Ging die Wehrmacht schon 1940 von einem Angriff der Sowjetunion aus? Zumindest traf man – nach Erkenntnissen unseres Autors – auf deutscher Seite Vorkehrungen für einen solchen Fall. Teil 1 unserer Reihe zum Unternehmen Barbarossa. Mehr dazu lesen Sie in der bahnbrechenden Dokumentation Die Aufklärung der Bedrohung aus dem Osten, die Sie hier bestellen können.

    _ von Bernd Schwipper

    Während der vielfach bewiesenen Tatsache der Bereitstellung der Roten Armee für eine Offensive nach Deutschland nicht mehr widersprochenen werden kann, rettet sich die etablierte Geschichtsschreibung nun mit der widersinnigen These, es könne mit dem Angriff der Wehrmacht vom 22. Juni 1941 kein Präventivschlag gewesen sein, denn die deutsche Seite hätte keinerlei Bedrohung festgestellt.

    So äußert sich etwa Jürgen Förster in Präventivkrieg? Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion (herausgegeben von Bianka Pietrow-Ennker, S. 211):

    „Zu keinem Zeitpunkt der militärischen Planung gab es auf deutscher Seite eine Bedrohungsvorstellung von der Roten Armee.“

    Und Bogdan Musial schreibt in Kampfplatz Deutschland (S. 457):

    „Entscheidend in der ganzen Debatte ist jedoch der Umstand, dass die deutsche Seite keinerlei Kenntnisse vom Stand der sowjetischen Streitkräfte, geschweige denn über den Stand der auf Hochtouren laufenden Vorbereitungen zum Angriffskrieg hatte. Somit bestand auf deutscher Seite kein unmittelbarer Anlass zum Präventivkrieg.“

    Diese Behauptungen hat der Verfasser nun im zweiten Teil seiner Studie Die Aufklärung der Bedrohung aus dem Osten (Zwei Bände mit 1.100 Seiten und mehr als 500 Dokumenten, Dokumentenauszügen, Tabellen, Grafiken und Zitaten, mehrfarbig) anhand einer Vielzahl von Aufklärungsdokumenten der Wehrmacht untersucht und bewiesen, dass die der Reichsregierung und den Oberkommandos der Wehrmacht und der Wehrmachtteile vorliegenden Aufklärungsergebnisse für den Entschluss, einen zuvorkommenden Schlag gegen die Rote Armee führen zu müssen, ausreichende und völlig eindeutige Informationen vorlagen.

    Es lagen rechtzeitig zuverlässige und umfassende Angaben über die Absicht einer Offensive Stalins vor, wenn auch nicht alles, insbesondere die Größenordnung seiner Vorbereitungen, aufgeklärt werden konnte.

    1. Allgemeine Feststellungen einer bedrohlichen Situation im Osten

    Prüfen wir also anhand der Aufklärungsdokumente der Wehrmacht, ob die durch die etablierte Geschichtsschreibung propagierten Behauptungen, auf deutscher Seite seien keinerlei Kenntnisse über den Stand der sowjetischen Streitkräfte vorhanden gewesen, zu keinem Zeitpunkt der militärischen Planungen habe es auf deutscher Seite Bedrohungsvorstellungen von der Roten Armee gegeben, die aktuellen Bedrohungen seien konstruiert gewesen, der Wahrheit entsprechen.

    Kolonne von Motorrad-Gespannen der Wehrmacht in Russland. Foto: Bundesarchiv, Bild 101I-078-3076-16A / Fischer / CC-BY-SA 3.0

    Da eine Analyse der Aufklärungsdokumente der Wehrmacht ohne Betrachtung des politischen Umfeldes nicht möglich ist, sollen die folgenden kurzen Überlegungen vorausgeschickt werden.

    In Erinnerung an die Politik der Einkreisung Deutschlands im Ersten Weltkrieg musste jeder Hinweis auf eine Erneuerung dieser Politik als ein Indiz der Wiederholung dieses Zieles gewertet werden. Die geheimen Planungen der Alliierten für einen Krieg gegen Deutschland wurden Hitler und der Regierung des Deutschen Reiches durch Botschaftsinformationen aus London, Paris und den USA sowie durch Dokumentenfunde (z.B.: Beutedokumente von La Charité vom 19.06.1940) frühzeitig bekannt.

    Aus einer Vielzahl diesbezüglicher Hinweise seien die folgenden Beispiele genannt, die gleichzeitig auch einen begründeten Verdacht einer Annäherung der Sowjetunion an die Alliierten und somit deren Teilnahme an der Einkreisung Deutschlands aufkommen ließen.

