Frei ist, wer Regeln verinnerlicht

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Kann ein Mensch völlig nach seinen individuellen Vorstellungen leben? Kann er in der Luft fliegen wie ein Vogel, das Geschlecht wechseln wie die Kleider? Die Vorstellung einer Emanzipation von der Natur ist absurd.

_ von Dominikus Böhm

Wenn wir darüber nachdenken, worin das Wesen der Freiheit besteht, so tun wir das als Kinder unserer Zeit. Wir sind moderne Menschen, und deshalb ist unser Verständnis von Freiheit das der Moderne: Wir haben den Begriff von Freiheit, der in unserem gesellschaftlichen Umfeld etabliert ist, den man uns in der Schule beigebracht hat und der uns von den Medien und der Unterhaltungsindustrie präsentiert wird.
Was aber ist der Kern dieses modernen Freiheitsbegriffs? Die Moderne versteht Freiheit als Unabhängigkeit, das heißt Ungebundenheit. Freiheit besteht – ihrem modernen Verständnis nach – also in der Abwesenheit von Bindungen. Meine Freiheit wächst demzufolge in dem Maße, in dem ich mich fortschreitend aus allen Bindungen löse. Der Weg, auf dem ich zur Freiheit gelange, ist folglich der Weg der Emanzipation.

Freiheit «von» oder «zu»?

Im Terminus «Emanzipation» stecken die beiden lateinischen Wörter «manus» (Hand) und «capere» (ergreifen). Wenn ich aber etwas mit der Hand ergreife, so eigne ich es mir an. Und so bezeichnete man im antiken Rom den feierlichen Eigentumserwerb durch Handauflegung auch als «mancipium». «E-mancipare» bedeutet folglich, etwas aus dem mancipium zu entlassen. Daher bezeichnete man in Rom die Freilassung eines Sklaven oder die Entlassung eines erwachsenen Sohnes in die Selbständigkeit als «emancipatio».
Seiner modernen Bedeutung nach bezeichnet der Begriff der Emanzipation die Erlangung von Unabhängigkeit durch die Lösung aus familiären, ständischen, gesellschaftlichen, religiös-weltanschaulichen oder sonstigen Bindungen, die seit der Aufklärung als Formen nicht hinnehmbarer Abhängigkeit empfunden werden und mithin als Fesseln, die den Menschen an der angemessenen Ausübung seiner Freiheit hindern. In diesem umfassenden Sinne wird der Begriff der Emanzipation seit dem 18. Jahrhundert, also seit der Aufklärung verwendet.

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Nun weist der Begriff der Freiheit jedoch einen negativen und einen positiven Aspekt auf. Der negative Aspekt der Freiheit, der im modernen Verständnis besonders hervorgehoben wird, verweist auf die Freiheit von Bindungen und somit von Abhängigkeit, das heißt auf die Freiheit von Einschränkungen der Ausübung der Freiheit. Der positive Aspekt der Freiheit verweist hingegen auf das, was an der Freiheit nicht eingeschränkt werden soll, nämlich die Möglichkeit einer eigenständigen Wahl der Handlungsziele und somit der uneingeschränkten Selbstbestimmung. Freiheit ist niemals bloß Freiheit «von» sondern immer auch Freiheit «zu».

Diese Überlegungen führen uns zum nächsten Zentralbegriff des modernen Freiheitsverständnisses, nämlich dem der Autonomie. Er besagt, dass der Mensch der souveräne Herr seiner Existenz und seines Lebens ist beziehungsweise sein sollte, dass er also dazu ermächtigt sein sollte, sich selbst (autos) sein Lebensgesetz (nomos) vorzugeben. Dieser Vorstellung zufolge hat der Mensch in letzter Konsequenz ein Recht darauf, der zu sein, der er sein will, anzustreben, was immer er wünscht und dabei so zu handeln, wie es ihm beliebt.

