Paukenschlag im Norden: Bei der Landtagswahl in Niedersachsen verdreifachte die AfD ihr landesweites Ergebnis, wurde regional sogar stärkste Kraft und steht in einer Stichwahl. Passend zur blauen Welle, die aus Sachsen-Anhalt überschwappt: Unsere brandneue Silbermedaille Ulrich Siegmund – Historisch 43,8% bestellen, limitiert auf 1500 Stück. Hier mehr erfahren.

    Der Siegeszug der AfD geht weiter. Natürlich, in Niedersachsen wurden noch keine Ost-Ergebnisse erzielt, doch verglichen mit der letzten Kommunalwahl im Jahr 2021 ist dennoch ein starker Erfolg zu verzeichnen – landesweit stieg das AfD-Ergebnis von 4,6 % auf 15,9 %. Damit ist die Weidel-Partei drittstärkste Kraft!

    Vorne liegt zwar noch die CDU, die jedoch 4,5 % verlor und noch auf 27,2 % der Stimmen kommt. Sogar in traditionellen Hochburgen wie dem Emsland brachen die Ergebnisse der Merz-Partei ein. Auch die SPD sackte ab, erzielt in einem ihrer Stammländer auf nur noch 24,6 %. Während die Grünen leicht auf 14,1 % verloren, konnte die Linkspartei ihr Wahlergebnis auf 6 % mehr als verdoppeln. Damit gehört die Partei – neben der AfD – zu den Gewinnern der Kommunalwahl, bei der landesweit die Zusammensetzung der Räte und Kreistage, aber auch von Oberbürgermeisterstellen und Landratsposten, bestimmt wurde.

    AfD in Salzgitter stärkste Kraft

    In mehreren Städten konnte die AfD Ergebnisse von weit über 20 % erzielen, wurde etwa in Delmenhorst zweitstärkste Kraft. Den größten Erfolg erzielte die Partei jedoch in Salzgitter, einer Stadt, die massiv mit der Migrationsproblematik und sozialen Spannungen zu kämpfen hat – mit 27,4 % steht die AfD dort auf Platz 1 und zieht zudem parallel in die Stichwahl um das lokale Oberbürgermeisteramt ein.

    Publikumsmagnet: Siegmund im August bei einem AfD-Familienfest in Klötze (Altmarkkreis Salzwedel). Foto: COMPACT

    Nicht flächendeckend zur Kommunalwahl in Niedersachsen angetreten war dagegen das BSW, weshalb kein aussagekräftiges Landesergebnis vorliegt – bei den lokalen Kandidaturen lag die Wagenknecht-Partei jedoch meist zwischen 2 und 3 %. Einen Achtungserfolg erzielte indes die Liste Heimat Handorf-Bardowick (HHB), ein lokaler Kooperationspartner der gleichnamigen Partei Die Heimat, die in der kleinen Gemeinde im Kreis Lüneburg mit 15,6 % den 3. Platz erreichte.

    Ihrem negativen Ruf als linksextreme Hochburg machte dagegen die Universitätsstadt Göttingen wieder alle Ehre: Bei der Stadtratswahl bekam die AfD gerade einmal 1,8 % der Stimmen, während die Grünen mit 28,6 % stärkste Kraft wurden, die Linkspartei mit 15,1 % ebenfalls knapp das dreifache des Landesdurchschnitts erzielte. Aber: Außerhalb der Uni-Städte ist der blaue Vormarsch nicht aufzuhalten, vor allem im Grenzgebiet zu den Ost-Bundesländern wurden Spitzenwerte erzielt.

    Ost-Wahlen am Sonntag

    Das lässt für die Urnengänge in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, die am Sonntag (20. September 2026) anstehen, hoffen. Im Nord-Osten könnte es für 40 % und mehr reichen, in Berlin möglicherweise immerhin für Platz 1 – was in der Hauptstadt eine Sensation wäre, wenn auch ohne realistische Chance auf eine Regierungsbeteiligung. Dennoch wäre es der nächste Tiefschlag für die Merz-CDU, deren Kanzler von Tag zu Tag angeschlagener wirkt.

    Passend zur blauen Welle, die mit dem Rückenwind der Sachsen-Anhalt-Wahl weiter geht: Unsere brandneue Silbermedaille Ulrich Siegmund – Historisch 43,8% bestellen, limitiert auf 1500 Stück. Jetzt bestellen!

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