Harry Potter-Autorin Joanne K. Rowling äußerte sich kritisch gegen ein Gesetz, dass in Schottland die Wahl des amtlichen Geschlechts erlaubt. Das dürfte die Fans der Cancel-Culture zu weiterer Sperrung ihrer Werke antreiben.

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    Winnetou raus aus der ARD, „Layla” bitte nicht auf Volksfesten spielen, „Pipi Langstrumpf” nur zensiert nachdrucken, Howard P. Lovecraft in den Gifstschrank, „Vom Winde verweht” sowieso, Tschaikowsky und andere russischen Musiker raus aus den bürgerlichen Musentempeln. Außerdem das Harry Potter-Ballspiel „Quidditch” umbenennen und der Autorin Joanne K. Rowling wegen genderkritischer Aussagen den Tod wünschen. Willkommen in der Cancel-Culture 2022. Ein ungeheurer Kahlschlag.

    Das Ärgerlichste für Cancel-Fans ist jedoch: Joanne K. Rowling lenkt nicht ein. Im Gegensatz zu jenen Hollywood-Sternchen, die unter Tränen „einsehen”, dass sie als Cis-Frauen „natürlich” keinen Transmann spielen dürfen. Finanziell unangreifbar, steht sie zu ihrer genderkritischen Haltung.

    Ähnlich dem deutschen „Selbstbestimmungesetz” passierte jetzt auch ein Gesetz das schottische Parlament, nach dem Bürger ohne medizinisches Gutachten ihr amtliches Geschlecht ändern können. Dazu schreib Rowling kurz und knapp auf Twitter:

    „Nein zur Selbst-Identifizierung”

    Mit diesem Statement unterstützte sie laut Spiegel die Demonstrierten, die vor dem schottischen Parlament protestierten. Außerdem postete sie ein Selfie mit T-Shirt auf dem Regierungschefin Nicola Sturgeon als „Zerstörerin von Frauenrechten” bezeichnet wird – wobei das Wort „Frauen” im Bildausschnitt fehlt.

    Rowling kämpft seit drei Jahren gegen die Durchsetzung der Gender-Ideologie, wonach das Geschlecht ausschließlich gesellschaftlich bestimmt sei. Erste Cancel-Maßahmen gegen die Harry Potter-Romane gibt es bereits. So verbannte eine Schule in Tennessee (USA) die Schmöker aus ihrer Bibliothek. Größere Cancel-Aktionen dürften – trotz des großen Marketing-Erfolges – bald folgen.

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    5 Kommentare

    1. @Friedenseiche
      Dann wird es für Sie und mich keine Feuerwehr, keine Polizei und kein amtlichen Dokumente in annehmbarer Zeit geben, die Nutzer dieser Ideologie wird es dagegen nicht treffen, die werden diese weiter als Bindung und Beschäftigung für pseudolinke Protestgruppen einsetzen.

    2. Das nenne ich Mut und Zivilcourage von der Autorin, denn es müssten noch viel mehr Promis und Produzenten aufstehen und genau so handeln wie sie. Als erstes aber tät man mit neumodischen "canceln" also klipp& klar indizieren oder öffentlichen Boykotts deren Werke und Sendungen verbannen. Aber das zeigt auch wie sehr die Regenbogenflagge auf den Boden sinkt und sie natürlich schön die Farbe Braun vom Boden annimmt. Es wird kräftig der Stuhl der ganzen NWO-Verfechter wackeln, weil sie nämlich auf Teufel komm raus alles was ihnen nicht in ihr Zukunftsbild passt angreifen. Man merkt das sie die gute Luft von Crazy-Karl inhalieren und deswegen nur noch lauterwelsch von sich geben. Ja so ist eben die gehobene Klasse. mfg

    3. Wenn dieser Schwachsinn zum Gesetz werden sollte, werde ich versuchen mich als "Humanides Kängeru" eintragen zu lassen. Als Beweis: habe einen Beutel und kann springen. Das sollten genügen! Der biologische Mann der sich als Frau eintragen lassen will hat dagegen keine Beweise – nur einen Sprung in der Schüssel.
      Es ist natürlich beides Schwachsinn und genau das soll bewiesen werden.

    4. Friedenseiche am

      Wir sollten nun alle die Einwohnermeldeamter stürmen und jeden Tag unser Geschlecht ändern bis den Mitarbeitern schlecht ist

      !!!!!!!!!!!

      Jeden Tag die Polizei anrufen wegen ufosichtungen

      Jeden Tag die Feuerwehr alarmieren wegen brennender Zigaretten Mülleimer usw

      Bis diese saransbastarde die weiße Flagge wehen

      Die weiße Flagge NICHT die bunte. !!!!!!!!

    5. Mathilde Priesnitz am

      Fast nur noch Geisteskranke gelangen an die sogenannten Schalthebel der Macht. Sogar Parlamentssitze können kaum noch von bürgernahen Repräsentanten der Völker erlangt werden, sondern meist nur noch von Saatsbürokraten und staatshörig staatshochbeeschulten Juristen.

      Frau Rowling ist für ihre Kulturpflege zu danken. Am liebsten sähen wir schöpferische und produktive Leute wie sie als Regierungsleiterin. Ohne solche volkstümliche Menschen hat der Staatsapparat keine Legitimität, denn er ist lächerlich geworden wie der nackte Kaiser in Hans Christian Andersens Märchen "Des Kaisers neue Kleider", das Kinder wie Erwachsene kennen mögen. Doch es ist noch schlimmer: Der Staatsapparat ist nun sogar kriegsgefährlich geworden und bedroht die Existenz der Menschheit.