Die Inflationsspirale dreht immer schneller, doch die Preisexplosion ist der französischen EZB-Chefin Christine Lagarde komplett gleichgültig. Kommt auch noch das ganz dicke Ende? Der Blackout droht – und bei seinem Eintreten wird Deutschland in gigantische Probleme geraten. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der Maiausgabe von COMPACT, die gerade unter dem Titel Blackout: Kein Strom, kein Gas, kein Frieden gedruckt wird und schon vorbestellt werden kann.

    _ von Zur Zeit

    Im März 6,8 Prozent in Österreich, 7,3 Prozent in Deutschland, 7,5 Prozent im Durchschnitt der Euro-Zone, in Spanien, der viertgrößten Volkswirtschaft der EU, nun sogar schon 9,8 Prozent. Fast 10 Prozent in der Spitze in der Eurozone, das ist mehr als nur ein Alarmsignal.

    Irgendwie, irgendwo, irgendwann

    Doch die Europäische Zentralbank EZB übt sich in Nichtstun. Auf ihrer Ratssitzung am gestrigen Donnerstag beschloss die EZB wiederum keine konkreten Maßnahmen gegen die ausufernde Teuerung. Lediglich vage wurde angekündigt, im Juni das Anleiheankaufprogramm eventuell zurückzufahren und danach „irgendwann“ vielleicht die Zinsen zu erhöhen, so EZB-Chefin Lagarde.

    Die EZB sitzt nun in einer selbstverschuldeten bösen Zwickmühle, bei deren Entstehen allerdings auch die Politiker in den europäischen Hauptstädten kräftig mitgeholfen haben. Denn zuerst hatte die EZB mit ihrer extremen Niedrigzinspolitik zwecks Euro-Rettung und dem Fluten der Märkte mit billigem Geld mittels ihrer diversen Anleiheankaufprogramme über den Zeitraum der letzten 10 Jahre den Nährboden für eine inflationäre Geldentwertung gelegt.

    Bis zur Corona-Krise ging das relativ gut, weil gleichzeitig die Produktivität und die globale Wirtschaftsleistung stieg. Dafür konnte zwar weder die EZB noch der österreichische Finanzminister etwas. Denn der hohe internationale Leistungszuwachs kompensierte die Geldschwemme und hielt dadurch den Preisanstieg glücklicherweise in Grenzen.

    Die Corona-Rezession

    Dann aber kam die Rezession 2020/21 durch die staatlich befohlenen Corona-Maßnahmen. Die EZB pumpte noch mehr Geld in ein monetär ohnehin schon überhitztes Euro-System. Das brachte den Topf zum Überkochen und die Inflation ans Rennen; die Gründe und Mechanismen dahinter haben wir hier bei Zur Zeit letztem Sommer in zahllosen Artikeln ausführlich beleuchtet und erklärt. Und nun steht der nächste Einbruch, dank der Russland-Sanktionen, für Mitteleuropa unmittelbar vor der Tür.

    Das EZB-Gebäude in Frankfurt am Main. Foto: Shutterstock.com, von Sina Ettmer Photography.

    Jetzt hat die EZB nur die Wahl zwischen Pest und Cholera: Dreht sie an der Zinsschraube, könnte sie die Inflation auf absehbare Zeit wieder einfangen, würde aber die bevorstehende neue Rezession vermutlich verschärfen. Tut sie nichts, wird die Inflation auf hohem Niveau bleiben oder sogar weiter ansteigen, eine Rezession aber trotzdem kommen, wenn auch wahrscheinlich etwas weniger heftig.

    Dann aber hätten wir den Albtraum aller Nationalökonomen, die gefürchtete Stagflation: steigende Preise bei gleichzeitig wirtschaftlichem Abschwung. Hier wieder rauszukommen, ist extrem schwierig und schmerzhaft. Dies zeigt die Erfahrung des Inflationsjahrzehnts der 1970er-Jahre, in deren zweiter Hälfte genau diese Situation herrschte.

    Alptraum Stagflation

    Nun fragen sich Marktteilnehmer: Warum hat Frau Lagarde die zweite, weit gefährlichere Option des Nichtstuns gewählt? Und das, obwohl Deutschland und die Niederlande nachdrücklich in der EZB-Ratssitzung für konkrete Zinsschritte plädiert hatten und die beiden anderen westlichen Leitbanken, die amerikanische Fed und die Bank of England, schon die Zinsen erhöht haben und dies auch weiterhin planen?

    Emmanuel Macron hat sich mit seinen antideutschen Vorstellungen in der EU voll durchgesetzt. Er gestand den Deutschen den unwichtigeren EU-Kommissionsvorsitz und sicherte seiner Kandidatin die wichtige EZB-Präsidentschaft. | Foto: Frederic Legrand – COMEO, Shutterstock.com

    Dafür gibt es nur eine plausible Erklärung. Offenbar möchte Frau Lagarde, als gelernte französische Politikerin und studierte Juristin (Sozial- und Arbeitsrecht), den hoch verschuldeten Südländern der Eurozone, allen voran Italien, Spanien, aber auch Frankreich, helfen. Und dies um jeden Preis. Denn vor allem für Italien würde selbst eine mäßige Zinserhöhung die Schuldenlast untragbar machen. Unvorstellbare 2,7 Billionen (!) Euro Staatsschulden, weit mehr als das wirtschaftlich doppelt so große Deutschland, hat Italien per dato angehäuft. Damit wäre die nächste Zerreißprobe für den Euro vorprogrammiert.

    Eine hohe Inflation hilft zudem den Schuldnerländern, denn ihre Schulden werden durch die Inflation quasi „automatisch“ getilgt. Schlecht ist dies nur für Sparer, Arbeitnehmer und Pensionisten, deren Renten, Ersparnisse und Lohneinkünfte immer weniger wert werden.

    Zweifelhaftes Vabanquespiel

    Ob Lagardes Vabanquespiel Erfolg haben wird, ist aber durchaus zweifelhaft. Denn die Zinssituation am Euro-Anleihemarkt hat sich grundlegend gedreht, und entgleitet offenbar definitiv der Kontrolle der Zentralbank. Die Umlaufrenditen für Staatsanleihen der Eurozone, also der Zins, den der Finanzminister effektiv für seine Anleihen bezahlen muss und die entscheidende ökonomische Maßzahl, wenn es um den Preis des Schuldenmachens geht, sind seit Anfang des Jahres unaufhaltsam am Steigen. Egal, was die EZB sagt oder tut.

    Auch der Verzicht der EZB auf Zinsverschärfung ist an den Anleihemärkten wirkungslos verpufft. Selbst Österreich, mit der zweithöchsten Bonitätsnote „AA+“ in der Eurozone bewertet, muss nach derzeitigem Stand rund 1,35 Prozent für seine zehnjährigen Obligationen bezahlen, praktisch genauso viel wie vor der EZB-Sitzung. Ende letzten Jahres konnte man sich noch über 0,25-Prozent „Gewinn“ pro Schuldenmilliarde freuen, dank der Negativverzinsung.

    Einzig am Devisenmarkt war eine deutliche Reaktion auf das EZB-Nichtstun merkbar. Der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar binnen Stunden um fast ein Prozent an Wert; in der Relation zweier Großwährungen ein sehr signifikanter Verlust. Innert der letzten drei Monate ist der Dollar zum Euro um rund 6 Prozent gestiegen. Angesichts der Tatsache, dass Rohstoffe und Seefrachttransporte vorwiegend in Dollar abgerechnet werden, ein weiterer Inflationstreiber.

    Dieser Text wurde im Rahmen der Europäischen Medienkooperation von Unser Mitteleuropa übernommen. Überschrift und Illustrationen wurden von unserer Redaktion eingefügt.

