Fremd im eigenen Land (von Udo Ulfkotte)

54

In Altenheimen, in Schulen, vor Gericht, auf der Straße: Deutsch sind längst Bürger zweiter Klasse im eigenen Land. In den großen Medien wird die Inländerfeindlichkeit verschwiegen oder bagatellisiert. Ein Aufschrei ist nötig!

_von Udo Ulfkotte (aus COMPACT 08/15)

In Deutschland gibt es viele Flüchtlinge. Ich meine Deutsche, die vor Zuwanderern aus ihrer eigenen
Wohnung fliehen müssen. Etwa nach Morddrohungen  von muslimischen Zuwanderern. Da gibt es
Deutsche, die zum Islam konvertierten und diesen  dann nach einiger Zeit wieder verlassen haben. Mehr als 400 von ihnen werden derzeit mit dem Tod bedroht und müssen in ihrem eigenen Land im Untergrund oder an unbekannten Orten leben. Nicht ein deutscher Journalist berichtet darüber. Auch um den Zentralrat der Ex-Muslime machen unsere Medien lieber einen großen Bogen. Denn was sie dort zu hören bekommen, passt nicht in das geschönte Bild einer bunten Multikulti-Welt.

Wer offen über Migration und die damit verbundenen Veränderungen spricht, der polarisiert. Denn die einen finden die Entwicklung (noch) wunderbar. Und andere möchten die Uhren lieber heute als morgen zurückdrehen. Erstaunlicherweise sind beide Seiten gar nicht weit voneinander entfernt, wenn man über konkrete Fälle spricht.

Deutsche Rentner als Opfer

Schauen wir uns also Facetten dieser Realität an: Die Staatsanwaltschaft Siegen hat gerade aus einem Vorermittlungsverfahren ein Ermittlungsverfahren gegen das Gesundheitszentrum Wittgenstein in Bad Laasphe gemacht. Am Rande eines Insolvenzverfahrens war angedeutet worden, dass schwerstkranken
deutschen Pflegepatienten die Essensrationen gekürzt worden waren, damit mit dem so eingesparten Geld mitten in Deutschland eine Spezialitätenküche für muslimische Patienten der Klinik finanziert werden konnte. Die Staatsanwaltschaf Siegen will nun klären, ob es tatsächlich zutreffend ist, dass die deutschen Heiminsassen kleinere Portionen zu essen bekommen haben. Seit sechs Monaten laufen die Ermittlungen. Und ausnahmslos alle deutschen Leitmedien ducken sich weg.

Bestünde der Verdacht, dass Muslimen in Deutschland die Essensrationen gekürzt worden wären, dann wäre der Aufschrei sicher gewaltig aber wenn es «nur» deutsche Hilfsbedürftige sind, dann schauen unsere Qualitätsmedien offenkundig lieber weg. Im Klartext: Da verändert sich etwas abgesehen von Kopftüchern, Moscheeneubauten und Ramadan-Feierlichkeiten. Unser Wertegefüge kracht zusammen. Bestimmte Entwicklungen wollen wir einfach nicht sehen.

Unseren dritten Geschichtsband „Mythisches Deutschland“ können Sie bereits vorbestellen. Mehr Infos per Klick auf’s Bild.

Halal ist überall…

Politik und Medien solidarisieren sich heute nicht mehr mit der deutschen Urbevölkerung, sondern mit Zuwanderern. Allerdings nur mit bestimmten Zuwanderern. Schließlich gibt es eine ganze Reihe von Migrantengruppen, bei denen wir nich  einmal ansatzweise darüber nachdenken, ihnen zuliebe einen Teil unserer Werte aufzugeben. Einige Beispiele: Für einen friedfertigen Hindu ist es das größte Verbrechen und die größte Beleidigung seiner Religion, wenn wir Kühe schlachten und diese auch noch essen. Haben Sie schon einmal von deutschen Politikern oder Journalisten gehört, die von uns fordern, die Religion der Hindus nicht länger zu «beleidigen» und endlich alle Rinder-Schlachthöf im deutschsprachigen Raum zu schließen und den Verzehr von diesem Fleisch zu verbieten?

