Der demokratiedefizitäre Ossi. Ein Wanderwitz? – Versuch einer Anamnese

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Marco Wanderwitz ist nicht nur Ostbeauftragter der Bundesregierung, sondern gleichzeitig Spitzenkandidat der sächsischen CDU für die Bundestagswahl. Ein Ossi-Versteher also? Lesen Sie von unserem Autor auch seinen großen Essay „Herrschaft der Angst“ in COMPACT-Aktuell Corona-Diktatur – Wie unsere Freiheit stirbt. Die Sonderausgabe können Sie hier bestellen.

Jener Herr Wanderwitz sieht bei seinen Landsleuten im Osten eine stärkere Neigung zur Wahl rechtsradikaler Parteien als im Westen:

Wir haben es mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind.

So hatte es der Mann mit der unfreiwillig komisch anmutenden Bezeichnung Ostbeauftragter im FAZ-Podcast gesagt. Ein Teil der Ossis habe „gefestigte nichtdemokratische Ansichten“.

Marco Wanderwitz (CDU). | Foto: Karine.vanina, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Also mal probeweise mitten hinein in die Alterskohorte des Jahrgangs 1964. Er ist im Westen wie Osten Deutschlands der stärkste. Quantitativ, versteht sich. 1.357.304 Lebendgeborene. 2002 waren es nur halb so viel.

Gewinner und Verlierer

Wir saßen in vollen Klassen und legten Anfang der Achtziger das Abitur ab. Danach standen die Jungen von uns eineinhalb oder drei Jahren in den Streitkräften. Leonid Breschnew starb kurz nach unserer Einberufung am 10. November 1982. Trauerappelle auf Exerzierplätzen im Nieselregen. Was darauf folgte, war ein weltgeschichtlicher Abgesang, den wir eher intuitiv als expressionistische Grundstimmung, als ein sozialistisches Weltende wahrnahmen. Es hatte sich angekündigt, aber das erkannten wir erst hinterher.

1984 und 1985 aus dem Armeedienst entlassen, reichte es gerade noch für ein Studium, in das man anders hinein- als herauskam, denn es blieben gerade so fünf Jahre, bis der Spuk oder – je nachdem – die Utopie vorbei war.

Wie wir auch immer zur DDR gestanden hatten: Wir erlebten den Untergang des Landes, in das wir hineingeboren waren, zwangsläufig nicht nur als Chance, sondern ebenso als Verunsicherung, viele sogar als Niederlage. Wir hatten, so war es uns erklärt worden, in einer Systemauseinandersetzung gestanden, deren äußeres Erscheinungsbild der Kalten Krieg war. Wir waren die Verlierer. Und tatsächlich, die anderen, aus dem Westen, einem anderen Deutschland, sahen wie die Gewinner aus.

In der Mensa der Universität Leipzig sprach während turbulenter Tage 1990 einer aus, was ich mir merkte:

Jetzt sind wir so was wie die Südstaatler 1865.

Historisch keine stimmige Parallele, aber alltagskulturell in eigenwilliger Übertragung nicht ohne Charme. Die Melancholie des Grand Old South und die Ostalgie des Beitrittsgebietes.

Nicht cool genug

Ja, die Demokratie: Plötzlich alles sagen, vertreten, publizieren können – mit der Grunderfahrung, dass es dann nicht so skandalträchtig interessiert wie im vormundschaftlichen Staat, der noch auf jeden Kritiker mit einem Allergieschub reagierte. Funktioniert heute nur gegenüber der AfD. Das müsste der Ossi-Beauftragte doch verstehen.

Ja, die Marktwirtschaft: Alles kaufte ein, alles redete von Geld, erstmalig; und wer gerade Bürger geworden war, stellte fest, mehr noch als dies war er jetzt Konsument mit Verbraucherschutz. Eben noch der Citoyen bei den Montagsdemonstrationen, jetzt schon Bourgeois als Profi-Shopper im Discounter.

Ja, die Freiheit: Eher wenige engagierten sich politisch; die meisten waren erlöst, nicht mehr alles mitmachen zu müssen. Nach einer der letzten Allensbach-Umfragen präferieren zudem 53 Prozent der Bürger die Sicherheit und nur 34 Prozent die Freiheit.

Symbol westlicher Freiheit: Warum nur trinkt man im Osten lieber Vita-Cola?