Diese Lehre von der Autonomie des Menschen tritt in der Moderne in zwei unterschiedlichen Varianten auf, nämlich in einer kollektivistischen und in einer individualistischen Variante. In der kollektivistischen Variante ist das Subjekt der Autonomie nicht das Individuum, sondern ein Kollektiv, also etwa eine Ethnie, eine Nation, ein (Staats-)Volk, eine gesellschaftliche Klasse oder aber die Menschheit im Ganzen. Dem kollektivistischen Denken zufolge ist der Mensch zunächst und seinem Wesen nach Teil eines Kollektivs, und dieses Kollektiv ist es, dem die Autonomie zukommt. Was der Mensch ist, was er tun und wie er leben soll, ergibt sich aus dem Konsens, der im Kollektiv hinsichtlich dieser Fragen herrscht, unabhängig von der Art und Weise des Zustandekommens dieses Konsenses. Das Lebensgesetz des Menschen, das der Mensch sich in autonomer Weise selbst vorgibt, entspringt demzufolge dem Willen des Kollektivs, der durch den Willen einer Führungselite und letztlich durch den Willen eines obersten Führers repräsentiert wird. Dieses Konzept der Autonomie des Kollektivs wurde im Kommunismus (vor allem im Leninismus und im Stalinismus) und im Faschismus realisiert.

COMPACT-Geschichte Deutsche Helden

Der heute die sogenannte westliche Zivilisation beherrschende Liberalismus realisiert die individualistische Variante der Lehre von der Autonomie des Menschen. Der zufolge ist jeder Einzelne der souveräne Herr seiner Existenz und bestimmt daher selbst sein Lebensgesetz. Die einzige Grenze der individuellen Freiheit und Autonomie bildet nach liberalem Verständnis die Freiheit und Autonomie der jeweils anderen Individuen. Allerdings realisiert die mit dem Liberalismus korrespondierende politische Organisationsform der Demokratie – jedenfalls der herrschenden offiziellen Ideologie zufolge – ein System wechselseitigen Ausgleichs, das es jedem Einzelnen erlaubt, ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Natur als Schranke

Selbst wenn diese heute nahezu weltbeherrschende ideologische Position zutreffend wäre – was sie freilich nicht ist –, so bliebe immer noch ein Einwand gegenüber dem modernen Autonomiegedanken bestehen, nämlich der folgende: Autonomie ist weder im kollektivistischen noch im individualistischen Sinne vollständig realisierbar, weil der Wille des vermeintlich autonomen menschlichen Kollektivs oder Individuums stets auf die Natur trifft. Was ist damit gemeint? Der Mensch agiert stets im Kontext der Natur, und er ist selbst ein Teil von ihr. Diese aber ist definitionsgemäß der Bereich dessen, was der Mensch nicht selbst hervorgebracht hat und was er in dessen Dasein und Sosein nicht bestimmen kann. Der Mensch spielt also immer schon nach Regeln, die er nicht selbst aufgestellt hat und die er nicht zu verändern vermag. Selbst die Beherrschung der Natur macht es erforderlich, sich den Regeln der Natur zu unterwerfen oder, wie Francis Bacon es ausgedrückt hat: «Natura non vincitur nisi parendo.» (Die Natur kann nicht besiegt werden, außer durch Gehorsam.)

Und sofern der Mensch selbst ein Teil der Natur ist, findet er sich auch selbst immer schon vor und zwar als einen ganz bestimmten, dessen Bestimmungen er nicht autonom entwerfen kann, sondern die er schlicht annehmen muss. Daher sprechen die Schöpfungsreligionen von der Geschöpflichkeit des Menschen. Der Mensch ist frei, aber seine Freiheit ist begrenzt. Und für die geschöpfliche und folglich mit endlicher Freiheit ausgestattete Person gilt, dass in ihr – anders als bei Gott – Wesen und Wille nicht identisch sind. Der Mensch vermag sich nur in dem Maße wirklich selbst zu bestimmen, in dem er den Regeln seiner eigenen Natur, also dem Naturrecht folgt, also – horribile dictu – Gehorsam leistet.

Die Vorstellung von der Autonomie des Menschen dagegen ist eine Illusion, und zwar eine höchst gefährliche und politisch folgenreiche Illusion. Freilich kann der Mensch selbstständig Regeln entwerfen; ja, er muss dies sogar tun. Das unterschiedet ihn vom Tier. Die vom Menschen entworfenen Regeln müssen aber auf Basisregeln gegründet werden, die ihrerseits menschlicher Verfügung entzogen sind. Diesen Basisregeln ist unbedingt Folge zu leisten, weil anderenfalls die menschengemachten Regelwerke grenzenloses Unheil heraufbeschwören.

Frei ist, wer virtuos ist

Hieraus ergibt sich ein Konzept von Freiheit, in dem Freiheit nicht auf Emanzipation, sondern auf Virtuosität gegründet ist. Dieses Konzept von Freiheit als Virtuosität möchte ich abschließend an Beispielen erläutern.
Wenn ich mich frage, wodurch ich Freiheit im sprachlichen Ausdruck erlange, dann kann die Antwort nicht lauten: durch die Emanzipation von den Regeln der Grammatik. Denn wer sich von den Regeln der Grammatik emanzipiert, verliert die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks und kann in letzter Konsequenz nur noch stammeln. Je mehr ich mich hingegen den Regeln der Sprache unterwerfe, desto freier werde ich zu sagen, was immer ich will. Die Einübung der Sprachregeln führt sodann zu einer Virtuosität, in der mir die Regeln keinen Widerstand mehr entgegensetzen. Ich bemerke dann nicht mehr, dass ich Regeln folge, sondern ich spreche einfach, ohne dass mir die Regeln, denen ich folge, explizit bewusst werden. Ich bin dann ganz bei meinem Thema und nicht bei den Regeln der Sprache, derer ich mich bediene.

Auch die Beherrschung eine Cellos besteht nicht etwa darin, es in einem Akt der Emanzipation an die Wand zu schlagen, sondern darin, sich seinen Regeln zu unterwerfen und auf diese Weise Virtuosität zu erlangen. Auch wird das Schachspiel nicht dadurch interessanter, dass man sich von seinen Regeln emanzipiert, sondern dadurch, dass man den Regeln in der Weise zu folgen lernt, die es einem erlaubt, sich ihrer virtuos zu bedienen.

Der Begriff der «Regelbeherrschung» ist also ein dialektischer Begriff: Regeln beherrsche ich in dem Maße, in dem ich mich ihnen unterwerfe und dabei eine Virtuosität erlange, die den von den Regeln ausgehenden Widerstand aufhebt, weil ich mir die Regeln gleichsam anverwandelt habe.

Dieser Text erschien zuerst im COMPACT-Magazin 08/17.

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26 Kommentare

  1. DerSchnitter_Maxx am

    "Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen."(George Orwell)

    "Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht."(Erich Fried)

    "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit."(Marie von Ebner-Eschenbach)

    "Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut."(Perikles)

    "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dasser tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muss, was er nicht will."(Jean-Jacques Rousseau)

    "Wer seine Schranken kennt, der ist der Freie, wer sich frei wähnt, ist seines Wahnes Knecht."
    (Franz Grillparzer)

  2. Freiheit ist ziemlich das gleiche wie Macht.

    Freiheit ist, wenn du zu einem Anderen sagen kannst, pass mal auf, morgen bearbeitet du diese Akte, sonst gibts am Monatsende keinen Lohn und nicht umgekehrt, das wäre nämlich unfrei.

    Du kannst dir zwar einreden, dass du das was andere von dir wollen auch dein ureigenster Wunsch ist, meist ist das aber Autosuggestion so wie es im Artikel steht.

    Immer wenn man etwas machen musst, weil andere die Macht haben, dich dazu zu zwingen, dann bist du unfrei. Ganz einfach.

    Z.B. GEZ-Beitrag bezahlen macht mich unfrei.
    Es gibt keinen plausiblen Grund dafür, dass alle Steuerzahler einen öffentliichen Rundfunk finanzieren müssen. Das nutzt nur ein paar Verrückten, die mich mit ihren linksversifften Informationen vollstopfen wollen.

