Während Frankreich offiziell Vollverschleierung und religiöse Symbole in Schulen verbietet, feierte ein türkischer Veranstalter im Herzen von Paris die komplette Verhüllung der Frau als „Inklusion“ und „Vielfalt“. Wer sich jetzt nicht mit Abschiebungen befasst, handelt unverantwortlich. Pflichtlektüre: „Edition 12: Sellner. Geheimplan – Was ich wirklich will“. Absolut lesenswert. Hier mehr erfahren.
Die erste internationale „Modest Fashion Week“ in Paris (16.–18. April 2026) im edlen Hotel Le Marois wirkte wie ein offener Affront gegen die französische Republik. Die Models trugen ausschließlich lange Kleider, weite Röcke, Abayas und Kopftücher. Von nackter Haut keine Spur. Organisiert vom türkischen Unternehmen Think Fashion, das seit 2016 bereits in Istanbul, Dubai, Abu Dhabi und Jakarta ähnliche Events veranstaltet hat, wurde Paris nun als nächstes Ziel auserkoren.
Für wen die Regeln gelten
Das Verrückte ist, dass in ganz Frankreich die Vollverschleierung eigentlich verboten ist, genauso wie Kopftücher und Abayas an staatlichen Bildungseinrichtungen. Und doch darf ein türkischer Veranstalter hier eine „halal-Garderobe“ auf den Laufsteg bringen und damit signalisieren: Die Regeln gelten nicht für die Parallelgesellschaft.
Die Think-Fashion-Geschäftsführerin Özlem Sahin erklärte unverblümt:
„Frankreich ist eine der führenden Modest-Fashion-Hochburgen Europas. Als globaler Modevorreiter hat Paris die Kraft, Trends zu setzen, und wir sehen es als einen schnell wachsenden und zunehmend offenen Markt.“
Ausgerechnet im Herzen von Paris wird die Verschleierung als „Inklusion“ und „Vielfalt“ gefeiert. Modest Fashion ist in den Augen vieler kritischer Zeitgenossen kein Trend, sondern ein trojanisches Pferd des Islams. Die Frau wird wieder auf ihre „anständige“, bedeckte Rolle reduziert, während der Westen zuschaut und applaudiert, um nur ja nicht „islamophob“ oder rassistisch zu wirken.
Man fragt sich: Wann wird es wohl in Deutschland die erste Veranstaltung dieser Art geben? Die Vorzeichen sind längst da. Immerhin waren bei der Miss Germany Wahl 2026 schon erstaunlich viele Frauen mit Kopftuch zu sehen, darunter Büsra Sayed, Gründerin ihrer eigenen Modemarke, die es mag, wenn Frauen sich bedeckt bekleiden. Oder Amina Ben Bouzid, Unternehmensberaterin mit Kopftuch, die nach Kritik verlauten ließ: „Wer keinen Hijab trägt, kommentiert nicht.“ Außerdem wurden die Finalistinnen von der Designerin Meriem Lebdiri, ebenfalls mit Kopftuch, eingekleidet.
In Österreich gab es eine ähnliche Veranstaltung schon 2019. Da fand in Wien eine vergleichbare „Modest Fashion“-Schau statt, die vom ORF ausführlich thematisiert wurde. Unter dem Motto „Our bodies – our business“ präsentierte die Designerin Naomi-Afia Günes-Schneider ihre betont bedeckende Mode. Die Veranstaltung wurde als Akt der Inklusion und Selbstbestimmung gefeiert. Dabei richtet sich die Mode keineswegs nur an muslimische Frauen: „Ich habe auch Aufträge von Leuten, die sich als Mann identifizieren, als auch von Personen, die sich nicht binär sehen, also weder als Mann noch als Frau, und natürlich auch von Frauen.“
Die Islamisierung der europäischen Schönheits- und Modebranche läuft auf Hochtouren, und die einheimische Gesellschaft schaut zu und klatscht. So sehen es viele. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass diese Entwicklung genau dort stattfindet, wo der Widerstand gegen die Islamisierung am schwächsten ist.
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