Bundesregierung: Halle-Attentäter hatte keinerlei Kontakte in die rechte Szene

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Am 9. Oktober vergangenen Jahres scheiterte Stephan Balliet bei seinem Versuch, am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur die Synagoge von Halle zu erstürmen und dort ein Blutbad anzurichten. Dem Täter gelang es im Anschluss dann allerdings leider noch, zwei Zufallsopfer zu ermorden.

Für das patriotische Spektrum in Deutschland war der 9. Oktober 2019 nicht nur wegen der schrecklichen Vorgänge an sich ein schwarzer Tag. In der Folgezeit gab es nämlich aus Kreisen der etablierten Medien und Parteien den massiven Versuch, das Halle-Attentat zu instrumentalisieren und zur Diskreditierung der gesamten politischen Rechten in Deutschland zu verwenden.

Eine weitere Repressionswelle gegen Rechts

Bundesinnenminister Horst Seehofer kündigte an, als Reaktion auf das Attentat von Halle das Verbot von bis zu sechs Organisationen zu prüfen. Dies wiederum führte zu Spekulationen darüber, ob davon auch die völlig gewaltfrei agierende Identitäre Bewegung (IB) betroffen sein könnte.

Doch nun räumte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen selbst ein, dass Stephan Balliet ein völlig isoliert handelnder Einzeltäter war. In der Drucksache 19/16163 des Deutschen Bundestages heißt es eindeutig: „Aus den bisherigen Ermittlungen des GBA gegen den Beschuldigten B. haben sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass dieser Kontakte zu regionalen und überregionalen rechtsextremen Kreisen unterhielt.“

Mit dem Sturz von Hans-Georg Maaßen als VS-Präsident hat der Tiefe Staat gezeigt, dass es den Sicherheitsstrukturen nicht mehr um den Schutz unserer freiheitlichen Grundordnung etwa gegenüber dem Islam oder gewaltbereiten Linksextremisten geht. Vielmehr gilt: Der Feind steht rechts – was immer das heißen mag. Jetzt werden die AfD und andere patriotischen Kräfte gejagt. Die Hintergrundstruktur aus Geheimdiensten und Verfassungsschutz hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie bereit und in der Lage dazu ist, den Terrorismus erst zu schaffen, der dann später von ihr bekämpft wird. Das Heft können Sie hier bestellen!

Es gab sie also auch in diesem Falle nicht, die permanent von Politik und Medien beschworenen rechtsextremistischen Terrornetzwerke. Bei dem Täter handelt es sich zwar unzweifelhaft um einen Antisemiten, dessen Mordaktionen nach dem fehlgeschlagenen Versuch der Synagogen-Erstürmung dann allerdings teilweise völlig wahl- und ziellos ausfielen – so erschoss Balliet eine zufällig vorbeikommende Passantin.

Mörderischer Frust statt politischer Motivation

Die Tat von Halle ähnelt somit eher einem Amoklauf als einem politischen Terrorakt und erinnert an die Amokfahrt eines armenischstämmigen IT-Studenten, die sich am 23. April 2018 auf der Yonge Street im kanadischen Toronto ereignete und die zehn Menschenleben forderte. Der Täter hatte sich einen Tag zuvor auf seiner Facebook-Seite zur sogenannten Incel-Bewegung bekannt, womit involuntary celibates, also unfreiwillige Junggesellen, gemeint sind, die sich in einen Frauenhass hineinsteigern, der schlimmstenfalls mörderische Formen annimmt.

Am 24. Oktober 1929 brachen an der Wall Street alle Dämme. Der „Schwarze Freitag“, der sich daraufhin auch in Deutschland ereignete, hat sich bis heute ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die neuen 20er Jahre könnten ebenfalls wieder zu einem Jahrzehnt des ökonomischen Zusammenbruchs werden. Viele renommierte Autoren wie Dirk Müller, Max Otte oder Markus Krall rechnen mit einem Crash, wie es ihn so noch nie zuvor in der Geschichte der Weltwirtschaft gegeben hat. Lesen Sie alles zu diesem Thema und den anstehenden gigantischen Umwälzungen in der aktuellen Ausgabe des COMPACT-Magazins, die jetzt unter COMPACT-Digital+ abgerufen oder aber als Druckausgabe im Shop bestellt werden kann.