  3. Volker Spielmann am

    Der Feminismus hat die europäischen Frauen ans Messer geliefert

    „Zwischen Mann und Frau scheint von Natur aus ein Verhältnis der Freundschaft oder der Liebe zu bestehen. Denn der Mensch ist von Natur noch mehr zur ehelichen als zur bürgerlichen Gemeinschaft bestimmt, da die Familie früher und notwendiger ist als der Staat und die Fortpflanzung allen Sinneswesen gemeinsam ist.“ Sagt Aristoteles und daran kann man auch sehen wie verfehlt der Feminismus schon an sich angelegt war, indem er eine Feindschaft zwischen Männern und Frauen künstlich erzeugen wollte und leider zum Teil auch erzeugt hat. Ferner gehörte zu seinen Zielen, den Frauen die Mutterschaft auszureden und nun haben die europäischen Frauen den Salat. Weil sie viel zu wenig Kinder bekommen, wird Europa nun von Afrikanern und Morgenländern überrannt und wie diese ihre Frauen zu behandeln pflegen, sollte ja bekannt sein. Und so werden die europäischen Frauen auf ihre alten Tage tiefer fallen als ihre Vorfahrinnen jemals in der europäischen Geschichte gestanden haben.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  4. Archangela Gabriele am

    Natürlich gibt es Regeln, die nicht veränderbar sind. Die Naturgesetze. Und wer virtuos mit diesen umgehen kann, wird als Meister anerkannt.

    Alle anderen Regeln sind allerdings menschengemacht. Und damit sind Menschen sehr wohl fähig, sich von diesen menschengemachten Regeln zu emanzipieren.

    Bis zur Aufklärung galten diese gesellschaftlichen und kirchlichen Konventionen als gottgegegen und haben die Macht und die Geldbeutel der Kirchen und der Fürsten genährt. Als Menschen diese Konventionen überdachten, prägte sich die Sehnsucht nach Freiheit in die Köpfe der Menschen ein. Diese Freiheit ist eine geistige, die natürlich die Naturgesetze nicht in Frage stellt.

    Freiheit nur materiell zu verstehen, wie es in diesem Artikel geschieht, blendet den eigentlichen Aspekt der aufgeklärten Freiheit aus. Und auch das Bild mit dem perfekten beherrschen der Regeln, greift zu kurz.

    Beispiel: Ein Sklave kann noch so gut die Regeln seines "Herrn" beherrschen, er wird dadurch niemals frei werden. Erst wenn er erkennt, dass die Regeln seines "Herrn" keine Naturgesetze sind, kann er sich gedanklich frei machen und daraufhin fliehen (sich emanzipieren). Außerhalb des Zugriffs seines "Herrn" kann er erst tatsächlich sein Leben selbst bestimmen und damit seine Freiheit entfalten.

    • Archangela Gabriele am

      Ein anderes Beispiel zeigt, dass Freiheit viel vielschichtiger ist. In einigen Clans gibt es die Regel, dass Kinder schon kurz nach der Geburt in eine Ehe versprochen werden. Freiheit nach diesem Artikel wäre es, sich von klein auf, auf diese Ehe nach den Regeln des Clans vorzubereiten und regelkonform die Ehe dann auch einzugehen. Und die Kinder aus dieser Ehe wiederum nach den Regeln des Clans im Kindesalter zu versprechen usw.

      So etwas nenne ich das Gegenteil von Freiheit.

      Freiheit muss immer auch die (menschengemachten) Regeln hinterfragen können und dann die Entscheidung treffen dürfen, ihnen zu folgen, oder nicht.

  5. Andreas Walter am

    Sogar das Gegenteil ist der Fall, wenn man Freiheit als Unabhängigkeit definiert. Zumindest in allen Industriegesellschaften wie aber auch in allen Städten und Grossstädten weltweit.

    Die Menschen sind darum heute so abhängig voneinander, selbst viele Nationen, wie noch nie zuvor in der Geschichte. Das Maß der Freiheit, wenn als Unabhängigkeit definiert, war darum ebenso noch nie so gering wie jetzt.

    Was wiederum (zu 85%) den Fossilen Brennstoffen zu verdanken ist, ohne die es auch keine Weltbevölkerung von 7,5 Milliarden gäbe.

    Ein Rückgang der Geburtenrate findet aber erst ab einem bestimmten Mindestmaß an Wohlstand, sprich, Energie statt, weshalb auch diese 85% viel zu wenig sind, dass bisschen Ökokram sowieso, um das grösste Problem der Menschheit in Zukunft humanistisch in den Griff zu bekommen.

