Der AfD-Chef gibt mit seinem Buch „Handwerk.Meister.Politik“ den arbeitenden Menschen eine starke Stimme – und dem Osten. Mit seinem Lebensweg unterscheidet er sich wohltuend von den Polit-Karrieristen („vom Kreißsaal zum Plenarsaal“) in allen Parteien, die nie in die Hände gespuckt haben. Jetzt bestellen in unserem Shop.

    Bei der Vorstellung seines Buches sprach Tino Chrupalla von „Wir Proletarier“ – ganz unideologischg, einfach aus dem Bauch heraus. Der Mann kennt offensichtlich noch den Unterschied zwischen Krupps und Krauses. Letztere müssen das Boot rudern, Erstere bringen die Schätze an Land – vorzugsweise in ein anderes. Der Lebensweg des Görlitzers unterscheidet sich von vielen anderen Top-Funktionären, auch  in der AfD. Zu viele sind auch in der blauen Partei in Amt und Würden gekommen, die nie im Leben gearbeitet haben – außer in bezahlten Politfunktionen.

    „Welche Partei hat schon einen Handwerksmeister als Vorsitzenden?”

    Der AfD-Chef und der Grandseigneur des deutschen Journalismus: Tino Chrupalla empfing den früheren ARD-Fernsehreporter Armin-Paul Hampel (jetzt COMPACT-TV) im Bundestag.
    Foto: COMPACT

    Das linke Urgestein Diether Dehm hat in den „Nachdenkseiten“ zur Debatte um das Buch Stellung genommen:

    Tino Chrupallas Biographie spiegelt diesen Aufstieg, glaubhaft und mitunter charismatisch. Weniger im Geiste Ostdeutschlands als dem eines bodenständigen Gewerbetreibenden: wie er als Maler zum Meister und Handwerksunternehmer und schließlich zum Parteivorsitzenden wuchs. Wie er kürzlich gegen den Völkermord der israelischen Armee und gegen den US-Überfall auf den Iran Mehrheitsbeschlüsse in der AfD zustande gebracht hat. Wie er die Schülerbewegung gegen Wehrpflicht unterstützte und als Kreistagsabgeordneter von Görlitz die Bundeswehr von Propagandaveranstaltungen in Schulen fernhielt.

    Weshalb sogar SPD-Professor Wolfgang Schröder jüngst konzedieren musste: „Chrupalla ist mindestens so wichtig wie Weidel … er ist ein Asset für diese Partei … Welche Partei hat schon einen Handwerksmeister als Vorsitzenden?” (…)

    Westdeutsche Geschichtsrevisionisten wie Rainer Zitelmann, der Hitler schon als sozialistischen Revolutionär bezeichnet hatte, ging das gehörig auf den Zeiger. Zitelmann warf im Focus (23. Juli 2026) Chrupalla dessen linke Vorbilder vor: den SPD-Handwerksmeister Friedrich Ebert, den CDU-Kapitalismuskritiker Jakob Kaiser, den Brechtfan und Werkzeugmacher Norbert Blüm und – Gott-sei-bei-uns – Brandts Mitmacher der neuen Ostpolitik: Egon Bahr.

     

    Staatsfeind Nr. 1: Chrupalla

    Von Wagenknecht als „zu rechts“ ausgegrenzt, sympathisiert der Altlinke heute mit Chrupalla.  Wagenknecht und  Dehm, etwa 2013. Foto: diether-dehm.de

    Dehm schreibt weiter:

    Genau darum ist Chrupalla zur Zielscheibe transatlantischer Hetzbrigaden geworden – in und außerhalb der AfD. Denn wer Friedenshoffnungen in einem Volk kaputt machen will, muss erstmal deren personelle und organisatorische Stützen stutzen: die populären Hoffnungsträger. Also mal ehrlich: Sollte es unter den führenden drei westlichen Geheimdiensten CIA, Mossad und BND eine Umfrage über den aktuell gefährlichsten „Staatsfeind” im Lande geben, dann müssten wohl Wagenknecht, Lafontaine und wir Autoren der NachDenkSeiten kurz beiseitetreten: The Winner is Tino Chrupalla.

    Chrupalla: Cover Biografie

    Dehms Eloge auf Chrupalla erinnert ein bisschen an Lenins Vision, wonach „eine Köchin den Staat führen“ können müsse: Politiker nicht als abgehobene politische Klasse, sondern als organische Intellektuelle der arbeitenden Menschen. Abraham Lincoln formulierte es ähnlich: Es brauche eine Regierung „aus dem Volk, durch das Volk und für das Volk“.

    In diesem Sinne ist Chrupalla prädestiniert für den Kanzler. Wer ihn kennenlernen will, sollte zu seiner Biografie „Handwerk. Meister. Politik“ greifen. Hier bestellen.

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