Berlinale 2021: Der Silberne Bär wird genderneutral!

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Den Silbernen Bären für besten Schauspieler oder beste Schauspielerin? Und was ist mit jenen Darsteller*innen, die sich beiden Geschlechtern nicht zugehörig glauben? Also wird der Berlinale-Preis nur noch an geschlechtsneutrale schauspielerische Leistungen vergeben…

Die Gegenwartskünste können ihre ästhetische Bedeutungslosigkeit nur noch in zweierlei Hinsicht kompensieren: Durch Ironisierung von Inhalt und Vermarktung – letzteres leistete sich die Art Basel im vergangenen Jahr, als eine mit Gaffer-Tape an die Wand geklebte Banane den Kaufpreis von 250 000 Euro erzielte. Oder sie versucht wenigstens ihr politisches Gutmenschentum herauszustellen: den Weg gehen Filmfestivals wie die Berlinale.

Schon vor zwei Jahren sorgte das Berliner Filmfestival nicht aufgrund der Filmauswahl, sondern wegen #metoo-Propaganda für Schlagzeilen. Auch die Filmrezensionen widmen sich fast ausschließlich der politischen Pässlichkeit der gezeigten Filme. Oder man skandalisiert einen Regisseur, dessen Werk nicht den neuesten Anforderungen der Political Correctness gerecht wird.

Jetzt macht die kommende Berlinale wieder Schlagzeile. Aber nicht wegen eines aufregenden Programms. Nicht wegen provokanter, ungewöhnlicher, ausscherender Filme, sondern weil der Silberne Bär gegendert wird… Bisher gab es einen Silbernen Bären für die besten männliche Haupt- und Nebenrollen sowie für die beste weibliche Haupt- und Nebenrollen. Ja, verdammt, und was machen Darsteller*innen, die sich keinem dieser Geschlechter zugehörig glauben?

Ganz nach Vorbild der Unisex-Toilette wird künftig der „Silberne Bär für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle“ und einen „Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle“ vergeben. Der Schauspieler wird geschlechtlich neutralisiert. Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian lieferten folgende Begründung: „Die Auszeichnungen im Schauspielfach nicht mehr nach Geschlechtern zu trennen, ist ein Signal für ein gendergerechteres Bewusstsein in der Filmbranche“.

Fragt sich nur, wem damit gedient ist. Haben Berlinale-Diven wie Julia Jentsch, Sibel Kekilli, Paula Beer, Martina Gedeck oder männliche Preisträger wie Elio Germano, Nazif Mujic und Moritz Bleibtreu (um nur einige Beispiele zu nennen) in Interviews je über Probleme mit ihrer jeweiligen Geschlechteridentität geklagt? Hat irgendeine*r von ihnen einen geschlechtsneutralen Preis gefordert? Nein?!? Egal, Hauptsache die Propaganda-Medien sind glücklich. So schrieb die Berliner Zeitung:

„Die Berlinale ist möglicherweise das erste große Filmfestival der Welt, das genderneutrale Darstellerpreise einführt, doch eine wirkliche Revolution wäre etwas anderes: eine Quote, die den Frauenanteil bei der Regie betrifft, vor allem im Wettbewerb. Was wäre das für ein leuchtendes Signal! Noch ist Zeit dafür.“ Aber wer Quote fordert, gibt zu, dass es eben doch zwei Geschlechter gibt. Oder muss konsequenterweise auch Quoten für weitere Geschlechter fordern.

Die Sprache der Political Correctness entlarven.

Sprache als Werkzeug der Repression & Gedankenkontrolle: Die von den System-Medien vorangetriebene Infantilisierung unserer Sprache hat inzwischen groteske Ausmaße erreicht. Deutsche Gazetten quellen über von Worthülsen, Begriffsumdeutungen, halbwahren Floskeln, wohlfeilen Mustersätzen, linguistischen Simplifizierungen, Kampfbegriffen und ewig gleichen linkspädagogischen Argumentationsmustern, die das Denken der Menschen normieren, ja ausschalten sollen. Hier bestellen

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12 Kommentare

  1. Avatar
    Rumpelstielz am

    Was man von Ferne kommen sieht, dem ist leicht abzuhelfen; wenn man aber wartet, bis das Übel da ist, so kommt die Arznei zu spät, und es geht, wie die Ärzte von der Schwindsucht sagen: sie ist zu Anfang leicht zu heilen, aber schwer zu erkennen; wenn sie aber im Anfange verkannt worden, ist sie in der Folge leicht zu erkennen und schwer zu heilen.

    Wenn Minderheiten die Sharia wollen, dann raten wir ihnen in Länder
    zu gehen wo dieses Recht herrscht. Russland braucht keine Minderheiten, Minderheiten brauchen Russland. Wir werden Ihnen keine Privilegien einräumen, egal wie laut sie Diskriminierung schreien. Vladimir Putin

    Wir haben schon GenderSoldatin/en..
    Wahnsinn mit System

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    Der Kreis schließt sich und man ist beim Anfang wieder angekommen! Frauen als Schauspielerinnen gab es einst im Mittelalter nicht und alle Schauspieler waren genderneutral, Männer mußten alle Rollen spielen. Das ging sogar soweit, daß bei Singspielen, später Opern die hohen (weiblichen) Gesänge von Knaben oder Kastraten übernommen wurden.
    Man spart sich die Hälfte aller Preise – das ist das was zunächst einmal sachlich dabei herausspringt! Ich würde mich ja kaputtlachen, wenn dann die Nichtausgezeichneten doch Geschlechter bei sich erkennen und nach Diskriminierung und Quoten schreien! Also möglichst nur Frauen auszeichnen – auch wenn es die – offiziell – nicht gibt!

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    Jeder hasst die Antifa am

    Die dekadente Gesellschaft tanzt ums goldene Kalb und arbeitet an ihrem Untergang sie sind auf dem Weg zu Sodom und Gomorra.

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    Die sind so schrottig in ihren Hirnen, dass sie gar nicht merken, dass es immer noch "Der Silberne Bär" ist. Jetzt mal angenommen, Transe bekommt eine männlich titulierte Auszeichnung.
    Na, um Jottes Willen, die nimmt sich doch womöglich dat Leben…

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    heidi heidegger am

    Ein guter Beitrag, weil ditt heidi ehrenschuldet Edelfeder JG noch nen modrigen B-Ausweis von anno ’86..*schäm..+ Putzkolonne bestell’/bzw. Präsenz-Uni-Zeitään abwart‘, um 1.Semesterinnen anzufordäärn und zu (gelöscht)*, hihi.

  6. Avatar

    Was für eine gequirlte Sch… Wer interessiert sich denn überhaupt für diese sinnlosen Selbstbeweihräucherungsfestivals?? Nur die Protagonisten selber… Übrigens sollte man dann aber auch konsequent sein und "Die silberne Bär*in" verleihen… Was für eine sinn- und hirnlose K..e…

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      Jeder hasst die Antifa am

      In China ist ein Sack Reis umgefallen so Interresant ist diese Bärenshow.

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