Während wir etwas verzagt mit Existenzrettung beschäftigt waren, tauchten die Lokatoren aus dem Westen auf und machten gemeinsam mit der Treuhand alles klar. Jetzt höre ich: Weshalb haben wir uns nicht früher selbständig gemacht, Häuser gekauft, Firmen gegründet? Einfach nicht cool genug gewesen…

Die mathematisch-naturwissenschaftlich Talentierten von uns, viele Frauen darunter, stiegen durchaus als Ingenieure in Konzerne ein und kamen als kompetente Praktiker zurecht. Vergleichsweise viele wurden Lehrer und sahen in der neuen, der demokratischen Schule eine Chance, bis sie mitbekamen, dass die eher etwas deklarierte als wirklich leistete.

Blank und steril

In den Neunzigern waren wir junge Dreißiger, und es schien, als trete das Politische noch weiter hinter das Wirtschaftliche zurück. Erst New Economy, temporeiche Jahre, digitale Revolution, immaterielle Waren, die Kurve des DAX auf den Titelseiten gleich neben dem Wetterbericht, weil plötzlich alle Welt in Aktien machte. Selbst Pleitiers. Ergebnis: Dotcom-Blase und Penny-Stocks. Dann Agenda 2010: „Wir werden die Leistungen des Staates kürzen.“ Hartz IV. Man bleibe also, dachten wir Vierziger, besser bei seinen Leisten, arbeite beflissen weiter und sehe zu, dass man durchkomme.

Fast hatten wir Abiturienten von damals den Eindruck, wir wüssten nun endlich ungefähr, wie es läuft. Dann aber die Lektionen der Nuller-, der Zehner- und der frühen Zwanzigerjahre mit Finanzkrise, Migrationskrise, Klimakrise, Corona-Krise. Einerseits ökonomische und soziale Turbulenzen, andererseits politisch eine beeindruckende Windstille, seit 2005 personifiziert, ja symbolisiert durch eine von uns, Frau Dr. Merkel.

Trotz Digitalisierung, Vernetzung und neoliberal begleiteter technischer Forcierung aller Takte und Tempi ist es verdammt langweilig geworden. Wir mögen uns täuschen, aber wir reden wieder von Stagnation und Resignation, wie vor Breschnews Tod, freilich ohne das eine System mit dem anderen vergleichen zu können.

Mag sein, wir erleben gar einen ideellen Stillstand, der nicht mehr endet, ganz so, wie das demografische Absterben unumkehrbar scheint. Und die Demokratie soll zwar das beste Regierungssystem sein, was es gibt, aber interessanterweise bildet sie in sich, in den angeblich gewaltengeteilten Bereichen gleichfalls eine Art Hof- oder Funktionärsstaat aus, so dass die Wahlen am meisten jene interessieren, die dabei ihre Diäten verlieren können. Diäten – was für ein Euphemismus.

Der Reichstag in Berlin: Immer noch eine schöne Fassade, aber drinnen sieht’s schon übler aus…

Mit den überalternden Menschen geht die Kultur. Nur bricht nichts sichtlich zusammen, so wie in Leipzig, Greifswald und am Prenzlauer Berg in den Achtzigern. Im Gegenteil: Die Fassaden werden immer blanker und steriler. Ja, die Fassaden! Mancher Niedergang kommt ohne Ruinen aus. So steril sie aussehen, so tot sind manche Orte. Die Technik perfektioniert, das Leben darin sediert und kraftlos. Die sogenannte Deutschland AG boomt, heißt es. Eine Wachstumsmaschine, der Exportweltmeister. Was aber wächst außer der Wirtschaft, würde der lesende Arbeiter Bertolt Brechts fragen.

Beständig wird die Freiheit beschworen. Sicher, die Freiheit, denken wir: Schwieriger Begriff, aber flott zu gebrauchen. Doch wer fängt noch Entscheidendes damit an? Politik versuchen wir unseren Kindern zu erklären, aber meist interessiert sie das nicht. Die Nation? Ein Wort wie in Frakturbuchstaben. Die DDR in ihrer tragisch kecken Weise wollte unbedingt eine Nation sein. Für sich. Dass die Bundesrepublik selbst einen solchen Anspruch aufgibt, gilt hingegen als modern. Losungswort: Europa!

Wir spürten, wir sollten noch ein Stück weiter erzogen werden. Kurz nach der Wende nahmen wir das hin, denn wir kannten uns nicht aus. Gewonnen hatten die anderen; die mussten wissen, wie es gesellschaftlich laufen muss, und wir hörten artig zu.

