Abitur für alle

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Deutschland sorgt mit laschen Prüfungen für gute Noten – hurra! Das politische Ziel ist eine möglichst hohe Abiturientenquote. Wer aber denkt, dass die Schüler von Jahr zu Jahr immer klüger werden, irrt gewaltig.

_von Viktor Timtschenko

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Wegweisende Entscheidungen wurden im Januar 2017 im sächsischen Bildungswesen getroffen: Der Freistaat lockerte mit sofortiger Wirkung die Prüfungsbedingungen für Abiturienten. Damit müssen diese nicht mehr 52, sondern nur noch 40 Kursnoten einbringen. Mit der Absenkung der Anforderungen bekommen die Allermeisten ein deutlich besseres Abgangszeugnis und damit bessere Zugangsvoraussetzungen an Hochschulen. Damit folgen die Sachsen allerdings nur dem Trend: Schon vorher war Bayern auf 40 Kursnoten heruntergegangen, in Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist der Durchmarsch zum Abitur sogar schon mit 32 möglich. In Berlin hat sich die Zahl der Einser-Abiturienten in den letzten zehn Jahren vervierzehnfacht…

Deutsche Sprak, schwere Sprak

Jeder Siebte ist im Land «funktional Analphabet», wie die leo. — Level-One Studie der Universität Hamburg festgestellt hat. 7,5 Millionen Menschen oder 14,5 Prozent der erwerbsfähigen, also erwachsenen Bevölkerung können in Deutschland nicht oder nur unzureichend lesen und schreiben. Das sind mehr als die Einwohner von Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main – zusammengenommen.

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Weitere etwa 4,4 Prozent der Erwachsenen können zwar Wörter aber keine Sätze lesen. Bei zusätzlichen 13 Millionen Menschen oder 25,9 Prozent der Erwerbsfähigen «tritt fehlerhaftes Schreiben selbst bei gebräuchlichen Wörtern auf». Also nicht erst bei Mayonnaise, sondern schon bei kaputt. Betrifft das nur die Unterschicht? Nein, die Studie hat herausgefunden, dass «gleichwohl auch Personen mit höherer Bildung in der Gruppe der funktionalen Analphabeten signifikant vertreten» sind – also auch Abiturienten.

Bonbon: Für diese Studie wurden nur Personen berücksichtigt, welche die deutsche Sprache mündlich soweit beherrschten, dass sie einem Test folgen können. Rechnete man Zugewanderte ohne ausreichende Sprachkenntnisse hinzu, so die Autoren, dürften die Prozentsätze noch höher ausfallen. Und: Die Hamburger haben diese Zahlen bereits im Frühjahr 2011 präsentiert, also lange bevor uns die Welle orientalischer Fachkräfte überrollte. (…)

In einer anderen Studie («Ausbildungsreife und Studierfähigkeit»), die die Konrad-Adenauer-Stiftung 2016 veröffentlichte, schreiben die Autoren: «Trotz gestiegener guter Schulabschlüsse steigt die Anzahl der jungen Menschen, die gleich zu Beginn einer Berufsqualifikation in Unternehmen oder Hörsälen mit fehlenden Grundlagenkompetenzen hinsichtlich Sprache und Mathematik zu kämpfen haben.» (…) Fazit: «Abitur ist kein Garant mehr für Studierfähigkeit.» Nicht Wissen zählt, sondern der Anschein von Wissen.

Verblödung und Kalkül

Die Politik, die mit der einen Hand die Menschen verdummt, verstärkt mit der anderen den systemkonformen Politikunterricht – darauf deutet die zweite Entscheidung der sächsischen Kultusbehörden im Januar hin. «Wir brauchen in Sachsen eine viel intensivere politische, demokratische Bildung», sagte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) der Leipziger Volkszeitung. «Im Prinzip», schreibt das Blatt, «geht es um eine Art Staatsbürgerkunde – allerdings unter ganz anderen Vorzeichen als zu DDR-Zeiten.» Klar: Unter der SED gab es Gehirnwäsche für die junge Generation. Aber jetzt läuft dasselbe Spielchen, nur unter anderen Vorzeichen – denn wir sind doch die Guten. Jedenfalls sagt der Freistaat «Rechtsextremisten, Populisten und Internethetzern (…) den Kampf an».

In den Antifa-Kursen sind gute Noten einfacher zu bekommen als in Mathematik oder Französisch. Wer muss schon den Satz des Thales kennen oder Voltaire im Original lesen? Es genügt doch, die historischen Reden von Heiko Maas nacherzählen zu können! Gegen die andauernde Verblödung der Bevölkerung kann sich nur die Wirtschaft auflehnen, die Ingenieure – und keineswegs politische Kämpfer aus der Retorte – braucht. (…)

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55 Kommentare

  1. Die Demontage des deutschen Bildungswesens setzte schon Mitte der 1960er Jahre ein, als die Aufnahmeprüfung für das Gymnasium abgeschafft wurde. Eine solche sollten die Universitäten inzwischen wieder einführen, damit nicht allzuviele Studienabbrecher und / oder ewige Studenten entstehen, die dann zu frustrierten und unzufriedenen Erwachsenen ohne brauchbaren (Aus-) Bildungsabschluß werden, während Fachkräfte im Handwerk fehlen.
    Richtig Fahrt aufgenommen hat die Demontage unter der Regierung Brandt, als Dinge wie die reformierte Oberstufe beim Abitur und die Aufnahme von "Sexualkunde" in den Lehrplan beschlossen wurden und sich nach deren Realisierung mal wieder "Gut gemeint ist voll daneben!" als richtig erwies. Das galt auch für die noch rascher ungesetzte Ausbildungsreform, die Lehrlingen mehr Rechte einräumte und von ausbildenden Betrieben höhere Voraussetzungen verlangte. Das führte ganz kurzfristig zu einer eklatanten Verknappung von Lehrstellen für die gerade in die Ausbildung drängenden Babyboomer. Man hat dann die Schulpflicht rasch von 8 auf 10 Klassen verlängert – um kurzfristig den Druck rauszunehmen – langfristig noch ein Griff ins Kloo.
    Arbeiterkindern hat man in dieser Zeit eher deswegen die höhere Bildung ermöglicht, indem man Lehrmittelfreiheit, großzügige Bafög-Sätze und vor allem dem Arbeitervater einen sicheren und ausreichend bezahlten Arbeitsplatz gewährte, sodaß er davon seine Familie ernähren konnte.
    – Nicht etwa, indem man die Leistungsanforderungen herunterschraubte! Aber das haben Politiker, die möglicherweise selber schlechte, weil leistungsunwillige Schüler waren, anders gesehen.

    Unser altes Schulsystem hat wahrscheinlich in den rund 150 Jahren, da es existierte, zu viele Leistungsträger, ja Nobelpreisträger hervorgebracht, als daß es international weiter geduldet werden konnte … Vor allem von den USA. wo man schon zu Großvaters Zeiten bis 18! zur Schule ging und sich dabei um das Erlernen der Schriftsprache und des kleinen Einmaleinses erfolgreich drücken konnte …

    Die Demontage wurde auch nach dem großem Schritt "reformierte Oberstufe" in Salamitaktik weiter durchgeführt: An Stelle der lehrer durften allein die Eltern entscheiden, welche Schule das Kind besucht, in den ersten beiden Klassen gibt es keine Noten mehr – nun steht sogar in der Diskussion, diese ganz abzuschaffen! Ich kann mich noch erinnern, daß nach dem 1.halben Jahr die Schüler – von den Lehrern! – in die Hilfsschule geschickt wurden, die dort besser gefördert wurden. Und damals konnte ein Hilfschulabsolvent mehr als ein durchschnittlicher heutiger Hauptschulabgänger: Nämlich lesen, schreiben und rechnen.
    Auch die Bemängelung des Fehlens der Basisfähigkeiten durch Ausbildungsbetriebe gab es damals nicht. Aber bei Abschaffung der Kopfnoten hätte die der "Handschrift" gereicht – im aufkommenden Zeitalter der Tastatur…
    Es ist für den Betreffenden wesentlich einfacher, wenn er mit 10 Jahren – von Fachleuten! – für den Schultyp, für den er am Besten geeignet ist, vorselektiert wird. Nicht von den Eltern, die 1. ihren Nachwuchs, vor allem, wenn es ein Einzelkind (bei der Generation meiner Eltern waren noch 6 – 10 Kinder üblich, von denen die unterschiedlichsten Karrieren geleistet wurden, die sie frei waren zu bringen) ist, gerne überschätzen und 2. vor ihrem eigenen sozialem Umfeld nicht mit dummen Kindern dastehen wollen.
    Die überforderte Sonderschülerin in der Grundschule meines Kindes, die ständig nur heulte, weil sie nichts konnte, hielt nur den Betrieb auf und hatte selber außer Frust auch nichts davon.

    Im Grunde genommen müßte man alle Änderungen im Bildungssystem, die etwa ab 1960 stattfanden (angefangen mit der sog. Ganzheitsmethode anstatt synthetischer beim Lesen- und Schreibenlernen) wieder rückgängig machen, wobei die Konfessionsschule zukünftig in islamisch und nichtislamisch unterschieden werden sollte. In den islamischen Schulen kann dann auch verstärkter Deutschunterricht angeboten werden und anstatt Englisch Arabisch oder Türkisch als 2. Sprache. Bei einer solchen Trennung werden auch Konflikte unter den Schülern vermieden und man hat 4 Jahre Zeit, die Kandidaten für höhere Schulen auf die anderen Schüler vorzubereiten – und wie man sich verhält.

  2. Wenn wir über die schlechte Bildung reden, dann müssen wir weit früher ansetzen.
    Das Kinder sich in der Schule "überfordert" fühlen (trotz gesunkener Anforderungen) liegt schon an der verfehlten Erziehung.
    Im Sinne einer, "Mein Kind kann sich frei entfalten"-Erziehung, werden kaum noch Anforderungen an das Kind gestellt. Diese "Gutmenschenerziehung" führt dazu, dass ein Kind kaum noch Herausforderungen meistern muss. Das beinhaltet auch, dass ein Kind nicht lernt etwas unbequemes zu tun (Pflichten).
    Diese "Kuschelpädagogik" ist der völlig falsche Ansatz. Ein Kind kann sehr wohl Belastungen verkraften. Man muss es dem Kind nur beibringen. Natürlich schrittweise und angemessen. Das fängt schon damit an, dass ein Kind gewisse häusliche Regeln lernt, sowie kleine Plichtaufgaben im Haushalt übernimmt. Ein Kind muss also eine gewisse Selbstdisziplin lernen. Dieses ist sehr wichtig um später dem Unterricht zu folgen, auch dann wenn es eben mal keinen Spaß macht.

    Neben der verfehlten Erziehung ist aber auch der technische Fortschritt problematisch. Die Technik nimmt uns oft viele Sachen ab. Wenn schon Kinder solche Dinge abgenommen bekommen, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn es Dinge nicht lernt. Es ist wichtig das ein Kind von Hand malt, von Hand schreibt, ein echtes Buch liest oder auch mal draußen in der Natur spielt. Auch ist das spielen mit Bauklötzen, insbesondere später das spielen mit z.B. LEGO Steinen, ist doch förderlich für die Kreativität und das räumliche Verständnis. Wenn das Gehirn und motorische Abläufe nicht ausgebildet werden, dann liegt dort einfach vieles brach.

    Ein Kind kann und muss belastet werden. Natürlich sollten wir es nicht wie die Chinesen machen. Die Anforderungen welche dort an die Kinder gestellt werden, sind in meinen Augen teilweise zu extrem.
    Es gilt Maß zu halten. Kuschelpädagogik ist aber der völlig falsche Weg.

