Zitat des Tages: „Trotz der Energiekrise betreibt die Bundesregierung weiter eine Politik, die stoisch darauf setzt, dass Sonne und Wind es schon richten werden. Um an dieser Erzählung festhalten zu können, holt sich die Bundesregierung von anderen Staaten das, was sie im eigenen Land verpönt. Das deutsche Energiewende-Wesen soll sozusagen an der Welt genesen: dank der Atomkraftwerke, des Frackings, der CCS-Technik (Speicherung von CO2) der anderen.“ (Welt am Sonntag)

    „Seit dem putschartig durchgedrückten Atomausstieg steckt Deutschland endgültig in der Energiefalle. Versorgungssicherheit kann mit dem flatterhaften Grünstrom nicht erreicht werden, da dessen Produktion in den Wochen der sogenannten Dunkelflaute im Winter massiv abflacht und die Speichermöglichkeiten bislang nur äußerst unzureichend sind.“ (COMPACT-Spezial Öko-Diktatur Die heimliche Agenda der Grünen)

    13 Kommentare

    1. @Amerika First:

      Zitat:"…a walter, deine bude frisst mehr stromheizung als gasheizung, lach. strom kW und Gas kW sind irgendwie nicht vergleichbar. ist wie mit PS bei diesel oder benziner. ich glaube bei benzin sind 100PS mehr als 100PS bei diesel…."

      Nochmal; stellen Sie sich nicht dümmer als Sie sind.
      Die (Heiz)Energieversorgung einer Wohnung beginnt nicht an der Grundstücksgrenze. Sie argumentieren (sofern man das was Sie tun überhaupt so bezeichnen kann) wie die Verfechter von Wind-/Solarenergie, welche bei der Darstellung bspw. ihrer CO2-Bilanzen Aspekte wie Kosten der Rohstoffgewinnung, Auswirkungen auf die Umwelt, Handelsmargen, Wartungs-/Instandhaltungs-/Entsorgungskosten usw. usf. aus der Gleichung rauslassen.

      In einer kWh-Heizöl stecken auch die kWh des LKW drin, welcher das Zeug anliefert. Diese Kosten werden eingepreist.
      Hängen Sie an einer Gasheizung, welche durch einen Tank versorgt wird und nicht ans öffentliche Netz angeschlossen ist, stecken in jeder kWh-Gasheizung anteilig die kWh-Kosten für die Anlieferung drin.
      Hinzu kommen natürlich die Kosten für die Elektronik, denn weder ne Gastherme noch ein Ölkessel läuft ohne Strom (eine Holzpelletheizung übrigens auch nicht).

      Falls es Sie tatsächlich interessiert, was ich bezweifle: ich heize im Winter zu ca. 75% mit Brennholz. Warmwasser läuft über die Therme.
      Und in jeder kWh Heizwert steckt anteilig der Sprit für die Kettensäge drin, was ich auch bezahlen muß.

    2. Ich hatte mal einen Kollegen begleitet, um 11 Sack Zement mit in seinen Skoda zu laden, denn es gab gerade welchen. Das hätte man zwar auch mit dem Fahrradanhänger bewältigt, aber nicht mit einer Fuhre und dann wäre nichts mehr da gewesen.

      Aus Kohle und Atom aussteigen, Millionen kleiner Öfen dichtmachen, eine Willkommenspolitik für Millionen betreiben – und dann Putin zu sagen: "Wir wollen dein Öl und dein Gas nicht mehr – wir kaufen es woanders!" – was soll dabei herauskommen? Mit Wind, Sonne und etwas aus Abfällen gewonnener Biomasse lässt sich zwar auch ein gewisser Teil des Energiebedarfs decken, doch dazu sind auch viele kleine, dezentrale und einigermaßen menschen- und umweltverträgliche Lösungen nötig, die zudem mit den Bürgern abgestimmt werden müssen, anstatt sie ihnen einfach überzustülpen.

      Die einfache Gleichung Energieverbrauch = Energieerzeugung lässt sich nun einmal nicht austricksen. Vielleicht geht’s ja auch vollständig mit Erneuerbaren. Fragt sich nur WIE.

    3. Der putschartig durchgedrückte Ausstieg ist genauso Augenwischerei wie die jahrelang vorgetragenen Lippenbekenntnisse der damaligen Regierungsparteien pro Kernkraft. Letztlich ging es schon lange nur noch darum aus bereits getätigten Investitionen noch ein paar Euronen mehr abschöpfen zu können.

      Faktisch läuft der Ausstieg bereits seit den späten 80ern: Nach den erfolglosen abgebrochenen Irrwegen mit schnellem Brüter und Wiederaufarbeitung sowie einem alles andere als konsequentem Vorgehen für die Endlagerung hat man in Folge eines havarierten sowjetischen Kraftwerks samt erstarkendem grünen Widerstands die Finanzierung zukunftsträchtiger Konzepte ebenfalls eingestellt und die Förderung und Verarbeitung von spaltbarem Material ähnlich auslaufen lassen wie etwa zeitgleich die Steinkohle.

      Schon um die Jahrtausendwende war für jeden Interessierten offensichtlich daß die Zukunft der Kerntechnik in Deutschland nur noch aus Restlaufzeitbetrieb und Verschrottung bestand.

    4. Nazis sind für die beste Regierung, die Deutschland je hatte ja auch ok, solange sie im Ausland auf der "richtigen" Seite kämpfen.

    5. Amerika First an

      Wieso Fracking und Atomkraft? Glaubt ihr nicht an Putins Gas?

      PS
      Wieviel Gas zu welchem (Endverbraucher-)Preis, wäre denn aus deutschem Boden zu fracken?
      Wieviel Atomkraftwerke bräuchte es denn, um vollständig auf russisches und/oder amerikanisches Gas als Energieträger verzichten zu können. Um wieviel würden die Energiepreise sinken. Wie schnell wären die Projekte realisierbar (nur rein technisch)?
      Ich nehme an, dass mir das die Beführworter leicht beantworten können, ansonsten würden die ja nur populistisch daherschwätzen… ohne Plan.

      • Amerika First an

        Eins dürfe ja wohl klar sein. Deutsches Frakingas und deutsche Atomkraft kosten ungleich mehr als russisches Billiggas.
        Entweder ihr könnt nicht rechnen, oder ihr glaubt selber nicht an Wladimir den Schenker und euren Egon-Olsen-Plan.

        Bitte noch dazusagen aus welchen Quellen wir die ca. 85% Restenergie generieren, denn 40 Atomkraftwerke könnten zwar den Strombedarf decken, der macht aber nur ca. 15% unseres Gesamtenergiebedarfs aus. Für Ungläubige gut an Strom/Heizung-Abrechnung erkennbar. 2.000 kWh vs 20.000 kWh. Und solange Strom noch teuerer als Gas ist lohnt auch der Umstieg auf Stromheizung nicht, denn der kWh Bedarf um die Hütte warm zu kriegen ändert sich dadurch nicht. (hatte die Bildzeitung in Sachen Radiatorheizung vergessen dazu zu schreiben)

        • @AF:

          Zitat:"…denn der kWh Bedarf um die Hütte warm zu kriegen ändert sich dadurch nicht. …"

          Doch, tut er. Hat was mit technologischen Wirkungsgraden, Leitungsverlusten und dergleichen zu tun.
          Ihre Bude verbraucht nämlich mehr, als das was aufm Zähler steht.

        • Mein Gott Walter an

          ja walter, deine bude frisst mehr stromheizung als gasheizung, lach. strom kW und Gas kW sind irgendwie nicht vergleichbar. ist wie mit PS bei diesel oder benziner. ich glaube bei benzin sind 100PS mehr als 100PS bei diesel.

          warst du tatsächlich in der schule?

          richtig ist, dass e wärme abstrahlt, somit rein theoretisch die ideale heizmethode wäre…also..theoretisch. natürlich ist auch der wirkungsgrad zu beachten. ob gas direkt, oder ob gas erst verstromt wird…wo ist wohl der höhere verlust? alles was zuerst verstromt werde muss hat generell einen geringeren wirkungsgrad als bei direkter verwertung. ist bei braunkohle, gas und kuhfürzen nicht anders.

          kommentar-kern sowieso feige umschifft, woher die anderen 85-90%?

      • @Amerika First:

        Stellen Sie sich nicht noch dümmer, als Sie tatsächlich sind.

        Der Gesamtstromverbrauch Deutschlands pendelte während der letzten 15 Jahre um 500 TWh.
        Der Anteil aus Kernkraft stammender Stromproduktion betrug bis zur Jahrtausendwende ca. ein Drittel.
        Der Strompreis ist seit dem um rund 70% gestiegen.

        Wäre interessant, wenn Sie zur Abwechslung mal mit Fakten kommen, statt nur dämlich rumzulabern.

        • 100% am Thema vorbei!
          Gem. deiner These müssten Länder ohne AKW’s die höchsten Stromkosten haben. 14 EU-Staaten erzeugen selber keine Kernenergie, warum ist dort billiger als hier?

          Ist ein politisches Problem, kein technisches! Kannst hier 1000 AKW hinpflastern, wird nur deshalb trotzdem nicht billiger.

      • AsBestPinguin an

        CAVE SPHENISCEM:
        Ich glaube an die Dreieinigkeit aus Fracking, Frackträgern und Pinguinen.
        Amen.

    6. Pfichtübung der Lobby für die Nuklearindustrie. Gegen Israels Wünsche kommt ihr nicht an.