«Ich habe jemanden verhext» – über den Spruch der Sex-Sängerin in einem Podcast könnte man lächeln. Doch sie ergänzt: «Mit einem echten Satanisten». Und der kommt offenbar aus höchsten Kreisen. In COMPACT-Spezial «Satan, Pop und Hollywood» lesen Sie, dass das nicht ungewöhnlich ist. Hier mehr erfahren.

    Katja Krasavice gehört zu den polarisierendsten Figuren der Unterhaltungsbranche. Die heute 29-Jährige, die bürgerlich Katrin Vogelova heißt, wurde am 10. August 1996 im tschechischen Teplice geboren und wuchs später in Sachsen auf. Bekannt wurde sie ab 2014 als Youtuberin, sammelte mit freizügigen Videos schnell Millionen Klicks. Später wechselte sie ins Musikgeschäft und landete mit mehreren Alben und Singles Spitzenplatzierungen in den deutschen Charts.

    Provokation gehört für die Rapperin zum Konzept. Besonders mit Songs wie «Doggy» und «Sex Tape» sorgte sie für heftige Diskussionen. In den Liedern thematisiert sie ihre sexuellen Vorlieben offen und in ziemlich vulgärer Weise. Kritiker werfen ihr vor, gezielt mit Tabus zu spielen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Zudem geriet sie durch ihren öffentlich ausgetragenen Streit mit Dieter Bohlen während ihrer Zeit als Jurorin bei Deutschland sucht den Superstar in die Schlagzeilen.

    Heraussteckendes Merkmal der Pop-Provokateurin sind ihre unzähligen plastischen OPs, die nicht zu übersehen sind. Die Rapperin hat sich unter anderem Nase, Lippen und Hintern operieren und ihre Brüste enorm vergrößern lassen. Mehrfach berichtete Krasavice über missglückte Eingriffe und Komplikationen, darunter eine stundenlange Notoperation nach einer Brust-Operation. Der Ausdruck «Kunstfigur» erhält durch sie eine vollkommen neue Bedeutung.

    Porno, Pop und Promille

    Nun war Krasavice im Podcast Take me Späti von Influencerin Sara Arslan zu Gast. In der vor wenigen Tagen auf Youtube veröffentlichten Sendung unterhält sich die Vulgär-Rapperin mit ihrer Gastgeberin unter anderem um ihr öffentliches Image und ihren Auftritt auf der Porno-Plattform Plattform OnlyFans, den sie als selbstbestimmte Reaktion auf frühere Traumata verstanden wissen möchte, zugleich aber auch einräumt, sich so eine zusätzliche lukrative Einnahmequelle verschafft zu haben.

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    Krasavice erzählt von Problemen mit ihrem ehemaligen Manager, dem Entzug ihres Führerscheins wegen Trunkenheit am Steuer, ihren luxuriösen Konsumgewohnheiten und ihrer ambivalenten Haltung gegenüber Männern und Beziehungen. Irgendwann geht es in dem Gespräch auch skurrile Anekdoten aus ihrem Leben – und da kommt die Musikerin mit einer Beichte um die Ecke, die kaum einer erwartet hatte.

    «Willst du mir deine Seele geben?»

    Krasavice hat sich nämlich – wie sie fast schon stolz bekundet – in der okkulten Szene herumgetrieben. Die Passage beginnt mit dem Eingeständnis des Gastes: «Ich liebe Rache. Das macht mir Spaß!» Die Rapperin ergänzt: «Ich muss mich diagnostizieren lassen.» Späti-Talkerin Arslan scheint es genauso zu sehen: «Da muss mal ein Therapeut ran, da bin ich ehrlich mit Dir.»

    Katja Krasavice hat mal mit einem Satanisten jemanden verhext pic.twitter.com/XjEeUR7b54

    — traukeinempromi (@TraukeinemPromi) June 21, 2026

    Dann sagt Krasavice: «Ich hab mal jemanden verhext.» Arslan scheint das nicht ernst zu nehmen, fragt: «Mit so ’ner Etsy-Hexe?» Daraufhin ihr Gast: «Nee, mit ’nem richtigen Satanisten.» Die Influencerin kann kaum glauben, was sie da gerade gehört hat, staunt mit offenem Mund und sagt: «Du hast zu viel Geld.» Dann fragt sie: «Wo findet man einen Satanisten?»

