sind nicht stark, sie sind nicht gesund. Also muessen sie eben dieses opfern. Wie dereinst manche Voelker den Erstgeborenen geopfert haben, so opfern auch sie ihren Nachwuchs. Sie opfern ihn, um ihre selbst auferlegten Gebote erfuellen zu koennen. Sie opfern ihn, um die drohende Apokalypse abzuwenden. So jedoch ist sie nicht abzuwenden. Haltet zusammen, lernt wieder Christen zu sein um die Gedanken frei zu machen und wieder zwischen Gut und Boese unterscheiden zu koennen.

    • Professor_zh am

      Nein, widerspricht Professor_zh, nicht wer glaubt, hat ein Problem, sondern wer nicht glaubt! Und die Apokalypse ist keineswegs der Klimawandel, denn ,, Apokalypse" bedeutet ,,Entschleierung". Dann wird alles aufgedeckt, jedes Geheimnis enthüllt. Dann und bis dann werden viele Seelen verlorengehen.
      Am Ende haben Sie leider eins der wichtigsten Mittel vergessen, um dem Unheil zu begegnen: das Gebet! Gerade ist ein Gebetssturm zu Ende gegangen, der nicht zuletzt zum Ziel hätte, den Gläubigen die Hl. Messe zu erhalten. Professor_zh hat sich auch daran beteiligt und wüßte zu gern, wie viele Rosenkränze und Gesätzchen dabei zusammengekommen sind…

  8. HERBERT WEISS am

    "So du nun willst mich anbeten, so soll es alles dein sein."
    Lukas 4; 7

    Um diese Gegenleistung ging es bei diesem megafaulen Angebot. Nicht um das Herrschen an sich. Denn in naher Zukunft wird Jesus sein Reich aufrichten, um jedem die Chance zu eröffnen, sich für oder gegen ihn und damit sich letztlich für oder gegen Gott zu entscheiden. Dem Teufel wird für diese Zeit jede Gelegenheit genommen da reinzufunken.

    Der Wunsch des Volkes nach einem König ist allerdings echt gut beschrieben. Und auch, dass die mit der größten Klappe sich durchsetzten und erfolgreich die Freilassung des Revoluzzers Barabbas forderten. Und an seiner Stelle Jesus zu kreuzigen.

    Die weltliche Obrigkeit wurde von Jesus und seinen Nachfolgern zwar nicht in Frage gestellt. Allerdings galt auch für sie die Maxime: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!" (sinngemäß Apostelgeschichte 4; 19). Und die sollte auch für uns gelten.

    • Fischer's Fritz am

      @ HERBERT WEISS
      "…Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!" (sinngemäß Apostelgeschichte 4; 19). Und die sollte auch für uns gelten."
      _____
      Also steht die Religion über dem weltlichen (Grund-)Gesetz? Dann hätten also unsere Muslime doch recht, wenn Sie den Koran (und die damit verknüpfte Scharia) über das Grundgesetz stellen?
      Nur mal so ne Frage.

      • Professor_zh am

        Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja, aaaaaber… Nämlich wenn der Koran vom wahren Gott gekommen wäre. Doch Gottes Wort steht in der Bibel, und es steht auch über dem Grundgesetz und allen sonstigen menschengemachten Gesetzen, Vorschriften, Ideologien und so weiter!

        Übrigens kommt es unter Muslimen in zunehmendem Maße zu Christusvisionen und Bekehrungen…

  9. Observerin am

    In Deutschland würde Jesus, der Erlöser der Menschheit, heute vom Verfassungsschutz und vom Staatsschutz verfolgt und vor ein Strafgericht nach dem anderen gezerrt.

    Soviel nur zum Thema Demokratie in Deutschland. Nicht wir haben die kommunistische DDR aufgekauft, sondern die sozialistische atheistische DDR-Diktatur hat Westdeutschland übernommen. Auch unser Parlament hat nichts mehr zu sagen, wie damals in der DDR.

    Christliche Religion spielt heute auch keine Rolle mehr. Der Marx aus München hat sogar angefangen, die Kreuze, die heiligen Symbole für das Leiden Jesu und unserer Erlösung abzuhängen. Gott sei Dank hat er von Rom dafür einen auf den Deckel gekriegt. Aber gefeuert wurde er dennoch nicht. Und was der Wölki treibt ist auch mehr als skandalös.

