Die Situation im Nahen Osten explodiert weiter: Am Samstagvormittag wurde eine Rakete aus dem Jemen auf Israel abgefeuert, wenig später erklärte ein Sprecher von Ansar Allah, in Deutschland als Huthis bekannt, den Kriegseintritt auf der Seite des Iran. Nach der Straße von Hormus rückt jetzt eine zweite Meerenge in den Fokus, welche die Energiekrise noch weiter verschärfen könnte. Erfahren Sie in unserer druckfrischen April-Ausgabe mit dem Titelthema ,,Gefahr für Deutschland“ alle Hintergründe zum Iran-Krieg und der Gefahr, die jetzt für die ganze Welt droht. Hier mehr erfahren. 

    Mit ihrem Angriff auf den Iran haben US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Nahen Osten in Brand gesetzt. Und stürzen die Welt zunehmend ins Chaos, denn immer mehr Konflikte brechen wieder auf. Nicht nur im Libanon greift Israel parallel die Hisbollah-Miliz an und rückt dabei sogar mit einer Bodenoffensive vor, auch die Kampfhandlungen des Jemen, die seit rund einem halben Jahr eingefroren waren, brechen jetzt wieder auf.

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    Am Freitag gingen in der Hauptstadt Sanaa mehrere hunderttausend Menschen auf die Straße, die von der Huthi-Regierung, welche den westlichen Teil des vom Bürgerkrieg zerrissenen Landes beherrscht, ein militärisches Eingreifen an der Seite des Irans und der Hisbollah forderten. Kurze Zeit später reagieren die Huthis mit einem ersten Raketenangriff auf Israel – militärisch wenig gefährlich, landete das ballistische Geschoss in der Wüste Negev. Doch die Botschaft, die aus dem Jemen gesendet wird, ist eindeutig: Der Krieg geht wieder los, die „Achse des Widerstandes“, die nach dem Sturz von Bashar al-Assad in Syrien, sowie der Schwächung der Hisbollah im Libanon, empfindlich geschwächt wurde, ist wohl – trotz gegenteiliger Einschätzungen westlicher „Geopolitik-Experten“ noch längst nicht am Ende.

    Huthi-Sprecher erklärt Kriegseintritt

    Fast zeitgleich mit dem Abschuss einer ersten Rakete auf Israel wurde durch die Huthis eine Stellungnahme, die einer Kriegserklärung gleichkommt, veröfentlicht. Darin heißt es:

    In Umsetzung der letzten Erklärung der jemenitischen Streitkräfte bezüglich einer direkten militärischen Intervention zur Unterstützung der Islamischen Republik Iran und der Widerstandsfronten im Libanon, Irak und Palästina sowie angesichts der anhaltenden militärischen Eskalation, der Angriffe auf Infrastruktur und der verübten Verbrechen und Massaker an unseren Brüdern im Libanon, Iran, Irak und Palästina haben die jemenitischen Streitkräfte mit der Hilfe Allahs des Allmächtigen und im Vertrauen auf ihn die erste Militäroperation durchgeführt, bei der ein Sperrfeuer ballistischer Raketen auf sensible israelische Militärstützpunkte im besetzten Südpalästina abgefeuert wurde.

    Diese Operation erfolgte zeitgleich mit den heldenhaften Operationen unserer Mudschahedin-Brüder im Iran und der Hisbollah im Libanon. Dank der Gnade Allahs des Allmächtigen hat die Operation ihre Ziele erfolgreich erreicht.

    Unsere Operationen werden, mit Allahs Hilfe, fortgesetzt, bis die erklärten Ziele, wie in der vorherigen Erklärung der Streitkräfte dargelegt, erreicht sind und die Aggression gegen alle Fronten des Widerstands aufhört.

    Sanaa, 9. Shawwal 1447 n. H. (28. März 2026 n. Chr.)

    Schlüsselposition am Golf von Aden

    Während jemenitische Raketen in Israel selber auch in der Vergangenheit nur selten Schäden anrichteten und zumeist abgefangen wurden, nutzten die Huthis bereits in den vergangenen Jahren ihre strategisch günstige Lage am Golf von Aden, um durch Angriffe auf Handelsschiffe das Durchkreuzen des Roten Meeres in Richtung Mittelmeer empfindlich zu stören. Sollte nach der Straße von Hormus auch eine zweite Schlüsselstelle im Nahen Osten versperrt werden, bleibt für die Schiffe, die überhaupt noch in der Region unterwegs sind, nur das Umfahren des gesamten afrikanischen Kontinents. Mit dementsprechenden Mehrkosten, die letztendlich an die Verbraucher in Europa weitergegeben werden. Die Macht des Jemen, dessen Streitkräfte zudem durch jahrelangen Guerillakrieg und entsprechend daran angepasste Taktiken weitgehend immun gegen gelegentliche Luftangriffe der USA und Israel sind, ist deshalb keinesfalls zu unterschätzen. Und der nun erfolgte Kriegseintritt eine weitere, rasante Eskalation, für welche freilich diejenigen die Verantwortung tragen, die diesen Krieg begonnen haben: Die USA und Israel.

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