    In der neuen Maiausgabe von COMPACT machen wir deutlich, was den Deutschen wirklich angesichts des drohenden Blackouts bevorstehen könnte! Mit den Russland-Sanktionen schädigt sich Deutschland selbst mehr als das rohstoffreiche Riesenland im Osten. Warum die Katastrophe so nah ist wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg und was nun zu tun ist lesen Sie in der Maiausgabe von COMPACT, die gerade unter dem Titel Blackout: Kein Strom, kein Gas, kein Frieden gedruckt wird und schon vorbestellt werden kann.

    37 Kommentare

    1. Mit anderen Worte: die Euro-Zone ist am Arsch.
      Der Zusammenbruch ist eine systembedingte Zwangsläufigkeit.
      Alle Maßnahmen schieben den Zeitpunkt nur verschieden lang nach hinten.

    2. Diese Dame ist Juristin und hat von großer Wirtschaft keinen Plan!!!
      Das ist das Hauptproblem!
      So wie bei unseren Ministerdarstellern: Null Plan von ihrer Materie.
      Nur wirres Zeugs labern oder schlecht bis mittelmäßig ablesen (was selbst bei der Baerbock schon nicht so richtig klappt …….)
      Und solche Figuren führen nun unser Land bzw Europa.
      Guten8 abendland

    3. Die EU-Elite kann nicht, selbst wenn sie wollte, und sie will nicht, auch wenn sie konnte. Der Ungeist der 68iger hat nur das Meckern und Zerstören gelernt. Aufbauarbeit ist das Ding der Patrioten.

    4. Die Bilder der EU und Bundesdeutschen Politiker erinnern mich an eine Fahndungskartei!
      Leider haben wir heute keine funktionierende Justiz mehr, sondern nur noch Pensions geile devote Mitläufer!

    5. Putins Pudel an

      Ich glaube Putins Privatkonto ist dicker als das von frau Lagarde. Hier im Westen kämen bei 50 Mrd Privatvermögen schon Fragen auf. In Russland sieht man so was allerdings nicht ganz so verbissen.

    6. friedenseiche an

      vermute mal
      jeder franzose kotzt
      wenn sich lagarde udn macron franzosen nennen
      die sind keine
      wie özdemir merkel kahane und co keine deutschen sind
      sie haben macht nur weil sie dem satan dienen

    7. "7,5% Inflation"? Das ist die amtliche Version. Wie hoch ist die reale Inflation, die jeweils vom Bedarf der einzelnen Menschen abhängt. Die für den Bürger einzig relevante echte Inflationsrate wird von Experten wie Max Otte seit Jahren deutlich höher geschätzt als es Bürokraten behaupten. Man denke allein an die zuwanderungspolitisch verschuldete Wohnkostenexplosion vor allem in großen Städten. Man wird von 10% relevanter Inflation ausgehen können. In wenigen Jahren sind die einst viel angepriesenen "kapitalbildenden Lebensversicherungen" fast wertlos – auch deshalb, weil sie mit Kapital (Unternehmensbeteiligungen) nicht zu tun haben, sondern fast nur auf Geld, genauer auf Staatsanleihen gründen, also auf ungründigem Grund. Bei Renten gilt: 5% Rentenerhöhung bedeuten bei 10% Inflation eine faktische Rentenkürzung um 5%.

      Wer verjagt Inflationsraubritterin Lagarde?

    8. @Compact
      Macht einen eigenen Warenkorb, wo die User die aktuellen Preise in ihrer Regionen eintragen können.

    9. Es gibt Bereiche, wo es zu Steigerungen von 150% gibt, ich finden schon, dass es in der Höhe außer Kontrolle ist.

    10. @ HvH
      (..) Des Weiteren zahlen Scholz und Ursula von der Leyen nun brav ihre Gasrechnung in RUB – und zwar über die Gazprom Bank in Luxemburg. (..)

      Quelle, eventuell einen Link ?