    Krasavices Antwort:

    «Das gibt viele von denen, die Dominas nice finden. Weil die sind ja die Bösen. Und ich hab Freundinnen, die sind so Dominas. Und die haben gesagt: Ey, hast du Lust? Ich kenne Satanisten da und da. Wollen wir mal hingehen? Da haben die auch so Räume und so.»

    Sara Arslan hakt nach:

    «Und du hast einen satanistischen Fluch auf jemanden gelegt? Warum?»

    «Warum nicht?», so die Musikerin. Die Gastgeberin möchte daraufhin wissen, ob sie sich noch an das Ritual erinnere. «Was wird da gemacht? Eine kleine Baby-Ziege geschlachtet? Und dann tanzt da P. Diddy im Kreis?» Krasavice winkt ab: «Nein, nein, nein! Da waren so drei, drei, drei Kerzen. Am Altar drei und dann da und da drei. Auf der einen Seite saß meine Freundin, auf der anderen Seite saß ich. Und er [der Satanist] saß dann da mit so ’nem Gewand, und dann hat er so geredet, in so ’ner Sprache, kein Plan.»

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    Sie habe das «witzig» gefunden, so die Rapperin. Dann habe sie der Okkultist gefragt: «Was möchtest du mir dafür geben, dass ich das gemacht habe? Willst du mir deine Seele geben?» Krasavice: «Ich so: Nein!» Er habe sie dann gefragt: «Willst du mir dein Blut geben?» Dies habe sie dann bejaht…

    Teuflisches Programm

    Offenbar hat Katja Krasavice Bekanntschaft mit einem Satanisten aus High-Society-Kreisen gemacht – womöglich ein Manager oder jemand aus dem Musik-Business. Einen Namen nennt sie im Podcast nicht. Das wäre jedoch nicht ungewöhnlich, denn in der US-Musikindustrie ist dies gang und gäbe, wie man in COMPACT-Spezial «Satan, Pop und Hollywood» erfährt.

    Prominente Beispiele aus dem Heft: Mariah Carey, Lady Gaga, Rihanna, Marilyn Manson – oder Katy Perry. Als sie 2015 in einem Fernsehinterview zu ihrem Einstieg ins Showgeschäft befragt wurde, bekundete sie freimütig:

    «Ich habe meine Seele an den Teufel verkauft.»

    Dem Leibhaftigen erwies Perry auch mit dem Song «Dance with the Devil» (Tanz mit dem Teufel) auf ihrem Album Witness (2017) ihre Reverenz. Die Frage ist – und das nicht in ihrem Fall, sondern beispielsweise auch bei Miley Cyrus , ob Perry aus eigenem Antrieb handelt – oder programmiert wurde.

    Die 1984 in Santa Barbara, Kalifornien, geborene Sängerin kokettiert oft mit dem Symbol des Schmetterlings. Was zunächst einmal harmlos klingt, hat womöglich einen furchtbaren Hintergrund. MK-Ultra-Opfer Cathy O’Brien erklärte, dass bei ihr mit Hypnose, Elektroschocks und Drogen – aber auch durch Missbrauch – absichtlich eine dissoziative Identitätsstörung herbeigeführt wurde.


    Offenbar war dies eine Methode des sogenannten Project Monarch – benannt nach einem Falter gleichen Namens. Das Ziel: Die Probanden sollten so schwer traumatisiert werden, dass sich ein Teil ihrer Persönlichkeit abspaltete, um sie gefügig und steuerbar zu machen. Dieses Monarch-Programming soll über Geheimdienstakteure auch ins Showbiz gelangt sein.

    In seinem Enthüllungswerk «Der Musik-Code» schreibt Investigativjournalist Nikolas Pravda:

    «Bei der Monarch-Gedankenkontrolle wird die Zielperson oft als ”der Sklave” bezeichnet, während diejenigen, die sowohl die Technik anwenden als auch aktivieren, als die ”Behandler” bekannt sind. Und weiter: «Viele glauben, dass Monarch-Sklaven bei Bedarf von einer elitären Gruppe eingesetzt werden, um Rituale, Performances, Botschaften usw. auszuführen, die mit einem gewünschten Ergebnis in Einklang stehen.»

    Das würde auch bei Katja Krasavice einiges erklären…

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