Paukenschlag beim Antifa-Prozess: Einer der gefährlichsten Linksextremisten Deutschlands wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Pünktlich vorm 1. Mai. Spannendes zur Struktur der berüchten Hammerbande hat Gerhard Wisnewski zusammengetragen, Autor des Klassikers „Verheimlicht – Vertuscht – Vergessen 2026.“ Hier mehr erfahren.

    Im Mai 2023 konnte Thomas J., der mit seinem Kampfname „Nanuk“ seit Jahrzehnten bundesweit in der Antifa-Szene bekannt ist, noch einer Polizeikontrolle in Brandenburg entkommen. Anderthalb Jahre später klickten die Handschellen, nachdem Ermittler den Wohnort des Gesuchten endlich ausfindig machen konnten: Er lebte mitten in Berlin, im Gebäude einer Polizeiwache.

    Der angeklagte Linksextremist Simeon Maja T. Ende Januar 2026 vor Gericht. Foto: Schmidtkes Welt

    J. weist eine lange Biografie in der radikalen Antifa-Szene auf, war bereits Ende der 1990er-Jahre in linksextremen Zusammenhängen Brandenburgs aktiv, stieg später zum Kampfsporttrainer der Hammerbande auf. Er soll das Training für die Attacken, die von Johann Guntermann und seiner Ex-Freundin Lina E. Organisiert wurden, geleitet haben. Doch das ist längst nicht alles: Bei der Festnahme von J. fanden Polizisten unterlagen, aus denen hervor geht, dass der 48-Jährige in Syrien als Scharfschütze für eine PKK-nahe Kurdenmiliz tätig gewesen sein soll. Ein brandgefährlicher Mann

    Anklage wegen Unterstützung der kriminellen Vereinigung

    Während dem Hauptangeklagten Johann Guntermann eine lange Haftstrafe droht und auch seine rechte Hand, der bereits in Ungarn verurteilte und nach Deutschland ausgelieferte Tobias E., mit einem mehrjährigen Gefängnisaufenthalt rechnen darf, wird Thomas J. lediglich die Unterstützung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Ein Anklagepunkt, der deutlich geringer bestraft wird, wie eine Mitgliedschaft oder gar Rädelsführerschaft. Nach anderthalb Jahren in Untersuchungshaft sind die Richter des Oberlandesgerichts Dresden nun der Meinung, eine Haftentlassung von J. verantworten zu können. Ob sich das, gerade unmittelbar vor dem heutigen Maifeiertag, der für die Antifa-Szene hohen Symbolwert genießt, rächt, wird sich zeigen. In der linksextremen Szene, welche die Freilassung von „Nanuk“ bejubelt, knallen zumindest bereits die Sektkorken.

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