Riesenpleite im Star-Trek-Universum: Die neue Serie Starfleet Academy wird schon nach der zweiten Staffel abgesetzt. Der Grund: Die Woke-Groteske will niemand sehen. Was die Macher den Fans zumuten, kann man in dem Artikel „Mit Warp nach Wokistan“ in unserer druckfrischen April-Ausgabe („Gefahr für Deutschland“) nachlesen. Hier mehr erfahren.

    „Die Star-Trek-Ära ist am Ende – und Starfleet Academy der traurige Abgesang.“ Mit diesem vernichtenden Urteil beschließt unser Science-Fiction-Experte Michael Kumpmann seinen Artikel „Mit Warp nach Wokistan“ in  der neuen April-Ausgabe von COMPACT-Magazin. Offenbar hatte er einen guten Riecher, denn nun wurde bekannt, dass Starfleet Academy nach nur zwei Staffeln vom Streaming-Anbieter Paramount Plus eingestampft wird.

    Mit Warp nach Wokistan

    Der Grund: Das Zuschauerinteresse hält sich in engen Grenzen. „Trotz solider Kritiken blieb die Reichweite offenbar hinter den Erwartungen zurück“, schreibt das IT-Onlinemagazin Golem. Variety, das Branchenblatt der US-Unterhaltungsindustrie, hatte zuvor berichtet, dass die Serie während ihrer zehn Episoden in Staffel eins nicht in die Streaming-Charts des Marktforschungsunternehmens Nielsen geschafft habe. Das Unternehmen erfasst unter anderem die meistgesehenen Inhalte in Amerika.

    Queere Crew

    Dass Starfleet Academy dermaßen floppt, ist kein Wunder. Denn statt spannender Science-Fiction bekommt der Zuschauer ein Spin-off kredenzt, das dermaßen zeitgeistig überzeichnet ist, dass man es fast für eine Persiflage auf Wokeness halten könnte. Doch die Macher – Autorin Gaia Violo und das Regie-Team um Olatunde Osunsanmi – meinen es ernst. Ein Beispiel aus dem COMPACT-Review von Michael Kumpmann:

    „Eine der Ausbilderinnen, First Officer Lura Thok (Gina Yashere), ist eine Nachfahrin der Jem‘Hadar. Dabei handelt es sich um Klonsoldaten des Dominions, einer interstellaren Großmacht aus dem Gamma-Quadranten der Milchstraße, die in der Neunziger-Serie Star Trek: Deep Space Nine eine große Rolle spielt. Nun kann es per definitionem eigentlich schon keine Nachkommen von Klonen geben, zumal die Jem’Hadar über keinerlei Geschlechtsorgane verfügen. Doch um der Absurdität die Krone aufzusetzen, ist Lura Thok auch noch eine übergewichtige, cholerische Lesbe – also quasi das wandelnde Klischee einer linksliberalen Queer-Aktivistin. Übrigens: Trotz ihrer Leibesfülle ist sie auch Sportlehrerin.“

    Ein weiteres Beispiel:

    „Der Kadett Jay-Den Kraag ist Klingone – und zwar ein schwuler, der ständig nervös ist und lieber Vogelkundler als Soldat wäre. Damit ist er ungefähr das genaue Gegenteil der klassischen klingonischen Raubeine, die gewissermaßen die Wikinger des Weltalls darstellen. Ebenfalls eine unfreiwillige Karikatur: Captain Nahla Ake (Holly Hunter), die Chefin der Sternenflottenakademie und Kommandeurin der USS Athena. Anders als ihr Amt vermuten lässt, ist sie disziplinlos, fläzt sich barfuß auf ihren Kommandosessel und nuschelt so stark, dass man gefühlt nur jeden dritten Satz versteht.“

    Auch die Inhalte der einzelnen Folgen wirken so, als hätte sie ein Grüner geschrieben. „An der Akademie gibt es Therapiesitzungen, in denen die angehenden Offiziere über ihre Gefühle reden sollen. (…) In der vierten Episode jammert Klingone Jay-Den, dass er von seiner Familie wegen seiner Sanftmut und Homosexualität abgelehnt werde, (…). Und wer bis zur achten Episode durchgehalten hat, lernt eine Prinzessin kennen, die ihren arrangierten Bräutigam ablehnt – aber nicht, weil sie einen anderen Mann liebt, sondern weil sie keinen Partner braucht, sondern unabhängig bleiben möchte“, schreibt Kumpmann in COMPACT.

    Ein Flop nach dem anderen

    Mit Starfleet Academy setzen die Macher einen Negativtrend fort, der sich schon über Jahre erstreckt. Der letzte Next-Generation-Film Star Trek: Nemesis von 2002 floppte an den Kinokassen, die ein Jahr zuvor veröffentlichte TV-Serie Enterprise landete im Quotenkeller.

    2009 versuchte Regisseur J. J. Abrams (bekannt von Lost, später Star Wars) einen Neustart. Sein erster Film, den er einfach Star Trek nannte, war zwar ein kommerzieller Erfolg, kam aber nicht mehr an die intellektuelle Tiefe der Klassiker heran und ist reines Action- und Popcorn-Kino. Die Story: Ein Bösewicht will den Planeten Vulkan und die Erde mit einer Superwaffe zerstören. Klingt nach B-Movie, wirkt auch so. Der Nachfolger Into Darkness (2013) wurde von der Kritik verrissen.

    Der dritte Streifen der Star-Trek-Neuauflage (Reboot), Beyond (2016), orientiert sich von der Geschichte her mehr an den Klassikern – aber kaum einer wollte ihn noch sehen. Seitdem wurde keine Kinoproduktion mehr veröffentlich, obwohl sogar Star-Regisseur Quentin Tarantino seine Dienste anbot. Das bittere Fazit unseres Autors – „Die Star-Trek-Ära ist am Ende“ bewahrheitet sich nun mit dem Mega-Flop des Woke-Wahnsinns von Starfleet Academy.

    Alles über diese Zumutung kann man in dem Artikel „Mit Warp nach Wokistan“ in unserer druckfrischen April-Ausgabe mit dem brandaktuellen und spannenden Titelthema „Gefahr für Deutschland“  nachlesen. Hier bestellen.

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