COMPACT hatte die Bluttat von Halle in einer Analyse als Verbrechen eingeordnet, das seine Ursachen in erster Linie in einer extremen persönlichen Frustration des Täters hatte. Darauf deutet auch das Manifest hin, das Balliet hinterlassen hat, und das, wie auch die Bundesregierung in ihrer Antwort zu der Anfrage erklärt, weder ein „ausgearbeitetes ideologisches Fundament“ noch eine „tiefergehende Auseinandersetzung mit den angerissenen Inhalten“ erkennen lässt. Leider wurde das Halle-Attentat von der Politik dennoch zu verstärkter Repression im „Kampf gegen Rechts“ missbraucht – das ist am Ende alles, was von den schrecklichen Ereignissen des 9. Oktober 2019 bleiben wird.

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24 Kommentare

  1. Avatar

    Eigentlich reicht es in diesem Narrenland schon aus
    in die rechte Ecke gestellt zu werden, wenn man sich
    als Heterosexueller outet, sich nicht vegan ernährt,
    also gelegentlich ein Zigeunerschnitzel verzehrt.

    Und wenn man dann noch behauptet, dass es nur
    zwei Geschlechter gibt, die Frühsexualisierung der
    Kinder ablehnt und NICHT glaubt, dass CO² ein
    Giftgas ist, dann gilt man bald als rechtsradikal.
    (quasi als verkappter Holocaustleugner)

    Aber Spaß beiseite: Es schon sehr merkwürdig,
    dass es den Schlapphüten bisher nicht gelungen ist,
    etwas passendes zu konstruieren.
    – Wenn er wenigstens ein Tattoo auf der Glatze oder
    am Steißbein hätte.- Nichts dergleichen.

    Aber all das, ist kein Grund den Krampf gegen Rächts
    nicht zu verstärken.

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    Jürg Rückert am

    Jetzt fühle ich mich aber entlastet!
    Wer seine Füße in Tümpel taucht bekommt Blutegel.

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    Ich gewöhnte mir auf der Grundlage massiver Erkenntnisse an, alles, aber auch wirklich alles, worüber die Systempresse in "konzertierter Aktion" berichtet, als gezielte lügnerische Propaganda zur Beeinflussung der "Menschen da draußen" – also des als blöd einzuschätzenden Pöbels – abzutun. Derartige Kampagnen werden immer primitiver, eben auf uns dämliches "Volk", was ja ohnehin nichts begreift, zugeschnitten. Die Überheblichkeit und Verachtung der Politik- und Medieneliten kennt inzwischen keine Grenzen mehr, wie u.a. die "Oma als Umweltsau" zeigt.

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      Paul der Echte am

      Glückwunsch,
      bist ein Aufgeklärter,!

      Jedoch die Masse der BRiD Dussel sind immer noch Schnarchnasen

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    Ups.

    Von PS- 9. Januar 20201139 -AUSZUG-

    Ehemann von Ministerin Franziska Giffey aus Dienst entfernt

    Der Ehemann von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), Karsten Giffey, hat seinen Job als Beamter in Berlin verloren. Die Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts Berlin habe ihn „mit Urteil vom 12. Dezember 2019 aus dem Dienst entfernt“, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Gegen die Entscheidung sei Berufung möglich.

    Laut dem Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ war der Tierarzt Giffey beim Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales beschäftigt. Ihm werde vorgeworfen, seine Arbeitszeiten nicht korrekt erfasst zu haben. Außerdem soll er dem Bericht zufolge Dienstreisen abgerechnet haben, die es nicht gab.

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      Jeder hasst die Antifa am

      Bleibt alles in der Familie, oder Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

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    Ich glaube nicht ein einziges Wort an dieser Halle Geschichte. Alles Fake News inszeniert bei den ueblichen die fuer solche Sachen zustaendig sind.

    Ein Amoklauf war es schon garnicht. Der Mann nahm sich doch so viel Zeit, gemuetlicher gings doch nicht. Schon allein wie lange er sich vor der Synagoge aufhielt, stuemperte eine Zeitlang an der Tuer herum, kletterte auch noch hier und da etwas herum usw. – alles mit der Ruhe. Kein Mensch stoerte sich an ihm, nicht in der Synagoge und draussen auch nicht.
    Polizei anzurufen fiel keinem ein obwohl es dann auch noch zwei Tote gegeben haben soll. Viele Leute fuhren doch dauernd an ihm vorbei. Anscheinend fiel keinem etwas auf.
    Ganz ruhig fuhr er dann zum naechsten Tatort. Die Polizei liess ihn auch dort in Ruhe.

    Denke da gerade mal wieder an die Koelner OB Kandidatin Reker der man mit einer Machete in den Hals gestochen hatte. Den paar Zeugen die am Ort waren um auszusagen was da lief glaubte ich auch nicht. Reker auf ihrer Bahre hatte keinen blutenden Hals. War auch noch gut dabei. Die Wahl hat sie natuerlich gewonnen und jetzt regiert sie da noch immer und macht das was ihr von Merkel & Co befohlen wurde.

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    HERBERT WEISS am

    Man erinnert sich: Die Anschläge der RAF war ein willkommener Anlass, um den Radikalenerlass durchzusetzen. Selbst Lokführer, Lehrer und Briefträger, die untadelig ihre Arbeit machten, waren betroffen, wenn sie der DKP angehörten oder sich in ähnlicher Weise verdächtig machten. Es war schon immer opportun, ein Axxxxx ohne eigene Meinung zu sein, auch wenn jetzt der Fokus etwas mehr in die andere Richtung gelenkt wird.

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    Duis Libero am

    PS: Das das System ständig und in höchst unfairer Weise "rechts" und "rechtsextrem" zusammenbackt und nach eigenem Gutdünken definiert, ist leider nichts Neues. Und das die Verfassungsschutzbehörden selber diejenigen sind, die die Verfassung "extremst" aushebeln, wissen wir – nicht zuletzt dank COMPACT – auch. Tatsächlich sind doch die gefährlichsten Extremisten die Erfüllungsgehilfen im Kanzleramt und in den Ministerien. Und klar, am allerallergefährlichsten sind die Machtextremisten der Finanzelite – mir fällt es schwer, die noch in ein Links-Rechts-Schema zu pressen. Die stehen wahrlich darüber …

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    Duis Libero am

    Im Zeitalter des Internets muss man nicht mit "Rechtsextremen" vernetzt sein, um selbst ein "Rechtsextremer" zu sein und sich "rechtsextrem" zu informieren, zu fühlen und zu Handlungen zu motivieren. – Habe keine Ahnung, was "politisch" im Kopf des Täters vorging. Und es interessiert mich auch nicht sonderlich, da ich seine Tat so oder so verabscheue. – Will nur sagen, Herr REUTH, das Ihre Argumentation logisch nicht zwingend ist.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Auch bei einem Islamistischen Anschlag wird der Täter als Rechtsradikaler bezeichnet damit er als Angriff von Rääächts gewertet werden kann,

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    "Patriotisches Spektrum", diese Bezeichnung trifft es präzise. Bunt wie der Regenbogen und genauso nutzlos.

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    Wer heute gegen den Strom schwimmt, ist automatisch rechts und wer dann etwas gegen links sagt oder sogar gewalttätig wird, ist rechtsradikal. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser dann psychische Probleme hat, auch Rechte können geistige Krank sein, das ist nicht das Vorrecht von Neubürgern oder Linken. Die jetzt von sich sagen, sie wären die Mitte, sind in Wirklichkeit die linksextremen, die Mitte gibt es nicht mehr. So findet rechts gar nicht mehr statt, was einem Putsch gleichkommt, weil damit ein demokratischer Diskurs nicht mehr möglich ist. Merkel hat es geschafft, die Opposition so ins Aus zu stellen, das die Mauer wieder da ist, aber jetzt ist sie in den Köpfen. Merkel ist dabei nur ein Symptom, sie hängt die Fahne in den Wind, dieser Linksruck ist die Folge von satten und selbstgefälligen Eliten. Der weibliche Einfluss, der aufgrund von Heirat immer mehr Gewicht bekommt, ruiniert dabei unser Land. Um der Langeweile zu entgehen haben sie ihre Projekte, die gegen oder zumindest nicht für Deutschland sind. So nutzen Schleimer und Kastraten die Gunst der Stunde, um kräftig Kasse zu machen. Es ist zwar bedauerlich, aber leider bin ich der Überzeugung, das superreiche Frauen, die nicht selbst das Vermögen erarbeitet haben, dieses Land kaputt machen, weil sie aus Dummheit die Mittel dafür zur Verfügung stellen.

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      》Es ist zwar bedauerlich, aber leider bin ich der Überzeugung, das superreiche Frauen, die nicht selbst das Vermögen erarbeitet haben, dieses Land kaputt machen, weil sie aus Dummheit die Mittel dafür zur Verfügung stellen.《

      Leider ist es nicht so einfach. Die superreichen Frauen haben alle die vormaligen Ehefrauen der Einflussreichen weggebissen und sich eingeschlichen. Damit die Einflussreichen, die ursprünglich von den Besatzern eingesetzt worden waren, nicht unkontrolliert vererben, mussten willfährige Nachfolgegerinnen geschaffen werden. Die ehemaligen Kindermädchen und späteren Ehefrauen. Diese ziehen heute die Fäden.

      Nicht aus Dummheit, sondern aus Abhängigkeit und Kalkül Anderer.

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    Heinrich Wilhelm am

    Die Drucksache 19/16163 des Deutschen Bundestages liefert zwar die Aussage, dass Stephan Balliet ein isoliert handelnder Einzeltäter war. Die im Beitrag erwähnten und zitierten Aussagen sind jedoch nur ein winziger Bruchteil der Antworten auf die 44 (!) Unterpunkte dieser Kleinen Anfrage der Grünen.
    Im Wesentlichen geht es darin aber um was?? Da kommt ihr nie drauf:
    Um den Kampf gegen Rechts.
    Was sonst. Gähn…

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      Lila Luxemburg am

      "Im Wesentlichen geht es darin aber um was?? … Um den Kampf gegen Rechts."

      Da bin ich baff! … Fassungslos!! SOWAS … hätt‘ ich niemals nie … erwartet!!! 😥

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    Gesslers Hut am

    Prima, dann kann man ja endlich ALLE überwachen, wenn niemand mehr unverdächtig ist.

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      Gesslers Hut am

      PS
      Schönes Ding übrigens. Rechts schreit: geht gegen Links vor, Links schreit: geht gegen Rechts vor.

      Euch (leider UNS allen!) wird geholfen werden, vesprochen! Der Michel lernt halt nicht’s dazu.

      "Bedenke worum du bittest" ist übrigens nicht ganz vollständig. "Bedenke WEN du worum bittest."

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    DerSchnitter_Maxx am

    Unsere Kultur hat-te absolut nichts mit Nazitum zu tun – es ist und war eine Lügen- und Gräul-Propagander der Feinde Deutschlands … welche bis heute fortbesteht und fortgführt wird – nicht mehr und nicht weniger ! Diese taten es und tun es aus … Neid, Hass, Missgunst und Gier – PUNKT ! 😉

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    Das war von vornherein klar: Das Fake-Attentat in Halle ist von Geheimdiensten inszeniert worden, um den von Hollywood begründeten "Nazi"-Mythos aufrecht zu erhalten. Die Theaterschminke auf dem Gesicht des Täters war deutlich zu sehen. Stümperhaft.

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    heinz weiss am

    jetzt ist wieder einmal das rechte weltbild zusammen gebrochen…
    wo zum teufel kommen denn sonst die vielen verbercher her wenn nun doch nicht von rechts…

    gibt es da noch stellen die keiner weiss…
    frag mal merkel, vielen dank vor ab schon mal…

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