    11. Reiches Deutschland, reiche Deutsche ?

      Armutsbericht: Rund die Hälfte der Deutschen besitzt keinerlei Vermögen
      RTDE 26. Mai 2021

      Jetzt ist es offiziell: Der Deutsche Bundestag hat am Dienstag den Sechsten Armutsbericht als „Unterrichtung“ und damit als offizielles Dokument herausgegeben. Er liegt öffentlich als Drucksache 19/29815 vor.

      „Die Verteilung von Einkommen und Vermögen wird in einer komplizierten Verhältnisrechnung ermittelt. Die Ergebnisse besagen, dass fast die Hälfte der Deutschen fast nichts besitzt, dessen Wert in Euro angegeben werden könne. Die Haushalte in der oberen Hälfte der Vermögensverteilung besitzen bereits 97,5 Prozent des Gesamtvermögens. Die Personen in dieser oberen Hälfte der Vermögensverteilung besitzen 99,5 Prozent. Die Verhältnisrechnung nutzt den Gini-Koeffizienten des italienischen Statistikers Corrado Gini zur Darstellung von Ungleichverteilungen durch Abbildung der Einkommensanteile der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Man kann diese statistische Bewertung nur schwer  in wenigen Worten zusammenfassen.“
      (Quelle: rt.com/inland/118063-armutsbericht-rund-halfte-deutschen-besitzt-nichts)

      • In der BRD darf man frühestens mit 66 (?) Jahren in den Ruhestand, die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre ab 2029 ist bereits beschlossen. Ohne Abzüge in Rente zu gehen ist nur möglich, wenn 45 Rentenbeitragsjahre nachgewiesen werden.

        Italiener z.B. können mit 62 Jahren in Rente gehen, Italienerinnen bereits mit 58 Jahren. Diese Regelung gilt ab 38 oder 35 Rentenbeitragsjahren.

        Reiches Deutschland, reiche Deutsche ?

        Meridian (mittleres) -Vermögen
        BRD: 35.313,- USD
        Spanien: 95.360,- USD
        Italien: 91.889,- USD
        Frankreich: 101.942,- USD
        Quelle: Wikipedia, Liste der Länder nach Vermögen pro Kopf in US Dollar

        Wohneigentumsquote 2015
        Spanien: 83,0 %
        Italien: 72,0 %
        Frankreich: 62,0 %
        BRD: 51,4 %

        ,Offenbar möchte Frau Lagarde, als gelernte französische Politikerin und studierte Juristin (Sozial- und Arbeitsrecht), den hoch verschuldeten Südländern der Eurozone, allen voran Italien, Spanien, aber auch Frankreich, helfen. Und dies um jeden Preis."

    12. Die Deutschen müssen erst den richtigen Leidensweg beschreiten bevor sie erkennen von wem sie in die Zange genommen werden und das schon seit 75 Jahren.

      Hier hilft nur noch als Heilmittel der totale Untergang und die derzeitige Konstellation von innen und außen gibt ja allen Skeptikern recht, die eine Unfähigkeit der deutschen Regierung schon seit Jahren erkennen und der Machtmißbrauch von außen permanent erfolgt und in dieser Gemengenlage wird der Niedergang auf uns zukommen und erst dann sind sie geläutert, vorher werden sie nicht in der Lage sein, die Situation richtig beurteilen zu können, weil die Völlerei und die Verblödung eines der größten Hindernisse darstellt um sich so zu verhalten wie es nötig wäre um selbst noch in den Spiegel sehen zu können.

    13. Man hat allgemein den Eindruck das sich unsere Volksvertreter nur noch um die Zuwanderer und das Ausland Interessieren, nicht aber für Deutschland und seine Menschen.
      Wo sind die Hilfen für die Teuerung, wo bleibt die Anpassung des Sozialen, wann kommen die versprochenen Gelder für die Grundsicherung und Inflation? Sie haben nur noch Geld für die Ukraine und Selensky und jeden sogenannten Flüchtling!
      Sich selber vergessen sie dabei aber nicht, was die neuerliche Diätenerhöhung zeigt.