Linke Anthropologie

Aber es wurde immer didaktischer: Die große Gerechtigkeit müsse nun Einzug halten. Was in Tausenden Jahren Menschheitsgeschichte nicht gelang, das sollte jetzt möglich sein, weil wir alle endlich die Reife dazu mitbrachten. Große Läuterungen: Gendersprache als äußerer Ausweis totaler Gleichberechtigung, Befreiung von der Genetik des historisch Bösen, indem Kolonialismus, Rassismus, Imperialismus, Militarismus, Sexismus uns endgültig ausgetrieben wurden.

Und das fast nach marxistischer Devise: Ändert man nur die Verhältnisse zum Bessern, dann wird sich unweigerlich der Mensch zum Guten wandeln, weil er an sich doch gut ist. Linke Anthropologie: Rousseauismus in neuer, jetzt verwirklichter Gestalt.

Gender-Toiletten: Eine Ausgeburt neulinker Ideologie. Foto: Ted Eytan, CC BY-SA 2.0, Flickr.com

Sind nur die Schulen gerecht und inklusiv, so wird es zwangsläufig die Gesellschaft. Ist das „N-Wort“ aus allen Kinderbüchern getilgt, kann sich niemand mehr gegenüber einer sogenannten Person ouf Color falsch benehmen. Benennt man die Straßen und Plätze um, so haben die Passanten und Bewohner darüber die richtige Orientierung. Sühnt man nachhaltig durch Rückgabe von Kunstwerken und ethnologischen Ausstellungsstücken, darf man sich in der Weltgemeinschaft besser fühlen, weil man sich dann erst als zur Toleranz, zum Humanismus und überhaupt zur Weltoffenheit befähigt erweist.

So, wie man die Leute dazu bringt, in den Kneipen nicht mehr zu rauchen und beim Radfahren bitte einen Helm zu tragen, so kann man ihnen alles andere vermitteln. Selbstverständlich zu ihrem Besten, ganz so, wie es der Sozialismus, aus dem wir kamen, einst wollte. Nur anders. Jetzt wirklich und absolut endgültig zum ultimativ Besten, auf dass dann auf einem Plateau der Weltvernunft verharrte werde. Paradiesische Zustände.

Die einzige Opposition

Welche Gefahren jedoch überall lauern und welche Irrwege immer noch eingeschlagen werden, wenn man den politischen Deutungsbehörden und dem linken Menschenbild nicht folgt, das zeigen all die Rechten, die es eigentlich überhaupt nicht mehr geben dürfte, die es aber – wie beschämend für uns! – immer noch gibt: richtige Nazis, die man als pathologisch anzusehen hat, aber ebenso entzündliche Vorformen, die sich zum Urbösen auswachsen können, wenn man ihnen nicht mit der Zivilcourage der Anständigen entgegentritt. Pegida eben, sehr ossig, die AfD, im Osten besonders agil und vital, Verschwörungstheoretiker, Populisten und Reichsbürger, eigentlich auch Fleischesser und Dieselfahrer.

Corona hat gezeigt, wie man eine Gesellschaft quasisozialistisch führt: vormundschaftlich, obrigkeitsstaatlich, exekutiv. Und wie unkompliziert Bürger- und Freiheitsrechte über Nacht abzuschalten sind. Damit stillgehalten wird, gibt es satte finanzielle Mittel aus der öffentlichen Hand.

Wir Ossis hätten gar nicht gedacht, wie staatsgläubig sich die Wessis und dort vor allem die Linken verhalten. Und beflissen darauf warten, bis ihnen – wie zur Belohnung für ihre Artigkeit – wieder gestattet wird, die durchbefohlene Maske abzunehmen und einem Leben nachzugehen, das man noch vor zwei Jahren für allzu verständlich gehalten hatte.

Gerade wir im Osten erkennen, dass es nurmehr eine Opposition gibt. Links ist sie gerade nicht, denn von links kommen nicht nur die neuen, die ökolinken Spießer, nein, es gehen von dort keine kritischen Impulse mehr aus. Abgesehen vielleicht von Sarah Wagenknecht und Bernd Stegemann. Nur finden deren Thesen kaum Widerhall.

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Über den Autor

_ Heino Bosselmann (*1964), aufgewachsen in der Prignitz, Abitur 1982 in Perleberg; Studium in Leipzig, Lehrer für Deutsch, Philosophie und Geschichte, langjährig am Internatsgymnasium Schloss Torgelow, danach an verschiedenen Schulen. Stammautor von „Sezession im Netz“. In COMPACT schreibt er vor allem über Kulturthemen.