    • Am 2. Mai 1935 schloss Frankreich mit der Sowjetunion einen Beistandsvertrag ab, „der militärische Eingriffe ohne Konsultation des Völkerbundes vorsah. Dieser konnte nur gegen Deutschland gerichtet sein.“

    • Bereits zwei Wochen später wurde ein gleicher Vertrag zwischen der Sowjetunion und der Tschechoslowakei abgeschlossen, „und sofort wurde der Bau von 25 großen Flugplätzen geplant, von denen aus Berlin, Mittel- und Süddeutschland durch sowjetische Bomber erreichbar waren.“

    „In diesem Zusammenhang wurden Planungen bekannt, dass im Kriegsfalle Frankreich unter Nutzung der entmilitarisierten Rheinzone sofort bis nach Böhmen durchstoßen sollte.“ (Helmut Schröcke, Der Jahrhundertkrieg, S. 96)

    Die Pommersche Zeitung berichtete am 12. August 1935 über die Teilnahme sowjetischer Offiziere an den Herbstmanövern der tschechoslowakischen Armee und die Besichtigung von Fabriken der tschechischen Rüstungsindustrie. Dieser erkannten Gefahr einer Einkreisung begegnete die Reichsregierung im März 1939 durch die Besetzung der Tschechoslowakei.

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    Damit galt schon frühzeitig das Trauma der Deutschen, ein Bündnis zwischen Frankreich und Russland, als erfüllt. Eine Entwicklung, die auch der Bevölkerung bekannt wurde und insbesondere nach der Besetzung und nachfolgenden Eingliederung der baltischen Staaten in die UdSSR und der Besetzung Bessarabiens und der Nordbukowina größeres Aufsehen selbst unter weiten Teilen der Bevölkerung erregte und in den Stimmungsberichten deutlich wurde.

    Diese Expansionen Stalins im Sommer 1940 wurden als neue Tendenz in der russischen Politik, als „russischer Schritt“ bewertet und führten besonders in Ostpreußen und im Generalgouvernement Polen zu ernsthaften Ängsten.

    Begründet durch eine Flut von Gerüchten wurden erste Befürchtungen über die Notwendigkeit einer möglichen militärischen Auseinandersetzung mit der Sowjetunion ausgesprochen. Auch mehrten sich Zweifel, ob mit Russland in seiner heutigen Form und unter diesen gegebenen Umständen eine deutsch-russische Freundschaft wirklich von langer Dauer sein könnte. (Heinz Boberach, Hrsg.: Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938–1945, Bd. 5, S. 1334–1364)

    2. Die Aufklärung gefahrdrohender Handlungen der Roten Armee und die Reaktionen der Wehrmacht Juni bis November 1940

    Diese oben genannten außenpolitischen Vorgänge waren selbstverständlich auch in den Oberkommandos der Wehrmacht und der Wehrmachtteile bekannt und rückten die Sowjetunion und die Rote Armee und deren bedrohliche Machtausdehnung mehr in das Interesse der Aufklärung und der Handlungen der Wehrmacht.

    Angesichts dieser Entwicklung wurden erste Dekade Juli 1940 erste Bedenken gegen eine zu starke Teildemobilisierung im Oberkommando des Heeres ausgesprochen, da eine schnelle Verwendungsbereitschaft der demobilisierten Divisionen nicht mehr gegeben wäre. Gründe waren die Absicht Hitlers, den Kampf gegen das nicht friedenswillige England vom „Nordkap bis nach Marokko“ auszudehnen, aber auch die sowjetischen Expansionsbestrebungen, die, wie die oben genannte Beispiele belegen, alte Grundbefürchtungen erneut bestätigten.

    2.1. Kein Aufmarsch der Wehrmacht, sondern die Wiederherstellung der Sicherheit im Osten und die Erwartung möglicher expansiver Handlungen der Roten Armee

    Die Ostgrenze war während des Westfeldzuges der Wehrmacht nahezu entblößt und die Sicherheit des Deutschen Reiches im Osten nicht mehr gewährleistet, wie Keitel bei den Verhören vor dem Internationalen Gerichtshof Nürnberg aussagte.

    „Während des Westfeldzuges waren es … sieben Divisionen. Sieben Divisionen von Ostpreußen bis an die Karpaten, von denen sogar noch zwei während des Westfeldzuges nach dem Westen transportiert, aber nachher wieder zurückgeführt wurden.“ (Protokolle des Prozesses gegen die Hauptangeklagten vor dem Internationalen Gerichtshof Nürnberg, Bd. 10, S. 571–600)

    Der Befehl zur Umgruppierung des Heeres vom 26. Juni 1940 mit Abschluss des Westfeldzuges diente der normalen Dezentralisierung und Rückführung der Truppen. Erst mit Beendigung des Westfeldzuges erfolgte die Wiederherstellung der Sicherheit im Osten durch 15 Infanteriedivisionen der 18. Armee, die aber der Auffrischung bedurften.

    Jedoch zeigen die Weisungen an die 18. Armee und die Entschlussmeldung des Oberbefehlshabers der 18. Armee bereits Anzeichen einer ersten Reaktion auf eine sich im Osten möglicherweise entwickelnden Gefahrensituation. Waren doch die Ereignisse der Annexion der baltischen Staaten im Zeitraum vom 15. bis 17. Juni 1940 durch die Sowjetunion, die bereits zum Ausrücken der Truppen in Ostpreußen an die Grenze zu Litauen zwangen, in den Oberkommandos der Wehrmacht sofort bekannt geworden.

