Die Kriminalstatistik für das Jahr 2025, die Minister Dobrindt gestern präsentierte, enthält reichlich Sprengstoff. Wer lebt schon gerne in einem Land, in dem beispielsweise Tag für Tag offiziell 80 Messerattacken und 38 Vergewaltigungen schocken. Daten, Fakten, Hintergründe gibt es im COMPACT-Spezial „Mädchen, Messer, Morde“. Hier mehr erfahren.

    Der Bundesinnenminister wird es selbst wissen: Die Meldung, dass die Kriminalität in der Bundesrepublik Deutschland zurückgegangen sei, ist keine Erfolgsmeldung, sondern eine Mogelpackung. Zwar ist die Gesamtzahl an Straftaten geringfügig gesunken, die Brutalo-Kriminalität aber steigt und steigt. Vor allen Dingen Messerdelikte erreichen traurige Rekordzahlen. Und die Ausländerkriminalität war nie höher.

    Der Reihe nach: 5,5 Millionen Straftaten sind 2025 registriert worden. Das sind 5,6 Prozent weniger als in Jahre 2024. Jeder kann sich ausmalen, dass es darüber hinaus ungezählte Strafdelikte gibt, die nicht zur Anzeige gebracht werden oder dass die Zahl der Drogendelikte mit der Legalisierung von Cannabis natürlich sinken musste. Insofern ist die Zahl der Gesamtstrafen nicht wirklich aussagekräftig. Delikte wie Mord und Totschlag werden in aller Regel bekannt, insofern ist die Dunkelziffer hier deutlich kleiner.

    13.920 Vergewaltigungen!

    Jeden Tag, das ist nämlich die Wahrheit, wurden 2025 auf deutschem Boden 580 Gewaltdelikte verübt.  Besonders bei den schweren Delikten gibt es allen Grund, Alarm zu schlagen. Mord und Totschlag legen weiter zu, sind im Vergleich mit dem Vorjahr um 6,5 angestiegen. Auch bei Vergewaltigungen und schweren sexuellen Übergriffen ist ein weiterer Anstieg um 8,5 zu beklagen. Die Bild schildert es heute plastisch:

    „13.920 Vergewaltigungen wurden im vergangenen Jahr registriert. 38 Vergewaltigungen am Tag, alle 38 Minuten eine Vergewaltigung irgendwo in Deutschland. Mehr als jede dritte Tat wird von einem Ausländer begangen.“

    Anstieg der Vergewaltigungen seit 2018: Zirka 72 Prozent! Anteil ausländischer Tatverdächtiger: 38,5 Prozent. Vornamen der deutschen Tatverdächtiger: Unbekannt. Gerade im Bereich des sexuellen Missbrauchs und der Vergewaltigungen gehen Behörden von einer enorm hohen Dunkelziffer aus.

    Es wird geschossen wie noch nie!

    Bei der Zuhälterei sieht es wie folgt aus: Von insgesamt 150 Verdächtigen waren 95 Ausländer und 55 Deutsche, damit stellen Nichtdeutsche hier 63,3 Prozent der Tatverdächtigen. Die Gewaltkriminalität mit Schusswaffengebrauch erreichte 2025 den höchsten Stand seit 2016. In 1.371 Fällen von Schusswaffenkriminalität wurde tatsächlich geschossen, das ist ein Höchststand seit 2009. Der Ausländeranteil ist in diesem Bereich nicht gesondert ausgewiesen.

    Mehr als bedenklich zudem: Im Jahre 2025 wurden 29.000 Messerdelikte registriert, das sind 80 solcher Attacken am Tag! Und es werden ausschließlich Fälle erfasst, in denen das Messer als Waffe oder als Bedrohung auch wirklich eingesetzt worden ist. Das illegale Mitführen eines einer Stichwaffe zahlt hier nicht in die Statistik ein. Übrigens: Bei vier von zehn Straftaten aus dem Bereich Mord und Totschlag ist ein Messer zum Einsatz gekommen.

    Alexander Dobrindt bei der Vorstellung der Polizeistatistik: „Man kann aus der Statistik herauslesen, dass nichtdeutsche Tatverdächtige fast 43 Prozent ausmachen und deswegen deutlich überrepräsentiert sind.“ Entscheidend sei, dass sich Menschen im Alltag sicher fühlten. Um das zu erreichen, brauche es „konsequente Abschiebungen von Intensivtätern“ und „klare, unmissverständliche Gesetze“ zum Schutz von Polizisten. Wann er Entwürfe für solche vorzulegen gedenkt, hat er uns nicht erzählt.

    Dabei gäbe es dringenden Redebedarf. 1.813 Personen mit deutschem Pass sind statistisch pro 100.000 Einwohner tatverdächtig; bei Nichtdeutschen sind es 4.788. Man nennt das Tatverdächtigenbelastungszahl. Auf dem Gebiet der Gewaltkriminalität liegt der Anteil ausländischer Tatverdächtiger viermal höher als der Anteil deutscher Tatverdächtiger. Nochmals die Bild: „Bei männlichen Jugendlichen sind unter 100.000 Verdächtigen 13.811 Ausländer, 6.118 sind Deutsche.“

    Unter den ausländischen Tatverdächtigen stammen die meisten aus der Türkei (79.205), gefolgt von Syrien (76.755) und Rumänien (65.556). Es folgen Tatverdächtige aus der Ukraine (56.909), Polen (45.513) und Afghanistan (40.461).

    Grüne warnen vor Debatte

    Noch ehe Minister Dobrindt gestern vor die Presse trat, waren schon die Grünen zur Stelle. Irene Mihalic, parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestags-Grünen, kritisierte, dass „jedes Jahr dieselbe verkürzte Debatte auf einer wackeligen Datengrundlag“ geführt werde. „Migration wird zum Hauptproblem erklärt, statt Ursachen differenziert zu analysieren.“

    Bemerkenswert war auch der Auftritt vor Dirk Peglow, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, im ZDF. Auf die Frage von Dunja Hayali, was er Frauen empfehlen würde, um sicher zu leben, antwortete er ungerührt: „Besser keine Beziehungen zu einem Mann eingehen.“

    Hinweis: Heute befasst sich der Brennpunkt des Tages mit diesem brisanten Thema. Um 20 Uhr unbedingt. COMPACT-TV einschalten.

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