    Jesus hätte sich die beiden zur Brust genommen, wenn er heute unter uns lebte.

    • "In Deutschland würde Jesus, der Erlöser der Menschheit, heute vom Verfassungsschutz und vom Staatsschutz verfolgt und vor ein Strafgericht nach dem anderen gezerrt."

      Und das alles OHNE Verfassung … Staat … und Deutschland. Das muß denen erst mal einer nachmachen … 😥

    • Archangela am

      Eine demokratische Entscheidung hat Jesus schon vor 2000 Jahren ans Kreuz gebracht.

      So viel zur Demokratie.

      • Fischer's Fritz am

        @ARCHANGELA
        Eine demokratische Entscheidung hat Jesus schon vor 2000 Jahren ans Kreuz gebracht…"
        ——
        Demokratie allein ist per se keine moralische Kategorie und kein Wert an sich, sondern nur ein Verfahren zur Entscheidungsfindung. Soweit ich mich erinnere, hatte sich der frühere Bundeskanzler Helmut Schmdt auch einmal in diesem Sinne geäußert!

  10. ¡Kath-echon! am

    Janich würde ich zwar nicht zu den Top-Bibelexegeten zählen, aber der Beitrag ist an vielen Punkten durchaus vertretbar. In einem seiner Videos hat er erzählt, dass er gerade an einem Buch über die Bibel schreibt. Darauf bin ich schon einigermaßen gespannt.

    • utamagdalena am

      eben deswegen war ich erfreut erstaunt über den artikel von oliver janich. auf das buch bin ich auch gespannt, hast du mehr infos dazu ?

  11. uta magdalena am

    super klasse geschrieben von Oliver janich ! alles wahrhaftig und echt ! Wir brauchen nur Gott und Jesus !

    • Professor_zh am

      Nein, widerspricht Professor_zh, es braucht auch weltliche Herrscher und andere Institutionen. Oder sollten wir wegen jedes nachbarschaftlichen Streits zu einem Bischof rennen?
      Auch Jesus hat den Staat nicht abgelehnt: ,,Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!"

  12. jeder hasst die Antifa am

    Jesus hätte heute in den Kirchen aufgräumt wie damals im Tempel in Jerusalem mit den Leuten die sein Haus zur Räuberhöhle gemacht hatten.

    • Georg Kellner am

      Nicht zu vergessen, dass die Kirchen von Macht- und Habgier getrieben werden und damit auch mit dem wahren Christentum absolut nichts zu tun haben.

      • Marques del Puerto am

        @GEORG KELLNER,

        wie unser fetter Prediger. Der kann vor Wohlstand kaum noch aus den Augen schauen, dagegen ist Bruder Tack schlank wie ein Rehkitz.
        Den alten Weibern erklärt er dann, wenn sie in den Himmel kommen wollen, so spendet , so spendet. Und wenn es Wiese, Wald und Acker ist für die Kirche. Lasst euch nicht auf den rechten Dämon ein , der mit Geld euch verblenden will und dafür mehr anbietet als was es am Ende wert ist.
        Das sind auch meist auch die Leute, die sich auf die Impfung freuen.

        Mit besten Grüssen

      • Professor_zh am

        Bitte hier nicht wieder billigst pauschalisieren, warnt Professor_zh! Die Kirche ist die Gesamtheit der Gläubigen, auch wenn sich Sünder in der Institution breitmachen. Doch das wird die Kirche überleben!

    • Werner Holt am

      Man braucht sich diese Gaucks, Käßmanns und Schorlemmers (vom formalkatholischen Franziskus gar nicht zu reden!) doch nur einmal anzuschauen – es kommt einem das kalte Grausen. Gott sei Dank gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen Kirche und Glauben bzw. Institution und Religion.

      Und ja, Jehoschua ben Yossif würde heute nochmals aufgeräumt haben. Und SIE – diese ewiglich gleichen Elemente – würden ihn heute nochmals kreuzigen. Oder impfen. Oder ihm einen Chip verpassen …

    • Unsinn! J. hätte in einer heutigen (Amts)Kirche schon mal gar kein Kirchenasyl bekommen. Und wenn er die Kirche einfach so betreten hätte, um dann zu randalieren und Tische umzuwerfen und die Feministin auf der Kanzel verbal zu geisseln, wäre er abgeholt worden … in die Hoppla! Außerdem besteht in der BRD Ausweispflicht … und woher soll der Nazarener einen Personalausweis bekommen haben??? Und selbst wenn er einen hätte, dann stünde oberhalb von ‚Christus‘ nur NAME statt FAMILIENNAME – er wäre also auch nur eine juristische Person … wo sollte er da das Recht herhaben einfach in der Gegend herumzupredigen und die Leute aufzuhetzen …??