    Das diese Fossilen Brennstoffe nämlich nicht mehr ewig halten werden, peak oil sind wir schon drüber, trotzdem aber immer Menschen versorgt werden müssen.

    Wir stecken daher in einer üblen Sackgassen, aus der wir wieder raus müssen, was aber auch die GROKO weder zu leisten vermag noch zu verantworten bereit ist. Die denken eben viel zu kurzfristig und in bereits vollkommen überholten Dimensionen, haben den Weckruf noch nicht gehört oder wollen ihn nicht hören.

    • Andreas Walter am

      Das ist aber eben verpönt in Deutschland, gross (ich nenne es ganzheitlich und weit) zu denken, weil man dann ohne es zu wollen immer wieder auf die Leute trifft, die in vielem ihrer Zeit bereits weit voraus waren, trotz auch aller Irrwege.

      Darum verballern unsere Politiker ihre ganze Energie auch in sinnbefreiten Stellungskämpfen, während Länder wie China gerade zum Abheben ansetzen und selbst der Islam fortwährend an Land gewinnt.

      Und zwar gerade weil auch die VSA sie überall ins Mittelalter zurückbombt, was sie dadurch nur noch wilder macht. Leidtragende dieser Entwicklung sind aber wir hier in Europa, nicht die VSA viele tausend Kilometer weit entfernt über das Meer. Weiter als auf Mexiko und Kanada dürften die daher gar keinen Einfluss nehmen, und selbst das ist schon Völkerrechtswidrig, streng genommen.

  6. Jeder hasst die Antifa am

    Freiheit bekommt man nicht Geschenkt oder man kann sie sich nicht erkaufen ,nein man muss sie sich erkämpfen und das tut weh denn man muss seinen Arsch hochkriegen und auf die Straße gehen so wie es die Ostdeutschen 1998 gemacht haben trotzt Angst vor dem Erschiessen durch rote Dikdaturen und wie es Pegida in die Indenditären jetzt machen. Wenn man faul und satt und Indoktriniert ist wie im Westen unseres Landes wird man nie eine politische Wende errreichen Wer wie die Osteuropäer und die Ostdeutschen in einer Linken Dikdatur gelebt hat weis die Freiheit zu schätzen, darum wählt der Osten AfD.

  7. Freiheit ist, wenn irgendein Linksfaschist dich als Rechtspopulist beschimpft, und du zu ihm sagst, wenn du das nochmal sagst, kriegst du eine in die Fresse.

    Freiheit ist auch, wenn ein Linksfaschist zu dir sagt, das Wort Halbneger darf man nicht sagen und du zu ihm sagst, halts Maul du Dösbeutel, sonst …

  8. DerSchnitter_Maxx am

    Tiere oder Nutz-Tiere … sollen, angeblich, artgerecht gehalten werden, werden sie -denn- artgerecht gehalten ? Das Gleiche, gilt für uns Menschen … ! "Freie" Tiere in der Natur, "benehmen" und verhalten sich, schätzungsweise, zu 98% artgerecht – ist es oder gilt dies auch für uns Menschen ebenso ?
    Wir Menschen werden -leider- nicht wirklich …. artgerecht gehalten oder behandelt – und deswegen, benehmen und verhalten sie sich -leider- auch -nicht- dementsprechend … ! Was ist -also- oder wäre ein artgerechtes Leben für Menschen … ? Was ich weiß, ist, dass ich nichts weiß …

    "Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean." (Isaac Newton)

    … und nur, das -oder weil- wir Menschen "Dinge" … erfinden, erschaffen, gestalten, bauen oder Ideen haben, kreativ sind, denken (nicht wirklich) und träumen … etc. bedeutet dies nicht unisono, dass wir uns auch -wirklich artgerecht verhalten. Seht euch diese Welt an .. und seht genau-er hin und erkennt, dass -tatsächlich- mehr im Argen liegt als es sollte oder uns lieb ist ! Schuld sind die, Beschwichtiger, Täuscher, Relativierer, Partizipierer, Lügner … etc. sprich; "Menschen", die sich nicht artgerecht verhalten (oder doch?) … man nennt sie "Politiker und Konsorten" !

