Im Iran hat die einwöchige Zeremonie, mit der Ajatollah Ali Khamenei verabschiedet werden soll, begonnen. Es ist eine Machtdemonstration an die ganze Welt und ein unmissverständliches Signal in Richtung der USA, die den Iran militärisch nicht besiegen konnten. In unserem COMPACT-Spezial 46: „Kriegsverbrechen. US-Außenpolitik Truman bis Trump“ liefern wir alle Hintergründe zur US-Aggression im Nahen Osten. Jetzt bestellen!
Die Trauerfeiern für Ajatollah Khamenei würden die größten in der Geschichte der iranischen Hauptstadt Teheran werden, ließ Bürgermeister Alireza Zakani mitteilen. Millionen Menschen werden erwartet, ganze sechs Tage dauert die Verabschiedung an. In dieser Zeit ruht das sonstige öffentliche Leben des Landes, sogar Flughäfen sind geschlossen.
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Vier Monate, nachdem der Oberste Führers der Islamischen Republik Iran im Alter von 86 Jahren den Märtyrertod fand, nachdem israelische Raketen sein Wohngebäude in Trümmern legten – Khamenei hatte sich zuvor geweigert, Schutz zu suchen und eine Sonderbehandlung gegenüber dem einfachen Volk, das dem Terror oft schutzlos ausgeliefert ist, abgelehnt – soll jetzt, wo der Krieg zumindest temporär pausiert, der würdevolle Abschied stattfinden. Doch es ist mehr als eine Zeremonie, es ist ein Signal an die gesamte Welt: Der Iran wurde nicht besiegt, sondern hat den Krieg mit den USA und Israel gewonnen, er steht fester und entschlossener denn je zusammen!
Gäste aus zahlreichen Ländern angereist
Entgegen Beteuerungen westlicher Medien ist der Iran auch keinesfalls isoliert, zur Verabschiedungszeremonie reisen Gäste aus fast allen islamischen Ländern, aber auch weit darüber hinaus, an und geben dem Mann, der 37 Jahre die Geschicke des Landes lenkte und den Iran zu einem Bollwerk gegen den westlichen Imperialismus formte, die letzte Ehre. Anwesend sind beispielsweise Regierungsmitglieder aus China, Weißrussland und Russland, die allesamt eng mit dem Iran verbunden sind, aber auch Vertreter kaukasischer Länder, etwa aus Georgien.

Die offiziellen Trauerfeierlichkeiten beginnen am heutigen Samstag (4. Juli 2026) und erstrecken sich neben der iranischen Hauptstadt Teheran auch über andere Landesteile, sowie die Regionen des benachbarten Irak, wo Schiiten die Bevölkerungsmehrzahl stellen. Wie viele Menschen genau an den Zeremonien teilnehmen, lässt sich bisher nur schätzen, iranische Beamte gehen jedoch von bis zu 15 Millionen Trauergästen aus – es wäre die größte Verabschiedung eines Menschen, die es in der modernen Welt gegeben hätte.
Donald Trumps größte Niederlage
Statt niedergeschlagen und gedemütigt, trotz der Iran vor Selbstbewusstsein und schöpft aus dem Vermächtnis von Ajatollah Khamenei die Kraft, die einem ganzen Volk hilft, gegen die feindliche Aggression zu widerstehen. Der Plan von US-Präsident Donald Trump, den Iran mit Bomben in die Knie zu zwingen, ist ein Eigentor geworden, das kaum größer sein könnte. Weshalb die Amerikaner mittlerweile fast flehentlich versuchen, einen Deal zu erzielen, der sie mit einem letzten Rest Gesichtswahrung das Feld verlassen lässt.
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