Was für eine Schocktat: Im Februar 2025 raste in München ein Afghane mit einem Mini in eine Verdi-Demo, zerquetschte eine Mutter und ihr Kleinkind – und wollte sich damit offenbar vor Allah beweisen. Doch wo bliebt die politische Lehre? Das COMPACT-Spezialheft «Mädchen. Messer. Morde» zeigt schonungslos auf, was in diesem Lande los ist. Hier mehr erfahren.

    Gegen 10.30 Uhr fuhr am Donnerstag, den 13. Februar 2025 der Afghane Farhad N.
    mit seinem weißen Pkw gezielt von hinten gezielt und heimtückisch in einen von der Polizei begleiteten Demonstrationszug der Verdi-Gewerkschaft in der Münchner Maxvorstadt. Der Täter schlängelte sich an den absichernden Polizeifahrzeugen vorbei, beschleunigte und steuerte mit 34 bis 42 Stundenkilometern in die Menge. «Schneepflugartig» riss der Attentäter seine Opfer mit sich.

    Die 37-jährige Mutter Amel und ihre zweijährige Tochter Hafsa, die sich bewusst am Ende des Zuges in der Nähe der Polizei aufhielten, erlitten tödliche Verletzungen und starben zwei Tage später im Krankenhaus. Der Kinderwagen der Kleinen wurde durch die Luft geschleudert. Mehr als 40 weitere Menschen wurden verletzt, teilweise lebensgefährlich. Viele Betroffene leiden bis heute unter physischen und psychischen Folgen; manche sind weiterhin arbeitsunfähig. Der Vorsitzende Richter beim Oberlandesgericht München bezeichnete den Schauplatz des Verbrechens als einziges «Trümmerfeld».

    Islamistisch geprägte Untat

    Das Gericht sah zudem ein islamistisch motiviertes und politisch geprägtes Handeln als gegeben an. Farhad N., der 2016 als angeblich 15-jähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen war, habe willkürlich ausgewählte Menschen töten wollen. Er wollte damit eine «gottgefällige Tat» begehen und sich gegenüber Allah, sich selbst und seiner Familie als guter Muslim beweisen. Vor der Tat habe er sich durch Gebete motiviert und einer Bekannten sogar in einer Sprachnachricht das muslimische Glaubensbekenntnis aufgesagt.

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    Das OLG verurteilte den heute 25-Jährigen nach 34 Verhandlungstagen und mehr als 100 Zeugenaussagen zu lebenslanger Haft und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Damit wird eine vorzeitige Entlassung auf Bewährung nach 15 Jahren eigentlich verunmöglicht.

    Das Gericht sprach ihn unter anderem des zweifachen Mordes, des versuchten Mordes in 23 Fällen sowie gefährlicher und vorsätzlicher Körperverletzung schuldig. Farhad N. nahm den Schuldspruch völlig regungslos auf und ohne sichtbare Reue auf. Er präsentierte sich im Gerichtssaal mit dem einschlägig bekannten IS-Finger. Die Verteidigung hatte auf 15 Jahre Haft plus Unterbringung in der Psychiatrie plädiert und eine Schizophrenie angegeben. Gutachter und Gericht sahen jedoch volle Schuldfähigkeit.

    Jetzt sitzt dieser Mann, dem Deutschland Schutz und Chancen gab, für immer hinter Gittern. Doch die Bilder vom zerquetschten Kinderwagen und der sterbenden Mutter bleiben. Und die Frage, die niemand in den Ministerien laut stellen will, lautet: Wie viele weitere «gottgefällige» Anschläge braucht es noch, bis endlich begriffen wird, dass hier nicht nur ein Einzeltäter, sondern vielfach auch eine tödliche Ideologie importiert wurde?

    Die Angehörigen der Toten wehrten sich gegen eine politische Vereinnahmung und baten, ihren Verlust nicht zu benutzen, „um Hass zu schüren und ihn politisch zu instrumentalisieren“. Eine verständliche Bitte in der akuten Trauer. Aber leider missbraucht die Politik diesen Satz seit Jahren als Maulkorb. Denn die Tat selbst war hochpolitisch und religiös. Wer den islamistischen Kern und die gescheiterte Migrationspolitik verschweigt, instrumentalisierte die Opfer schon lange vor dem Urteil – nur eben in die andere Richtung.

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