Merkwürdigerweise geht nicht einer der Gutmenschen dafür auf die Straße. Und jene Politiker,
die in vorauseilendem Gehorsam sofort zur Stelle sind, wenn muslimische Verbände neue Forderungen stellen, bestellen im Restaurant wie selbstverständlich Rindfleisch bei angestellten Kellnern, die mitunter Hindus sind und bei solchen Gästen die Zähne zusammenbeißen müssen. Je tiefer wir eindringen, umso klarer wird unsere Blindheit: Angehörige der Religionsgemeinschaft der Sikh dürfen keine rituell geschlachteten Tiere essen. Aber immer mehr Kindergärten und Schulen bieten inzwischen nur noch rituell geschlachtete Tiere («halal») bei den Speisungen an und erwarten wie selbstverständlich, dass auch die Kinder von Sikhs das essen.

Auch auf unseren Friedhöfen wollen wir multikulturell sein. Wir schaffen Muslimen zuliebe den Sargzwang ab und warten bei den Beerdigungen nicht, bis die Leichenstarre eingetreten ist. Kurz: Wir machen alle Zugeständnisse, um Muslime und ihre Religion bloß nicht zu beleidigen. Aber wenn wir doch Religionsfreiheit haben und auf alles Rücksicht nehmen – warum diskriminieren wir dann viele andere Religionen dieser Welt und ihre kulturellen Gebote? Schauen wir einmal genauer hin: Zur Religion der Parsen gehört es, dass die Toten von Geiern («Aasgeier») oder Ratten gefressen werden. Dafür errichten die Parsen dort, wo die Toten ihre letzte Ruhe finden sollen, Steinhügel, auf denen die Tiere die Leichen zerfleddern. Das ist fester Bestandteil ihrer Religion. Manchmal fallen in Indien, wenn Aasgeier tote Parsen fressen, Finger oder andere Leichenteile vom Himmel. Das gehört halt dazu. Man akzeptiert das. Können Sie sich vorstellen, dass wir mit Rücksicht auf die auch in Deutschland langsam zahlreicher werdenden
Parsen künftig Aasgeier für Steinhaufen auf unseren Friedhöfen züchten, damit auch tote Parsen
dort ihren religiösen Frieden finden? Nein? Warum nehmen wir dann in unserer eigenen Heimat so unglaublich viel Rücksicht auf Muslime? Schließlich haben wir doch Religionsfreiheit und wollen alle
multikulturellen Facetten akzeptieren.

Da schepperts unter Bäumle: Wer COMPACT abonniert, der kriegt jeden Monat knallhart recherchierte Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Achtung: Nichts für Antideutsche, Bahnhofsklatscher und Betroffenheitsartisten.

Für Deutsche verboten

Irgendwas stimmt in meinem Heimatland nicht mehr. Politik und Medien interessieren sich jedenfalls bevorzugt für Orientalen. Es sind jene Bevölkerungsgruppen, die uns aus der Sicht eines neutralen Dritten teuer zu stehen kommen: Von knapp 34.000 Libanesen in Deutschland kassieren 30.000 Sozialhilfe, das sind rund 90 Prozent (Bild, 4.1.2013). Bei den Kosovo-Albanern sind es rund 100 Prozent, bei Irakern 64 und bei Afghanen 54 Prozent. Jene Menschen, die aus dem Orient und Nordafrika kommen, haben einen geringen Bildungsstand und werden eher nicht zu jenen gehören, die einmal das Gros der Steuerkassen auffüllen werden. Überall, wo sie in größerer Zahl angesiedelt werden, gedeihen Elend und Kriminalität. Und die Deutschen ziehen weg. Man sieht das gut an Vorzeige-Stadtteilen wie Duisbug-Marxloh, einst
als multikultureller Hoffnungsträger eines ganzen Landes gepriesen. Schon seit Jahren gehen unsere
Polizisten dort «Streife im Angst-Raum» (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 3.9.2008) – mittlerweile
trauen sie sich in die «No-Go-Areas» gar nicht mehr hinein (Focus Online, 19.8.2015). Jenen
Deutschen, die in diesem Stadtteil ihre Heimat hatten, hat man ihre Heimat geraubt. Und Marxloh
ist heute überall. Eine wachsende Zahl Deutscher fühlt sich fremd im eigenen Land.

