Viele Menschen fühlen sich ständig müde, antriebslos oder erschöpft – und merken nicht, dass ihre Leber ständig in Gefahr ist. Oft steckt kein Alkohol dahinter, sondern unser ganz normaler Alltag mit Zucker, Fertigprodukten, Softdrinks und zu wenig Bewegung.

    Viele glauben noch immer, eine Fettleber bekämen nur Alkoholiker oder stark übergewichtige Menschen. Doch die Realität sieht heute anders aus. Selbst junge Menschen sind betroffen. Sogar Prominente sprechen inzwischen darüber.

    So wurde erst kürzlich bekannt, dass Evelyn Burdecki bereits mit 37 Jahren an einer Fettleber leidet. Eine Krankheit, die früher vor allem ältere Menschen betraf, wird heute immer häufiger bei jungen Erwachsenen festgestellt.

    Das Gefährliche ist: Eine Fettleber tut nicht weh. Sie entsteht langsam. Über Jahre.

    Viele Menschen merken nur, dass sie ständig müde sind, zunehmen oder sich nicht mehr richtig fit fühlen. Und oft liegt die Ursache genau dort, wo die wenigsten hinschauen – in der Leber.

    Die Fettleber gehört heute zu den häufigsten Stoffwechselproblemen überhaupt. Millionen Menschen haben eine Fettleber, ohne es zu wissen. Sie tut nicht weh. Sie macht keine großen Beschwerden. Sie entsteht langsam. Über Jahre. Und genau deshalb ist sie so gefährlich.

    Wie eine Fettleber entsteht

    Unsere Leber ist ein zentrales Stoffwechselorgan in unserem Körper. Sie verarbeitet Zucker, Fett und Giftstoffe. Sie produziert Energie. Sie reguliert unseren Stoffwechsel.

    Ohne unsere Leber funktioniert fast nichts.

    Wenn wir aber ständig Zucker, Weißmehl, Softdrinks und Snacks essen, bekommt unsere Leber ein Problem. Zucker ist schnell verfügbare Energie. Daher versucht unser Körper zuerst, diesen Zucker zu speichern.

    Überschüssiger Zucker wird deshalb in der Leber gespeichert. Doch diese Speicher sind begrenzt. Wenn die Speicher voll sind, beginnt die Leber, Zucker in körpereigenes Fett umzuwandeln.

    Dieses Fett bleibt nicht nur in der Leber. Es lagert sich auch im Bauchraum, an den Organen und im gesamten Stoffwechsel ab. So entsteht langsam eine Fettleber – und gleichzeitig auch das gefährliche Bauchfett.

    Deshalb hängen Blutzucker, Insulin, Bauchfett und Fettleber so eng zusammen.

    Warum die Fettleber so gefährlich ist

    Das Problem ist nicht nur das Fett in der Leber. Das Problem ist, dass eine überlastete Leber den gesamten Stoffwechsel durcheinanderbringt. Wenn unsere Leber nicht mehr richtig arbeitet, werden wir müde, nehmen leichter zu und unser Stoffwechsel wird langsamer.

    Viele Menschen fühlen sich dann ständig erschöpft, haben Verdauungsprobleme oder schlafen schlecht. Oft weiß niemand, warum. Dabei liegt die Ursache häufig in der Leber.

    Die Leber arbeitet still. Wenn sie überlastet ist, merken wir das meist erst sehr spät.

    Fettleber und Entzündungen

    Eine Fettleber führt häufig auch zu Entzündungsprozessen in unserem Körper. Dies meist stillen Entzündungen sind kein lokales Problem. Sie betreffen den ganzen Körper. Sie greifen unsere Gefäße an, unsere Gelenke, unser Gehirn und unser Immunsystem. Und genau deshalb fühlen sich viele Menschen krank, müde und erschöpft, ohne zu wissen warum.

    Weitere Hintergründe dazu finden Sie hier: Entzündungen – die stille Gefahr im Körper

    Viele Menschen achten deshalb neben einem stabilen Blutzucker auch auf entzündungshemmende Fettsäuren. Mit unserem modernen Speiseplan nehmen wir zwar viele Omega-Fettsäuren zu uns, aber meist die falschen – nämlich Omega-6. Diese fördern Entzündungen im Körper.

    An einer zusätzlichen Gabe von Omega-3 kommen wir deshalb heute kaum noch vorbei. Omega-3 wirkt entzündungshemmend, unterstützt den Stoffwechsel und hilft, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Das zeigt einmal mehr, wie eng Stoffwechsel, Entzündungen und Blutzucker miteinander verbunden sind.

    Die Leber regeneriert sich – wenn man sie lässt

    Das Gute ist: Die Leber kann sich regenerieren. Kaum ein Organ kann das so gut wie unsere Leber. Wenn wir den Stoffwechsel entlasten, weniger Zucker essen, uns mehr bewegen und die Leber unterstützen, kann sie sich oft wieder erholen.

    Viele Menschen achten deshalb neben Ernährung und Bewegung auch auf Pflanzenstoffe zur Unterstützung der Leber, wie zum Beispiel die Mariendistel. Diese seit Jahrhunderten bekannte Pflanze wird gerne bei Leber- und Entgiftungskuren genutzt. Vorwiegend abends eingenommen, hilft diese feine Pflanze unserer Leber bei der Verdauung. Mit dem Ergebnis, dass der Stoffwechsel entlastet wird, und die Nachtruhe wieder mehr Erholung bringt.

    Eine entlastete Leber bedeutet mehr Energie, besserer Stoffwechsel und mehr Wohlbefinden.

    Die Leber entscheidet über Energie und Stoffwechsel

    Viele Menschen glauben, Müdigkeit hätte nur mit Schlaf zu tun. In Wirklichkeit hat Müdigkeit sehr oft mit Stoffwechsel und Leber zu tun. Wenn unsere Leber überlastet ist, läuft unser gesamter Stoffwechsel langsamer. Wir fühlen uns müde, erschöpft und antriebslos.

    Erst wenn Stoffwechsel, Leber und Energieproduktion wieder besser funktionieren, fühlen wir uns wieder leistungsfähig und wohl in unserem Körper.

    Viele Menschen kümmern sich um Ernährung, Bewegung und Vitamine – aber vergessen die Leber. Dabei ist die Leber eines der wichtigsten Organe für Energie, Stoffwechsel, Entgiftung und Gesundheit. Wer seine Leber schützt, schützt oft seinen gesamten Stoffwechsel und seine Gesundheit.


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