    • @ Dingo
      Wenn Sie weit früher ansetzen wollen, dann am besten schon bei der Erziehungskompetenz der Eltern und Lehrer. Die Kinder sind heutzutage wohl mehrheitlich unterfordert, weshalb sie schnell Desinteresse und Missachtung gegenüber Alltäglichem und Gewohntem entwickeln. Das mag bisweilen hochmütig erscheinen, ist aber oft nichts anderes als kindliche Neugier.
      Allerdings sind die Eltern und Lehrer mit den Kindern überfordert, weil sie den tatsächlichen Interessen der Kinder nicht gewachsen sind und deshalb zu ihrer eigenen Rechtfertigung und Bestätigung lieber Althergebrachtes und Selbstverständlichkeiten thematisieren, sozusagen Bodenständigkeit zeigen und wahren wollen, und die Kinder damit langweilen.
      Es ist dann auch nicht so, dass sich die Kinder frei entfalten können. Das für sie Interessante bleibt ihnen regelmäßig verwehrt, weil sie nicht sein dürfen, der sie gerne sind, sondern möglichst nur jene, die man gerne hätte. In diesem Dilemma entwickeln sich die Kinder jedoch zu zwiespältigen Persönlichkeiten, weil sie sich im Widerspruch zwischen Wollen und Sollen selbst fremd werden, um ins Schema zu passen. Die Herausforderung der Erziehung besteht darin, einerseits den Spaß an Alltäglichkeiten zu vermitteln, die Kinder zu vergegenwärtigen, und andererseits eine daran anknüpfende individuelle und gesellschaftliche Weiterentwicklung zu fördern.
      Kinder wollen gern herausgefordert werden und dabei auch Neuland betreten. Nur sind Elternhäuer und Gesellschaften, die es sich selbst bequem gemacht haben, die in ihren eigenen Strukturen und in Selbstherrlichkeit erstarrt sind, dazu regelmäßig nicht gewillt und imstande. Die weit verbreitete Angst der Eltern und Lehrer, in den eigene Schwächen und Defiziten von den Kinder erkannt zu werden, Kritik zu ernten oder einen Spiegel vorgehalten zu bekommen, führt die Kinder in Unwissenheit und Scheinheiligkeit.

  3. heidi heidegger am

    sprachärztin heidi h. erhält zahlreiche (patienten)post, ja, nicht nur von euch (hier im forum) oder von JE (auf seiner/m chichi-freien eigenen platform/portal), und weil’s präsumptiv zum thema passt, lasse ich euch etwas teilhaben, wanns ihr woit:

    Liebe dottoressa h.,
    Unaufgefordert schicke ich Ihnen eine Frage, die sich bei meinem letzten Wien-Besuch im Juni ergeben hat: Als Deutscher stehe ich ja ohnehin oft da wie der Ochs vorm Berge, wenn die Eingeborenen mit mir reden. "Ciao baba", "Gestern hab i mi wieder abghaut" und "goschert" kennt man ja. Aber als mich an jenem Abend auf der Mariahilfer Straße ein Penner angerempelt hat und als Sausack und als fetten Senkschädel (?) beschimpft hat, konnte ich nichts entgegnen. Wie sage ich formvollendet auf Österreichisch/Wienerisch:
    Sie flegelhafter Rüpel. Ihre Eltern haben wohl an der Vermittlung der Manieren gespart? Unerhört!
    Danke für die Mithilfe,
    xxx xxx (Ost-Berlin)

    Sehr geehrte/r xxx xxx,
    da die von Ihnen zitierten Verbalinjuria keineswegs zum geläufigen Repertoire zählen, handelte es sich bei dem präsumtiven Sandler vermutlich nicht um einen Wiener (was auch das ungehobelte Benehmen erklären könnte).
    Einem solchen würde man in der genannten Situation "Schleich di, gschissana!" bescheiden. So Sie es dennoch mit Ihrer Erwiderung versuchen möchten, lautet die Übersetzung näherungsweise:
    "Heast gsöchta, vu wos fia an bam homsn di obegschittlt? Ii man ii dram!"
    Mit besten Empfehlungen,

  4. heidi heidegger am

    GABI und der graph..find‘ ich unmöglich watt die da durchargumentieren tun, weiter unten. werde den Erdo tun und mich da eintrollen quasi; nur so viel: anale baphometen und so=>alles perversionen aus der schwulen phase d. antiken griechen+arabien, wie das bellizistische schachspiel (heidi spielt dame und steht zu ihrem ämm johannistrieb im frühling/punkt 5). so!

    • heidi heidegger am

      >> ..Die Buchstaben k ö n n e n über orthographische Regeln zu Wörtern verknüpft werden und damit die Sprache schriftlich darstellen. <<

      • Sagt ja niemand, daß man das muß, Heidi, und wer dich versteht, hat eh funktional leo-Level 7 erreicht. Bussi?

        Dich versteht doch keine RFC 1855-basierte KI vor der vollständigen Nachimplementierung der kritisch-paranoischen Methode.
        *zackundweg*

    • heidi heidegger am

      *wange kneif*-zwickerbussi zrugg, hihi. heidi äh herbert marcuse+PKDick=kritisch-paranoische theorie..vastehe. titelschutz bitte zu beachten bei *zacknweg*

      • Nein, kritisch-paranoische Methode. Dali!
        http://www.museothyssen.org/img/obras_descarga/1974.46.jpg

        So erreichst du Level 7 nicht, Heidi.

      • heidi heidegger am

        der $$geile dallidalli?? *naschönschrankauch*. "Jesus, dieser feige masochist" (zitat d.) =>ehklichehklich. GABIBGABI, why dont you stick to the things that you know: kernfisik, bioschemieh unb stuff? ..so u hate me ?? good!! ..lol, nein, nur spaß: "good clean fun", wie der Hank Rollins-liebende @cäp sagen würde..*kicher*

      • heidi heidegger am

        Dali: nun, die auffällige ²skatologische motivik in seinem malerischen mittelwerk ist bezeichnend m. e. für seinen ämm vollfaschismus: das leben-die existenz ist scheiße..*viva la muerte* und das ganze zeug.."die vagina mied ich zeitlebens, bis auf 2 oder 3 mal" (sinngemäßes zitat). also wenn er nicht zur richtigen zeit am "richtigen Buñuel-ort" gewesen wäre, wäre filmgeschichtl. mit dem auch nix los..hehe.