Und sie fühlen richtig. Denn sie werden ja inzwischen auch überall als Bürger zweiter Klasse behandelt. Unser Bundespräsident ist heute Ehrenpate von unzähligen muslimischen Bigamistenfamilien. Während einem Urdeutschen die Vielehe verboten ist, wird sie bei Muslimen akzeptiert und mit einem Scheck des Steuerzahlers gefördert. Natürlich dürfen Muslime ihre Witwenrente auch unter vier verschiedenen Frauen aufteilen. Wer als Muslim im Fastenmonat Ramadan einen Deutschen ermordet, der bekommt natürlich einen Islam-Rabatt (NWZ Online, 9.4.2014). Schließlich ist ein Muslim im Ramadan ständig dehydriert. Ebenso selbstverständlich hat es noch nie ein Urteil gegeben, bei dem ein deutscher Mörder in der österlichen Fastenzeit einen Strafnachlass bekommen hätte.

Muslime dürfen – richterlich abgesegnet – überraschend eine längere Pilgerfahrt nach Mekka machen, auch ohne den Arbeitgeber zu informieren.informieren (deutsche-anwaltshotline.de). Bei Christen, die plötzlich zu einer Wallfahrt nach Rom aufbrächen, hätte das – richterlich abgesegnet – die fristlose Entlassung zur Folge. Klar ist: Ethnische Deutsche fühlen sich nicht nur als Menschen zweiter Klasse, sie sind es. Am deutlichsten sehen sie es daran, dass es immer mehr Stellenausschreibungen gibt, bei denen der Migrationshintergrund wichtiger ist als die Qualifikation. In Berlin und Nordrhein-Westfalen steht die Bevorzugung von Einwanderern sogar im sogenannten Integrationsgesetz. Bewerber werden überhaupt erst dann näher begutachtet, wenn sie einen Migrationshintergrund haben. Das ist eine klare Diskriminierung jener Bevölkerung, die das alles finanziert. Wir zensieren Migranten zuliebe jetzt Kunst
und schließen Ausstellungen, damit sich bloß keiner  beleidigt fühlt. In Berlin wurde die Mozart-Oper
Idomeneo schon vom Spielplan abgesetzt – «aus Angst vor möglichen islamistischen Anfeindungen
» (FAZ, 25.9.2006). Während das mit Zwangsgebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Fernsehen
in Spielfilmen Bibelverbrennungen inszeniert, erregen sich Journalisten der gleichen Sender über Mohammed-Karikaturen. Unsere Schülerinnen bekommen jetzt während der heißen Sommertage
Kleidervorschriften, um junge Zuwanderer nicht durch kurze Röcke oder knappe Oberteile in ihren kulturellen Gefühlen zu «beleidigen». Und da sollen wir uns noch heimisch fühlen? Früher haben sich Zuwanderer jenen Gesellschaften anpassen müssen, die sie aufgenommen haben. Heute ist es umgekehrt: Wir sollen uns anpassen. Ich bin nicht dazu breit, das länger hinzunehmen.

Udo Ulfkotte (1960 – 2017) war zwischen 1986 und 2003 Mitglied der politischen Redaktion der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». In den Jahren 2005 und 2006 war er Chefkorrespondent der Zeitschrift «Park Avenue». Von 1999 bis 200 gehörte er dem Planungsstab der Konrad-Adenauer-Stiftung an und war Referent an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Ulfkotte gilt als einer der besten Kenner und schärfsten Kritiker der islamischen Einwanderung. Gerade erschien sein Buch «Mekka Deutschland. Die
stille Islamisierung», in dem er die Beispiele aus dem Artikel oben und viele Hundert weitere mit Quellenangaben belegt.

Über den Autor

Avatar

COMPACT veröffentlicht regelmäßig Beiträge von namenhaften Autoren aus allen wichtigen Positionen des politischen und gesellschaftlichen Diskurses.

 

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Empfehlen Sie diesen Artikel