    14. jeder hasst die Antifa an

      Wenn Weiber die Wirtschaft führen dann endet das im Debakel Lagard und Von derLayen sind beste Beispiele dafür und noch schlimmer sind Deutschlands unfähige Quotenweiber das einzige zu was sie in der Wirtschaft zu gebrauchen sind ist als Kellnerin.

      • @Anti-Antifa ;)

        Na na na, jetzt tun sie dem schönen Geschlecht (gut, im Falle von Lagarde ist das net grad der passende Ausdruck) aber pauschal Unrecht.
        Es gibt da draußen durchaus genügend Fraue, ohne deren wirtschaftlichen Verstandes die Haushaltskasse schon vorm Monatsende leer wäre, auch solche, die Betriebe vernünftig und nachhaltig zu führen wissen.

        Unser (westliches) Politiksystem leidet schlichtweg am immanenten Peter-Prinzip. Es spült konstruktionsbedingt eine immer schlechtere, inkompetentere, moralisch ethisch verkommenere Generation an die Spitze aller Ämter.

        Schauen Sie sich doch mal dir männlichen (zumindest im biologischen Sinne) Politkasper an. Özdemir, Habeck, …aber auch Schlangen wie Pofalla, Merz und Schäuble.
        Und dann werfen Sie nen Blickbauf bspw. Weidel und Wagenknecht, neben einer optischen Gefälligkeit besitzen deren Köpfe noch Verstand und Anstand – mag man ihre Positionen teilen oder nicht.

      • Nicht einmal das! Die geben Ihnen Ihr Bier mit einem Augenaufschlag und säuseln ein ,Hallooooo’ – und wenn sie um die Ecke sind, zeigen sie Ihnen den Mittelfinger!

    15. VOR der Entscheidung der franz. Präsidentschaftswahlen kann Lagarde gar keine Entscheidung treffen. Schon gar keine, die Frooonkreisch Probleme bereiten würde …

    16. 4. Die EZB ist handlungsunfähig und wird von einem wegen Untreue rechtskräftig verurteilten Präsidenten geführt. Lagarde darf das aber nicht sagen. Die FED, die PBOC, BoE und die BoJ befinden sich im gleichen Dilemma. Es handelt sich um eine globale Staatsschuldenkrise, aus der es keinen schmerzfreien Ausweg mehr gibt.

      5. Das Einfrieren der russischen USD-Devisenreserven war ein schwerer strategischer Fehler. Es zeigt jeder Zentralbank der Welt, dass die eigenen Devisenreserven in USD jederzeit von den USA eingefroren werden und somit im Ernstfall wertlos sind. Kein Zentralbanker wird nach dieser Aktion der USA noch trauen und versuchen den USD zu meiden. China besitzt rund 2 Billionen USD in US Treasuries.

      Viele Grüsse, HvH

      • Schon vor 25 Jahren schrieb ein Wirtschaftsfachmann namens Vaupel: Die Chinesen arbeiten fleißig, damit man in den USA im Walmart billig einkaufen kann. Was liefern die USA im Austausch nach China? Bedrucktes Papier! Noch nicht einmal Geld, sondern nur Zahlungsversprechen für die Zukunft.

        Die Chinesen sollten den Betrug mittlerweile bemerkt haben. Mit den USA ist seriöserweise nur noch Handel durch wechselseitigen Güteraustausch möglich.

    17. HEINRICH WILHELM an

      Der ganze EU-Saftladen, einschließlich der treuen Mitgliedsstaaten, ist doch längst völlig außer Kontrolle.
      Das stinkt vom Kopfe her (wie der vielzitierte Fisch): "Was macht eigentlich Ursula von der Leyens Ehemann?" (https://philosophia-perennis.com/2022/04/19/was-macht-eigentlich-ursula-von-der-leyens-ehemann/)
      Na, was machen die beiden wohl einträchtig? Unser Geld einsacken!
      > Über Geld spricht man nicht. Wir kassieren und schweigen… <