        ² >> Sein starker Hang zur Verwendung skatologischer Elemente entsetzte Breton, wie Dalí in seinem Tagebuch eines Genies berichtet: „Ich stieß hier …<<

  5. Unterschätzen Sie dabei nicht die künftigen Arbeitgeber. Fehlendes Leseverständnis und mangelnde Rechtschreibung fallen, während einer Probezeit (4 Monate bei Azubis, 6 Monate bei Normalsterblichen), sehr schnell auf.
    Entweder werden wir diese Menschen aussortieren und durch andere ersetzen, oder, falls tatschlich Mangel besteht, solange unter Druck setzen, bis sie es lernen. Not macht erfinderisch. Wer nie die Not spürte richtig schreiben und lesen zu müssen, oder sich nicht einmal Dreisatz merken muss, wird es nie lernen wollen. Der Druck muss von außen kommen. Angst vor Gesichtsverlust und herablassenden Blicken haben schon manchen Azubi dazu bewegt dicke Bücher zu lesen, nur um die einfachsten Grundsätze des Lebens zu verstehen.

    Ich will meinen liebsten Provokatör zitieren: Shaming people works!

    Ich warte eigentlich schon lange darauf, dass sich Compact mal mit der Hexenjagt auf Milo Yiannopoulos, oder auf die Reden von Ben Shapiro bezieht. Die haben auch zu dem Thema einiges zu sagen. Besonders ersterer ist so verhasst in den USA und deren Mainstreampresse, dass sie ihm sogar Pedophilie ankreiden wollten. Das Gerücht hält sich dank der Medien, obwohl seine Aussagen zu dem Thema sich auf seinen eigenen Missbrauch in Jugend/Kindesalter bezogen. So tief ist die linke seite der USA gesunken.

    • @Elisabeth: Wir haben uns mit Milo Yiannopoulos bereits beschäftigt – und zwar in der aktuellen März-Ausgabe von COMPACT: https://www.compact-shop.de/shop/compact-einzelhefte/compact-magazin-maerz-2017/

      • Liebe Compact,
        ich wollte mal eine kleine Rückmeldung geben. Den Artikel habe ich nun lesen dürfen und bin etwas enttäuscht. Nett geschrieben, aber inhaltlich sehr oberflächlich und teilweise sind sogar falsche Infos wiedergegeben worden, die von der Presse verdreht wurden, die eher den Demokraten zugewandt ist. Der Twitter-Ban, zum Beispiel. Dass er auf sarkastische Art und Weise auf den Rassismus im Film hinbewiesen hat wurde nicht erkannt, sondern die version der Mainstreampresse wurde übernommen ‚Er hat eine wundervolle Afroamerikanische Göttin aufgrund ihres Aussehens beleidigt‘.
        Es lag vielleicht daran, dass der Auto ein Wortlimit hatte, aber… nach dem Lesen wusste ich immer noch nicht was Milo überhaupt macht, außer, dass er provoziert, warum er so viele Fans hat und warum er gehasst wird aber nicht.
        Ich habe den Verdacht, dass der Autor sich keine, oder nur wenige, seiner Beiträge angesehen hat. Vor allem die in denen Milo darstellt warum er überhaupt Trump verteidigt. Oder seine zusammenarbeit mit namenhaften Feministen wie Christina Hoff Summers….
        Ich persönlich kenne so viele Deutsche zwischen 13(!) und 38 Jahren, die sich seine Vorträge ansehen, auch ohne seine Seiten zu abonieren. Sie können also von weit mehr Fans ausgehen, weil er so vielen aus der Seele spricht und den Prügelknaben für die Offene Meinung gibt. Es macht Angst. Wenn ein Mann mit solch farbenfrühem Leben sogar körperlich angegriffen wird, weil er nicht in eine Opferrolle schlüpft, dann muss jemand mit einem Durchschnittsleben (in den USA: Weiß, Mittelklasse und relativ Glücklich mit seinem Leben) um alles fürchten was ihn in die Gesellschaft integriert.

        Ich kann nicht sagen, dass ich einen besseren Artikel geschrieben hätte, ich denke meine Deutschkenntnisse sind dafür nicht gut genug. Aber… ich bin nahe dran zu sagen… dass es einer der schlechtesten Artikel im aktuellem Heft ist (Aber ich bin erst knapp auf Seite 30 und habe Milos Artikel vorgezogen).

  6. Karl Brenner am

    Immer weider schön hierzu auch: Dr Proebst:

    Dr. Alfons Proebstl 41- Nullen und Einser!

    https://www.youtube.com/watch?v=id0cVJ34zDw&feature=youtu.be

  7. Herbert Weiss am

    Grundsätzlich wäre gegen eine gewisse Entrümpelung der Lehrpläne nichts einzuwenden. Denn – mal ganz ehrlich – so manches fliegt nach Erhalt des begehrten Scheines im hohen Bogen in den Container. Auch eine Reduzierung der Zahl der Kursnoten wäre durchaus akzeptabel – wenn dies nicht mit einer Minderung der Ansprüche verbunden wäre. Doch genau hier liegt der Hund begraben. Denn was ist das Abi noch wert, wenn man es jedem Deppen zugänglich macht?

    Aber es soll doch jeder seine Chance bekommen. Richtig, liebe Gutmenschen. Doch das geht anders. Indem man dafür sorgt, dass nicht Papis Tüchtigkeit für das Fortkommen des Heranwachsenden entscheidend ist, sondern seine eigene. Es ist wohl auch nicht notwendig, für Pflegekräfte oder Kita-Erzieherinnen eine akademische Ausbildung vorauszusetzen. Auch der nicht ganz so kluge soll seine Perspektive haben. Das Studium als Voraussetzung für manche Berufe möchte ich zwar nicht in Frage stellen; in seinem Buch "Der Meineid des Hippokrates" äußerte jedoch der Autor Julius Hackethal die Ansicht, dass es für den Arztberuf keineswegs des Einser-Abiturs bedürfe, sondern dass der daran Interessierte seine Aufgabe vor allem als die eines Freundes und Helfers des Patienten sehen solle.