38 Kommentare

  1. alter weiser weißer Mann am

    @ Soki
    "Zugeben, es ist leicht und somit ein bißchen schäbig, sich unter lauter Narren klug vorzukommen, aber vorläufig kann ich nicht widerstehen, vielleicht später."

    Bist halt ein echter Komiker, pass auf das du nicht zum Mini-Böhmermännchen mutierst ;-) ;-)

  2. heidi heidegger am

    — das "Toiletten-Schild/PiktoDings" ist falsch beschriftet: ich wäre für *WTF* bzw. *wtf, häh?*

    — der *wanderndeWitz* isch keines hh-Kommis würdig, stattdessen a-wönsche ihsch mehr SchnauzbartBilder von uns‘ Jürgen Elsässer (Ende d. 70er??), ja-auch deshalb-hier:

    /watch?v=yzsRWcpTcpQ

    LOHL

  3. "1.357.304 Lebendgeborene. 2002 waren es nur halb so viel."

    Das ist … FAKE NEWS! Die 1.357.304 Lebendgeborenen des Jahrgangs 1964 waren DEUTSCHE. Von denen, die 2002 lebend geboren wurden waren wiederum vielleicht noch die Hälfte DEUTSCHE, der Rest waren AUSLÄNDER. Die Zahl der heute lebend geborenen DEUTSCHEN dürfte bei einem Fünftel der Zahl von 1964 liegen. Nicht ‚Deutschland‘ schafft sich ab, sonder die DEUTSCHEN schaffen sich ab…

  4. Jens Pivit am

    Auf die mitteldeutsche Merkel trifft die Diagnose ihres CDU-Parteigenossen zu. Dieser Rautenkanzler ist die Inkarnation der verfassungswidrigen Demokratie-Resistenz.

  5. HERBERT WEISS am

    Die größten Maulhelden, die in jedem zweiten Satz das Wort "Sozialismus" anführten und jede Minute einmal von der "Partei der Arbeiterklasse" faselten, waren die ersten, die in der Demokratie ankamen. Jedenfalls, als es darum ging, nach der Öffnung der Mauer das Befrüßungsgeld abzustauben und an ihrer weiteren Karriere zu basteln.

  6. Marques del Puerto am

    Warum hat man als Ostbeauftragten nicht einen Wessi genommen ? Ist doch bei Kreischberger im Studio auch so, 5 Leute aus den alten Bundesländern schwafeln in 60 Minuten über die neuen Bundesländer und verstehen nur Bahnhof.
    Nach 30 Jahren Zusammenschreibung bzw. Abtretungsverhandlungen von Mitteldeutschland an die BRD, sind diese beiden Territoriums weiter entfernt wie je zuvor, obwohl uns keine Hohlblocksteine und Streckmetall trennen.
    Nur der Kopf eben…
    Ich werde mal mit Uwe Steimle reden, kann ja möglich sein das wir doch nochn Ostdeutschen Kanzler küren…. ;-)
    Mit besten Grüssen

  7. Verbote machen eine Band oder einen Sänger nur noch bekannter und erfolgreicher. Böhse Onkelz usw.

  8. Die Lachnummer am

    Man muss doch diesen Typen garnicht ernst nehmen….Gott hat doch schon ein richtigen Namen, für diesen ewig wandernden Witzbold rausgesucht. Er kommt auch noch aus Karl Marx Staat und diese Stadt gehört 1975 schon zur deutschen demokratischen Republik/ Ostzone …die Jungpioniere hat dieser Demokrat wahrscheinlich auch noch mitgemacht….und ganz persönliche für diesen Merkel Hofnarr , die Roten und ebenso die Schwarzen können sich ihre Demokratie in ihren Allerwertesten schieben !

    • Schon der Name "Ostbeauftrager" ist ein Witz! Die ehemalige DDR war in Mitteldeutschland angesiedelt! Ostdeutschland ist jenseits der Oder-Neiße Linie! Aber das Bild wird im Fernsehn nicht mehr gezeigt, sondern nur die Besatzungs-Ruine-Deutschland, eine völkerrechtswidrige Hinterlassenschaft der alliierten, feindlichen Siegemächte! Es existiert bis heute kein Friedensvertrag mit dem die beiden Weltkriege beendet werden könnten!

      • Nachtrag: "Ein Insider warnt Amerika" / Benjamin H. Freedmans Rede, Vorwort: Benjamin H. Freedman wurde 1890 in den USA als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er war sowohl ein erfolgreicher Geschäftsmann als auch ein absoluter Insider der amerikanischen Politik sowie verschiedener jüdischer Organisationen. Zu seinen persönlichen Freunden zählten Leute wie Bernard Baruch, Samuel Untermyer, Woodrow Wilson, Franklin Roosevelt, Joseph Kennedy und viele andere einflußreiche Persönlichkeiten jener Zeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach Freedman mit dem Judentum und verbrachte den Rest seines Lebens damit, die Amerikaner vor dem übermäßigen Einfluß jüdischer Lobbies zu warnen. . . . . Diese Rede ist zu lang, aber äußerst wichtig für das Geschichtsverständnis der beiden Weltkriege und sollte veröffendlicht werden!
        Aber lesen Sie selbst: https://www.angelfire.com/ar3/myimages/freedman.htm

  9. jeder hasst die Antifa am

    Dieser wandernde Witzbold hat ein großes Demokratiedefizit wahrscheinlich hat er zu viele Bananen gefressen,die es in der DDR selten gab es ist ein übler Anschlag dieses Witzboldes auf die welche solche Gestalten wie ihn damals davon gejagt hatten,

    • HEINRICH WILHELM am

      @JHDA
      Jaja, die Wanderwutz… "Spitzenkandidat der sächsischen CDU für die Bundestagswahl" – Wow!
      Wer wählt denn sowas??
      Dennoch: Ich wette, dass diese Gestalt an "Beliebtheit" fast an Merkel heranreichen wird. Dafür sorgen schon die "unabhängigen" Medien im Verein mit Güllner & Co.

  10. HEINRICH WILHELM am

    Wer ist eigentlich von den Blockparteien mit den anderen Himmelsrichtungen "beauftragt"?
    Nee, ich will’s nicht wirklich wissen.
    "Ostbeauftragter" – da fällt dir nix mehr ein…

  11. Katzenellenbogen am

    Warum die Ossis tendenziell anders wählen?
    a) Sie wissen besser, was ein linkes autoritäres Regime ist.
    b) Sie wissen, was kastrierte Blockparteien sind.
    Sehen sie dann das Deutschland von heute können sie wie Rambo sagen: „Das kommt mir irgendwie bekannt vor… "

  12. Carsten Leimert am

    Apropos Wandawitz:

    Da fiel mir vorhin ein Witz zu Baerbock ein, als ich die Mainstreammedien in meiner Suchmaschine sah:

    Laut der Mainstreampresse tut Putin alles, um die Wahl von Analena Baerbock zur Kanzlerin zu sabotieren. Vielleicht hat ja auch ihren falschen Lebenslauf schreiben lassen (um ihr damit den Hals zu brechen):-)

    • jeder hasst die Antifa am

      nicht Putin sabotiert , sondern sie sabotiert sich selbst durch ihre Dummheit. so eine politische null wie Bockbier interresiert Putin als ob in China ein Sack Reis umfällt.

  13. Wer die "DDR" und selbst die BRD jemals als etwas anderes empfunden hat als deutschlandfeindliche Provisorien, der hatte das Bewußtsein einer Schildkröte. Und wer dem Mief, der sich unter der russischen Käseglocke staute, nachtrauert, der müßte eigentlich mal 1-2 Jahre in einem Fortbildungslager nachjustiert werden.

    • 00Schneider am

      Text nicht gelesen. Aber Hauptsache, er wird kommentiert….

      Dass ein gewisser Sokrates (aka Fasces, Fascist, Veritas, Zensor usw.) hier nur noch als Nervensäge wahrgenommen wird, wundert mich nicht.

      Wenn Sie im realen Leben genauso ein …. sind, dann dürften Sie recht einsam sein. Wahrscheinlich daher die Dauerkanonaden bei Compact, womöglich auch noch mit weiteren Nicks, mit denen Sie dann nicht den Rechtsaußen, sondern den Mittigen mimen.

      Aber wird das nicht auf die Dauer selbst für einen sozial isolierten Menschen langweilig?

      • Die richtigen Nerven sägen macht mir Spaß. Ich bin nicht "mittig" und würde niemals "den Mittigen mimen" , finden sie sich damit ab, daß noch andere an ihrem Nerv sägen. Nein, es wird nicht langweilig, Pech für sie. Zugeben, es ist leicht und somit ein bißchen schäbig, sich unter lauter Narren klug vorzukommen, aber vorläufig kann ich nicht widerstehen, vielleicht später.