    Notgedrungen wurde nun durch den Oberbefehlshaber des Heeres den nach dem Osten in ihre alten Standorte zurückkehrenden Divisionen der 18. Armee am 29. Juni 1940 die Aufgabe gestellt, die deutschen Ostgrenzen gegen Russland und Litauen zu sichern, ein Vorgehen feindlicher Kräfte zum Stehen zu bringen und nach Zuführung von Verstärkungen zum Angriff überzugehen. Panzerverbände, die zur Auffrischung in ihre ostwärts gelegenen Heimatstandorte zurückkehrten, hatten kampfkräftige Teile für die Sicherung der Ostgrenze bereitzuhalten, waren der 18. Armee jedoch nicht unterstellt.

    Nürnberger Tribunal: Acht der 24 Hauptangeklagten in Nürnberg: Göring, Heß, von Ribbentrop, Keitel (vordere Reihe von links), Dönitz, Raeder, von Schirach und Sauckel (dahinter). Foto: United States Government, CC0, Wikimedia Commons

    Im Entschluss des Oberbefehlshabers der 18. Armee vom 09. Juli 1940 wurden bereits Schlussfolgerungen aus diesem Vorrücken von 18-20 Divisionen der Roten Armee in die baltischen Staaten, das zur Auslösung der oben genannten Verteidigungsmaßnahmen in Ostpreußen zwang, sowie aus der Besetzung Bessarabiens und der Nordbukowina (28. Juni 1940) gezogen.

    So entschloss sich der Oberbefehlshaber, seine Divisionen im Ostteil so bereitzustellen, dass ein weiteres Vorrücken der Roten Armee verhindert und russische Angriffsvorbereitungen schon jenseits der Interessengrenze zerschlagen werden können, also präventiv handeln zu wollen.

    Dieser Entschluss fand die Bestätigung Halders, der sich bereits am 3. Juli 1940 mit der Frage des Ostens beschäftigt hatte und am 4. Juli 1940 durch Kinzel über die „Truppenverteilung Russland“ berichten ließ.

    Somit widerspiegelt bereits dieser Entschluss des Oberbefehlshabers der 18. Armee die Aufklärung einer möglicherweise im Osten sich entwickelnden Gefahr und die Erkenntnis eventuell notwendig werdender präventiver Handlungen gegen einen möglichen Angriff der Roten Armee.

    Wird fortgesetzt.

    _ Dr. rer. mil. Bernd Schwipper (*1941) ist Generalmajor a. D. der NVA und Militärhistoriker. Er war unter anderem Stabschef einer Division und Kommandeur der 3. Luftverteidigungsdivision der Nationalen Volksarmee. 1977 Promotion zu einem militärwissenschaftlichen Thema, 1990 Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst; seitdem als Autor zu militärhistorischen Themen tätig. Der Experte auf dem Gebiet des Zweiten Weltkriegs ist verheiratet und hat einen Sohn.

    Die Buchsensation des Jahres: Warum gab es den deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941? War es ein Überfall? Ging es um „Lebensraum im Osten“? Oder kam Hitler etwa Stalin nur zuvor? In seiner bahnbrechenden Dokumentation Die Aufklärung der Bedrohung aus dem Osten (Zwei Bände mit 1.100 Seiten und mehr als 500 Dokumenten, Tabellen, Grafiken und Zitaten, mehrfarbig) kommt Militärhistoriker Bernd Schwipper zu Ergebnissen, die die offizielle Geschichtsschreibung vollkommen auf den Kopf stellen. Hier bestellen.

    39 Kommentare

    1. Theodor Stahlberg an

      Historische Dokumente haben immer einen gewissen Interpretationsspielraum, der auch mal riesengroß ausfällt. Hinzu kommt der Glaube (nur) an die Statistiken, die man als Regierung selbst gefälscht hat, sowie einseitige Berücksichtigung oder gar komplette Ignoranz sämtlicher Kontext-Faktoren der angeblich abgelaufenen Ereignisse. Vor diesem Hintergrund kann ich mir die eine Frage nicht beantworten: Wenn also Stalins Kriegsmaschine fast völlig mobilisiert und konzentriert an der Grenze stand und – erwiesener Maßen – bereits mehrere Wochen vor dem Angriffstermin Zufallszeugen, Spione und Überläufer in mehrfacher Ausfertigung die Russen vom Plan Barbarossa und dem darauf festgelegten Termin informiert hatten, warum konnte Stalin nicht seinerseits diesem zuvor kommen?

      • Theodor Stahlberg an

        (Fortsetzung) Mich stört an "Genosse Generalmajor" Schwipper’s Werk schon mal allein der Zeitpunkt, zu dem seine Forschungsergebnisse sich zeitlich so überaus wohlfeil zu der Welle des Geschichtsrevisionismus hinzu gesellen, die gerade jetzt durch ganz Osteuropa schwappt und die durchsichtiger Weise vorrangig damit beschäftigt ist, die eigenen "Heldentaten" aus dem historischen Kontext auszuradieren. Ganz abgesehen davon, dass z.B. die Akten des Foreign Office, der meisten Imperialämter und natürlich sämtlicher MI-Ämter Großbritanniens meist noch seit Beginn des 20. Jh. bis heute vollständig gesperrt sind. Ich will damit nicht mehr gesagt haben, als dass ich der story aus den vorgenannten Gründen nicht über den Weg traue.

