Tulsi Gabbard, die Direktorin der nationalen Nachrichtendienste, tritt laut einem Bericht von Fox News zum 30. Juni von ihrem Amt zurück. Wie auch im Fall von Ex-Terrorabwehrchef Joe Kent dürfte der Irankrieg der Hintergrund sein. Unsere Mai-Ausgabe mit dem Titelthema «Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt» klärt auf. Hier mehr erfahren.
Über die genauen Gründe von Tulsi Gabbards Rücktritt wird noch spekuliert, ihr Schritt dürfte jedoch der zunehmenden Entfremdung von US-Präsident Donald Trump geschuldet sein. Gabbard widersprach mehrfach offiziellen Darstellungen zum Irankrieg und dem iranischen Atomprogramm.
Die Ex-Kongressabgeordnete saß von 2013 bis 2021 für die Demokraten im Repräsentantenhaus. 2023 schloss sie sich den Republikanern an. Gabbard diente in der US Army als Offizierin, unter anderem im Irak, ist allerdings schon seit Langem Vertreterin einer antiinterventionistischen Linie. Genau dies dürfte nun auch hinter ihrem Bruch mit Trump stehen, auch wenn sie private Gründe für ihren Rücktritt angab. MAGA verliert erneut eines seiner prominentesten Gesichter!
Bereits im März hatte Joe Kent, damals Leiter des Terrorabwehrzentrums NCTS aus Protest gegen den Angriff Israels und der USA gegen den Iran seinen Posten aufgegeben. In seiner Erklärung hieß es:
«Ich kann den andauernden Krieg im Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar, und es ist klar, dass wir diesen Krieg aufgrund von Druck aus Israel und seiner einflussreichen US-amerikanischen Lobby begonnen haben.»
Kent widersprach der offiziellen Begründung des Krieges und kritisierte:
«Früh in dieser Amtszeit haben hochrangige israelische Vertreter sowie einflussreiche Mitglieder der amerikanischen Medien eine Desinformationskampagne geführt, die ihre America-First-Agenda untergraben und pro-kriegerische Stimmungen geschürt hat. Diese Echokammer wurde genutzt, um Sie dazu zu verleiten zu glauben, dass der Iran eine unmittelbare Bedrohung darstellt und dass es einen klaren Weg zu einem schnellen Sieg gebe. Das war eine Lüge.»
Kent zog Parallelen zum Irakkrieg und erkannte ein Muster, das sich wiederholt: «Dies entspricht derselben Taktik, die eingesetzt wurde, um uns in den verheerenden Irak-Krieg zu treiben, der unser Land Tausende seiner besten Männer und Frauen gekostet hat. Diesen Fehler dürfen wir nicht noch einmal machen.»
Was der Mainstream verschweigt: Unsere Mai-Ausgabe mit dem Titelthema «Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt» klärt auf. Hier mehr erfahren.