    18. Freichrist343 an

      Die Corona-Verbrecher und die Ukrainekrieg-Verbrecher sind für die Inflation verantwortlich. Am Sonntag besteht vermutlich die letzte Chance, dem Irrsinn ein Ende zu machen. Le Pen muss zum Sieg verholfen werden. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

    19. Ohne Nationalstolz, Einigkeit, Liebe zu Volk und Heimat und ohne daß ihr euch zu eurer wahren Geschichte bekennt, werdet ihr nicht frei.
      Hier muss man ansetzen.
      Dann fällt die BRD binnen Wochen. Und diesmal wird niemand gegen uns Krieg führen. Nicht USA und England, nicht Frankreich und Russland. Die haben genug eigene Probleme und sie stehen selbst zum Teil vor einem Umschwung.

    20. Anmerkungen:

      1. „Bis zur Corona-Krise ging das relativ gut, weil gleichzeitig die Produktivität und die globale Wirtschaftsleistung stieg.“ Die Geldmenge steigt deutlich schneller als das anämische Wirtschaftswachstum im Euroraum. Die ausgewiesene Inflation blieb zunächst niedrig, weil das neu geschaffene Geld innerhalb des Bankensystems und der Finanzmärkte zirkulierte und dort für Höchstkurse in allen Anlageklassen (Anleihen, Aktien, Kunst, Immobilien, Edelmetalle, Rohstoffe) sorgte. Das nennt mann Asset Price Inflation.

      2. Die EZB kann nur die Einlagefazilität festlegen. Sie liegt aktuell bei -0,50 %. Die Renditen an den Anleihemärkten liegen weitgehend außerhalb des Einflussbereichs der EZB. Der Bund Future ist unter 160 gefallen und die Umlaufrendite somit wieder positiv. Deutschland muss nicht nur auf die 10-jährigen Bundesanleihen Zinsen zahlen (aktuell 0,9 %), sondern auch auf die 2-jährigen (0,1 %).

      3. Die explizite Bundesschuld beträgt in Q1/2022 etwa 1,434 Billionen EUR. Mehrere hundert Mrd. befinden sich in nicht konsolidierten Schattenhaushalten. Die uneinholbaren Forderungen der Bundesbank gegen die Zentralbanken des Euro-Systems in Höhe von rund 1 Billionen EUR sind nach dem Zusammenbruch ebenfalls der Bundesschuld hinzuzufügen. Somit hat D mindestens 2,5 Billionen EUR Schulden.

      Grüsse, HvH

      • Es besteht eine kollektive Zinsknechtschaft infolge von amtlichem Verschulden: Neben dem Bund sind auch die Länder und Gemeinden z.T. hoch verschuldet. Weiterhin sind sehr viele Unternehmen verschuldet, darunter alle (!) großen, mittleren und kleineren Unternehmen in den sog. Dax-Indizes. "Geprüft" werden sie stets nur von vier US-amerikanischen Wirtschaftsprüfern. Auch viele Privatleute sind verschuldet, zumal viele Bürger auf massiv beworbene Konsumkredite hereinfallen und sich neben der genannten amtlichen und betrieblichen Kollektivverschuldung in kaum endende Einzel-Zinsknechtschaft stürzen.

    21. Idiotenwatch an

      Was kümmert’s euch, ihr werdet dem Westen doch den Rücken kehren (oder redet ihr nur so daher?). Die Gelegenheit ist günstig, Umtauschkurs Eur/Rubel liegt derzeit 1:1, 1 Euro = 1 Eimer Rubel zzgl. 100ml Feuerzeuggas.

      • 24.02.2022: EUR/RUB = 94,93
        20.04.2022: EUR/RUB = 89.43

        Der EUR hat somit seit Beginn der militärischen Operation in der Ukraine gegenüber dem RUB um etwa 5,8 % abgewertet. Für mathematische Laien – Sie bekommen weniger RUB für einen EUR.