  9. Regeln sind wichtig. Deswegen steht in meinem Taufschein:

    "Der Herr macht dich zum Kopf und nicht zum Schwanz. Du kennst nur den Aufstieg, du kennst keinen Abstieg, wenn du auf die Gebote des Herrn, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, hörst, auf sie achtest und sie hältst." (5.Mose 28:13)

    Diesen Vorteil erkennen immer mehr Menschen:
    [WELT.de: "Ausland Österreich Hunderte Muslime bekennen sich zum Christentum"]

    • heidi heidegger am

      pfui bono (ich mag den U2-knecht nicht leiden..)->"Ausland Österreich Hunde.." bussibussi!!

      • heidi heidegger am

        die brave GABI (ich hatte bei ihr gleich von anfang an ein gutes ämm abdomen-gefühl, quasi)..mann kann ihr nicht oft genug raten: halte die gebote! und die geschriebenen und ungeschriebenen forumsregeln (als da ist: den meister zu loben& zu preisen [pause] und flocky&heidi schöne sachen zu antworten), hihi.

  10. Resi G. Niert am

    Freiheit bedeutet lediglich, dass du nichts mehr zu verlieren hast.

    – Freedom is just another word for nothing left to lose. –
    (Kris Kristofferson, Bobby McGee)

    • Resi G. Niert am

      Freiheit aber erreicht man durch nichts anderes
      als durch Gleichgültigkeit gegen das Schicksal.

      Seneca

      • heidi heidegger am

        frei zu sein bedarf es viel doch frei zu sein ist unser ziel. sagt euch eure heidi–nach FriedrichSchillerlektüre kurz mal mit Flocky gassigassi..

  11. 2. Ist die Büchse der Pandora erst einmal geöffnet… Ist die Technik erst einmal da…
    Vergangene Systeme haben Erfinder erst eimal weggesperrt ehe sie ihre Erfindungen auf die Menschheit losgelassen haben! Und geprüft, was dabei überwog: Die Vorteile oder die Nachteile! Wobei die Vorteile oft kurzfristig und die Nachteile langfristig sein können! Heute zählt vor allem: Kann man damit KURZFRISTIG (hohe) Gewinne machen? Wenn ja, interessieren niemand (wirklich) die langfristigen Folgen!

    Wahrscheinlich hat es vor langer Zeit schon einmal eine technische Hochkultur gegeben, die in Folge von Naturkathastrophen und/oder technischer Pannen (Kriege?) unterging. Alte Überlieferungen erzählen davon.
    Technik heißt auch immer die Natur zu beherrschen und überwinden; möglicherweise hat sich damals die Natur "gerächt", mit den Kathastrophen die Menschheit wieder auf die Füße gestellt und den Höhenflug durch Technik abrupt beendet!

  12. Die Gefahr, sich aller Regeln der Natur entledigen (zu können), liegt in der Technik. Die ist heute so weit, daß man (eigendlich) bei seinem Nachwuchs zumindest die Natur völlig ausschalten kann, sich das Geschlecht, die Haarfarbe, usw. bestellen könnte!
    Schon länger gestaltet man sich die Natur nach seinem Gusto und behauptet z.B. daß Landwirtschaft ohne Unkrautvernichtungsmittel nicht (mehr) möglich sei! Aber schon zuvor hat man durch technische Veränderungen die Umwelt sich untertan gemacht und Arten vernichtet – und nun ist man in die Phase eingetreten, in der damit angefangen wird, sich auch den Menschen nach seinem Gusto zu gestalten. Und warum soll man auch nicht pränatal feststellen, daß ein Kind gesund ist? Schließlich ist ohne Technik in früheren Zeiten ein krankes Kind früh gestorben während man heute stolz darauf ist, dieses möglich lange am Leben zu erhalten – zur Leidensverlängerung? Doch wenn man diese Möglichkeit hat, kann man nicht verhindern, daß das auch zur Geschlechtsbestimmung misbraucht wird!