    Es muss möglich sein, sich auch ohne Abitur ein anständiges Einkommen zu erarbeiten. In diesem Punkt besteht allerdings bei einigen anderen etlicher Nachholbedarf.

    • @ Herbert Weiss
      Sie betrachten das Thema verständlicherweise aus ihrer Position, aber versetzen Sie sich doch mal in die eines heutigen Parlamentariers oder Bildungsbeauftragten. Die Abiturienten und Studenten von heute dürfen gar keine Fähigkeiten besitzen. Viel zu schnell würden sie mit etwas gesundem Menschenverstand die Machenschaften in Staat und Politik durchschauen, die nun mal ihr dummes Wahlvieh brauchen, um sich trotz ihrer Defizite über Wasser halten und in die Pensionierung retten zu können. Hochschulen sind deshalb zu Verwahranstalten verkommen, um das Aufbegehren der Jugend gegen ihre systematische Verdummung und Unterwerfung solange wie möglich hinauszuzögern.
      Es ist eine bewährte Methode, jemanden durch Belobigung oder Betitelung seinem Größenwahn zu überlassen, um ihn aus dem Weg zu räumen. Nach dieser sind auch viele heutige Wichtigtuer und Narzissten in ihren Ämtern und Sitzen angekommen. Politik ist ein uraltes Entsorgungskonzept, um Parasiten aufs Abstellgleis zu schieben. Dieses Konzept hat man aus Kapazitätsgründen inzwischen auf den Bildungs- und Wissenschaftssektor ausgedehnt und so verglühen dort nunmehr auch junge potenziell brauchbare Menschen in ihrem Stolz, weil man für sie einfach woanders keine Verwendung hat, weil sie schlicht dumm und eingebildet sein müssen, um das Machtgefüge um jeden Preis zu erhalten.

      • Herbert Weiss am

        @ Merxdunix:
        Stimmt. Das spielt auch eine wesentliche Rolle. Es gibt zwar die Politiker, die echt etwas bewegen wollen und ihren Amtseid – wenn sie denn diesen leisten müssen – durchaus ernst nehmen, aber auch die große Gruppe, die Sie erwähnten. Die Apparatschiks, die schon in der DDR das System wie einen Schaukelstuhl in Bewegung hielten. Aber es ging nicht vorwärts.

        Momentan steht der frühere Chef der Hypo Real Estate vor Gericht. Deren Pleite trug erheblich zu der Krise bei, die uns 2008 erwischte und die noch weitaus ärger hätte ausfallen können. Doch das dicke Ende kommt mit Sicherheit noch. Man hatte zwar ein einigermaßen cleveres Krisenmanagement betrieben, ohne jedoch die eigentlichen Ursachen anzugehen. Der alte Aberglaube, man könne mit finanzpolitischen Taschenspielertricks Wachstum und Wohlstand schaffen, ist so leicht nicht totzukriegen.

        Schätze mal, unsere Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun, sind ziemlich begrenzt. Aber was sollen wir sonst machen? Ich erinnere mal an das Märchen "Des Kaisers neue Kleider". An den kleinen Jungen, der rief: "Aber er hat doch gar nichts an!" Vielleicht findet jemand den Mut, sich ebenfalls zur Wahrheit zu bekennen…

  8. Dumme Menschen konsumieren unreflektierter und sind leichter beherrschbar und manipulierbar. Außerdem muss der Zustand der permanenten Unzufriedenheit hergestellt werden indem die Medien dem Individuum durch Werbung Komplexe suggerieren. Somit kauft der Pöbel den Dreck den er nicht braucht. Für den er aber jeden anschaffen gehen muss – ein Kreislauf. Oder auch ein System der Umverteilung von unten nach oben. Wie der Hamster im seinem Hamsterrad. Angenehmer Nebeneffekt, die Leute werden krank und irre, da haben auch die Ärzte und die Pillendreher was davon. Fuck the System!

  9. Wenn unsere Kinder in den Klassen als Integrationshelfer zwangsrekrutiert werden, darf man sich nicht wundern, wenn deren eigene Bildung auf der Strecke bleibt. Statt sich an den Lehrplan zu halten, finden es die Lehrer doch viel interessanter, die Kinder über die politische Ausrichtung ihrer Eltern auszufragen.

  10. Archangela Gabriele am

    Mich würde brennend interessieren, nach welchen Kriterien 25, 9% + 14.5% = 40, 5% der Wekrtätigen als Lese- und Schreibgestört, bzw. Analphabeten eingestuft werden. Eine Studie zu zitieren, ohne auf die Datenbasis und die Bewertungskriterien hinzuweisen ist unzureichend und irreführend.

    Zum Abitur möchte ich anmerken, dass es in den 80er Jahren um einiges einfacher war, an den begehrten Schein zu kommen, als jetzt. Basis: Vergleich meines Abiturs 1984 in Niedersachsen mit dem, was ich, als Gymnasiallehrerin, heute von Abiturienten erwarten muss, ebenfalls in Niedersachsen. (Max. 4 Unterkurse, Zwangs-Einbringen von Fächern, wie Deutsch, Mathematik, Fremdsprache.) Da haben sich offensichtlich die Kriterien erheblich verschärft. Wenn in anderen Bundesländern der Trend jetzt in eine andere Richtung läuft, ist das nur zu begrüßen.

    Btw.: schaue ich mir die Kommentare hier unten auf dieser Seite an, finde ich in jedem davon mindestens einen Rechtschreib- und/oder Zeichensetzungsfehler (Kommentare ohne Groß-/Kleinschreibung nicht in der Wertung).

    Im heutigen Abitur führen Rechtschreib- bzw. Zeichensetzungsfehler, wenn sie zahlenmäßig 5% überschreiten, zu Punktabzügen. 1984 war man davon weit entfernt.

    Vielleicht sind die Ausbildungsbetriebe und die Universitäten einfach nur wählerischer geworden und suchen besser vorgebildeten Nachwuchs.

    • BraunerBär am

      Inhaltlich sehr guter Kommentar. Insbesondere der unzureichende Quellenhinweis. Dies würde mich auch interessieren da nach den o.a. Zahlen annähernd 50 % der Deutschen als Analaphabeten einzustufen wären..

      Vielleicht sind jemand da die Zahlen als auch die daraus gezogenen Schlußfolgerungen davon galoppiert ?1

      Leider ist nicht einmal ein Autor angegeben. Wäre schon interessant… und eigentlich auch vorgeschrieben….

    • @Archangela Gabriele

      "…Btw.: schaue ich mir die Kommentare hier unten auf dieser Seite an, finde ich in jedem davon mindestens einen Rechtschreib- und/oder Zeichensetzungsfehler (Kommentare ohne Groß-/Kleinschreibung nicht in der Wertung)…."
      #
      Ein kleinlicher Belehrungsdrang, Frau Studienrätin, oder doch eher die lehrkrafttypische Diskursmethode zur Abwehr unliebsamer Meinungen ? Oder ist das ein und dasselbe ?

      Mich, und sicherlich viele andere, interessieren die inhaltlichen Aussagen der hiesigen Beitragsschreiber.

      Und genau daran scheitert das heutige Abitur: Es wird erlangt durch ein termingerechtes Aufsagen des eingebleuten Wissens, und nicht durch den Nachweis der Befähigung zum tieferen Verständnis.

    • Florian Geyer am

      Welche "Rechtschreibung" ist denn da die Grundlage Ihrer Bewertung?
      Die aus der vordemokratischen Zeit oder die aus der Zeit nach der Machtergreifung der Junta Schröder-Fischer?

      • BraunerBär am

        @ FLORIAN GEYER
        @TREETS

        Kommentare sollten sich auf den Inhalt beziehen. Das fehlt bei ihren beiden Kommentaren völlig. Sich auf die Rechtschreibung zu beziehen wenn man keine Argumente hat ist geistig einfach nur armselig. Und in diesem Fall sogar bei einer Lehrerin…

        Archangela Gabriele schrieb =

        " Mich würde brennend interessieren, nach welchen Kriterien 25, 9% + 14.5% = 40, 5% der Wekrtätigen als Lese- und Schreibgestört, bzw. Analphabeten eingestuft werden. Eine Studie zu zitieren, ohne auf die Datenbasis und die Bewertungskriterien hinzuweisen ist unzureichend und irreführend."

        Ohne Quellenangaben halte ich den Einwand von ihr definitiv berechtigt und, mit Verlaub, den Artikel für sagen wir mal inhaltlich nicht sehr hochwertig…

      • Florian Geyer am

        @Braunerbär
        Ich habe mir lediglich erlaubt anzufragen, ob die vorgeblichen "Fehler" nicht vielleicht deshalb "gefunden" werden, weil ein Teil der Kommentatoren hier die Anwendung der Schröderschen Schlechtschreibreform verweigert!

        Das IST zur Sache!
        Textverständnis ist heute auch so ein Problem…

      • @ BraunerBär

        Sie haben meinen Beitrag also nicht wirklich gelesen.

        Oder mangelt es an Lesekompetenz ?

        Auch egal, die `Lehrerin´ hat es verstanden, da bin ich ganz sicher.

      • Brauner Bär am

        @ TREETS
        @ FLORIAN GEYER

        "Sie haben meinen Beitrag also nicht wirklich gelesen."

        Oh doch… und auch verstanden dank Lesekompetenz. Aber ob nun Rechtschreibung vor oder nach der Rechtschreibreform… Ob man die verweigert oder ignoriert. Ob man damit "belehrt" oder nicht.

        Es geht um den Inhalt. Und das finden der Kernaussage in einem Kommentar.

        Und da Compact dafür bekannt (und bewiesen) ist es mit Zahlen und Fakten sagen wir mal… es nicht so genau zu nehmen und das ist jetzt nett ausgedrückt… ist die Frage nach der Quellenangabe mehr als berechtigt.
        40,5 % Prozent der Werktätigen als Analaphabeten darzustellen ist schon der heftig…

        Das würde man schon gerne nachlesen worauf sich diese Studie begründet.

      • @Brauner Bär: "Und da Compact dafür bekannt (und bewiesen) ist es mit Zahlen und Fakten sagen wir mal… es nicht so genau zu nehmen" Bei wem bekannt und durch wen bewiesen? Bitte um Nachweise, sonst keine Freischaltung mehr! Es scheint nämlich, dass Sie sich hier als Troll in der Nachfolge von Yasemin, Gurkensalat, Jörg usw. etablieren wollen. No chance.

      • Brauner Bär am

        @ Compact

        "Bei wem bekannt und durch wen bewiesen? Bitte um Nachweise, sonst keine Freischaltung mehr! "

        Ganz einfach. Nachlesbar mit hinterlegten Fakten z.B. bei www.bildblog.de.
        Dort erscheint Compact wie ihr mit Sicherheit selber wisst fast monatlich zwecks Richtigstellung der Artikel. Insbesondere werden dort oft eure ungenauen oder falschen Zahlen korrigiert.

        Bildblog.de recherchiert und begründet mit nachprüfbaren Quellen und Fakten und orientiert sich am Pressekodex des deutschen Presserates.

        Mal sehen ob sie diesen Kommentar auch wieder ersatzlos ohne Hinweis auf Löschung streichen. Ich mache mal nach dem posten einen screenshot zur Sicherheit 🙂

      • @"Brauner" Bär: " Ich mache mal nach dem posten einen screenshot zur Sicherheit" – ohh, ein Screenshot! Da kriegen wir aber Angst…
        Erstens gibt es da neun Artikel, von denen sich keineswegs alle zentral auf COMPACT beziehen. Zweitens verwechseln Sie Widerspruch mit Widerlegung. Compact hat sich zu den Bild-Blog-Kritiken nämlich auch schon z.T. geäußert. Gelesen? Nein. Stattdessen eine kleine unkritische Lobeshymne auf den Blog.

  11. Florian Geyer am

    "Klar: Unter der SED gab es Gehirnwäsche für die junge Generation. Aber jetzt läuft dasselbe Spielchen, nur unter anderen Vorzeichen "

    schreiben Sie.
    Das ist falsch!
    Tatsächlich sind es wieder genau die gleichen Vorzeichen.
    Die Ochlokraten haben nur noch eins draufgesetzt und auch noch die Verblödung zugefügt.

  12. Laut der Level-One Studie der Universität Hamburg findet man übrigens besonders viele "funktionale Analphabeten" in der Gruppe der
    1. erwerbstätigen
    2. älteren
    3. Männer
    4. mit Deutsch als Muttersprache:
    http://blogs.epb.uni-hamburg.de/leo/files/2011/12/leo-Presseheft_15_12_2011.pdf

    Besonders auffällig ist es im Internet. Hier sollte man gegensteuern mit Hilfe von Rechtschreibkorrektur (nicht löschen, rot markieren!):
    http://www.gulli.com/news/27745-ki-soll-hatespeech-erkennen-und-automatisch-loeschen-2016-08-04#

    Und dann heißt es "üben, üben, üben":
    http://www.diktat-truhe.de/diktate/der-tempel-der-spiegel.html

    • Graf von Stauffenberg am

      Leider werde ich den Eindruck nicht los, dass sich auch an der Universität Hamburg einige "funktionale Analphabeten" befinden. Selbst Statistiken werden jetzt nach ideologischen Kriterien manipuliert. So weit sind wir schon!

      • Von Manipulation würde ich nicht ausgehen. Für Punkt 2 und 3 könnten Alkohol, Fußball, neurodegenerative Erkrankungen und Altersstarrsinn verantwortlich sein, Erwerbstätige (Punkt 1) haben weniger Zeit zum Üben:
        http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/bmw-muenchen-bekifft-100.html

        … und Punkt 4 -tja- vielleicht konnten die Anderen einfach das Schild "Hier kostenloser Lesetest" nicht lesen? Wer weiß …

  13. brokendriver am

    Bildung in Deutschland ? Was ist das ?

    Abitur gibt es an jeder Döner-Bude….

    Denn Döner macht schöner………..und klug…

  14. Deutscher Michel am

    Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode

    Die Bildungskatastrophe, die inzwischen auch in Redaktionen, beim Lehrpersonal und in der Politik angekommen ist, hat ihre Ursachen in den vielerlei "Bildungs"reformen, die ausnahmslos auf EIN Ziel hinarbeiteten : Die deutsche Sprache zu verstümmeln.

    Die Sprache spiegelt den Geist, und über das, wofür einer keine Ausdrücke hat, kann er weder nachdenken noch es diskutieren. Eine höchst erfreuliche Entwicklung für unsere "Eliten"

    Eine der Folgen ist, dass die meisten Deutschen inzwischen nicht mehr über die Kategorien verfügen, die ein logisches Denken erst ermöglichen, und folglich gibt es bei aktuellen Problemen nur noch "Nazis" und "Gutmenschen" Verquaste Gefühlsausbrüche, quasi Schlachtbeile, ersetzen das elegante Florett der Diskutanten

    Zwischentöne sind eliminiert.

    Außer bei den "Eliten natürlich, die ihre Brut auf Privatschulen schicken, in denen sie richtig sprechen, schreiben und damit richtig denken lernen.

  15. Hannes Wiens am

    Es wird noc schlimmer werden!
    Vergessen sie nicht das immer merh Schulen den KIndern erlauben NACH GEHÖR zu schreiben-erst danach soll richtiges schreiben gelernt werden.
    Das ist ungefähr so sinnvoll wie wenn man bei Rechenaufgaben einfach hinschreibt was man denkt.Rechtschreibung ist auswendig lernen!

    Und wussten sie das die Lösungen heutzutage schon mitgeliefert werden?Ja am Gymnasium nicht an der Sonderschule!
    http://bildung-wissen.eu/wp-content/uploads/2011/05/01hp_klein_kompetenzorientierung.pdf
    Im Gegensatz zu den Abiturprüfungen vor dem

    Zentralabitur reicht für die neue kompetenzorientierte Aufgabenstellung Lesekompetenz aus,

    um die Aufgabenstellung bearbeiten und lösen zu können. Ein grundlegendes biologisches

    Fachwissen braucht der Schüler nicht einzubringen.

  16. BraunerBär am

    Ich bin für Abitur per Volksentscheid. Freiheit für den deutschen Geist. Natürlich nur für den der xxxxxxxxxxx ist.

  17. Bildung Deutschland

    das brauchen die doch garnicht zu Tun.
    Die sind doch schon alle völlig verblödet bei den heutigen Lehrplänen … siehe Bildungsstand EU.
    Die Guten sind nun mal alle blöd sonst wäre sie nicht die Guten.

  18. Graf von Stauffenberg am

    Es ist unglaublich, aber wahr: Unter heutigen Bedingungen hätte möglicherweise der mehrfache Sitzenbleiber Martin Schulz das Abitur bekommen.

    • BraunerBär am

      …und verdient damit bald das 46-fache im Monat wie der durchschnittliche Compact Leser.

      400 Euro Harz 4 x 46,6 entspricht dem Bundeskanzlergehalt. Also entweder er oder Frau Merkel.

      Spass muss sein 😀

  19. die schon immer hier sind am

    Die Anforderungen an das Abitur sollen so weit runtergefahren werden damit auch der Absolvent einer dreiklassigen Anatolischen Dorfschule es bestehen wird.

  20. Volker Spielmann am

    Auch das Schulwesen ist unter den Parteiengecken verkümmert

    So wie alle anderen Dinge im deutschen Rumpfstaat haben die Parteiengecken auch das Schulwesen mutwillig zugrunde gerichtet und seinem ursprünglichen Zweck entfremdet. Denn nicht länger zielt das hiesige Schulwesen auf die Heranziehung aufgeklärter Geister ab, sondern dient gleichsam der Wirtschaft als vorgeschobene Ausbildungsabteilung. Während zugleich die Parteiengecken mittels Umerziehung dafür sorgen, daß politisch das Gegenteil dessen geschieht, was Friedrich der Große als Aufgabe der Erziehung betrachtete: „Keine Sorge ist des Gesetzgebers würdiger als die um die Erziehung der Jugend. In zartem Alter sind die jungen Pflanzen noch empfänglich für Eindrücke aller Art. Flößt man ihnen Liebe zur Tugend und zum Vaterland ein, so werden sie gute Bürger. Und die guten Bürger sind das beste Bollwerk der Staaten.“ Entsprechend empfindet die heutige Jugend auch nichts dabei, wenn sie für die Schulden anderer Länder aufkommen soll oder fremde Geheimdienste ihnen die Telefone abhören dürfen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  21. Mit diesem "Abitur für Alle" ist es wie mit dem Schneeschieben!
    Da schieben die sog. Bildungspolitiker doch nur eine immer größere Welle von
    Niedrig-Gebildeten vor sich her, die schon von den späteren sog. Lehrherren
    als "nicht ausbildungsfähig!" und von der Uni als "Nicht in der Lage einen Satz
    fehlerfrei zu schreiben!"
    Deutschland als (früher mal) das Land der Dichter und Denker, geht (von der
    Politik so gewollt) den Bach runter! Und das ist noch nicht im End-Dilirium an-
    gekommen!

    Ich bin immer mehr froh, schon so alt zu sein, muß nicht alles noch erleben,
    was die Politdarsteller sich so für uns das Pack noch alles auf Lager haben!

    In wenigen Jahren werden wir zum muslimisch geprägten Driite-WeltLand
    verkommen sein!

  22. Zitat: "Klar: Unter der SED gab es Gehirnwäsche für die junge Generation. Aber jetzt läuft dasselbe Spielchen, nur unter anderen Vorzeichen – denn wir sind doch die Guten. "
    Und nun wird Martin Schulz mit seinen linken populistischen Äußerungen in die Spur geschickt. Zustände wie in der DDR stehen vor der Tür. Große Sprüche kloppen, aber nicht wissen wie man seinen Traum bezahlt. Aber das überalterte Volk wird solchen Menschen folgen. Und dann kommt ein angeblich geeintes Europa und der Führer heißt dann Martin Schulz.

  23. heidi heidegger am

    beispiel aus d. wirklichkeit (vor ca. 5 tagen): der 15 jährige sohn meines vietnam. freundes erzählte mir beim freestylen bissi was. (ich denke, ich dozierte zuvor etwas über Georg Forster und die *Mainzer Republik* ende d. 18. jh.) und schweifte dann wild umher, wie das halt die heidi-art ist..jedenfalls streiften wir dann auch päter das thema *aaadolf- und "ja heil" grölen* im öffentl. raum und uff da gass/also StGB§86a und so, und er berichtete, was er darüber aus der schule "mitbrachte". => dachte ich hör‘ nicht recht oder er würde nen witz machen..also dreht sich datt um folgendes: der bursch sagte mir, daß der lehrer ihm gesagt hätte, nach 9/11 also ab ca. 2002 wäre es halt verbotener als früher, "verfassungsfeindl. dinge" zu sagen und zu tragen. und ich so: echt, ey? nöö, ab ’68 gab’s ne fette novelle und vorher nen bissi anderen paragraphen usw usw. und er dann so: häh? echt jetzt?

    will sagen: irre, was bei manchen schulbuben hängen bleibt, wenn der schulunterricht mickymaus ist. was sagt ihr dazu, häh? 😉 🙂

    • Funktionale Analphabeten auf frischer Tat ertappt am

      Bei der verschwurbelten, zur Hälfte unverständlichen Ausdrucksweise sag ich dazu nur:
      Werden jetzt auch schon Hauptschulabschlüsse verschenkt?

      Andererseits ("ich dozierte zuvor etwas über Georg Forster und die *Mainzer Republik* ende d. 18. jh.") könnte vielleicht auch das hier zutreffen:

      Zitat: "Betrifft das nur die Unterschicht? Nein, die Studie hat herausgefunden, dass «gleichwohl auch Personen mit höherer Bildung in der Gruppe der funktionalen Analphabeten signifikant vertreten"

      😉

      • heidi heidegger am

        wattwatwutzwutz?? *mir platzt gleich der ahsch*=die umherschweifende enzian-heidi isch not amused. aukidauki, bissi schon..*binauchnichtnachtragendaberichvergessenix!* lel

      • heidi heidegger am

        @FAAFTE..traurig traurig, hihi => https://www.youtube.com/watch?v=zVQ51iAuV98

        >> ..den in § 86a Abs. 1 StGB genannten Kennzeichen solche … 1968 wurde dieser § 96a a. F. StGB durch § 86a StGB ersetzt und … << *gähn*

  24. Graf von Stauffenberg am

    Das geschenkte Abitur wird zu einem wertlosen Fetzen Papier. Es ist kein Leistungsnachweis mehr. Der Anreiz für Leistung entfällt für Schüler. Gewertet wird nur noch nach Gesinnung. Die Abschaffung der Bildung unserer Kinder ist die nachhaltigste Zerstörung unseres Landes. Das Land der Dichter und Denker war es einmal.

    • Florian Geyer am

      Da hilft nur eins:
      Wer sich bei uns bewirbt wird an den Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und den Fredsprachen gemessen.
      Der Rest kann ja Soziologie und Schänderähnstrieming "studieren" gehen.

  25. die schon immer hier sind am

    Unter den jetzigen Regierenden besteht das Abitur nur noch aus dem Fach Gehirnwäsche zu DDR Zeiten Staatsbürgerkunde.

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