    2. Volksdeutscher an

      Das 68-er Gesindel war quasi die Steigbügelhalter des Merkellismus.
      Den 68er Ideologen blieb es vorbehalten, einen Zeitgeist zu installieren, der diese Naturgesetze mißachtend den deutschen Menschen vorspiegelte, losgelöst von jeglicher Verantwortung, dem augenblicklichen Lustgefühl sich hingebend, in den Tag hineinleben zu können.
      Dieser Lump ist ein Gründer der 68-Bewegung.
      Daniel Cohn-Bendit (richtiger Name: Kuron Mod[el]zelewski; 4. April 1945 in Montauban, Frankreich) ist ein jüdischer mehrstaatiger Politiker (Bündnis 90/Die Grünen und Les Verts) und Publizist. Von 1994 bis 2014 war er Mitglied des Europäischen Parlaments – Spitzname: „roter Dany“. In den 1970er Jahren beschrieb Cohn-Bendit öffentlich seinen pädosexuellen Umgang mit Kleinkindern als „Erzieher“ im Kindergarten.[1]
      1968 wurde er der prominenteste Sprecher vom Pariser Mai-Krawall 1968. Nach seiner Ausweisung aus Frankreich war er in der BRD in der Außerparlamentarischen Opposition (APO) aktiv. In der Sponti-Szene von Frankfurt am Main spielte er in den 1970er Jahren eine führende politische Rolle und war Herausgeber einer Stadtgazette mit dem Namen „Pflasterstrand“. Gemeinsam mit Joschka Fischer suchte er von Beginn an seinen Aufstieg in der „alternativen“ Bewegung, 1984 wurde er Mitglied der Grünen.

      COMPACT: Dass es sich beim User info68 um Daniel Cohn-Bendit handelt, ist eher unwahrscheinlich. ;-) Der Nick bezieht sich vermutlich auch nicht auf die 68er-Bewegung.

      • Volksdeutscher an

        Cohn Bandit ist es natürlich nicht, aber der User Info 68 ist mir sehr wohl bekannt.
        Er schwadroniert in allen national gesinnten Blogs.
        Angeblich ist er, nach eigenem Bekunden, als Alt 68-er schon mit der BRD-Justiz in Konflikt geraten.

    3. Querdenker der echte an

      Wenn es nicht stimmen soll: "Das England Damals Deutschland wegen seiner wieder erstarkten Wirtschaft unbedingt beseitigen wollte", sei eine Frage sicherlich berechtigt:
      "Weshalb wurde in Deutschland offensichtlich eine Führung installiert die seit Jahren alles daransetzt das von England damals erwünschte Schicksal der deutschen Wirtschaft erfolgreich zu vollenden??"
      Denn, was sich in Deutschland seit Jahren abspielt, sollte für aufmerksame Beobachter klar auf der Hand liegen. Dazu letzte Nachricht:
      "Erstes Kohlekraftwerk wegen KOHLEMANGEL abgeschaltet!" Weiter: erste Windräder (von Beginn bis heute mit 10 Milliarden vom STEUERZAHLER (NICHT VOM STAAT) subventioniert, abgebaut!" Diese Hiobsbotschaften lassen sich noch lange fortsetzen.
      Das sind meiner Meinung nach wichtigere Fragen als sich immer wieder über Historien, womöglich, gegenseitig zu agitieren. (Weis schon: man kann die Zukunft nur gestallten wenn man die Vergangenheit kennt!")
      Muss nicht auf der Tagesordnung die Frage ganz oben an stehen: Wie können wir die UNSÄGLICHEN Ergebnisse der letzten 15 Jahre wieder beseitigen??

    4. Hier erdreisten sich siehe aus obigen Beitrag zwei damals noch ungeborene Pimpfe und zwar ein Herr Bogdan Musial und Frau Bianka Pietrow-Ennker als Zeitzeugen. Im Stile eines zur Schau gestellten geschichtsfälschenden staatstreuem Kadavergehorsams, der als beschämendes Beispiel für aberzogenen dümmlich verleugnenden Nationalstolz seine Kreise zieht.

    5. Es ist sehr gut, dass COMPACT hier zusammen mit kompetenten Leuten zu den Anfaengen, zum Verlauf und zu den einzelnen Punkten bis hin zu deren Ende im WKII aufklaert bzw. um Aufklaerung bemueht ist. Denn es ist schon interessant, dass es eine viel kleinere Wehrmacht schaffte, sich gegen den Widerstand der groessten Armee seiner Zeit bis kurz vor Moskau durchzusetzen und letztlich durch die gewaltigen Unterstuetzungen fuer die UdSSR und GB durch die USA mehr als ihre Errungenschaften wieder preisgeben musste. Das letztlich alle Armeen nur “Spielzeuge” einer ganz anderen Macht waren, kommt aber, wie immer, viel zu kurz. Mutige Menschen in den USA beschreiben in Buechern mit sehr vielen Nachweisen, wer die Leute waren die die Politfiguren Hitler, Churchill, Roosevelt, und Stalin so im Griff hatten, dass sie gar nicht anders konnten um ihr erbaermliches Leben zu erhalten. Alle Soldaten aller kriegsbeteiligten Armee sind, umsonst im Sinne ihrer Parolen, nur fuer eine Sache gestorben. Neben der Aufklaerung der Kriegsverlaeufe sollte die Aufklaerung dieser Hintergruende alsbald erfolgen, denn die Macht die damals am Werk war ist wieder dabei andere Laender, andere Armeen in einem Krieg fuer ihre Sache zu opfern, ohne dass sie selbst Schaden nehmen.

    6. armin_ulrich an

      Das steht natürlich entgegen der sehr plausiblen Geschichte von Peter Feist, der sagte, daß die Rote Armee aufgrund von Stalins Säuberungen unfähig zum Angriff war, genauso wie sie unfähig zur Verteidigung war.
      Außerdem steht das entgegen der Theorie, daß es eine Fraktion in England (vielleicht mit Edward 8.) gab, für die Hitler "der gute Diktator" war, wie Saddam Hussein in den 80ern. Saddam und Hitler wurden zu schlechten Diktatoren, möglicherweise durch Wechsel der Fraktionen.

      • Mathias Szymanski an

        "Die Rote Armee war während der letzten Monate gewaltig angewachsen.
        Diese Aufstellung der Reserveeinheiteninnerhalb der Roten Armee hatte gegen Ende 1938 das russische Friedensheerauf zwei Millionen Mann, etwa das dreifache der Deutschen Heeresstärke erhöht." (D. Hoggan, Der erzwungene Krieg)

        "Während das Deutsche Reich 1939 über 75 Divisionen, 1000 einsatzfähige Flugzeuge, 3000 Panzer verfügte, rühmte sich allein die Sowjetunion im Sommer 1939, an ihrer Westfront zum Kampf gegen Deutschland sofort 136 Divisionen, 5000 mittlere und schwere Geschütze, 9000-10000 Panzer, mehr als 5000 Flugzeuge einsetzen zu können." ("Geschichtsfälscher", aus den Geheimdokumenten über die Vorgeschichte des Zeiten Weltkrieges)

        • Genau, die Rote Armee war eine der stärksten Armeen der Welt, diese wurde auch so, durch Stalins Säuberungen. Für das Empire war aber die größte Bedrohung um die Weltmacht das Dritte Reich und die Engländer führten deswegen schon Verhandlungen mit Russland…..und ebenso spielte man dem Deutschen Reich falsche Informationen über die Schlagkraft der Russen zu…wenn sich 2 die Köpfe einschlagen, freut sich der Dritte….England spielte schon immer faul.

    7. 1. Die ganze selbst-mitleidige (im Gegensatz zu dem Geprotze und verrohten Sozial-Darwinismus der Braunen 1933-45) Apologetik der NS-Anhänger und National-Reaktionäre ist letztlich nutzlose Verschwendung, da sie weder die Niederlage noch die Folgen aufheben kann, aber dazu dienen soll, die eigenen Fehler, Schuld, Verbrechen der Nazis nicht zugeben zu müssen. Zudem ist das deutsche Volk jetzt eigen-gemacht (im Gegensatz zum Zwang 1945f. auf Sieger-Befehl) national weitest entkernt und allgemein dekadent-verkommen, daß eh bald der Untergang schon demografisch stattfinden wird. 1453 steht vor der Tür, nicht eine Requoncista. – 2. Alle Indizien zu 1941 helfen nicht weiter, da es bis heute keinen Angriffsbefehl Stalins gibt, zudem Euer Freund Putin ihn nicht rausgeben würde im Gegensatz zu Jelzin, der Katyn und das Zusatzprotokoll von 1939 zugab. –

      • 3. Wie auch einige nationale Autoren ausführten, hätte der Ostkrieg noch gewonnen werden können, wenn man sich mit den dortigen Völkern verbündet hätte, statt sie mit dem so kranken wie kalt-inhumanen hitleristische Rassenhochmut vor den Kopf zu stoßen. Dann hätten auch die Hilfen aus USA, GB nicht mehr retten können. – 4. Der Fluch der bösen Tat begann 1933 mit Übertragung der Machtwillkür an einen Psychopathen und Polit-Verbrecher, setzte sich fort mit dem Massenmord an Gegnern im Sommer 1934 und dann in den Kriegsentscheidungen 1939 und 1941, wo alles, was defensiv besser gewesen wäre, verworfen wurde wie ähnlich 1914 für eine ultra-riskante Politik, die bei Betrachtung der Kräftelage global scheitern mußte, was nur ein Wunder hätte wenden können, was man im Osten leichtfertig verwirkte. So nahm das Schicksal seinen Lauf folgerichtig unter einem Regime, wo jede Machtkultur und Kontrolle fehlte, welche eine rechtzeitige nötige Fehler-Korrektur hätte ermöglichen können. Italien konnte sich immerhin aus eigener Kraft von Mussolini befreien, Deutschland (so wenig wie heute vom Merkelismus) nicht vom Verhängnis Hitler.

        • Mathias Szymanski an

          Hitler hatte Deutschland wieder wirtschaftlich erstarken lassen und die ausländischen Rassisten konnten das nicht ertragen. Deshalb gab es den Zweiten Weltkrieg.
          „Sie müssen sich darüber klar sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern *gegen die Kraft des deutschen Volkes,* die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt“. Mitteilung an einen Beauftragten des deutschen „Widerstandes“ während des Krieges (Kleist, Peter „Auch du warst dabei“, Heidelberg, 1952, S. 370 und Emrys Hughes, „Winston Churchill – His Career in War and Peace“, S. 145)

        • HERBERT WEISS an

          Sehe ich ähnlich. Die anderen waren ganz gewiss auch keine netten Jungs, aber diese menschenverachtende, hirnverbrannte Rassenideologie, die Millionen Opfer forderte, erwies sich letztlich als Bumerang. "1939 und 1941, wo alles, was defensiv besser gewesen wäre, verworfen wurde". Ich hatte schon mal das Risiko eines zermürbenden Stellungskrieges wie in WK 1 verwiesen. Und doch wäre das wohl das geringere Übel gegenüber dem totalen Desaster im Frühjahr 1945 gewesen. Mag ja durchaus sein, dass man in Moskau Angriffspläne gegen Deutschland schmiedete. Doch die Anfangserfolge des präventiven Blitzkrieges (nenne wir ihn mal so) ließen sich irgendwann nicht mehr durch weitere Siege absichern. Bis zum schrecklichen Wendepunkt – Stalingrad. Und dann ging’s retour. Die Blaupause dafür hatte bereis Napoleon geliefert.

        • Mathias Szymanski an

          Der Zeitzeuge Dr. Heinz Splittgerber schildert die Begegnung mit einer Person, die über die Geheimwaffen des Dritte Reiches aus eigener Hand zu berichten wußte: „Ich selbst traf, in jeder Gefangenschaft entkommen, im Juni oder July 1945 in Schleswig-Holstein einen schwedischen Ingenieur, der in der deutschen Rüstungsindustrie gearbeitet hatte. Er sagte mir, er wäre geradezu fassungslos, daß Deutschland den Krieg verloren hätte bei den großartigen neuen Waffen , die nur nicht zum Einsatz gekommen wären. Leider habe ich mir damals keine Notizen gemacht.“ (Heinz Splittgerber, Mißhandelte Zeitgeschichte)

        • Mathias Szymanski an

          „Wenn von amerikanischen und sowjetischen Geheimwaffen die Rede ist, erhalten wir regelmäßig Zuschriften von Lesern, die in den letzten Kriegsjahren in der wehrtechnischen Forschung tätig waren, Mit Bitterkeit schreiben sie, daß viele der heute bei Russen und Amerikanern zur Verwendung kommenden Waffen auf bahnbrechende deutsche Erfindungen der 40er Jahre zurückgehen. Eine verwirrende Mauer der Tatenlosigkeit bei der zuständigen deutschen militärischen Führung, die praktisch nichts anderes war als Feindbegünstigung, verhinderte den rechtzeitigen Einsatz entscheidener Waffen. Bis dann Mitte Dezember 1945 sechs endlos lange Sonderzüge mit insgesamt 285 Waggons das Material und die Elite der deutschen Waffenforschung mit ihren Familien nach Rußland führten. Gleiches geschah von der amerikanischen Besatzungszone aus nach den USA.“ (Heinz Splittgerber, Mißhandelte Zeitgeschichte)

      • Mathias Szymanski an

        Die deutschen sind weitestgehend entkernt und "dekadent", weil sie bis zum heutigen Tag fremdbestimmt sind.
        Der russische General Andrej Andrejewitsch Wlassow beantwortete 1942 die Frage nach seiner Gefangennahme, ob Stalin Deutschland angreifen wollte: „Der Angriff sei für August oder September 1941 vorgesehen gewesen. Die Russen hätten sich seit Beginn des Jahres im Aufmarsch befunden, der bei den schlechten russischen Bahnverbindungen sehr lange dauerte. Hitler habe die Situation völlig richtig gesehen und sei direkt in den russischen Aufmarsch hineingestoßen.“ (H. Seraphim – Die deutsch-russischen Beziehungen 1939-1941)

        • Wlassow wechselte wieder 45 in Prag die Seiten, zum Dank wurde er dann von den Amis an die Russen ausgeliefert.

        • "Die deutschen sind weitestgehend entkernt und "dekadent", weil sie bis zum heutigen Tag fremdbestimmt sind."

          Ich würde dagegenhalten: Sie sind bis zum heutigen Tage fremdbestimmt, WEIL sie entkernt und dekadent sind!

      • Mathias Szymanski an

        "da es bis heute keinen Angriffsbefehl Stalins gibt"
        „Auf die Frage, wie viel Zeit ihm für die Kampfausbildung seiner Mannschaften zur Verfügung stehe, erhielt er (Stalin) vom sowjetischen Generalstab die Antwort: ‚Bis Herbst; wir sind noch nicht fertig. Wir werden losschlagen, sobald es für uns günstig ist.“ (H. Sündermann, Die Pioniere und die Ahnungslosen)

      • Mathias Szymanski an

        Wilhelm Pieck Präsident der DDR und Abgeordneter des deutschen Reichstages sagte am 1.8.1931: „Die Rote Armee in Sowjetrussland steht bereit, um der kommunistischen Armee in Deutschland Waffenhilfe zu leisten, wenn sie sich anschicke, dem bürgerlichen Staat ein Ende zu machen.“

      • Mal die vier Reden Stalins vom Verlag Kultur und Zeitgeschichte Archiv der Zeit / Rosenheim durchlesen. Da ist die Taktik und Durchtriebenheit gegenüber Deutschland nachvollziehbar und sie hätten sich die Mühe ihrer Auslegungen ersparen Können.
        ISBN-Nr.: 3-920722-39-6

    8. Das Thema kann man denen überlassen, die in einem Krieg einen Unfall oder ein Verbrechen sehen. Krieg ist keines von beiden und deshalb ist es müßig, nach einer Kriegsschuld zu suchen, die es objektiv nicht gibt.

    9. Bis Mitte 1939 hat die nationalsozialistische Regierung alle Schlachten ohne Schlächterei mit größtem Erfolg auf dem Parkett der Diplomatie gewonnen. In nationalistischer Hinsicht gab es keine Ziele mehr. Der Einmarsch in Polen war bereits internationalistisch, also strukturähnlich zum Jahrhunderte alten Imperialismus der spanischen, portugiesischen, holländischen, französischen und insbesondere der britischen Imperien.

      Bismarck lehnte klugerweise jeglichen Kolonialismus ab und schloss einen Rückversicherungsvertrag mit dem Zarenreich, wohl wissend, dass Deutsche und Russen ideale Wirtschaftspartner sind. Wilhelm II. hat mutwillig damit begonnen, dieses schöne Verhältnis zu ruinieren. Aus der Problematik des Zweifrontenkrieges haben die Nationalsozialisten nichts gelernt, allen Warnungen von Generälen zum Trotz. Nun profitieren die Transatlantisten.

      • "Wilhelm II. hat mutwillig damit begonnen, dieses schöne Verhältnis zu ruinieren."

        Auch für Sie einige Buchempfehlungen:

        1. Verborgene Geschichte – von Gerry Docherty
        2. Der Krieg, der nicht enden durfte – Jim McGregor/G. Docherty
        3. Unterwegs zur Weltherrschaft Bd. I – Helmut Roewer

        Dann werden Sie wohl auch ihr Urteil über Wilhelm II. revidieren müssen.

        • Der Volkskaiser an

          Wilhelm hat überhaupt nicht damit begonnen, sondern nach den eingefädelten Mordanschlag und der daraufhin Mobilmachung von Österreich-Ungarn, erfüllte Deutschland nur seine Bündnispflicht. Wilhelm wurde dann auch noch von seiner Generalität verraten….

        • Dan Warszawsky an

          Willhelm (oder William?) II. sprach mit seiner Mutter Victoria II. ausschliesslich auf englisch. Die Briefe, dei diese 2 sich gegenseitig schickten, waren auch nur in englischer Sprache verfasst. Willhelm verbrachte viele Jahre in England und wurde dort erzogen. Es stellt sich automatisch die Frage: wem diente er eigentlich? Dass er in nur 4 Jahren (1914-1918) im militaerisch-politischen Chaos das sog. Deutsche Reich ruiniert hat, ist offensichtlich.
          Man muesste sich mehr mit der Uebernahme der Territorien des Heiligroemischen Reichs durch "neuen Dynastien" und mit der Uebernahme des Britischen Reiches durch die Hannoveraner, spaeter Sachsen-Coburg-Gothas, beschaeftigen. ..

          Alles interne Kaempfe des Heiligroemischen Adels?

        • Mathias Szymanski an

          "Wilhelm wurde dann auch noch von seiner Generalität verraten…." Willhelm II wurde vom damaligen Reichskanzler, Freimaurer und Freund der Rothschilds verraten, indem er den Krieg am 1.8.1914 an Rußland – und am 3.8.1914 an Frankreich erklärte.

    10. Thüringer I. an

      In meiner Mittagspause lese ich die Heftreihe "Historische Tatsachen". Was für ein Zufall das ich aktuell bei Nr. 14 bin – "Moskau 1940 kriegsentschlossen".
      Was man da für Aussagen von den ach so guten Kommunisten, wie z. Bsp. Lenin, zu lesen bekommt. Unglaublich – absolut menschenverachtend.

      • Lenin 1916 … im Militärprogramm der proletarischen Revolution: Wenn die Weltrevolution nicht durch den Ersten Weltkrieg kommt … dann muß man eben einen ZWEITEN Weltkrieg ORGANISIEREN – DANN kommt die Weltrevolution!

        • heidi heidegger an

          häh? ähem, *entweder führt der Krieg zur Rev undoder sie beendet alle Kriege*, ja? so herum, Mann!, tsstss..

        • Dan Warszawsky an

          Lenin tat nur das, wofür er von den Deutschen Geheimdienst bezahlt wurde: Den Zaren zu stürtzen, den schandhaften Vertrag von Brest-Lietowsk zu unterschreiben, einen verlustreichen Bürgerkrieg zu iniziieren und die russische Seele zu ruinieren.
          Lenin bekam die Rolle des Putschisten (es gab keine Revolution in Russland) und viel Gold für seine Söldner aus Berlin. Selbs die Zugfahrt von Zürich über Finnland nach Petersburg wurde von Deuschen Geheimdienst organisiert.
          Das Ende des "deutsche Agenten Lenins" wurde aber schon von Anfang an in London organisiert, inden Trotzkiy un Stalin ausgebildet un bezahlt wurden für "eine andere Revolution". Stalin bekam sehr viel "Hilfe" aus London in den 1930ern für die festigung seiner Macht und den Ausbau der Waffenindustrie. London hatte Interesse an den 2 WK. – so sagte es mehrmahls der zweitgeborene Sohn des Grossherzogs von Marlborough, Winston Chirchill, schon 6-7 Jahre vor dem Krieg.

    11. Mathias Szymanski an

      Chruschtschow 1959 in Kattowitz: „Hatte Stalin recht, als er damals ein Abkommen mit Hitler schloß? Stalin entschloß sich dazu mit der Überlegung, daß der Krieg dann gegen die anderen losgehen werde. Damals sagte er zu mir:
      ‚Wir werden einen Krieg gegen Hitler führen müssen. Er kann nicht nur gegen den Westen kämpfen. Aber wir müssen Zeit gewinnen.’
      Und so geschah es auch.“ ("Kölner Stadtanzeiger" 17. 7. 1959)

    12. Mathias Szymanski an

      2.7.1940 in Moskau
      Nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in Litauen floh der Ministerpräsident Smetona nach Preußen. Als Vertretung wurde Prof. Kreve-Mickevicius eingesetzt, der auf die Unabhängigkeit des Litauischen Volkes bestand. Außenkommissar Molotow sagte darauf: „Sie müssen die Realitäten erkennen und begreifen, dass die kleinen Völker in Zukunft verschwinden werden. Ihr Litauen zusammen mit den anderen baltischen Staaten, Finnland inbegriffen, wird in der glorreichen Familie der Sowjetvölker aufgehen. Deshalb sollten Sie beginnen, Ihr Volk in das Sowjetsystem einzuführen, das in Zukunft ganz Europa beherrschen wird.“
      Prof. Kreve-Mickevicius meinte daraufhin, dass Deutschland damit nicht einverstanden wäre.
      Molotow: „Deutschland hat die Besetzung der baltischen Staaten geschluckt und wird auch deren formellen Anschluß an die Sowjetunion verdauen. Die Deutschen haben genügend Sorgen im Westen, um einen Krieg mit der machtvollen Sowjetunion zu wünschen. Ich will es Ihnen im übrigen nicht verbergen, dass wir uns in dieser Hinsicht mit den Deutschen bereits geeinigt haben……….Wir sind heute mehr denn je davon überzeugt, dass Genosse Lenin recht hatte, als er versicherte, der Zweite Weltkrieg würde uns zur Herrschaft über ganz Europa verhelfen, so wie der Erste Weltkrieg uns die Macht in Russland in die Hände gespielt hat.“ (Erich F. Sommer, „Das Memorandum – Wie der Sowjetunion der Krieg erklärt wurde“ 1981)

    13. Was spricht gegen die Erklärung, dass die Sowjetunion ihre Kräfte an der Grenze zusammengezogen hatte, um ihren Verbündeten vor den angreifenden Aliierten zu schützen, so wie Russland das inzwischen an seinen Grenzen auch schon mehrfach wieder tun musste?

      • Das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder?? Die Sowjetunion soll die gigantischen Kräfte, die sie dort zusammengezogen hatte, zusammengezogen haben, um das Dritte Reich vor ‘den angreifenden Alliierten zu schützen’? Wo haben die denn angegriffen? An der deutsch-sowjetischen Demarkationslinie? Und … wann, bitte schön???

        • So genau weiß ich das auch nicht, aber irgendwann haben sie angegriffen, sonst hätten sie ja nicht plötzlich Westdeutschland besetzt gehabt. Und dass die sich Deutschlands Aggressionen (berechtigt oder nicht) nicht beliebig lange gefallen lassen würden, war auch klar.

    14. Ich las heute bei PInews von einer 53 Personen umfassenden Todesliste der Antifa, auf der AfD-Politiker aufgeführt werden … mit Namen und Adresse, plus einer detaillierten Anleitung zum Bau von Bomben, “die Schweine umzulegen”. Wenn Herr Schwipper weiter in der schon bekannten Weise aufklärend wirkt, könnte diese Liste bald einen weiteren Namen tragen … seinen! DAS … ist das Land, in dem wir gut und gerne leben…

      • So tief sind wir schon gesunken. Die Linksfaschisten der Antifa haben Todeslisten Andersdenkender. Aber die Hauptverbrecher sitzen für mich wohl eher in bestimmen Parteien welche diese hirntote Terrorgruppe finanziert. Und kein Wort davon in den Zwangsfinanzierten GEZ Verblödungsmedien.