        Die Sanktionen und das Einfrieren der USD Devisenreserven der Russischen Zentralbank sind somit in Bezug auf die russische Währung RUB vollkommen gescheitert. Nach dem ersten Gejohle in Washington und Brüssel dürfte dort nun Ernüchterung eingekehrt sein.

        Des Weiteren zahlen Scholz und Ursula von der Leyen nun brav ihre Gasrechnung in RUB – und zwar über die Gazprom Bank in Luxemburg. Wie sich das für Mitglieder der Wertegemeinschaft gehört. Das geht sogar per SWIFT über die Sberbank, obwohl Barzahlung bevorzugt wird. :-)

        Grüsse, HvH

        • Idiotenwatch an

          Ach Gottchen, die Berg und Talfahrt des Rubels.
          Im Oktober 21 lag der Kurs noch bei 80,93

          Und falls Sie’s noch nicht bemerkt haben, Rubel ist nicht die Währung, mit der wir unsere Rechnungen hier bezahlen. Nur Deppen freuen sich über Wertverlust der eigenen Währung. Drücken Sie mal Herrn Putin weuter feste die Däumchen, Sie zahlen sicher gerne mehr als nötig. Stark werde der Rubel!

        • Putins Pudel an

          Vor 10 Jahren war der Rubel im Verhältnis zum Eur doppelt so viel Wert. Kurs um die 40:1. Was sagt uns das über Putins Fähigkeiten, außer dass der seine Preise künstlich nach oben treibt, denn billiger wurde russisches Gas ja nicht. Zu DM Zeiten war der Kurs um die 50:1. 50% Wertverlust der Russischen Währung, darüber täuscht auch Ihr komische 2-Monatsanalyse nicht hinweg. Putin kannix, deshalb muss er Krieg führen.

        • Idiotenwatch an

          Deutscher Größenwahn. Wird hier ganz schnell düster ohne Ex- und Importe. Wir haben keine Rohstoffe und fossile Energieträger, somit können wir autark nur im König-Kim Stile existieren.
          Zugegeben, würde ganz gerne mal erleben, wie die Compactjünger tatsächlich mit Wohlstandsverlust klar kommen. 1 Jahr russische Lebensart täte einigen hier mal ganz gut, auch dem Schreihals über mir.

        • Der ganze Westen besteht nur aus Lügen und Betrügen. Das wird mit rigorosen Mittel , von den Politlumpen verteidigt. Daher auch der Hass gegen Putin, weil da so langsam die Wahrheit heraus sickert! Und davor haben die westlich Lumpen große Angst!

        • @Weber, ohne Ihnen (schon wieder) zu nahe treten zu wollen;
          Menschen wie u. a. Sie sind es, weshalb der größte Teil der Menschheit seit Jahrtausenden und wahrscheinlich noch ebensolange immer unter irgendjemandes Fuchtel leben wird.

          Andere Mensche (ich verwende diesen Begriff in diesem Zusammenhang lediglich des besseren Verständnisses wegen) ob ihre moralisch ethischen Verkommenheit und ihre verstandesmäßigen und geistigen Degeneration schelten und verdammen – ja, das tu ich auch, …oft, …mit Vehemenz.

          Allerdings ist es eine ganz andere Geschichte zu meinen, was denn für andere Menschen das beste wäre und sich die dsbzgl. Entscheidungs-/Führungskompetenz anmaßen zu wollen.

          Korrigieren Sie mich; aber bei Ihnen steht zwischen den Zeilen ihrer Kommentare genau dieses Selbstverständnis a la "ich könnt/würd es besser machen".

          Mir würde es schon reichen, wenn man mich einfach nur in Ruhe läßt, mich nicht anspricht oder physisch zu nahe kommt.

          Wenn ich Kontakt will, will ich mich auch dafür frei entscheiden können.
          Die Bauaufsicht oder das Finanzamt sehen das aktuell ganz anders.

        • jeder hasst die Antifa an

          @ Idiot, ich kenne die Lebensart durch 40 Jahre Kommunismus und habe überlebt,du würdest nicht mal einen Tag in diesem System überleben.