Bayrischer Rundfunk will keine Gendersternchen einführen

14

Eine einheitliche Regelung bezüglich der Gendersternchen gibt im Zwangsgebühren-TV und Radio nicht. Das ZDF überlässt ihre Anwendung den einzelnen Mitarbeitern, aber der Bayrische Rundfunk lehnt sie ab. Besonders die Gender-Bewegung plant eine rigorose Sprach-Reform. Lesen Sie alles über diese Ideologie in COMPACT 8/2021.

Das Zwangsgebühren-TV hat in den letzten Jahren so ziemlich jede Regierungs-Propaganda mitgemacht. Da war es kaum verwunderlich, als ZDF-heute Sprecherin Petra Gerster das Publikum plötzlich mit „Zuschauer Sternchen Innen“ ansprach. Von den Textseiten ganz zu schweigen. Da fällt es angenehm auf, dass der Bayrische Rundfunk nicht mitmachen will.

Jetzt will die Taz eine interne Mail an die Mitarbeiter des BR vorliegen haben, die einen Verzicht auf Gendersternchen in mündlicher und schriftlicher Form bekannt gibt. Die beim Gendern benötigte

„Sprechpause (habe) häufig für Irritationen bei Hörerinnen und Hörern gesorgt“ Außerdem: „Diese Entscheidung ist nach Überzeugung der Geschäftsleitung insbesondere deshalb nötig, um Einfachheit und Verständlichkeit der Sprache im Interesse des Publikums zu gewährleisten.“

Wer jetzt jubeln möchte, sollte sich jedoch zurückhalten. Denn es gibt Ausnahmen: und zwar jene Angebote, „in deren Zielgruppe der Genderstern etabliert und akzeptiert ist“, darunter das Instagram-Format News-WG. Da darf fröhlich gegendert werden.

Besonders die Gender-Bewegung plant eine rigorose Sprachreform. Lesen Sie alles über diese Ideologie in der neuen COMPACT 8/2021 mit dem Titelthema „Die schwule Republik: Eliten, Transen, Gender-Irre“. Jetzt am Kiosk erhältlich. Sie können die Ausgabe aber auch bequem online bestellen. Oder beginnen Sie mit dieser Ausgabe gleich ihr Abo.

Über den Autor

14 Kommentare

  1. jeder hasst die Antifa am

    Lieber 4 Sterne Cognac als ein Genderstern,oder braucht man den erst um zu Gendern.

  2. Mal ohne Gendergedings.

    Ein sehenswertes Video einer Italienerin auf Politikstube.

    Italien: Werbespot für die Impfung geht nach hinten los – Eine Frau klärt stattdessen auf

    Von PS/Polistube vom 8. August 2021831

  3. Gott sei Dank. Wenigstens ein Sender, den man noch anschauen bzw. anhören kann.
    Ich wünsche dem BR hohe Einschaltquoten.

  4. jeder hasst die Antifa am

    Für diesen Sprechdurchfall zahlen wir bald 80cent mehr,die Linksgrünen Schmierfinken und Lügner der Staatsmedien reiben sich die Pfoten ihre Pfründe sind gesichert.

    • Die "Gendersprache" sollte überspizt überdreht gesprochen werden, so das sie letztendlich lächerlich und albern wirkt! Vielleicht besinnen sich dann die Genderrististtinnen.

  5. Mich wundert es, dass ausgerechnet in Bayern das Gendern nicht im Staatsfunk eingeführt wird. Hat der Södel denn gar nichts zu sagen im eigenen Land? Denn eines ist gewiß, er ist doch einer der Ersten, der ein neues Schiff kapert.

    Kann mir auch nicht vorstellen, dass Unternehmen mit Kundenkontakt diesen Zirkus freiwillig mitmachen. Da der Wunsch des einzelnen Kunden jedoch respektiert werden muss, wird man dem Kundenwunsch nachkommen. Da Kundendaten natürlich vertraulich zu behandeln sind, dürfen die Kundenberater sich nicht mal lustig machen. Also zum Lachen bitte in den Keller gehen!

    Wir sind nicht nur bunt, sondern auch Gaga!

  6. Die Sterne auf der Cognac-Flasche sind sowieso aussagekräftiger.

    Dann gendert mal die bayerischen Bergnamen Watzmann, Jungfrau, Lauberhorn, Karottenkopf, Hochplatte, Geigelstein, Alpspitz, Hochvogel usw.

    Das geht nur mit 3 oder mehr Sternen oder auch nicht.

  7. alter weiser weißer mann am

    Vielleicht bringts dem söderschen Alpengockel zwei bis drei Stimmen bei der Wahl

  8. Ja in Bayern ist das Gendern besonders schwer. Da hat jeder seine Mühe.

    Die Tunte, der Tunter, des Unterdruntertunter!?
    oder…
    Schnidelwutz, Schnidelwützin, wosanders

    in Italien ist es toll geregelt mit Bello e Bella ( der Hund die Hündin)

    Ist nicht einfach der Genderwahn für uns Germany- Allemann?!

    • Spottdrossel am

      Ich habe mich gestern abend, als es mit dem Einschlafen nicht klappen wollte, damit abgelenkt, über das Gendern des "Schweinehundes " zu sinnieren. Bei den "echten": existierendenTieren ist die Sache ja dank unserer präzisen Sprache klar: weiblich Bache oder Sau / Hündin. Männlich: Eber. Vor der Geschlechtsreife: Frischling / Welpe. Beim Schweinehund dagegen wird es wirklich kompliziert:, da er kein Tier, sondern eine von Menschen sprachlich erzeugte Chimäre unbestimmten Geschlechts ist. Die Frage ist also, wie hier korrekt – nach ARD und ZDF – zu verfahren wäre. Ich kam auf folgende Varianten:
      Sau/Hündin
      Schwein:in/hund:in
      Besonders kompliziert wird es allerdings beim Gendern der, vor allem in Bayern vorkommenden, zwittrigen Form der Chimäre, des "Sauhunds". Bevor ich dieses Problem lösen konnte , bin ich leider eingeschlafen. Wer kann mir helfen??

      • Sauhund geht gar nicht, weil se xistisch.
        Das ist ja fast, wie das N-*innnen-wort.

  9. thomas friedenseiche am

    ein Sternchen am horizont sozusagen

    na da wird die br-redaktion aber liebe zuschauerbriefe/anrufe bekommen von der genderfront :-)

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel