Hendrik Streeck und sein Ehemann Paul Zubeil sind nach Idaho in den USA geflogen, haben sich dort eine Leihmutter ausgesucht, die das Kind neun Monate austrägt, alle Risiken einer Schwangerschaft und Geburt trägt und danach das Baby einfach übergeben muss. Streeck ist christdemokratischer Politiker! Die CDU hat längst fertig. Wir halten diese Entwicklung in COMPACT-Spezial 43: „Die Altparteien. Wie sie uns belügen“ fest. Ein absolutes Muss, für jeden, der diese Zustände nicht mehr länger erträgt. Hier mehr erfahren.
Hendrik Streeck ist Vater geworden. Der Virologe, der während der vermeintlichen Corona-Pandemie bundesweit bekannt wurde, zog 2025 für die CDU in den Bundestag ein und ist seit Mai 2025 Drogenbeauftragter der Bundesregierung, also ein Mann, den viele immer noch als Stimme der Vernunft und als eher konservativ wahrnehmen.
Das Kind hat der CDU-Mann zusammen mit seinem Ehepartner Paul Zubeil bekommen. Und zwar in den USA – genauer gesagt in Idaho. Sie haben richtig gelesen: Zwei Männer sind Eltern geworden. Wie das geht? Tja, mit Hilfe einer Leihmutter, die das Baby neun Monate im Bauch getragen hat. Und weil diese Praktik in Deutschland nun einmal verboten ist, flog das schwule Paar kurzerhand in die USA. Anstatt vor Ort einfach eines zu adoptieren, lässt man eine fremde Frau ein Kind austragen, setzt sie den Risiken einer Geburt aus und nimmt es ihr anschließend weg.
In Deutschland verboten
Laut Embryonenschutzgesetz ist Leihmutterschaft in Deutschland verboten. Wer vermittelt oder eine Leihmutterschaft ärztlich durchführt, macht sich strafbar. Aus diesem Grund gehen viele ins Ausland, um sich einen unerfüllten Kinderwunsch zu erfüllen. Die Ukraine, Argentinien, die USA, Mexiko oder Kolumbien werden dabei zum Beispiel zu beliebten Reisezielen.
Dass ausgerechnet ein prominenter CDU-Politiker und Virologe diesen Weg wählt, wirft Fragen auf; nicht nur nach der Konsistenz konservativer Familienpolitik, sondern auch nach dem Kindeswohl. Bei Leihmutterschaft steht in erster Linie der eigene Egoismus im Vordergrund und nicht das Neugeborene. Denn warum adoptiert man nicht einfach ein Kind in Deutschland? Die Wartezeit mag länger sein, doch man schenkt einem bereits geborenen Menschen ein Zuhause statt auf ein Kindes auf Bestellung zu setzen.
Während ein CDU-Politiker einer vermeintlich konservativen Partei sich seinen Kinderwunsch im Ausland erfüllt, wollen die Grüne konfessionellen Kliniken das Verweigerungsrecht bei Abtreibungen entziehen. Mit dem Antrag „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen sichern“ drängen die Grünen-Politiker Kirsten Kappert-Gonther und Ulle Schauws sowie ihr Fraktionskollege Janosch Dahmen und der parteilose Stefan Seidler darauf, die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen bundesweit auszubauen.
Wie hoch sollen die Zahlen von Abtreibungen denn noch in die Höhe schnellen?
Sie wollen verhindern, dass Krankenhäuser sich Abtreibungen künftig in den Weg stellen dürfen. Der Antrag geht noch weiter. Schwangerschaftsabbrüche sollen verpflichtender Teil der medizinischen Ausbildung und Weiterbildung werden. Aktuell ist es noch so, dass niemand dazu gezwungen werden darf, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen.
Wie hoch sollen die Zahlen von Abtreibungen denn noch in die Höhe schnellen? 2024 waren es 106.455 durchgeführte Abbrüche. Eine Zahl, die in den letzten 13 Jahren beinahe konsistent hochgeblieben ist. 2012 waren es bereits 106.815. Seit über einem Jahrzehnt bewegt sich die Zahl auf diesem hohen Niveau. Sollte man nicht lieber versuchen, Anreize zu schaffen, dass Kinder wieder auf die Welt gebracht werden, anstatt ihre Tötung immer mehr zu vereinfachen?
COMPACT-Spezial 43: „Die Altparteien. Wie sie uns belügen“: Ein Nachschlagewerk über die Altparteien – wie sie alle ihre bessere Vergangenheit geschleift haben und nun an einem Tiefpunkt angelangt sind. Wer diese Ausgabe gelesen hat, wird ihnen nicht mehr auf den Leim gehen. Hier bestellen.