    • @ LIVIA

      Wollen Sie etwa sagen, dass ein Mann, der sein Gemächt amputieren ließ,
      weil er gern eine Frau sein wollte, nicht leidet, wenn er plötzlich bemerkt,
      kein Kind gebären zu können?
      Wenn das Streben nach Freiheit erst Leiden erzeugt, dann sollte man besser
      auf die, von Genderapologeten verheißene, angebliche Freiheit verzichten.

      Aber es gibt Hoffnung: US-amerikanische Wissenschaftler wollen demnächst die
      geschlechtsneutrale Penisprothese entwickeln, die das Leiden etwas verringern
      soll. Stülpt der freie Mensch diese Prothese um, hat er eine Vaginalprothese,
      die zwar universell einsetzbar ist, aber das wiederum Leiden verlängert, weil
      auch sie eine Empfängnis nicht ermöglicht.

      Da ist es schon besser, man nimmt sich die Freiheit so zu leben, wie der
      Herrgott es vorgesehen hat. (Büchse zu lassen!)

      Wegsperren sollte man allerdings diese irren "Erfinder", die den Menschen
      die Mär von der freien Geschlechtsbestimmung erzählen.

  13. heidi heidegger am

    freiheit ist (auch), die sich selbstauferlegten befehle freudig zu bejahen und sie zu befolgen und nicht unfroh (*mimimi*) daran zu werden, gell? sonst wird die freiheit zur frechheit/zur zumutung, quasi.

    • heidi heidegger am

      ja, die "regeln der grammatik": >>..seit 1200 Jahren phonetisch völlig unverändert geblieben, ist die wurst. von Karl Valentin, für den die Wurst die Freundin des Bieres war, oder von Ernst Jandl, der das Wort „Wurst“ für eines der schönsten der deutschen Sprache hielt wissen wir nun danke dem ZEIT-artikel von heute.
      Wir wissen nun aber auch über das epochale Werk „Wurstologia et Durstologia“ des Marcus Knackwurst Bescheid, der 1662 eine Typologie der deutschen Wurstsorten verfasste. Und wir haben gelernt, dass es in Deutschland mindestens 1500 verschiedene Wurstsorten mit wahrscheinlich Hunderttausenden regionaler Varianten gibt – und wundern uns nun nicht mehr über die schleppenden Koalitionsverhandlungen in Berlin angesichts der Feststellung Charles de Gaulles, dass ein Land wie Frankreich unregierbar sei, weil es dort 246 Käsesorten gebe.<<

      fazit: Döner ist die Freundin des Uludağ Gazoz. aber, ich werde nicht (mehr) fremdgehen, hihi.

      • heidi heidegger am

        sorry für paar grammatik-nachlässigkeiten weiter oben, aber ich bin nicht Einstein und spiele viola, sondern free-jazz aufm tenor-sax, ätsch!+LOL

      • heidi heidegger am

        à propo bratsche. die musikinstrument-anspielung im artikel ist stimmig. manche hocheingeweihten anthroposophen vergleichen seelenpflegbedürftige-gehändicäpte kinder mit einem verstimmten instrument. nun, der rollstuhl undoder krampfanfälle machen den menschen unfrei. das weiss auch Westernhagen. der sagte mal im interview: "freiheit ist, stets selber pieseln gehen zu können." die betonung lag da wohl (unbewusst?) auf dem gehen. respekt!

      • heidi heidegger am

        corr.: seelen-pflege-bedürftige kinder. aah! diese geheimsprache der a. (tsstss..)

  14. Harald Kaufmann am

    "Kann ein Mensch völlig nach seinen individuellen Vorstellungen leben? Kann er in der Luft fliegen wie ein Vogel, das Geschlecht wechseln wie die Kleider? Die Vorstellung einer Emanzipation von der Natur ist absurd."

    Nein, das kann er leider nicht. Gesellschaftliche Zwänge verhindern die Freiheit des Menschen.

    Die Gattung Mensch ist im Gegensatz zu den Tieren, nicht die Krone der Schöpfung" sonder eine Fehlinterpretation der Natur.

    Der Mensch allein ist es, der in der Lage ist, seine eigene Gattung zu vernichten. Tiere tun so etwas nicht.

    • heidi heidegger am

      sehr gut. die schwerkraft galt einst als des philosophen grenze. aber seit Yuri Gagarin..hah!

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