Es ist still geworden um Epstein – aber das Buch von Frank Höfer „Das Brooklyn Projekt“ schlägt ein wie eine Bombe und gibt der Debatte einen völlig neuen Dreh. Ein Muss für jeden, der verstehen will, dass der Begreif „Epstein-Klasse“ kein agitatorischer Schmäh ist, sondern die Herausbildung einer neuen transhumanen Herrscher-Struktur beschreibt – und deren Ziele. Spoiler: Peter Thiel (Palantir-Gründer) hängt auch mit drin. Das Buch kann man hier bestellen.

Wenn heute über Jeffrey Epstein gesprochen wird, geht es fast ausschließlich um Sex, Erpressung, Minderjährige und Machtmissbrauch. Die Schlagzeilen der vergangenen Jahre kreisten um Luxusvillen, schwarze Notizbücher, Fluglisten und prominente Namen. Die Öffentlichkeit kennt Epstein als Sexualstraftäter. Vielleicht als Geheimdienstfigur. Vielleicht als kompromittierenden Netzwerker der Superreichen. Doch genau dort endet die Diskussion. Was dabei fast vollständig ausgeblendet wird, ist etwas anderes. Etwas, das in den veröffentlichten E-Mails der Epstein-Akten offen sichtbar wird. Ein Netzwerk aus KI-Forschern, Bewusstseinsingenieuren, Transhumanisten und milliardenschweren Technologievisionären, die an einer Idee arbeiteten, deren Tragweite möglicherweise weit größer ist als alles, worüber bislang berichtet wurde. Eine Art Manhattan-Projekt für künstliche Intelligenz. Ein Projekt, das intern den Namen „Brooklyn Project“ trug – analog zum geheimen „Manhattan Projekt“, mit dem die USA im Zweiten Weltkrieg die Entwicklung der Atombombe vorantrieben und finalisierten. Das Brooklyn Projekt wird die SWelt genauso verändern – und es wird weitergetrieben, obwohl der böse Genius, der die Knoten verknüpft hat, mittlerweile (vermutlich!) erselbstmordet wurde.
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COMPACT unterstützenEin investigative Höchstleistung
Autor des Buches ist Frank Höfer, den viele als Chef der TV-Kanäle Nuoviso und Nuoflix kennen. Er hat im Rekordtempo eine unglaubliche Rechercheleistung vollbracht: Der letzte große Schwung der Epstein-Akten wurde Ende Januar 2026 veröffentlicht, drei Millionen Dokumente. Höfer hat sie durchforstet, natürlich mit Hilfe von KI. Aber KI muss gefüttert werden, damit sie etwas findet. Höfer gab ihr die richtigen Suchbegriffe, die richtigen Namen, ließ sie von einem Fundstück zum nächsten springen. Im Endergebnis entstand mit dem „Brooklyn Projekt“ kein Essay über böse Machenschaften, sondern eine Anklageschrift mit Beweisstücken. Wahnsinn: Höfer hat jeden einzelnen Punkt durch E-Mails belegt, die er in den Epstein-Akten gefundet hat. Eine Sisyphus-Arbeit, auch wenn die KI geholfen hat. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Frank Höfer hat die gesamte Epstein-Forschung revolutioniert. Jetzt können wir von der Empörung und dem Promi-Hopping dazu übergehen, die Epstein-Strategie, die ohne ihn weiterlebt durch Peter Thiel und Co., anzugreifen. Mein tiefer Respekt, lieber Frank! Der einzige Fehler bei Deinem Meisterwerk: Es ist mit 25 Euro viel zu billig!
Kern des Brooklyn-Projekts ist die Entwicklung einer Super-KI, die die kollektive Intellugenz des Homo sapiens übertrifft und Zivilisationsbrüche aller Art ermöglicht, von der Menschenzüchtung über Unsterblichkeit bis zur Schaffung einer neuen post-humanen Spezies, die die Herren dieser Welt für sich und ihre Nachkommen kreieren. Epsteins Berater Goertzel formuliert: “Sobald man einen Geist erschaffen hat, der dem menschlichen überlegen ist, werden alle möglichen anderen Dinge möglich.” Und in einem Projektpapier des Epstein-Zirkels heißt es: “Das Brooklyn Projekt ist als 6-Jahres Projekt angelegt, um eine großangelegte Künstliche Intelligenz zu erschaffen.”
Zu diesem Zweck brachte Epstein Forscher wie den Deutschen Joscha Bach mit Geldgebern wie Larry Summers (früherer Finanzminister) und Tech-Baronen wie Palantir-Gründer Peter Thiel zusammen. Er selbst bezeichnete sich ja als „Repräsentant der Rothschilds“. Ein Aha-Erlebnis für mich: Ich kannte Joscha Bach, wir haben in COMPACT sehr sorgfältig über ihn berichtet. Aber wir suchten in die falsche Richtung, nämlich ob er in sexuellen Missbrauch verwickelt war (dazu gibt es keine Dokumente) und ob er schlimme Aussagen zur Bevölkerungsreduktion gemacht hat (die gibt es). Aber seine überragende Bedeutung für das Brooklyn-Projekt erkannte (und belegte!) erst Frank Höfer.
Menschenzucht und Orgien
Mit dem Brooklyn-Projekt sind verschiedene Einzelskandale als Teil eines geheimen Masterplans erkennbar, etwa die Biolabore in der Ukraine oder die künstlichen Gebärmutter-Forschung auf Epsteins Zuchtfarm in New Mexiko. Und auch die Vergewaltigungsorgien bekommen, außer dem morbiden Lustgewinn für perverse Reichlinge, einen strategischen Sinn. Eine Epstein-Mitarbeiter greift in einer E-Mail an Epstein eine Idee von Joscha Bach auf, die Eliten-Mitglieder in separaten Treffen zu organisieren und auch mental zu verschmelzen: „Was haltet ihr davon, eine eigene Geheimdienstorganisation zu finanzieren und aufzubauen? (…) Auch hochrangige Insel-Orgien kommen mir unabhängig davon in den Sinn – allerdings habe ich den starken Verdacht, dass Sie diesen Bereich bereits abgedeckt haben.“ Natürlich hatte Epstein diesen Bereich bereits abgedeckt…
Dieses augenöffnende Buch gibt nicht nur der Epstein-Diskussion einen völlig neuen Dreh – sondern verändert auch unseren Blick auf die geheimen Mächte, die die gesamte Gattung des Homo sapiens bedrohen. Und, um es zu wiederholen: Alles wird belegt!
Frank Höfer, „Das Brooklyn Projekt“, 350 Seiten, Hardcover, 25 Euro. Jetzt im COMPACT-Shop bestellen.



