Im SPÖ-geführten Wiener Rathaus wurde bei einem Kinderfest Wassereis mit obszönen Sprüchen verteilt. Die FPÖ protestiert. In COMPACT-Spezial «Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen» entlarven wir die Ideologen und Hintermänner – und decken pädophile Strukturen auf. Hier mehr erfahren.
«Lutsch dein Ding», «Saugen und lutschen erlaubt», «Nur hart macht’s Spaß». Das sind keine Werbeslogans für dubiose Sex-Shops im Internet. Diese Sprüche standen auf Wassereispackungen, die im Rahmen des Kinderfests Wienopolis an Minderjährige verteilt wurden.
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COMPACT unterstützenDie Ferienveranstaltung fand vom 24. bis 28. August 2026 im Wiener Rathaus statt. Acht- bis 13-Jährige sollten dort arbeiten, wählen, Regeln machen und «Demokratie erleben». Veranstalter ist der von der SPÖ-regierten Stadt Wien geförderte Verein WienXtra. Am Schlusstag bekamen Kinder das Eis der Marke Hitschies in die Hand gedrückt. Eine fassungslose Mutter las die Verpackung und machte die Sache öffentlich. Ihr Beitrag ging viral.
WienXtra versuchte sich herauszureden und sprach von einem Fehler. Die problematischen Sorten seien im Laufe der Woche angeblich aussortiert worden. Am Freitag seien dann Restbestände in Boxen zusammengelegt worden, um nichts wegzuwerfen. Der Verein behauptet, die tatsächlich aufgedruckten Sprüche hätten nicht den Angaben entsprochen, man im Vorfeld vorgelegt hätte. Laut WienXtra habe Kinderschutz immer oberste Priorität. Die Botschaften auf den Produkten seien mit den Werten und dem Anspruch an Kinder- und Jugendarbeit nicht vereinbar. Am Ende landete es trotzdem in Kinderhänden.
«Schlichtweg ekelhaft»
Der Hersteller Hitschies, hinter dem die deutsche Süßwarenfirma Hitschler steht, nennt als Hauptzielgruppe des Eises junge Erwachsene zwischen 25 und 45 Jahren. Die Debatte um die auf den Packungen aufgedruckten Sprüche sind nicht neu. Schon 2025 warnte die Kinderschutzorganisation Nein, lass das! e. V. vor sexualisierten Botschaften, die auch Kinder zu sehen bekommen.
Die FPÖ-Familiensprecherin im österreichischen Nationalrat, Ricarda Berger, ist empört:
«Es ist schlichtweg ekelhaft und eine psychische Grenzüberschreitung sondergleichen, was hier unter dem Deckmantel der Pädagogik passiert. Kinder lutschen unbefangen an diesen Süßigkeiten, während Erwachsene die widerliche Zweideutigkeit sofort erkennen.»
Der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss erklärte, wer Kinder derart ungeniert mit sexualisierten Sprüchen konfrontiere, habe im Bereich der Jugendarbeit eine besondere Verantwortung und müsse sich dafür auch rechtfertigen.
Rechtfertigen muss sich vor allem, wer die Ware selbst als anzüglich erkannt hat und sie trotzdem nicht aus dem Haus geschafft hat. Eine Entschuldigung ändert daran nichts. Wer Wassereis für eine Kinderveranstaltung im Rathaus bestellt, die aufgedruckten Sex-Shop-Sprüche als ungeeignet erkennt, sie am Schlusstag aber dennoch an Grundschüler ausgibt, hat gezeigt, dass er für Jugendarbeit denkbar ungeeignet ist.
Der Wahnsinn hat Methode: COMPACT-Spezial «Geheimakte Kinderschänder» ist die schonungsloseste Abrechnung mit dem Pädophilen-Sumpf, die je in Deutschland erschienen ist. Wir scheuen uns nicht, die heißesten Eisen anzufassen – und uns mit mächtigen Kreisen anzulegen, die dieses Heft am liebsten verhindert hätten. Das Verbrechen hat Namen und Anschrift – wir drucken sie. Immer noch als E-Paper hier erhältlich.