      • einheitssülze am

        jepp, zu tiffi, livia, mr weltraumfahrstuhl und anderen nervensägen schweigt er.

        sei froh, dass du von soki und mir ab und an etwas abwechslung zu lesen kriegst. muss ja nicht richtig sein, so ist die welt nun mal. nee, ich bin immer noch nicht leo, lach.

      • jeder hasst die Antifa am

        Sofaklecks du bist einer der Hofnarren dieses BRD Systems und als Wanderwitzfigur hier sehr lustig.

  14. Demokratie ist also eine ganz tolle Sache, wenn "antidemokratische Einstellung" als Diffamierung empfunden wird ja ?

      • Es geht nicht um Wanderwitz, sondern um die Pinsel, welche sich durch den Vorwurf des W. getroffen fühlen.

  15. Schilda 2.0 am

    Die Ansichten einiger zur Thüringenwahl bestätigen den Wanderwitz, leider! Jedes Regime funktioniert am besten durch seine "Nützlichen Idioten".

    • Schilda 2.0 am

      Ist übrigens nicht so, dass die DDR nur aus "Bürgerrechtlern" bestand. So gut wie jeder hat zumindest mitgemacht, die Fresse gehalten haben fast alle. Wer dort was werden wollte, musst schon irgendwie auf Linie sein.
      Ohne Gorbis Gnade stünden sie heute noch vorm Konsum in der VEB-Warteschlange. Das Märchen von der Selbstbefreiung ist was es ist, ein Märchen.

      • "Wer dort (in der DDR) was werden wollte, musste
        schon irgendwie auf Linie sein."
        Völlig richtig, aber heute ist es doch genauso,
        oder etwa nicht?
        Die Leute halten nicht nur die Fresse, sondern
        bedecken diese auch noch mit einer "Schutzmaske",
        wenn sie z.B. bei "Aldin" nach Einkaufswagen anstehen,
        nur weil sie glauben dort weniger beschi…n zu werden
        als bei anderen Discountern.
        Die ganze Aufregung war doch für den A….!
        Übrigens war der gnädige Gorbi selbst am Ende
        und das ist kein Märchen. Der konnte quasi nichts mehr
        an sich halten.

      • HERBERT WEISS am

        "Schönere Löcher gibt es auch als das Loch vom Bautzen" – textete einst zutreffend Wolf Biermann. Dass damals die allermeisten vorsichtig waren mit ihren Äußerungen – wer mag es ihnen verdenken?

        Wesentlich bedenklicher ist es aber, wenn in unserem ach so demokratischen Staat sich viele nicht trauen, dass Maul aufzumachen und sich bereitwillig den selbsternannten Oberlehrern unterwerfen.

        Mit den Schlangen war es auch nicht so arg, außer, wenn gerade mal einige Raritäten im Angebot waren. Dafür stehen sich jetzt die braven Untertanen die Beine in den Bauch, um den ersehnten Pieks zu erhalten.

      • Fischer's Fritz am

        @SCHILDA
        "Ohne Gorbis Gnade stünden sie heute noch vorm Konsum in der VEB-Warteschlange. Das Märchen von der Selbstbefreiung ist was es ist, ein Märchen."
        _______
        Sehr schön und treffend formuliert.

    • Right is right and left is wrong am

      Welche Ansichten sollen das sein? Die Wahl in Thüringen findet übrigens erst kommenden Herbst statt, wahrscheinlich zusammen mit der Bundestagswahl…

  16. Den sogenannten Ossis pauschal zu unterstellen "gefestigte antidemokratische Ansichten"
    zu haben, zeugt von den gefestigten antidemokratischen Ansichten des CDU-Parteigenossen
    im ehemalige Tal der Ahnungslosen. Mehr muss man dazu nicht sagen.

  17. Theodor Stahlberg am

    Nun sollte es für Ossis eine Sache des Prinzips sein, die unterirdische Beschuldigung zur betonharten Wahrheit zu machen – 30 oder gar 50% für die AfD – ist doch genau das, was der Clown herausfordert. Machen wir daraus eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Als Anti-Kandidat steht der Clown doch auf dem CDU-Landesticket daür schon mal richtig – an erster Stelle.

  18. Man kann jetzt alles sagen? Man kann sagen, was man denkt, muss aber sehr vorsichtig mit dem Denken sein. Sonst braucht man ein schnelles Pferd.

  19. Achmed Kapulatzef am

    Neukommunist WanderWitz-Hetzer Heuchler Demagoge. Ostbeauftragter der FDJ Sekretärin für Agitation und Propaganda von Mielkes Gnaden, das größte Elend der letzten 1000 Jahre was die Welt je erlebt hat.

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