Arthrose gilt vielen als schicksalhaft. Millionen Betroffene hören: „Da kann man nichts machen.“ Doch genau das ist nur die halbe Wahrheit. Wer Knorpelabbau, Entzündung und Belastung früh versteht, kann gegensteuern – und genau hier beginnt echte Prävention.

    Unsere Gelenke sind hochkomplexe Strukturen. Knochen treffen nicht direkt aufeinander, sondern sind über eine elastische Knorpelschicht verbunden. Dieser Knorpel wirkt wie ein Stoßdämpfer und wird durch Gelenkflüssigkeit geschmeidig gehalten. Solange dieses System funktioniert, bewegen wir uns schmerzfrei.

    Problematisch wird es, wenn der Knorpel abbaut. Dann reibt Knochen auf Knochen, Entzündungen entstehen, Schmerzen nehmen zu und die Beweglichkeit lässt nach. Genau dieser Prozess wird als Arthrose bezeichnet – eine Erkrankung, von der in Deutschland bereits rund acht Millionen Menschen betroffen sind.

    Lange galt Arthrose als reine Verschleißerscheinung. Heute sehen Mediziner klarer: Arthrose ist vor allem eine
    chronisch-entzündliche Erkrankung.
    Entzündungen treiben den Knorpelabbau an – und der Knorpelabbau verstärkt wiederum die Entzündung. Ein Teufelskreis.

    Übergewicht verschärft diesen Prozess zusätzlich. Denn Fettgewebe ist nicht nur Ballast, sondern hormonell aktiv. Besonders Bauchfett produziert entzündungsfördernde Botenstoffe und hält sogenannte stille Entzündungen dauerhaft am Laufen.

    Warum Glucosamin eine Schlüsselrolle spielt

    Ein oft unterschätzter Faktor bei Arthrose ist der Mangel an körpereigenen Baustoffen. Einer davon ist
    Glucosamin.

    Glucosamin ist ein natürlicher Bestandteil von Knorpel, Sehnen und Gelenkflüssigkeit. Es trägt dazu bei, dass Knorpel elastisch bleibt und die Gelenkgesundheit langfristig erhalten werden kann.

    Glucosamin ist kein Schmerzmittel. Es wirkt im Hintergrund: als Strukturbaustein, der Knorpelstabilität, Gleitfähigkeit und Belastbarkeit unterstützen kann – vor allem bei beginnender Arthrose.

    Viele Betroffene berichten, dass Gelenke nach einigen Wochen „runder laufen“, morgendliche Steifheit nachlässt und Belastung wieder besser möglich wird.

    Entzündungen bremsen – sonst frisst sich Arthrose weiter

    Chronische Entzündungen entstehen häufig durch unseren Lebensstil: Bewegungsmangel, vitalstoffarme Ernährung, Dauerstress und Schlafmangel. Dabei werden vermehrt freie Radikale gebildet, die Zellen schädigen und Entzündungsprozesse anfeuern.

    Starke Antioxidantien wie Astaxanthin und OPC helfen, diese freien Radikale abzufangen und Entzündungsmarker zu reduzieren.

    Stress – der unterschätzte Knorpel-Killer

    Dauerstress erhöht den Cortisolspiegel und steigert gleichzeitig den Verbrauch wichtiger Nährstoffe wie Magnesium. Ein Magnesiummangel begünstigt Entzündungen – und damit auch Knorpelschäden.

    Bewegung: Knorpel lebt von Belastung

    So paradox es klingt: Gelenke brauchen Bewegung. Nur unter Belastung wird Gelenkflüssigkeit durch den Knorpel gepumpt und versorgt ihn mit Nährstoffen. Wer gezielt trainiert, kann Beweglichkeit erhalten und Verschleiß bremsen.

    Zusammenfassung

    Arthrose ist kein unausweichliches Schicksal. Wer früh ansetzt, kann Prozesse bremsen oder sogar aufhalten. Entscheidend sind:

    • Entzündungen reduzieren (Ernährung + Antioxidantien)
    • Knorpelstrukturen unterstützen (Glucosamin)
    • Energieversorgung sichern (Q10)
    • Bewegung gezielt einsetzen

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