Seine Aussagen zu Rüsgtungsindustrie und Remigration haben hohe Wellen geschlagen. In der neuen Oktober-Ausgabe von COMPACT-Magazin – seit heute erhältlich – äußert sich Ulrich Siegmund erstmals ausführlich zu den umstrittenen Passagen. Holen Sie sich jetzt das e-Paper von COMPACT 10/2026 und lesen Sie das Drei-Seiten-Interview vollständig.

    Der potenziell erste AfD-Ministerpräsident hat mit Äußerungen zur Rüstungsindustrie für heftige Diskussionen gesorgt, unter anderem beim BSW, mit dem derzeit Sondierungsgespräche in Sachsen-Anhalt laufen. Ulrich Siegmund fühlt sich missverstanden und will mit diesem COMPACT-Interview seine Position klarstellen.

    COMPACT 10/2026 – Gestohlene Wahl

    Ausgangspunkt des Interviews waren Äußerungen von Uli Siegmund auf einer Pressekonferenz am 10. September. Auf eine Frage zu Rüstungsansiedlungen wie die des israelischen Drohnenherstellers Elbit in Sangerhausen lautete seine ungekürzte Antwort: „Vielen Dank für diese Frage. Das war oft Thema auch im Wahlkampf. Also sehr viele Bürger haben uns auch dazu gefragt und waren auch mit unserer Position dazu dankbar. Unsere Position ist ganz klar, dass wir sagen, wir verteufeln nicht pauschal Produktion von Rüstungsgütern, weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensiven natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen, natürlich auch im Sinne der inneren Sicherheit, der eigenen Stabilität und auch der Landesverteidigung. Das ist uns bewusst, das fällt nicht vom Himmel. Es ist aber ein großer Unterschied, ob ich Rüstungsgüter in fremde Kriege schicke, auch noch auf unsere Kosten, und wir uns dadurch Gefahr laufen, uns an fremden Konflikten zu beteiligen. Das sehen wir mit größter Vorsicht und auch mit größter Skepsis.“

    Das COMPACT-Interview beginnt mit folgender Frage:

    Nachgefragt: Chefredakteur Jürgen Elsässer mit Ulrich Siegmund.
    Foto: COMPACT

    Uli Siegmund, am 10. September wurdest du in einer Pressekonferenz gefragt bezüglich einer israelischen Drohnenfabrik in Sangerhausen, Sachsen-Anhalt. Und du hast als Erstes gesagt, ich bin dagegen, die Rüstungsindustrie pauschal zu verteufeln (siehe Dokumentation in der Infobox Seite 17). Dieser Einstieg hat schon mal für Irritationen in der friedensbewegten Wählerschaft der AfD gesorgt, vermute ich.

    Unter anderem mache ich damit weiter:

    Ich frage mich, warum kann eine Partei, die so stark von der Friedensbotschaft lebt wie die AfD, nicht einfach sagen: Waffenproduzenten kriegführender Staaten wie Israel, Ukraine, USA dürfen auf deutschem Territorium keine Waffen produzieren?

    In der neuen Oktober-Ausgabe von COMPACT-Magazin – seit heute erhältlich – äußert sich Ulrich Siegmund erstmals ausführlich in einem dreiseitigen Interview zu allen strittigen Punkten. Sie können das gedruckte Magazin jetzt bestellen (Versand ab morgen) oder sich hier sofort  das e-Paper herunterladen.

     

    Kommentare sind deaktiviert.