  13. Georg Kellner am

    Christentum und Kirche sind nicht dasselbe, denn die Kirche handelt bzw. handelte nicht christlich, das war im Mittelalter nicht der Fall (Hexen- und Ketzerverfolgungen), das war im Dritten Reich nicht anderes (Kirchturmglocken mit Hakenkreuz), das war in der DDR nicht anders und das ist heute immer noch nicht anders, sie sind ein Teil des Systems.

  14. Es wurde vergessen zu erwähnen, das Jesus – zumindest wie wir ihn aus der Bibel kennen – ganz offensichtlich eine Erfindung , in 1. Linie durch Flavius Josephus , war, ist und bleibt …

    • Werner Holt am

      Es wäre aber auch möglich, daß es eventuell absoluter Quatsch ist, dies zu behaupten. Sie dürfen es dennoch gern tun. Frohe Ostern, Herr Sipek. Niemand weiß genaues nicht.
      Lesen Sie in so richtig stillen Stunden mal den Apostel Paulus etwas genauer, o Mann Gottes! – da werden Sie so richtig fündig. Viel Spaß.

      • Fischer's Fritz am

        @Paul
        Sorry, möchte nicht klugscheißerisch sein, aber Ihr Vergleich bezüglich Frau Merkel "vom SAULUS zum PAULUS" ist leider grottenfalsch.
        Vorgenannter Vergleich beschreibt die ideologische Entwicklung eines Menschen hin zu seinem früheren Gegenteil.
        Eine Entwicklung "vom Stasi Spitzel zur Staatsratsvorsitzenden" hingegen ist nicht konträr, sondern eher gleichförmig. 🙂

  15. Fischer's Fritz am

    "Christen wurden nach dem Golgatha-Tod von Jesu überall vom Staat verfolgt und in vielen Fällen getötet."
    ——–
    Religionen sind halt so, Buddhismus vielleicht ausgenommen. Die Christen waren teilweise auch nicht besser, dort, wo sie später zur herrschenden Religion aufstiegen!

    • Im trüben Wasser am

      Und das beste Beispiel, ist die eiserne Kanzlerin von der christlichen Partei Deutschlands ….

      • Eiserne Kanzlerin …..Zitterpappel Rotkäppchen ….statt Oma im Bett Kuchen zu bringen ….im Körbchen für Oma der Aufnahmeantrag für die Freie deutsche Jugend …..

    • Werner Holt am

      Gautama Siddharta – also, der Erleuchtete, der Buddha – ist schon ein wenig älter als der nur von den bekennenden Christen dieser Welt anerkannte Meschiach, der Christos, unser Heiland – jener Jehoschua ben Yossif.
      Der zweite Teil Ihrer Auslassung beinhaltet zuviele aufkommende Fragen, die Sie beantworten zu versuchen müßten, um überhaupt darauf einzugehen zu können/wollen. Schon das "wo" ist entweder falsch gesetzt oder auch nur grammatisch nicht ganz richtig.

      • Archangela am

        "Gautama Siddharta – also, der Erleuchtete, der Buddha – ist schon ein wenig älter…"

        Also haben die Verfolgungen früher stattgefunden?

        "… als der nur von den bekennenden Christen dieser Welt anerkannte Meschiach, der Christos, unser Heiland – jener Jehoschua ben Yossif"

        Als bekennende Nicht-Christin, aber Jesus-Anhängerin, muss ich hier dem "nur" widersprechen.
        Die Rolle des (im Alten Testament prophezeiten und von Juden heute noch erwarteten) Messias, also Christus, ist zu unterscheiden von der des Heilers, Weltverbesserers und Befreiers.

  16. Nicht zu vergessen, das elfte Gebot: Du sollst dich nicht erwischen lassen!

    • Und das zwölfte ….Ach Herr Richter ich hatte eine schwere Kindheit …..und der Klimawandel …..

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel