Durch die Nacht zum Tag: Warum die Kirchen zu Ostern öffnen müssen

62

Der bekannte Fernsehmoderator und Publizist Peter Hahne wies schon vor einem Jahr darauf hin, dass sich weder die NS- noch die DDR-Diktatur die Dreistigkeit leisteten, die Kirchen zum Osterfest abzusperren. Merkel hat damit kein Problem. Mehr von unserem Autor lesen Sie in COMPACT-Aktuell Corona-Diktatur: Wie unsere Freiheit stirbt. Hier bestellen

_ von Heino Bosselmann

Merkels Kungelrunde reichte für ihr Oster-Dekret eine einzige Nachtsitzung, in der ihr zur Selbstlegitimation nichts anderes einfiel. Nun stellte der Christ Hahne bei Bild TV treffend fest: „Die Kanzlerin spricht von Osterruhe. Ich kenne nur Friedhofsruhe. Aber Ostern ist das Fest des Lebens, auch für Nichtgläubige.“

Im Gegensatz zu der landläufigen „Verbrauchermeinung“ ist eben nicht Weihnachten, sondern Ostern das größte und wichtigste Fest aller christlichen Kirchen. Es vereint zwei fundamentale Mythen beziehungsweise Botschaften, die insbesondere in der Corona-Zeit höchst relevant erscheinen – in Gestalt von Karfreitag und Ostersonntag einerseits den Tod am Kreuz und andererseits die Auferstehung, also das Opfer und die Erlösung. Dabei ist dieses nicht ohne jenes zu haben, das Licht nicht ohne die Finsternis. Traditionell wurde die Nacht zum Ostersonntag in einer Messe durchwacht, bis das erste Licht des Tages durch das Altarfenster brach.


Genau zur rechten Zeit: In COMPACT-Aktuell Corona-Diktatur: Wie unsere Freiheit stirbt finden Sie alle Argumente, die sie jetzt brauchen: Für die Freiheit! Gegen den neuen Totalitarismus. Inklusive einer kommentierten Version des Infektionsschutzgesetzes. Hier bestellen.

Diese große alte Erzählung erweist sich mehr als alles andere gerade jetzt als anschlussfähig, einerlei, ob man nun religiösen Bekenntnisses ist oder nicht. Wir haben nämlich dringend wieder neues Leben zu gewinnen, nachdem wir ein Jahr lang zunächst die Angst und dann die sich als unverhältnismäßig erweisenden Maßnahmen einer hysterisierten Exekutive aushielten. Durch die Nacht zum Tag!

Gerade jetzt den Kirchen und Gläubigen die Gotteshäuser zu schließen oder deren Schließung mindestens zu empfehlen, offenbart nicht nur mangelnde Sensibilität der Regierungen, sondern deren völlige Verranntheit in die eigenen Konstruktionen.

In dem Maße, wie die Angst der Menschen weicht, die erleben, dass eben nichts eigentlich Katastrophales geschieht, wird das Problem der Regierungen offenbar. Ihre krass dystopischen Prognosen ließen sie in die Falle der eigenen düsteren Prophezeiungen laufen. Statt dessen wäre ebenso wie hygienische Umsicht neuer Lebensmut gefordert. Beides böten die Kirchen, das eine rein technisch als Hygienekonzept, das andere als die große Botschaft einer Verkündigung, nach der das Leben den Tod immer aufs Neue überwinden wird.

Eine solche Vitalität alles Natürlichen steht der Expertokratie gerade augenfällig entgegen. So wird eine Erlösung im Alltag durch Dekret-Politik verhindert. Dies lässt die christliche Zuversicht beinahe subversiv und widerständig erscheinen.

Am Ostersonntag grüßen sich die orthodoxen Christen mit den Worten: „Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Golgatha, die Schädelstätte, und neues Leben … – Theologisches kann derzeit gleichermaßen existentialistisch, politisch und alltagsrelevant erscheinen. Die Kirchen müssen geöffnet sein, insbesondere zu Ostern, gerade in dieser Zeit der großen Überwindungen.

Was die Politik in ihrer Corona-Impotenz nicht vermag, das vermag zuverlässig die große christliche Botschaft, die als Gründungsimpuls auch des modernen Abendlandes gelten kann.

_ Heino Bosselmann, geboren 1964, aufgewachsen in der Prignitz, Abitur 1982 in Perleberg; Studium in Leipzig, Lehrer für Deutsch, Philosophie und Geschichte, langjährig am Internatsgymnasium Schloss Torgelow, danach an verschiedenen Schulen; publizistische Tätigkeit vor allem für die «Sezession»; belletristische Arbeiten unter Pseudonym.

Über den Autor

Avatar

COMPACT veröffentlicht regelmäßig Beiträge von namenhaften Autoren aus allen wichtigen Positionen des politischen und gesellschaftlichen Diskurses.

62 Kommentare

  1. Avatar
    Werner Holt am

    (Schön, mal wieder einen "Bosselmann" zu lesen.)

    Aber mal ehrlich, daß Ostern das größte und wichtigste Fest
    aller christlichen Kirchen sei – woher sollte ausgerechnet
    unsere liebe Frau Dr. Merkel dies wissen?!

    • Avatar

      na, das sollte man an der Spitze eines ehemals christlichen Landes einfach wissen.
      Soviel Allgemeinbildung gehört schon dazu.

  2. Avatar

    Frau Merkel weiß aber aus eigenem Erleben, daß genau dieser nachsichte Umgang mit den Kirchen der DDR deren Untergang im Jahr 1989 Hilfestellung gegeben hat, indem diese bei der Montagsbewegung mitgemacht haben, diese tatkräftig unterstützten! Wahrscheinlich fürchtet die Frau genau das – wenn die Kirchen darin einen Weg sähen, sich für weite Teile der auch jüngeren Bevölkerung wieder interessant zu machen, wäre es durchaus denkbar. Schließlich entstammt sie kirchennahen Kreisen.
    Die frz. Revolution hat explizit gegen die Kirche/Religion gearbeitet, bei der Oktoberrevolution kann ich es mir auch gut vorstellen! Die jahrhundertelange, teilweise sehr gewaltsame Umerziehung zum Glauben wirkt eben bei vielen Völkern noch Lange nach! Der gebürtige Italiener Napoleon und der polnische Pabst bewirkten ihrerzeit ein Übriges.

    • Avatar
      Werner Holt am

      In der DDR waren die Kirchen (mehr oder weniger die EKD) Horte der Konterrevolution. Dies paßte einigen der Kirchoberen damals gar nicht so recht in den Kram. Diese Würdenträger hatten sich nämlich in alter Kirchentradition schön mit den Herrschenden arrangiert (in diesem Falle herrschte ja bekanntlich das Proletariat unter Ägide der SED). Fragen Sie mal den Herrn BPa.D. Gauck. Oder diesen anderen Ossi, diesen Brandenburger – diesen Ministerpräsidenten aus Stettin, der beinahe über 30 Silberlinge gestolpert wäre. Diese elenden Pharisäer gingen innerkirchlich-disziplinarisch sogar gegen kleine Pfarrerchen vor, wenn diese es mit der geforderten (Reise-)Freiheit und so zu bunt trieben.

      Für die und in der/n Kirche(n) galt schon immer: Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist.
      Ob dieser Kaiser nun Wilhelm, Adolf, Erich oder auch Angela heißt, ist letztlich egal.

  3. Avatar

    Die Jesuiten betrieben bis 1768 in Südamerika Sklavenlager, sog. Reduktionen, in denen nach sozialistischer Art die Eingeborenen ausgebeutet wurden. 1772 wurde der Orden der Jesuiten verboten, wohl wegen der überbordenden Nächstenliebe dort. Jetzt hat sich einer aus diesem Stall auf Petri Stuhl geputscht. Unter diesem Aspekt ist es vorteilhaft, wenn die Kirchentüren zu bleiben.

    • Avatar

      Die Jesuitenreduktionen waren ein vom christlichen Menschenbild geprägte Kommunen, die den Einheimischen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelten.
      Ein unpolitisches soziales Projekt, eigentlich ein Vorzeigestaat.
      ich weiß nicht, woher sie Ihre Informationen haben.

      • Avatar

        "Der Todestrieb in der Geschichte, Erscheinungsformen des Sozialismus", von Igor Schafarewitsch.
        Keinen Privatbesitz, keine Freiheit, die Reduktionen durften nur unter Aufsicht zur Feldarbeit verlassen werden, die Ehepartner wurden zugeteilt, ebenso die Häuser ohne Mobiliar. Wenn wer aufmuckte, bekam er das Haus neben der Latrine, usw. Die Gesellschaft reduziert auf einen Insektenstaat. Ein Vorgeschmack für das, was jetzt kommt.

  4. Avatar

    Gewiß müssen Kirchen geöffnet sein, immer. Damit man auch außerhalb es Gottesdienstes dort beten kann. ( Protestantische Tempel sind allerdings meist abgeschlossen.) Was jedoch nicht heißt, daß sie rappelvoll mit Gläubigen sein müssen, die sich dort Ellbogen an Ellbogen quetschen. Nutzt den Livestream im Netz, spenden, kann man per Telefon.

    • Avatar

      Vielleicht wurde in Berlin nur deshalb die Empfehlung der Kirchenschließung ausgegeben, weil man bei einem Verbot der Öffnung echten Ärger mit Juden und Moslems bekommen hätte, die anders als unsere gelenkten Kirchenoberen teilweise noch wirklich ihren Glauben verteidigen.

  5. Avatar

    Oh nein, Ostern ist n i c h t "auch für Nichtgläubige" das Fest des Lebens, denn die sind schon tot, obwohl sie noch atmen. Europa hat auch nicht "christliche Wurzeln ", sondern es ist entweder christlich oder nicht, dann mag es zum Teufel gehen und es ist ja schon lange auf dem Weg dahin.

    • Avatar

      Sie scheinen ja dem jahrtausende altem Schwindel so richtig anzuhängen!
      Das traditionelle Frühlingsfest der alten Naturreligionen ist schon vorbei: Der 21.März! Das Datum der Tag- und Nachtgleiche! NATURreligionen richten sich nämlich nach Eckpunkten der Natur! – Und nicht nach altbabylonischen Rechnereieen und dem Mond!
      Für die ist es auch UNMÖGLICH, den Menschen ÜBER die Natur zu stellen! (Das ist die Basis der Naturzerstörungen!)

      • Avatar

        Wer stellt denn den Menschen ÜBER die Natur.?Niemand bestreitet ernsthaft, daß der Mensch Teil derselben ist . Gerade Sie würden jede Menge Natur zerstören um es "zu etwas zu bringen", wenn Sie eine Möglichkeit fänden, damit richtig Knete zu machen.

  6. Avatar

    Das ganze ist nur verarsche und verlade. Die Parteigecken wissen längst, das das ganze Theater für die Katz ist. Aber nur keine Fehler zugeben ist die Devise.

    • Avatar

      Die Zeit brauchen die Politiker, um ihr Geld ins sichere Ausland zu verbringen. Sie wissen schon was sie uns angetan haben und fürchten sich vor den Konsequenzen!
      Kann mir nicht vorstellen, das Kuba da den Behörden finanzielle Auskünfte gibt!

      • Avatar

        Asisi, das Spielgeld das wir haben, ist gerade dabei sich zu vertschüssen. Weltweit. Deshalb wird der ganze Klimbim über die Schutzheilige der Betrüger, Corona, ja veranstaltet. Hintergrundinfo z. B. goldswitzerland.com/de/
        Interessant wird es, wenn die POlitiker selbst verschwinden, also dem Volkszorn entfleuchen.

      • Avatar

        Moment mal, Kuba? Da war doch was neulich von wg. CDU-Politikerin tot nach Flug aus Kuba.

  7. Avatar
    brainbugs united am

    Die Kirchen müssen Ostern öffnen, damit Moscheen zu Ramadan öffnen dürfen und niemand mehr was Sachliches zu meckern hat.

    Schade, etwas intelligentere Menschen hätten sich das Schauspiel gerne bis zum 18.4. angesehen. 1000:0 Team Merkel.

  8. Avatar
    Thomas Walde am

    Nun hat sie ihre eigenen Beschlüsse "Rückabgewickelt". Das kann sie ja. Bleibt nur die Frage, warum haben die 16 Hofnarren nicht eher gesagt, daß es so nicht geht? Gestern noch waren alle, die ich gehört habe, einhellig der Meinung, daß es allerbest und unumgänglich wäre, was ihre Hoheit gütigst zu beschließen geruht hat. Und heute? Haben sie alle 16 in der Nacht eine Göttliche Eingebung erhalten?

    • Avatar

      So ist’s richtig:
      "Merkel stellt sich gegen Ministerpräsidenten und rettet Querdenkerostern"

      (Hätte sie lassen sollen, Undank ist der Welten Lohn)

    • Avatar

      <i>Mephistopheles:
      Folg nur dem alten Spruch und meiner Muhme, der Schlange,
      Dir wird gewiß einmal bei deiner Gottähnlichkeit bange!
      (Faust tritt auf.)</i>

    • Avatar

      Die Abschaffung des Osterfest gehört zur Dekonstruktion (Zerstörung) der kulturellen Identität. Alles was uns in irgend einer Form, Halt und Strucktur gibt soll vernichtet werden. So war es auch bei dem Versuch das Weihnachtsfest in Lichterfest und den Weihnachtsmarkt in Lichtermarkt umzubenen. So ähnlich läuft es auch bei der Dekonstruktion von Geschlechter- Identäten. Man stößt die Menschen vorsätzlich in eine schwere Identitäts- Krise. Und das ist ein klarer Vernichtungs- Krieg. Wenn sich im Lockdown die Suizide, auch bei Kindern, erhöht haben dann ist das genau so gewollt. Viele haben noch nicht begriffen, dass wir uns im Krieg befinden. Und unsere Feinde sind fest entschlossen ihr Ding durchzuziehen, koste es was es wolle. Also gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder sie vernichten uns, oder wir vernichten sie. Eine dritte Möglichkeit gibt es leider nicht. Mir ist die 2. Option, ehrlich gesagt, viel sympathischer. Angegriffen werden Menschen aus dem kleinbürgerlichen Milleu, aus der Arbeiterschaft und deren Kinder. Wir sind mehr!

      • Avatar

        "Wir sind mehr!"
        Das haben sich die Chinesen angesichts Maos auch gedacht, oder die Kambodschaner als Pol Pot kam, usw. Sie sind Sozialisten, das zählt!
        Im Vertrag von Lissabon haben sie schon den Schießbefehl festgelegt, und auch die gegenseitige Polizeihilfe über Staatsgrenzen hinweg.
        Also immer feste Wählen gehen, dann wird’s gewiss guuuut.
        Die Demokratie ist eine Diktatur der Dummen.

      • Avatar

        Die Deutschen sind nicht die Franzosen. Vielleicht fliegt denen der Laden früher um die Ohren quasi als Blaupause für unsere Impf,- Masken,- und Coronakritiker.

      • Avatar

        „Die Deutschen sind nicht die Franzosen.“ Völlig richtig. Die Franzosen hatten für ihr Macrönchen eine Wahlbeteiligung unter 50%, sind sich also sicher, in keiner Demokratie zu leben. Die Deutschen bestätigten ihre geliebte Mutti mit einer Wahlbeteiligung von über 75%.
        Die Demokratie ist eine Diktatur der Dummen. Quod erat demonstrandum!

  9. Avatar

    "Pandemie" = Des Kaisers neue Kleider und Tanz um das goldene Kalb in Einem.
    Ulbricht als abschreckendes Beispiel?
    Was wurde nicht alles schon umgesetzt, wozu "niemand die Absicht hatte"?
    Und das erlebten wir innerhalb eines Jahres!
    Ulbricht hätte sich das "Niemand hat die Absicht…" patentieren und schützen lassen sollen.
    Die heutigen "führenden" Scharlatane und Pharisäer kämen aus dem Zahlen von Lizenzgebühren nicht mehr heraus.

  10. Avatar
    Der Überläufer am

    Religion ist Privatsache, Pandemie leider nicht.
    Ob auf sein gutes "Christenrecht" bestehen trotzt Infektions(verbreitungs)Gefahr tatsächlich besonders christlich ist, lass ich mal für sich wirken.
    Mir jedenfalls nicht einleuchtend, warum viele Menschen vorbildlich Verzicht im Sinne der Allgemeinheit üben (Schulen, Kitas, Wirtschaft), andere hingegen unbedingt eine Extrawurst braten dürfen. Ergebnis wird sein, dass Inzidenzen nach Ostern steigen und keiner weiß warum, vor allem nicht die ganzen Tritbrettfahrer, die ansonsten auch nichts mit Kirche zu tun haben, sondern lediglich einen Stellvertreterkrieg befeuern.

      • Avatar

        Ein gottloser Staat ist satanisch, ein Mensch genau so, da es zwischen GOTT und Satan keine "neutrale Zone" gibt, auf die man sich zurückziehen könnte.

      • Avatar

        "Ein gottloser Staat ist satanisch."
        So, so!
        Deshalb durfte der Gauck, damals in der gottlosen
        (satanischen) DDR auch Theologie studieren, was ihn
        später zum Grüß- August des "Neuen Deutschland"
        qualifizierte.
        Übrigens hats die Göring Eckehardt auch versucht,
        aber kläglich versagt (geringer IQ?), weshalb sie bei
        den gottesfürchtigen Grünen landete und nun der
        Pfarrerstochter und Ex-FDJ Sekretärin, wegen deren
        Total-Versagen, Respekt zollt.
        Ich würde sagen: Satan ist insgeheim omnipräsent!
        Es gibt keine neutrale Zone.

    • Avatar

      Ja, "Inzidenzen" steigen und fallen wieder, wie "Dauerwellen". Das ist ein Naturgesetz bei prozentualen Infektionszahlen um den Wert Null herum. Aber davon verstehen weder Söder noch Merkel oder sonst ein Politiker-Depp irgendetwas. Die verstehen ja noch nicht einmal, dass die "Inzidenzen" streng linear mit der Anzahl von Testungen steigen (oder fallen). Verzeihlich wäre das nur bei Leuten ohne Entscheidungsmacht. Bei Politikern führt das zu den stattfindenden Vollidiotismen.

      • Avatar
        Der Überläufer am

        "streng linear mit der Anzahl von Testungen steigen"

        Ammenmärchen!

    • Avatar
      Müller Erika am

      Deshalb sterben ja alle die tausenden von Demonstranten und Kunden von Läden, auch Bus- und Zugkunden reihenweise. Wir quetschen uns nicht in der Kirche aneinander vorbei wie in den Geschäften und öffentl. Verkehrsmittel. 50 Personen (CH) in einer Kirche, die locker Platz bietet für 350 Gläubige.
      Schalten Sie ‚mal Ihr Hirn ein!

      • Avatar
        Der Überläufer am

        Welche Übertragungswege gibt es denn sonst, wenn Massenansammlungen angeblich keinerlei Einfluss haben?

        Kleinkindargument. "Dem anderen Raser ist auch nichts passiert"

      • Avatar

        Der Überlaeufer hat wieder einmal nix verstanden.
        Müllers Erika hat nur erklären wollen, dass die Kirchen so gut wie leer, also kein Hotspot, sind, auch wenn sie an Ostern offen sind.
        Übrigens ist Verkehr in der Öffentlichkeit sowieso verboten und die Osterhasen sind von der Maskenpflicht befreit, obwohl sie kein Asthma haben und weil den anderen Rammlern auf den Uebertragungswegen ja auch nix passiert.

    • Avatar
      Querdenker der echte am

      Ja ja! "!Nach Ostern steigen……."
      Dümmer geht immer! Schaue HEUTE Morgen die OFFIZIELLEN !!!! Horrorzahlen! Gestiegen!! VOR OSTERN!!!!
      Gestern hat Merkel die Verantwortung für …………. übernommen.
      Da kann man gut Verantwortung übernehmen wenn KEINERLEI KONSEQUENZEN damit verbunden sind!!!
      Und fröhlich klatschen die Klatschhäschen!!!

      • Avatar
        Der Überläufer am

        Tatsächlich ein echter Querdenker.

        Um so mehr Halligalli, um so weniger Inzidenz. Genial!

      • Avatar

        Im September ist doch sowieso Schluss mit Mutti.
        Da kann man jetzt ruhig mal einen Patzer machen und die Verantwortung übernehmen.
        Wenn als Konsequenz eine GRÜN/ROT/Rote-Regierung das Ruder übernimmt,
        wird für die einen Teil der Bevölkerung sicherlich alles besser und dem anderen wird langsam aber sicher das Fell über die Ohren gezogen.

    • Avatar

      Inzidenz hin oder her. Das Ganze ist bald an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.

  11. Avatar

    Blödsinn. Es hat niemand vor Kirchen " zu schließen ". Kirchen sind immer geöffnet und werden es auch an Ostern sein.
    Es wurde auch lediglich appelliert "kontaktarme Gottesdienste " umzusetzen . Die Regierung hat keinen Einfluss auf Entscheidungen der Kirche.

    • Avatar

      Leonidas, das erinnert mich an super gut schmeckende Pralinen aus Belgien.
      Ich kann sogar behaupten, das kleine Land fast ganz zu kennen, da wir da sehr
      gute Freunde haben. In Dinant (Wallonien) ist es uns passiert, daß unsere
      flämischen Freunde und wir erst noch als Deutsche, in einem Lokal an der Maas
      nicht bedient worden sind als der Eigner merkte, daß dort flämische und deutsche
      "Feinde" saßen. Für mich schon sehr verwunderlich aber für unsere Freunde im
      eigenen Land, finde ich das als Skandal ! Obwohl, wie lange bekommen Sachsen
      in Bayern unter Söder noch einen Schweinsbraten und ein Bier … ?
      Um aber noch einmal auf Leonidas Pralinen zurück zu kommen, ich gehe davon
      aus, daß Sie sich nicht nach den leckeren Pralinen genannt haben, da Sie ja in meinen
      Augen eher ein unverdaulicher Kotzbrocken sind …

      In diesem Sinne, allen einen schöööööönen 24. März

      • Avatar
        LAMME GOEDZAK am

        @ THÜRINGER, wenn Sie behaupten, das kleine Land Belgien gut zu kennen, müßte Ihnen der schon lange schwelende flämisch / französische Sprachenstreit bekannt sein ! Es begab sich im flämischen Brabant, auf dem Flughafen Brüssel-Zaventem, daß der Zöllner in der französischen Amtssprache den Reisenden fragte ob er etwas zu verzollen habe und erhielt die Antwort in niederländisch / flämisch: "Ik begrijp u niet . . ." Der Zöllner wechselte dann über zu englisch . . .

      • Avatar

        @Lamme :Ist wohl mehr als nur ein Sprachenstreit. Der Staat ist ein Humbug, fast wie die Schweiz.

    • Avatar
      Heino Bosselmann am

      Guten Abend, Leonidas, zunächst berichtet der NDR: "Nach der Konferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel heißt es: Kirchen und Glaubenseinrichtungen sollen an Ostern nicht zu Präsenz-Gottesdiensten einladen, es soll Onlineangebote geben."

      Insofern es keine endgültige Entscheidung gibt (Man denke an die heutige Korrektur des "Ruhetage" Gründonnerstag.), hoffen wir das Beste.

      https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Corona-Oster-Shutdown-trifft-die-Kirchen-unvorbereitet,kirche1736.html

      • Avatar
        Der kleine Heuchler am

        Genau, Ostern (inkl. Gründonnerstag) gehört voll und ganz dem Konsum.

      • Avatar

        Werter Herr Bosselmann, bei ihrer Bildung sollte man erwarten können, daß Sie den Unterschied zwischen EMPFEHLUNG ( "sollen " )und GEBOT ( durch Verordnung/Gesetz) ohne Schwierigkeit verstehen.

    • Avatar

      Die Regierung hat keinen Einfluss auf Entscheidungen der Kirche? Blödsinn! Vermutlich ginge das auch juristisch (Infektionsschutzgesetz), aber zweifelsohne geht das natürlich immer über medialen und psychologischen Druck.

      • Avatar

        Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, daß man Druck wiederstehen kann un u.U. sogar dazu verpflichtet sein kann ?

    • Avatar
      Querdenker der echte am

      "Die Regierung hat keinen Einfluss auf Entscheidungen der Kirche."
      Nein und nochmal nein!! Hat sie doch! Denn:
      Wer bezahlt der Kirche jeden Tag die ganze "Schoße"??
      Richtig die Regierung mit des Michels abgepressten Steuergroschen!!!!
      Weil es immer noch stimmt: "Wessen Brot ich ess – dessen Lied ich sing!!
      Oder wer meint die Fetten Gehälter der Kirchenfürstchen und Fürsten kämen Sonntags durch die Kollekte herein?? Oder Kirchensteuer und Kirchgeld?
      Ich kenne genug Kirchengemeinden die ihren Orgelspieler NICHT einmal aus der Kollekte bezahlen können!!
      Träumen Sie weiter!!

      • Avatar

        @Verquerdenker : Falsch, denn auf diese Geler hat die Kirche einen Rechtanspruch, sie können nicht willkürlich zurückgehalten werden, um Gehorsam zu erpressen. Sind auch keine Geschenke sondern ein (unzureichender ) Ausgleich für die seit Luther mit immer steigender Intensität geraubten Kirchengüter.

      • Avatar

        Wir leben nicht mehr zu Zeiten des mutigen Bischofs/Kardinals von Galen.
        Er erhob seine Stimme gegen Unrecht.
        Die heutigen Kirchenfürsten treten ein für "Segnung von Homosexuellen".

    • Avatar
      Werner Holt am

      @ LEONID

      Sie scheinen im Katholischen oder tatsächlich in einer orthodoxen Gegend zu leben. Protestantische Kirchen sind nur zu "Öffnungszeiten" (wenn der Herr Pfarrer o.ä. zugegen ist) zugänglich. Die meiste Zeit sind sie zu. Mal ebenso eine Kirche angucken ist nicht.

      • Avatar

        Protestantische Tempel sind keine Kirchen. Und "mal angucken" ist nicht Zweck einer Kirche. Bleiben Sie draußen, wenn Sie sich nicht vor dem Altar verbeugen wollen.

      • Avatar
        Werner Holt am

        @ TAIWEH

        Noch so’n Oberschlauer …

        Das ist ja hier langsam eine richtige Invasion.
        Machen Sie das eigentlich haupt- oder nur nebenberuflich? Oder doch gar ehrenamtlich? Überzeugungstäter?! Oder doch bezahlt? Bezahlt, stimmt’s?

        Tempel oder Kirche – hin oder her. – Sie haben doch gar keine Ahnung.
        Und ob "angucken" nun Sinn oder Zweck oder auch Sinn und Form ist, geht Sie – zumindest in meinem Falle – gar nichts an. Da können Sie sich vor’m Altar (oder meinten Sie doch Alter?) verbeugen oder nicht – das geht nun mich wiederum nichts an, es ist mir auch schnuppe.

        Melden Sie sich wieder, wenn Sie etwas mit Substanz vorzuweisen haben;
        einfach nur rumblöken, nervt. Aber darum geht’s Ihnen ja wohl …

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel